ES geht in die sechste Woche Laufpause und ich bin inzwischen mega nervös. Wenn ich nur einen Läufer sehe, ob auf dem Nachhauseweg oder durchs Fenster, oder von einem Lauf was zu lesen kriege, bekomm ich “Laufweh”. Ich bin sehr geduldig und kann mich auch gut ablenken, aber seit der Schmerz nicht mehr da ist, fällt es mir schwer, nicht los zu laufen. Die Ermahnungen meines Knochen-Doktors und mein Verstand gebieten mir jedoch Einhalt und stattdessen freue ich mich auf die Zeit, wenn es wieder los gehen darf. Bestimmt ist jedoch weder der Zeitpunkt für das nächste Kernspin noch der Startschuss zur Wiederaufnahme meiner Freizeitbeschäftigung. Tai Chi Chuan und Physiotherapie, sowie etwas Krafttraining und verhalten auf dem Ergometer, mehr geht und darf nicht. Ich mag nicht jammern, aber es grenzt an Folter, was der Geist einem manchmal antut. Ich träume bereits vom Laufen
Langsam und von vorn: Mitte Januar hatte ich bei leichter Belastung, also nicht beim Laufen, sondern eher beim Gehen im Alltag, leichte Schmerzen am rechten lateralen Fußrand und weniger auch am Fußgewölbe zehennah. Laufen ging sehr gut, aber ausnahmslos auf dem Vorfuß, bergab, wenn auch der Mittelfuß und in Ausnahmesituationen die Ferse gefordert war, wurde der Schmerz stärker. Also pausierte ich, da die Signale für eine Überlastung gesprochen haben. Verstanden habe ich es jedoch nicht, da ich bereits seit Mitte Dezember die Intensität und auch die Quantität deutlich verringert hatte, da ich unter einem ziemlichen Zeitmangel gelitten habe. In den darauf folgenden Tagen wurde der Schmerz im Alltag besser und verschwand wieder. Nach einer Woche scheiterte jedoch der erste Lauf-Versuch bereits an einer moderaten bergab Passage. Ich kehrte humpelnd und Schmerz geplagt wieder nach Hause zurück. Ein Anruf beim Radiologen und für den Nachmittag erst Röntgen und dann ggf. Kernspin vereinbart. Das Röntgenbild von meinem Mittelfuß zeigte keine Auffälligkeiten, also ab in die “Röhre”. Ja, und da war es deutlich zu sehen, der Grund des Übels. Eine Ermüdungsfraktur am dritten Mittelfußknochen, klassisch, allerdings fehlte die eigentliche Überlastung. Seither rätsele ich herum, an was es liegen konnte nach über einem Jahr minimalistischem Schuhwerk und bereits verminderten Umfängen.
Beim Orthopäden bzw. Orthopädiemechaniker wurde mir eine Schiene verpasst (zum Glück kein Gips), die ich anfangs zur Entlastung sehr gerne trug, da sie Schmerzen bei minimaler Belastung verhinderte, seit einer knappen Woche bin ich die schiene los und habe eine etwas angenehmere und nicht so Unförmige an, mit der auch das Tragen von einigen Schuhe wieder möglich ist, allerdings soll ich weiter entlasten und darf Unterarmgehstützen verwenden. Es ist einfach nur blöde.
Mit meinem Physiotherapeut arbeite ich aber schon an dem Konzept des Wiederaufbaus, dieser wird in erster Linie aus barfuß laufen beszehen
und darauf freu ich mich wie Bolle. Bis dahin werde ich mich weiter etwas rar machen im Netz und v.a. auf den von mir sonst so geschätzten Lauf-Blogs, bitte verzeiht mir. Aber über Laufen im Schnee, bei Regen oder gar in den kommenden Frühling hinein kann und will ich momentan nichts hören, das verstärkt die Folter nur
Salut
Christian
23. Februar 2012 um 18:29
Ach, lieber Christian, wie schön, überhaupt etwas von dir zu lesen, du fehlst in der Szene und ich habe tiefstes Mitleid mit dir, weil ich mir lebhaft vorstellen kann, wie es dir zumute ist, würde dir sehr gerne helfen, aber leider steht es nicht in meiner Macht, aber ich stehe dir sehr gerne zur Seite und freue mich, von dir zu hören, auch wenn es keine guten Nachrichten sind.
