Nachlese 2010 und Vorlese 2011

Warum zurück schauen? Warum nicht einfach voraus schauen? Das sind und waren die Fragen, die mich vor und während dem Schreiben dieses kleinen Beitrages beschäftigt haben. Ich dachte mir, ich tu es einfach für mich, als Erinnerungshilfe, als kleiner Tagebucheintrag, der das gefühlt kürzeste Jahr meines bisherigen Lebens zusammenfasst.

2010 war das Jahr der Veränderung und der endgültigen Weichenstellung für mich und teilweise auch für meine Familie. Wenn alles nach Plan läuft, habe ich die letzte Station meines Beruflebens erreicht, Selbstständigkeit für die nächsten 25 Jahre oder länger. Ob es wirtschaftlich richtig war, kann ich noch nicht sagen, aber für mich und meine Auffassung meiner Arbeit war es das, was ich schon immer wollte und im Nachhinein eine vollkommen richtige Entscheidung. Weitere Veränderungen betrafen das Privatleben, neues Haus, neue Schule für meine Kleinste, Pubertät und Präpubertät bei den anderen Zweien, neue Sorgen bei den Eltern und noch vieles mehr. So viele Ereignisse und dennoch fehlt mir das Gefühl für die Zeit, die in diesem Jahr vergangen ist, der erste Januar 2010 war erst gestern und die Tage sind Woche für Woche nur so an mir vorbeigeflogen, erst seit Ende November ist an den Wochenenden wieder etwas Ruhe eingekehrt und meine Frau und ich konnten wieder ablassen irgendwelche notwendigen Dinge erledigen zu müssen.

Für mich bedeutete das, wieder längere Läufe in Angriff nehmen. Ich bin wahrlich nicht wenig gelaufen in 2010, aber das Laufen hat sich verändert aus vielerlei Gründen. 2009 hatte sich der Anspruch den Laufsport betreffend bereits entwickelt, es ging nicht mehr darum ein Ziel zu erreichen, wegen irgendwelchen Distanzen oder Zeiten laufen zu gehen, sondern es ging nur noch darum zu laufen und dabei Kraft zu schöpfen und zu genießen. Dies gelang bis in den Herbst 2009 hinein ganz gut, dann packte mich eine tiefere Sinnkrise, die darauf gründete, dass ich Entscheidungen treffen sollte, die genau diese Dinge betrafen, die 2010 mein Leben nochmals verändern sollten. Es fiel mir schwer und deshalb war der Laufspass und die Lauffreude dahin, ich lief zwar weiter aber erst im Februar 2010 kam die Wende, obwohl die Entscheidungen zu diesem Zeitpunkt bereits alle getroffen waren. Ich hatte beschlossen das Weblog aufzugeben und habe es gelöscht und auch die Streckenaufzeichnung ruhen zu lassen, kein GPS, kein Forerunner mehr. Ich hatte vermutet, dass mich sinkende Wochenkilometer und auch die Vergleiche zum Laufjahr 2009 runter ziehen und dadurch der Genuss beim Laufen und insbesondere die Erholung ausbleibt. Und genau so war es, kaum dass ich das Technikspielzeug in der Schublade liess, lief es wieder wie von selbst. Ich konnte wieder befreit laufen, zwar hatte ich weniger freie Zeit und viel mehr andere Dinge zu erledigen, aber das Unvorstellbare, nicht mehr laufen zu müssen, passierte einfach. Der Lauf als Ausgleich zu beruflicher und privater Belastung funktionierte wieder und es kamen so grandiose Läufe zusammen, wie ein einsamer Berglauf bei brütender Hitze mit Kletterpartien am Ende während eines Urlaubs in Tirol oder ein Mitternachtslauf bei Vollmond im Frühsommer, bei dem ich die ganze Zeit dachte, irgendjemand hat die Sonne nicht untergehen lassen, denn es war taghell. Kein Wochen- oder Monatsrückblick hat nach Eigen- oder Fremdbestätigung gebettelt und wenn ich „mein Soll“ nicht erfüllt hatte, habe ich es nicht einmal bemerkt 😎 Eine bescheuerte Verletzung hat mich am 6. September dann wieder aus „Wolkenkuckucksheim“ herunter geholt, Bänderdehnung. Das bedeutete mindestens 6 Wochen keinen Sport, Schmerzen bei jedem Schritt und ich musste eine Schiene tragen um überhaupt tagsüber meiner Arbeit nach zu kommen. Es war eine Strafe und diese hielt bis in den November hinein an. Ich wurde nicht gebrochen, ganz im Gegenteil, mit Geduld ertrug ich die Strafe und fing mit Vernunft wieder an das Laufen zu lernen und es war schön. Kein Neubeginn mit Frust und übersteigertem Anspruch, sondern entdecken und erinnern. Läufe in der Nacht mit einem Lachen im Gesicht sind zur Regel geworden und die Freude auf einen Lauf im Tageslicht lässt mich innerlich jubeln. Die Ruhe und das Gefühl für Geschwindigkeit bzw. Langsamkeit lassen mich immer wieder laut ausrufen: ich bin wieder da, und das war jetzt keine Metapher, das mach ich wirklich 😉

