Ausrüstungs-Test: Icebug PYTHO2 BUGrip® und die Jagd nach der Sonne

Nun ja, wie fang ich an, die Beweggründe mir einen Schuh anzuschaffen, den ich nur ca. 10-15 mal pro Jahr tragen werde und der mehr kostet als alle anderen, die ich besitze sind schwer zu erklären. Sagen wir einfach es bot sich an, den Geburtstagswunsch in diese Richtung zu formulieren und irgendwie wurde es von der ganzen Familie akzeptiert. Also konnte ich mir den Icebug dann endlich bei Robert bestellen, Größe ist bei mir wie bei den Asics und fertig. Tja und dann ergab es sich, dass das Eintreffen der Schuhe mit einem harten Wintereinbruch zusammenfiel, was meinen Kauf gleich doppelt rechtfertigt. Wenn ich oben erwähnt habe, dass ich diesen Schuh nur 10-15 mal pro Jahr tragen werde, muss ich eventuell gleich eine Relativierung einfügen, da ich den Schuh seit Mittwoch bereits vier mal benutzt habe 😉

Verarbeitung und Ausstattung

Der Schuh ist astrein verarbeitet, keine störenden Nähte an der Innenseite und eine Innensohle, die keine Wünsche offen läßt. Es fühlt sich allerdings nicht wie eine Wohnzimmercouch an, aber dazu später mehr. Die Sohle besteht aus einer hochwertigen Gummimischung und es sind pro Schuh 16 Karbid-Spikes gut verteilt eingearbeitet. Laut Hersteller sei es auch unbedenklich, wenn welche verloren gehen, was wohl unweigerlich passiert. Auch mit zehn oder zwölf Spikes sei der Grip auf Eis noch ausreichend. Das Obermaterial ist wasserabweisend, und das kann ich bestätigen, saugt keine Feuchtigkeit auf. Die Farbe ist je nach Lichteinfall ein grelles hellgrün oder ein ein neongelb. Als das Paket ankam habe ich den Schuh erstmal ausführlich befingert und konnte keine Verarbeitungsfehler feststellen. Die Schnürsenkel sind etwas dünn, lassen sich jedoch sehr gut schnüren, nur sind sie wie üblich viel zu lang.

Tragekomfort und Praxistauglichkeit

Beim ersten Reinschlüpfen hatte ich ein komplett unspektakuläres Gefühl an den Füßen, dieser teure Schuh fühlte sich absolut nicht besonders an, aber er passte wie angegossen. Meine Frau machte mich gleich darauf aufmerksam, dass die Spikes den Parkettboden verkratzen könnten, womit sie – wie immer übrigens – Recht hat, deshalb erfolgte der Test gleich im dichten nächtlichen Schneegestöber. Auch die Gamaschen lassen sich gut unter der Sohle führen, allerdings rutschen sie immer wieder hinten über den Schaft nach oben, mal sehen ob ich da noch einen Kniff finde. Bereits auf den ersten Metern durch lockeren Pulverschnee und darunter liegendem harschigen Schnee vom Vortag zeigt sich der Vorteil, absoluter Grip, kein Tritt geht ins Leere, auch bergauf und bergab ist der Schuh eine Offenbarung auf festem und lockeren Schnee. Heute dann musste der Schuh den Härtetest bestehen, zuerst musste ich immer wieder auf Asphalt laufen, da zeigt der Schuh eindeutig Schwächen, ich werde versuchen dies in Zukunft weitestgehend zu vermeiden. Im weiteren Verlauf ging es im Wald auf teilweise ausgefahrenen und eisglatten Spuren bergan, dabei spielt der Schuh seine Stärken voll aus. Er ist sehr direkt und deshalb spürt man immer noch wie der Untergrund beschaffen ist, aber die Angst zurück zu rutschen hat sich nach wenigen Metern verloren, und kam auch nicht wieder. Auf der Höhe habe ich dann etwas Gas gegeben und auch dabei zeigte der Schuh keine Schwächen. Bergab habe ich total vergessen, dass eine festgetretene und teilweise vereiste Schneedecke den Untergrund darstellte, der Schuh gab mir Sicherheit, deshalb fällt mein Fazit auch absolut positiv aus und ich freu mich schon auf den Lauf morgen früh.