Alle Daumen sind gedrückt (wir haben mehr als zwei), damit du dich wieder in deinen schwäbischen Hügeln vorsichtig austoben kannst, bis dahin ganz, ganz, ganz liebe Grüße, eine dicke Umarmung und viel Glück, dass der Spuk bald vorbei ist.
Auch wenn es traurig ist, ich laufe morgen für dich eine Runde und werde dabei immer wieder einen Blick gen Himmel werfen, vielleicht hilft es !
Ganz liebe Grüße, lieber Christian !
23. Februar 2012 um 18:30
Danke, liebe Margitta,
leider kannst Du mir nicht helfen, ich kann mir nicht einmal selber helfen ausser mit Geduld, die so langsam erschöpft ist. Aber es tut gut virtuellen und ehrlichen Zuspruch zu haben, Danke dafür. Wenn es gut läuft kann ich Ende März wieder mit leichtem Lauftraining beginnen, mein Physiotherapeut ist ein Schatz und ausserdem Sporttherapeut mit einem 20 jährigen Erfahrungsschatz, der ist wirklich Gold wert.
Ob der Himmel mir helfen kann? Einem Ungläubigen? Eher nicht, aber der Gedanke zählt
Salut ma chère
23. Februar 2012 um 18:30
Oh nein!!! Noch einer! Das tut mir wirklich leid, dass Du auch zur Lazarett-Crew gehörst. Erst einmal gute Besserung und darauf, dass Du so schnell wie möglich wieder los darfst – ob barfuss oder in Laufschuhen, egal – Hauptsache draußen bewegen!
Auch, wenn es Dich nicht tröstet, aber ich (ebenfalls 6. Woche Laufpause) weiß genau, wovon Du schreibst zu Beginn Deines Posts. Ich kann es nicht aushalten, Läufer zu sehen. Ich gucke immer weg, weil es mir jedes Mal so sehr im Herz sticht. Gleiches gilt für Lauf-Lesestoff. Und auch, wenn Freunde vom Laufen erzählen (wozu ich sie anhalte, weil ich nicht möchte, dass sie ständig Rücksicht nehmen müssen), tut es jedes Mal weh. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich könnte mich mit allen freuen, die von ihren guten Läufen berichten. Das ist nicht so.
Und jeder, der laufen könnte, aber es auch Faulheit oder Unlust nicht tut, den finde ich gerade ziemilch doof! Denn ich will auch wieder. Verdammt!
23. Februar 2012 um 18:33
Danke Dir, das tut gut und ich hoffe Dir geht es auch wieder etwas besser. Es ist schon fast witzig zu lesen, dass es anderen “Kranken” ebenso geht und sie das gleiche Gefühl haben und sogar dasselbe Verhalten an den Tag legen, Vermeidung und so
Komisch, aber dann ist meist Ruhe…
Ja, die Unsportlichen machen sich sogar lustig über meine Verletzung, würdest Du nicht soviel Sport machen, wäre das nicht passiert. Ich entgegne dann ganz lässig: Klar, aber dann müsste ich wie ihr, meinen Bluthochdruck und Diabetes mit Tabletten behandeln und wäre immer schlecht drauf
Ich wünsch Dir ganz viel gute Besserung und ein ernst gemeintes Salut im Wortsinn
Christian
23. Februar 2012 um 18:39
Hallo Christian,
es ist verständlich, dass es dir in der momentanen Situation schwer fällt von “Laufabenteuern” zu lesen. Umso beachtlicher finde ich es, dass du die verordnete Ruhe wirklich so durchziehst; ich glaube mir würde das nicht gelingen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und einen erfolgreichen Start in dein “Laufabenteuer”.