Seit wenigen Wochen bin ich auch wieder aktiver beim Bloggen, anfangs hatte ich die Berichte im neuen Blog noch versteckt und habe nur für mich in die Tastatur gehauen. Irgendwann hat mir dann die Laufbloggerszene gefehlt und ich habe versucht mich etwas einzuklinken, obwohl ich mit einigen Dingen wahrscheinlich nicht klar kommen werde. Viel Zeit bleibt auch weiterhin nicht, aber das Weblog soll in erster Linie ein Instrument für mich sein, Dinge los zu werden und Erlebnisse und Gefühle meiner Läufe zu dokumentieren.

Wie wird das kommende Jahr werden? Was nehme ich mir vor? Was nehme ich mir auf keinen Fall vor?

  • Beruflich und privat soll es wieder ruhiger werden.Familie und Sport sollen wieder etwas mehr nach vorne rutschen, was allerdings einige Anstrengungen kosten wird.
  • Meine tägliche Fahrt in die Praxis werde ich mit dem Fahrrad respektive Velomobil oder der Bahn zurücklegen, der Zweitwagen wird abgeschafft.
  • Ich werde ab dem 1. Januar 2011 wieder meine Strecken dokumentieren, da ich das Gefühl habe, dass ich aus den letzten Jahren ausreichend gelernt habe und nicht mehr dem Druck „schneller, höher, weiter“ verfallen werde. Allerdings wird es keine Einträge im Blog geben, die die erlaufenen Kilometer zur Schau stellen.
  • Ein paar Kurzurlaube in die Alpen sind geplant und die entsprechenden Trails warten schon.
  • Über eine bereits ausgesprochene Einladung zu einem Marathon werde ich noch entscheiden müssen, eigentlich will ich an keinen Laufveranstaltungen dieser Art mehr teilnehmen 😎
  • Den einen oder anderen Ausrüstungsgegenstand werde  ich in gewohnter Weise auf Herz und Nieren testen und im Blog berichten. Die Wunschliste existiert schon 😉
  • Ich werde nicht jammern, wenn ich nicht laufen kann, denn ich muss nicht mehr laufen, ich darf und kann.

So, viel zu viel geschrieben über mein kürzestes Jahr, ich wünsche allen Freunden und Feinden einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr 2011

Salut

Die Gewohnheit entsteht, sobald das Ewige aus der Wiederholung entschwindet.

Sören Kierkegaard
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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

26 responses to “Nachlese 2010 und Vorlese 2011

  • Pierle

    Hallo Christian,

    ich finde es sehr angenehm, wie du jetzt mit dem Laufen für dich umgehst. Die Änderung zum reinen genuß-laufen scheint dir ja gut gelungen zu sein. Ob man auf Bestzeiten-Jagd gehen will oder nicht, entscheidet ja zum Glück jeder für sich selber und du hast für dich deine Schlüsse gezogen.