Die Jagd nach der Sonne

Im November 2009 habe ich auf meinem damaligen Weblog einen Beitrag mit exakt diesem Titel veröffentlicht und fast wie damals erging es mir auch heute:

«Als ich die Steigung anging, sah ich, dass ein Teil der Weinberge und der Wald selbst noch von den Sonnenstrahlen erreicht wurden. Trotzdem konnte ich bergauf mein Tempo kaum forcieren und gab den Kampf gegen die Zeit recht schnell auf. Ich fand mich damit ab, dass ich keine Chance mehr auf einen wärmenden Sonnenstrahl am heutigen Tag habe.«

Doch heute gab es einen entscheidenden Unterschied, die Sonne schien in dem engen Tal zwar nicht, aber ich wusste ich erreiche sie im Wald und dann vollends auf der Höhe. Also begann ich mich am Anfang des Laufs etwas zu beeilen, was allerdings mit den Icebugs nicht so einfach war, da ich immer wieder kurze Strecken auf Asphalt laufen musste. Erst als ich meinen Heimatort verlassen hatte konnte ich auf einem Feldweg auf fast unberührtem Schnee Richtung Nachbarort traben, als ich den nächsten Ort durchquert hatte verliess mich die Sonne ganz und ich hatte den ersten kurzen aber mit knapp 17% Prozent auch knackigen Anstieg zum Wald vor mir. Massen von Eltern mit ihren Kindern nutzten den Weg allerdings zum Rodeln, so dass ich nur knapp dem „Tod“ entging oder zumindest angefahren am Wegesrand verende 😉 Der erste steilere Abstieg folgte sogleich und ich freute mich auf die nächsten Kilometer, denn ich tauche in den Wald ein und kann mich ganz dem Laufen hingeben ohne Rücksicht auf Rodler oder sonstige Hindernisse. Der Anstieg zog sich hin und ich war hingerissen von der Natur um mich herum, die Sonne stand noch etwas höher und durchflutete den Wald mit einem milden rotorangenen Licht, es war fast schon mystisch. Auf der Höhe angekommen kam mir als erstes ein Reiter auf einem wunderschönen Rappen entgegen, es wurde freundlich gegrüßt. Kurz darauf kam mir der Förster in einem Geländewagen entgegen, allerdings liess er mir nur sehr wenig Platz zum Laufen, als er an mir vorüber fuhr, so dass ich den freundlichen Gruß verweigerte und ein paar unflätige Worte vor mich hin murmelte. Keine Aufregung sagte ich mir und habe mich wieder der Sonne zugewandt.

Sie stand auf der gegenüberliegenden Talseite noch deutlich abgesetzt von den Baumspitzen, so dass ich in meinem gemütlichen Tempo weiter laufen konnte und mir sicher war, den Sonnenuntergang auf dem Höhenzug voll geniessen zu können. In der Zwischenzeit habe ich die Spikes unter meinen Sohlen ganz vergessen und die direkte Kontrolle, die mir dieser schwedische Schuh bot, voll und ganz ausgenutzt. An dem höchsten Punkt des heutigen Laufs lag wieder tiefer Schnee und ich konnte am Wegrand Spuren von Waldtieren entdecken, Wildschweinspuren waren allerdings keine dabei. Kurze Zeit später verliess ich dann den Wald für den heutigen Tag und die Sonne begann sich langsam auf die andere Seite des Erdkugel zu verabschieden.

Leider können Bilder nie die Emotionen und die wahren Farben wiedergeben, aber vielleicht kann der Leser erahnen, was ich bei diesem Anblick empfunden habe. Die Sonne begleitete mich mit ihrem Verschwinden in den nächsten zehn Minuten und ich habe während des Laufens noch einen Clip gedreht, leider hoppelt es etwas, aber ich stell den Film mal mit hier rein.

Nachdem die Sonne verschwunden war wurde die Luft kalt und ich fing an mich zu beeilen. Durch die Weinberge bergab bedeutet keine große Anstrengung und ich fing deshalb an schneller zu laufen, da ich vermeiden wollte zu frieren. Es gelang mir zwar nicht ganz, aber nach wenigen Kilometern hatte ich dann die Haustür erreicht und habe dann erst realisiert, dass ich trotz Schnee und Eis bergab richtig schnell unterwegs war, somit hat sich der Schuhkauf für mich gelohnt. Morgen früh werde ich dann eine lockere Runde im Wald mit meinem alten Herrn laufen und hoffe auf ein meteorologisches Kontrastprogramm 😎

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

18 responses to “Ausrüstungs-Test: Icebug PYTHO2 BUGrip® und die Jagd nach der Sonne

  • Gerd

    Ich denke Du hast mich überzeugt!
    Jetzt habe ich den Schuh wohl gefunden und muss ihn nur noch bestellen.
    Wie sieht´s den mit den Größen aus in Bezug auf deine „Alltagsschuhe“. Nenn mir bitte mal einen Größenvergleich!