Viele Grüße
Steve
23. Februar 2012 um 18:40
Danke Steve, aber Laufen ist gar nicht möglich, selbst wenn ich wollte. Mit der ersten Schiene war zwar leichtes Auftreten möglich, aber ohne Gehstützen war die Strecke vom Bahnhof in die Praxis (gerade 100 Meter) nicht machbar. Und auch jetzt scheue ich mich mehr als 5 Meter ohne die Dinger zurück zu legen, denn ich möchte so bald als MÖGLICH wieder gesund weiter laufen und nicht riskieren wegen Übermut noch länger passieren zu müssen.
Salut
23. Februar 2012 um 18:45
Lieber Christian!
Schön von dir zu lesen. Auch wenn du von nicht so schönen Dingen, wie dein geliebtes Laufen schreibst. Ich habe mir ja schon Sorgen gemacht und wir hatten das dann ja geklärt, warum du dich so rar gemacht hast, bzw. immer noch machst. Du fehlst einfach
Jetzt drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass die nächste Zeit ganz schnell vorbei geht und du wieder langsam und vorsichtig anfangen kannst zu laufen.
Ganz liebe Grüße und einen dicken festen Knuddler!
Brigitte
23. Februar 2012 um 18:59
Liebe Brigitte,
nochmals Danke für die guten Wünsche und die Unterstützung, was das Durchhalten angeht. Ich denke mir bleibt nichts anderes übrig, als Geduld aufzubringen damit ich wieder unbeschwert auf die Piste kann. Diese Vermeidung von den üblichen Online-Bekannten und den hier in der Nachbarschaft befindlichen Lauffreunden mildert das Gröbste etwas, aber das Problem löst sich dadurch nicht
Vielen lieben Dank und Salut
Christian
23. Februar 2012 um 19:14
Lieber Christian! Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen wie plötzlich Laufverletzungen entstehen können. Scheinbar ohne ersichtlichen Grund! Denn das Laufpensum hast du ja deutlich reduziert. Und dann das!
Nun kommt zu den Schmerzen im Fuß jene in deiner Läuferseele hinzu. Das hat zur Folge, dass du allen Läufern sehnsüchtigst hinterher blickst. Auch wenn diese noch so grottenschlecht unterwegs sind! Aber sie laufen!
Wie du selbst weißt, gibt es hier in der Bloggerfamilie sehr viele Menschen die dich gedanklich und ehrlich unterstützen. Mehr geht auf die Distanz nicht. Aber aus eigener Erfahrung kann ich behaupten – das hilft!
So hoff ich recht bald wieder von deinen Streifzügen durch die Natur lesen zu können und wünsch dir von Herzen alles Gute!
Liebe Grüße und baldige Besserung – Reinhard
23. Februar 2012 um 19:15
Lieber Reinhard,
der Schmerz in der Seele – wie Du ihn nennst – ist viel größer und so schwer beherrschbar, aber wem erzähl ich das. Es tut gut gerade von Dir Zuspruch zu bekommen, da Du ja vor Kurzem erst ein dunkles Tal durchschritten hast und ebenfalls mit Geduld und Beharrlichkeit dazu gelernt hast. Ich werde versuchen Deinem Vorbild nachzueifern und schon allein die Aussicht auf einen Lauf im Frühlingsregen lässt mich weiter geduldig sein. Danke für Deine Worte, ich weiß es zu schätzen
salut
Christian
23. Februar 2012 um 19:21
Lieber Christian,
auch ich hatte mir schon Gedanken gemacht, warum bei Dir so lange Zeit Funkstille herrschte. Nun weiß ich es und der Grund ist wahrlich nicht erbaulich.
Wenn da jemand Deinen Entzug verstehen kann, dann bin ich es
Halte durch, werde gesund, wir freuen uns alle, Dich wieder in unseren Reihen begrüßen zu dürfen!
Alles erdenklich Gute wünscht Dir
Volker
23. Februar 2012 um 19:22
Ach, mein lieber Volker, ich danke Dir. Wie Reinhard hast Du auch geduldig
auf den Wiedereinstieg gewartet und Du hast es gut gemacht, wie ich lesen durfte. Das Durchhalten lässt sich gar nicht ändern, denn es geht mit Sicherheit nicht und ich höre täglich in meinen Körper und bin übervorsichtig, denn schon bald will ich wieder… na Du weißt schon was
Danke nochmals und Salut
Christian
23. Februar 2012 um 19:22
Lange nichts von dir gehört und dann so etwas! Das tut mir sehr Leid und hoffe das du bald wieder unter uns Läufern/Bloggern bist! Vor etwa 3Jahren hatte ich auch enorme Probleme mit meinem 2ten Mittelfußköpfchen und musste darauf hin ca. 3Monate pausieren. Da half nur noch mein Rennrad sonst wäre ich richtig bekloppt geworden!
Gute Besserung! Ich denke an dich und hoffe das deine Qualen bald vorbei sind!
Liebe Grüße
Frank
23. Februar 2012 um 19:30
Danke Frank, aber die 3 Monate will ich nicht, mir würden die prognostizierten 10 Wochen schon reichen. Radfahren geht leider auch nicht wegen der bekloppten Schiene. Deshalb seit dieser Woche etwas Ergometer und Krafttraining zur erbauenden Physiotherapie. Ich bin froh, dass mein Tai Chi Training klappt, denn dabei finde ich Ruhe und Erholung, oder besser gesagt, mein Hirn hält dann die Klappe
Danke Dir und Salut
Christian
23. Februar 2012 um 19:39
Hallo DocRunner,
vor einigen Monaten hat mir ein Mann, den ich ab und zu im Bioladen traf, folgendes erzählt: Er sei seit vielen, vielen Jahren ein begeisterter Läufer mit 30-50 km pro Lauf (so habe ich es noch in Erinnerung). Und seit ca. 1 Jahr hätte er mit den Zehenschuhen trainiert. Seit einigen Monaten hätte er derartige Beschwerden in den Füßen (Fußrücken), dass er nur noch mit Schmerzen laufen könnte.
Da ich natürlich auch schon seit mehreren Jahren Zehenschuhe trage, aber nur wandere, kamen wir wegen der Zehenschuhe ins Gespräch. Er fragte mich, ob es an den Zehenschuhen liegen könne.
Nachdem ich jetzt Deine Geschichte lese, muss ich fast annehmen, dass minimalistisches Schuhwerk und größere Laufpensen sich nicht vertragen! Was sagst Du dazu?
Mein Zehengrundgelenk rechts ist verkalkt (Röntgen-Nachweis), und manchmal habe ich selbst in meinen Zehenschuhen Gehprobleme…
Liebe Grüße und gute Besserung
Gundula (dr.gock = nur ein imaginärer Doktor!)
23. Februar 2012 um 20:59
Hallo Kollegin
Gundula, schön von Dir zu lesen.
Ich hatte auch zuerst die minimalistischen Schuhe und insbesondere die FiveFingers in Verdacht, aber der zeitliche Zusammenhang fehlte, denn ich war mehr in den inov-8 und den Merrells unterwegs im Dezember und Januar, v.a. was die längeren Einheiten betraf. Im letzten Jahr hatt ich nach den 42 und 57 Kilometern in den FiveFingers absolut keine Probleme, geschweige denn Schmerzen. Man liest immer wieder bei Anfängern mit den FiveFingers von Problemen mit den Mittelfußknochen und selten auch von Stressfrakturen, aber nicht nach dieser Zeit. Auch mein sehr erfahrener Physio- und Sporttherapeut meint es sei eher nicht in diesem Zusammenhang zu sehen, da meine Fußmuskulatur inzwischen besonders stark und geschmeidig ausgebildet ist. Auch mein Reha-Programm, welches hoffentlich in den nächsten Wochen intensiver wird beinhaltet viele barfuß Übungen und auch barfuß laufen, so dass ich eher geneigt bin an einen blöden Zufall zu glauben, aber man wird sehen und ich werde berichten, versprochen
Vielen Dank für die guten Wünsche und weiter viel Spass mit den minimalistischen Schuhen
Salut
Christian
24. Februar 2012 um 05:37
Hallo Christian, das ist ja nicht schön zu lesen. Dann wünsche ich Dir, dass Du bald wieder auf die Füße kommst. Die sehnsüchtigen Blicke und Gedanken kenne ich nur zu gut.