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    • docrunner

      Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Ich denke nicht 😉
      Im Alltag trage ich je nachdem entweder Größe 42 oder 42,5, beim Nimbus von Asics ist es ein 43er und genauso groß sind die Eiskäfer. Hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

      Salut

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    weder Worte noch Bilder können das vermitteln, was man während des Laufens bei so einem Anblick fühlt. Dennoch, ich weiß, was Du meinst und ich verstehe Dich. Nur zu gut!

    Vielen Dank für Deinen Schuhtest, den ich sehr interessant fand. Auch ich habe eine simple Kosten-Nutzen-Relation für mich aufgestellt und ich bin nach wie vor der Auffassung, daß sich derlei für mich nicht lohnt. Jedoch, wären diese Exemplare vor meinem letzten Sturz aufgetaucht, ich hätte sie nur zu gern genutzt. 😉 Auch käme ich auf weit mehr als 15 Glatteisläufe. Vielleicht würde ich sie auch erwerben, aber mein täglicher Lauf beginnt auf Asphalt und ich benötige eine gewisse Zeit, um diesen zu verlassen.

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren zweiten Advent, im Kreise Deiner Familie! Und viel Freude in den harmonischen Schneewäldern.

    Liebe Grüße

    Marcus

    P.S. An Wildschweinspuren leide ich hier keinen Mangel – Unmengen!

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    • docrunner

      Mein lieber Marcus,

      ich denke auch, dass Dein Sturz nicht mit Spikes verhindert hätte werden können, allerdings könnte sich der Schuh schon lohnen, da Du ihn sicherlich sehr viel öfters einsetzt als ich. Ich habe sehr häufig vergessen, dass ich Spikes trage und insbesondere, dass die Wege verschneit und vereist waren. Das habe ich als sehr angenehm empfunden. Auf Asphalt läuft er sich allerdings sehr schwammig, so dass ich nicht mehr als ein oder zwei Kilometer damit auf ebensolchem Untergrund zurück legen möchte.
      Danke für die guten Wünsche, die ich auch zurück zu Dir schicken darf

      Salut

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  • ultraistgut

    So, lieber Christian, es ist soweit, du läufst mit Icebug und hast bereits Vor- und Nachteile entdeckt, aber ich denke die Vorteile überwiegen, und wenn der Winter so bleibt, wie er angefangen hat, dann musst du dir auch keine Gedanken machen über die Ausgaben, sie sind sicherlich nicht umsonst, zumal das nicht der letzte Winter sein wird.

    Habe mal eben nach gesehen, dieser Icebug wiegt 352 g, meiner wiegt knapp 400, und er ist mir definitiv zu schwer, das merke ich bei längeren Strecken. Mein neuer, den ich mir jetzt bestellt habe, wiegt nur 300 g, und das werden 200 g insgesamt weniger, die meine sowieso schon dünnen Beine zu tragen haben, wäre für dich als Fliegengewicht sicherlich auch von Interesse.

    Freue mich für dich – Gamaschen, mit diesem Gedanken habe ich auch schon gespielt, aber sie sind auch bei Tiefschnee aus meiner Erfahrung nicht nötig.

    Viel Freude damit, lieber Christian ! 8)

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    • docrunner

      Ja, meine liebe Margitta, seit Mittwoch nutze ich sie täglich und ich empfinde es als Segen. Ich war ja immer der Meinung, ich brauche diese sehr spezialisierten Exemplare nicht, da nur an wenigen Tagen im Jahr die Notwendigkeit bestehen würde. Aber die letzten beiden Winter haben mir gezeigt, dass es sich doch lohnen könnte für das Mehr an Sicherheit den Schuh zu erwerben. Naja, Nachteile seh ich eigentlich nur auf Asphalt, ansonsten ist der Schuh rundum gelungen. Das Gewicht ist im Rahmen eines guten Trailschuhs und von daher kann ich nicht meckern.
      Die Gamaschen schätze ich sehr, insbesondere bei Schneematsch und pulvrigem Neuschnee. Ich hasse es nasse und kalte Füße zu bekommen 😎