24. Februar 2012 um 07:28
Danke Anja,
ja dasselbe hoffe ich auch und bin jedoch guter Dinge, dass ich schon die vermutliche Hälfte der Laufpause hinter mir habe
Salut
Christian
24. Februar 2012 um 07:38
Oh je, was für eine Folter… Ich denke, wir alle leiden mit Dir! Und wir alle wünschen Dir, dass deine Qualen und der Entzug bald endlich ein Ende haben werden!
Eine Zwangspause von mehreren Monaten ist mein persönlicher Horrorfilm! Darum glaube mir, dass ich mitfühle und Dir beide Daumen gdrückt halte!
Vom Laufen träumen… ich kann’s nachvollziehen! Bald kannst Du Deine Träume wieder leben. Freu Dich darauf.
24. Februar 2012 um 07:50
Danke Eddy, und willkommen auf meiner Seite. Die Qualen sind nur noch psychisch seit der Schmerz gegangen ist, jetzt liegt es am Knochen zu heilen und wieder seine Funktion zu übernehmen. Danke nochmals fürs Daumen drücken.
Salut
Christian
24. Februar 2012 um 08:36
Aus eigener Erfahrung kann ich dir versprechen, dass der Laufgenuss nach vollständiger Genesung noch intensiver sein wird. Dein Schicksal lässt mich daran erinnern, dass ich die gesundheit mit Demut entgegen nehme.
Weiterhin gute Genesung
24. Februar 2012 um 08:53
Danke Martin und willkommen auf meiner Seite. Erfahrungen mit dem Wiedereinstieg habe ich mehr als mir lieb sind, allerdings lief es seit geraumer Zeit gut und mein Körper ist mir heilig, sprich ich höre genau hin und verstehe ihn auch sehr gut, deshalb ist für mich Gesundheit das höchste Gut, ähnlich wie Du es beschreibst.
Danke und Salut
Christian
24. Februar 2012 um 09:00
Ich hätte ja lieber eine andere Begründung gelesen, warum es hier schon länger so ruhig war. So eine Laufpause ist echt fies. Ich hab gerade auch (nur) 3 Wochen Pause machen dürfen. Aber auch die Zeit hat gereicht, um die gleichen Symptome zu entwickeln: keine anderen Läufer sehen wollen – keine Laufgeschichten hören wollen etc.
Die Hauptsache ist, dass es nur eine Pause und damit zeitlich begrenzt ist. Ich drück dir die Daumen, dass die Pause so kurz wie möglich ist.
Liebe Grüße
Carsten
24. Februar 2012 um 10:56
Danke lieber Carsten, hatte in fb von Deiner Laufpause und Deinem Wiedereinstieg gelesen, hoffe es klappt. Tja, das Vermeidungsverhalten ist bei allen gleich, die wollen aber nicht dürfen, aber schon bald ist wieder alles beim Alten. Das sag ich mir jeden Tag Mantra ähnlich morgens und abends
Danke nochmals und Salut
Christian
24. Februar 2012 um 17:36
Ach Du sch****e. Ich wünsch dir das das wieder gut ausheilt. Mein Nachbar, Fussballer, hat derzeit auch einen Ermüdungbruch. Thema wurde geschraubt, schön und gut, nur haben Sie die Schrauben jetzt zu früh wieder entfernt und der ganze Mist beginnt für ihn wieder von vorne.
Man kann’s nicht ändern, ich laboriere derzeit wieder mit meinem Ischias rum und renne auch nur ein reduziertes Programm.
Gute Besserung!
LG
Daniel
24. Februar 2012 um 18:01
Danke Daniel, leider sind Ermüdungsfrakturen nicht gerade gut zu prognostizieren. Mein Knochen-Doc meinte egal mit welcher Methode kann er nur schwer abschätzen, wie lange es dauert. 10 Wochen werden es mit Sicherheit, sprich Ende März folgt das nächste Kernspin und dann werde ich wissen, wie das restliche Frühjahr verläuft
Hoffentlich beruhigt sich Dein Rücken wieder, obwohl da Radfahren auch nicht gerade förderlich ist…
Danke und Salut
Christian
16. Mai 2012 um 16:58
Hallo Christian,
hast Du schon herausgefunden wodurch die Ermüdungsfraktur hervorgerufen wurde?
Mir machen momentan beide Füße zu schaffen, ich denke zwar nicht an eine Fraktur, aber es scheinen irgendwie alle Sehen zu schmerzen bzw. entzündet zu sein. Vom Fußgelenk vorne außen über den Knöchel bis zu zur Außenseite der Fußsohle. Ich werde wohl Pausieren müssen. Schade, ausgerechnet jetzt wo das lange WE vor der Türe steht.
Grüße
Daniel
16. Mai 2012 um 17:58
Hallo Daniel,
hört sich nach Tibialis anterior an, wohl zuviel Bergläufe?
Die Ursache ist unklar und wird es auch bleiben, mein Umfeld ist überzeugt davon, dass ich einfach zuviel gelaufen bin, aber das war ja nicht der Fall, v.a. war ich über Jahre trainiert, aber was solls, ich habe es abgehakt und knüpfe langsam wieder an alte Zeiten an
Salut
Christian
24. Februar 2012 um 18:23
Ach Shit, ich wollte den Titel ganz anders interpretieren.
Liebe Christian,
ich drücke Dir feste die Daumen das Du so schnell es geht wieder unterwegs sein darfst. Ich kann Dich sehr gut verstehen und das obwohl ich den süßesten Grund habe nicht zu laufen und auf den Crosstrainer hüpfen kann, aber jeden Läufer den ich irgendwo sehe der erinnert mich daran fast fehlt … halte durch und fühl Dich einmal feste gedrückt!
24. Februar 2012 um 20:21
Liebe Julia, ich möchte gar nicht wissen, wie Deine Interpretation ausgesehen hat, aber bestimmt ganz sportlich

Vielen Dank für Dein Daumen drücken, aufgrund des ehrlichen Mitgefühls von all den Menschen aus meiner Umgebung und der virtuellen Welt geht es mir schon etwas besser
Für Dich ist es sicher auch nicht leicht, aber Du hast in ein paar Monaten nicht nur das Laufen wieder, sondern auch einen neuen Menschen an Deiner Seite, der Dir viel Spass (und Sorgen) machen wird, da kannst Du alles nachholen.
Salut
Christian
24. Februar 2012 um 23:14
Oh Mann, der Horror! Laufpause! Aber ging mir in den letzten Wochen leider auch nicht besser!
Nein, kein Ermüdungsbruch! Nein, Nasennebenhöhlenentzündung ist mein Stopper!
Aber zweimal hintereinander! Das ist auch schön! Aber zweimal hintereinander! Denn Ausruhen und wirklich auskurieren, das brauchen wir nicht! Nein, wir sind doch Männer! “Was von selbst kommt, geht auch wieder von selbst!”
Aber nein leider nicht! aber um so schöner, wenn man wieder loslegen kann!
Noch ein bisschen “Laufweh” aushalten und dann wieder neu durchstarten! Auf jeden Fall gute Besserung wünsche ich dir!
Erholsames Wochenden
Matthias
25. Februar 2012 um 07:26
Danke Matthias und willkommen auf meiner Seite.
Manchmal sollte man auf seinen Körper hören, ich mach das seit einigen Jahren und kann das auch sehr gut, denn Myokarditis, Pneumonie und andere Wehwehchen haben mich gelehrt vorsichtig zu sein und lieber früher als später den Sport ruhen zu lassen. Zum ersten Mal überhaupt habe ich ein orthopädisch/unfallchirurgisches Problem und das im zehnten Laufjahr und ohne wirklichen Grund, das ist es was am meisten nagt.
Vielen Dank nochmals und Dir wünsch ich ebenso ausreichend Gesundheit
Salut
Christian
25. Februar 2012 um 09:57
Danke für die nette Begrüssung und auch dir wünsche ich gesundheitlich, dass es ab jetzt nur noch bergauf geht!