      Ich wünsch Dir noch einen schönen Restsonntag und hoffentlich etwas Pause was den Schneefall betrifft

      Salut

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  • Der Fuß, der Schnee und die Eiskäfer

    […] in Bezug auf meine Sportpause sind meine neuen “Eiskäfer”! Nachdem mir Margitta und Christian von den Icebugs vorgeschwärmt haben musste ich einfach zuschlagen. Mein ganz persönliches […]

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  • Steffen

    Lieber Christian,
    wie sehr habe ich deine wunderbaren Laufberichte vermisst, ich kann es dir gar nicht sagen. Um so schöner ist es, dich endlich wieder lesen zu dürfen. Und es ist, als wenn es gestern wäre, deine Worte lesen, die Bilder betrachten, die Augen schließen und schon hat man das Gefühl, man würde neben dir her laufen, so wunderbar beschreibst du das Erlebte!

    Ich habe dich gleich mal wieder in unsere Blogroll aufgenommen in der Hoffnung, dass du nichts dagegen hast.

    Willkommen zurück in der Bloggerwelt, du hast wirklich gefehlt!!!!

    Herzliche Grüße,
    Steffen

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    • docrunner

      Lieber Steffen,
      Du schmeichelst mir, ich halte mein Geschreibsel gerade mal gut genug, damit meine Erinnerung an den Lauf nicht verblasst, also eher als Gedankenstütze. Wunderbar finde ich das nicht.
      Danke für die netten Worte und natürlich darfst Du mich in Eure Blogroll aufnehmen, werde Euch auch verlinken, mit Verlaub.

      Salut

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  • Trailwetter oder vor den Trail hat Shiva die Weinberge gesetzt « Docrunners Laufblog

    […] einfach nur genießen und die einsamen Trails im Wald erkunden. Ich entschloss mich daher gegen den Eiskäfer und für die Trailschuhe, was sich schlussendlich auch als richtig erwies. Der Lauf heute sollte […]

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  • Daniel Kopp

    Schöne Teile, hatte aber irgenwie noch nicht den Mut zu dieser Marke. Weiß ja wie das is: Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht 😉

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    • docrunner

      Guten Morgen Daniel, ging mir ähnlich – so als Schwabe – aber ich habe es in den letzten Wochen nicht bereut, ist wirklich kaum ein Vergleich zu normalen Trailschuhen, v.a. bergab habe ich inzwischen vergessen, dass ich auf Eis und Schnee laufe. Für mich hat es sich jetzt schon gelohnt und wenn die Erderwärmung so weitergeht 😉 rechne ich noch mit vielen harten Wintern bei uns…

      Salut

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  • Reset « Docrunners Laufblog

    […] habe, so dass ich den Segen bekommen habe, noch etwas schwierigeres Gelände zu erlaufen. Die Icebugs hatte ich zuhause gelassen, da ja asphaltierte Wege geplant waren, was sich allerdings nur gering […]

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  • Jörg

    Jetzt habe ich dank Google diesen schönen Blog und den Test gefunden. Davon animiert habe ich mir gleich den Schuh bestellt. Danke und alles Gute für 2011.

    Jörg

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    • docrunner

      Hallo Jörg,
      fühl Dich wie zuhause 😉
      Es freut mich, wenn Dir das Geschreibsel hier gefällt. Die Eiskäfer haben sich in den letzten Wochen schon mehr als bezahlt gemacht, ich habe mir schon überlegt ein zweites Paar zuzulegen 😉

      Salut
      Christian

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  • Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers KSO Trek Sport « DocRunners Laufblog

    […] dass auch bei solchen Verhältnissen ein trittsicheres Laufen möglich ist, auf jeden Fall bis die Icebugs notwendig […]

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  • Minimalist Footwear für Trails und den Winter « DocRunners Laufblog

    […] meist klobige Trailschuhe sind für mich indiskutabel, und für richtig Eis und Schnee bleiben die Eiskäfer erste Wahl, obwohl mir das Gewicht und die Sprengung jetzt schon Unbehagen bereitet. Allerdings war […]

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  • Besondere Bedingungen « DocRunners Laufblog

    […] bedeckt, aber das störte mich nicht im Geringsten, denn für diese Bedingungen gibt es die Eiskäfer, die an 95% des Jahres ein tristes Dasein im Schuhschrank fristen. Kein Rutschen, kein […]

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