Gruß
Matthias
25. Februar 2012 um 18:40
Selbstredend
Nach 2 Stunden Physio und Krafttraining und einer Stunde Tai Chi folgt nun ein wunderbares 5-Gänge Sternemenue im Lieblingsrestaurant, da kann es nur aufwärts gehen.
Danke und Salut
Christian
26. Februar 2012 um 17:32
Wo muss ich hinkommen? Das hört sich echt klasse an, deine neuer Start in den Sportalltag!
26. Februar 2012 um 18:31
Schon zu spät, war gestern Abend. Falls Du mal in der Nähe von Stuttgart bist, kann ich Dir nur in Fellbach das Restaurant “Zum Hirschen” empfehlen. Ich sag nur Geschmacksexplosionen
29. Februar 2012 um 21:11
Das werde ich auf jeden Fall machen, wenn ich mal in der Nähe von Stuttgart bin!
Danke für den Tipp!
1. März 2012 um 06:50
Gern geschehen, aber nimm das große Portemonnaie mit
2. März 2012 um 22:52
Mach ich, versprochen!
26. Februar 2012 um 11:34
Oh, mann, das hört sich nicht gut an. “Ermüdungsbruch”. Das kann uns ja allen blühen die regelmäßig laufen. Mein erster Gedanke war auch der von Gundula, “ob’s an den FiveFingern liegt?” Aber dem scheint ja wohl nicht so zu sein. Ich bin kein Orthopäde, aber der Verdacht läßt sich nicht so recht verdrängen…
Wie auch immer, ich wünsche Dir gute Besserung.
Grüße -timekiller-
26. Februar 2012 um 15:37
Hallo H.,
ist auch wirklich nicht gut, aber zum Glück auch nicht so besonders häufig, jedoch dafür umso langwieriger. Den Grund wüsste ich auch zu gern, leider wird sich das erst zeigen, wenn ich etwas aktiver in die Reha einsteigen kann.
Danke Dir und Salut
Christian
26. Februar 2012 um 17:00
Lieber Christian,
ich bin schockiert. Was lese ich da? Das stimmt mich nachdenklich. Übertreiben wir es nicht doch etwas?
Ich kann deine Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Meine Genesungswünsche kommen aus tiefstem Herzen. Verliere nicht die Geduld und vertraue auf die Zeit, die da kommen wird. Du wirst die Ursache für den Bruch sicher noch ergründen. Ich bin gespannt.
Alles Gute!
Rainer
26. Februar 2012 um 17:29
Danke, lieber Rainer,
ich glaube nicht, dass wir zu denen gehören, die es übertreiben und inzwischen glaube ich an einen absoluten Zufall, was die Stressfraktur angeht. Gefeit sind wir sicher nicht vor Verletzungen, ich dachte auch, dass ich niemals orthopädische Probleme bekomme, aufgrund des nicht leistungsorientierten Laufens, wie ich es pflege, aber so schnell kann man sich täuschen
Nochmals vielen Dank und Salut
Christian
28. Februar 2012 um 23:17
ach christian,
das tut mir echt leid. aber das schaffst du – dass es dich wurmt, andere läufer zu sehen, verstehe ich gut. bis dahin drücken wir dir die däumchen und hoffen, dass sich alles so gut entwickelt wie du es dir vorstellst und die heilung gut voran schreitet
viele liebe grüße von der anderen seite des berges;-)
29. Februar 2012 um 07:02
Danke Jo, aber mir bleibt sowieso nichts anderes übrig, als geduldig auf das okay des medizinischen Stabs
zu warten. Trotzdem nagt es einfach und bei dem herrlichen Sprühregen da draussen kommen mir die Tränen vor Sehnsucht…
Viele Grüße zurück ins Neckartal
Salut
Christian
1. März 2012 um 13:23
Lieber Christian,
wie kann ich dich verstehen und wie sehr leide ich mit dir mit….:-((((
Aber du machst es genau richtig, gut auskurieren das Ganze und vor allem überlegen woher es kommt. Ähm, ok, woher es kommt dürfte eigentlich klar sein, aber, wie du es in Zukunft verhindern kannst.
Ich wünsche dir von Herzen das die “Folter” bald vorüber ist und du endlich wieder die Natur genießen kannst!!
Was mich angeht so habe ich viel dazu gelernt, auch und besonders was den Körper in Bezug auf den Bewegungsablauf angeht – ein Wunder und absolut faszinierend.
Ich bin in Gedanken bei dir,
Steffen
1. März 2012 um 17:23
Lieber Steffen, vielen Dank für die hoffnungsvollen Worte. Gerade von Dir, der Du soviel Leid hast ertragen müssen, in den letzten Monaten, tut es sehr gut, so etwas zu hören: das es wieder aufwärts geht und das Laufen ohne Schmerzen Spass macht. Ich wünsche Dir, dass es so bleibt und da ich eh nicht auf Deinem Leistungsniveau mitlaufe, mach ich mir auch gute Hoffnungen
Salut
Christian
2. März 2012 um 17:10
Ach Mist, lieber Christian! Im letzten Frühjahr hab ich ja auch zwei Monate pausiert und kann daher wohl ganz gut nachvollziehen, wie sehr du mit den Hufen scharrst und sehnsüchtig darauf wartest, endlich wieder loslegen zu können. Die vorherige Selbstverständlichkeit, mit der man seine Laufschuhe schnüren und alles hinter sich lassen konnte, ist futsch und man weiß dann erst richtig zu würdigen, welches Geschenk sie war!
Von Herzen wünsche auch ich dir, dass dir in einigen Wochen der Einstieg wieder gelingt und du sehr bald wieder eins mit dir und deinem Körper bist!
Liebe Grüße, halt durch!
Anne
3. März 2012 um 07:27
Vielen Dank liebe Anne, tja erst wenn man das Dunkel gesehen hat… usw., es ist immer ärgerlich, wenn einem etwas aufgezwungen wird und ganz besonders, wenn es sich um eine Laufpause handelt, allerdings ist es bei mir in fast 10 Jahren die erste Laufpause wegen ernsthafter orthopädischer Probleme. Pneumonie und Myokarditis konnte ich hinnehmen, aber das jetzt ist mir vollkommen unverständlich. Aber ganz sicher kommen auch wieder bessere Zeiten und darauf hoffe ich
Salut und nochmals Danke
Christian
4. März 2012 um 15:26
Lieber Christian,
was lange währt, wird gut – in diesem Sinn darfst Du meine Antwort interpretieren, wenngleich ich Deinen Artikel damals sofort las. Ich werde nicht viel dazu schreiben, das wird Dir auch nicht helfen (leider). Doch verstehen kann ich Dich sehr gut, denn das, was Du hier beschreibst, war genau der Grund für mein Täglichlaufen. Vor langer Zeit mußte ich mich auch mit dem Ergometer zufrieden geben und ja, ich habe es gehaßt.
Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir von Herzen, daß Du bald wieder auf die Füße, auf die Zehe kommst, sodann eine stabile Gesundheit generierst und besser früher als später auf Deine Laufstrecke zurückkehren wirst. Mit einem Lächeln.
Liebe Grüße
Marcus
4. März 2012 um 21:54
Lieber Marcus,
vielen Dank fürs Daumen drücken, doch es wird nichts nützen. Es dauert so lange wie es dauert und ich kann mich nur in Geduld üben und mich über meine Physio freuen, was wahrlich kein Ersatz sein kann für wunderschöne Läufe durch Wald und Flur. Jedoch bin ich mir sicher, dass ich deshalb kein Täglichläufer werde, da fehlt etwas mehr
Das Lächeln wird wieder kommen beim Laufen, denn selbst jetzt habe ich es noch nicht aufgegeben und übe täglich…das Lächeln natürlich…
Salut und nochmals vielen Dank
Christian
4. März 2012 um 22:37
Das ist hart. Jetzt musst du halt über etwas anderes schreiben – bis du wieder “barfuss” unterwegs bist.
4. März 2012 um 22:56
Mein lieber Chris, hart ist es fürwahr, aber die Vorfreude auf das Laufen – wie auch immer – wächst mit jedem Tag
Salut