    Außerdem finde ich gut, dass du deinen Blog reaktiviert hast – ich lese hier immer gerne mit.

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute für 2011!

    Gruß
    Carsten

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    • docrunner

      Danke Carsten, die Sache mit den Bestzeiten war nie so mein Ding, da ich erst nach meinem 30. Geburtstag das Laufen richtig begonnen habe, war sowieso klar, dass ich nie unter den Besten landen werde und das war auch nie meine Intention. Ich brauchte in den ersten Laufjahren nur Ziele, meist Distanzen oder Zeitziele, die ich als Motivation benötigte. Obwohl ich nicht alles erreicht habe, wurde mir klar, dass ich Zufriedenheit erreiche mit jedem Lauf, den ich von meiner Haustür aus beginne und genau so mach ich es und es funktioniert 😉

      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben auch ein wundervolles und erfolgreiches 2011

      Salut

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    nun verabschiedest Du ebenfalls das für Dich kurze und wechselhafte 2010 mit einem würdigen Rückblick, verbunden mit einer Vorlese für das neue Jahr. Es hat uns alle mitgerissen und mannigfaltige Änderungen offenbart, für manche mehr – für andere weniger. Ich hoffe und wünsche Dir, daß all Deine schweren Entscheidungen, die Du treffen mußtest am Ende nur zu einem Fazit führen werden. Daß Du zurückblicken kannst und zufrieden lächelst und abschließend sagen darfst, „genau so und nicht anders war es richtig“.

    Bezüglich des Laufens habe ich die Erfahrung gemacht, daß man sich permanent entwickelt, sich verändert. Neue Ziele deklariert, alte verbannt, neue Einstellungen definiert etc. Als langjähriger Täglichläufer mutet folgender Satz vielleicht befremdlich an, aber das scheint nur so – Du verstehst mich. Der Gedanke laufen zu „müssen“ ist für mich absolut unvorstellbar. Nach meiner Intention führt jedweder Zwang zu einer Störung des Gleichgewichtes mit den entsprechenden Konsequenzen. Wie auch immer, Du hast diese Phase überwunden und kannst Dein Laufen wieder genießen.

    Möge es so bleiben! An dieser Stelle wünsche ich Dir Gesundheit, daß sich all Deine weiteren Pläne erfüllen und weiterhin genußvolles Laufen – auch im Regen! 😉

    Dir und Deiner Familie einen hoffnungsvollen Jahresauftakt, vorher einen angenehmen Übertritt und ein gesundes neues Jahr!

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • docrunner

      Lieber Marcus,
      noch vor 12 Monaten war das Laufen ein Muss für mich, es bestand ein innerlicher Druck, aber ich verstehe Dich sehr gut, denn mir geht es inzwischen nicht anders, auch als Nicht-Täglichläufer: ich muss nicht laufen. Du hast vollkommen Recht, durch das Laufen verändert sich die Sichtweise für viele Dinge, auch das Laufen selbst entwickelt sich, was mal wieder bestätigt, dass alles im Fluss ist. Das Gleichgewicht habe ich wieder erlangt und den richtigen Weg für mich gefunden, alles andere spielt keine Rolle, den Weg werde ich weiter gehen und es freut mich, dass ich mit solchen Menschen wie Dir Kontakt habe auf diesem Weg.
      Ich danke Dir für die guten Wünsche insbesondere die Regenwünsche fürs neue Jahr und auch Dir möge ein wundervolles und verletzungsfreies Jahr 2011 bevorstehen mit einem sagenhaften Jubiläum 😉

      Salut

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  • Daniel Kopp

    Ich gehe mit der ganzen Thematik ähnlich um, halte mich fern von kommerziellen Laufveranstaltungen, suche Ruhe und Naturerlebnisse. Detaillierungen zu den Laufumfängen, Statistiken und ähnliches liegt mir fern, es gibt 10km-Läufe die wesentlich intensiver und schöner waren als welche um 30km.
    Ich gehe mit dem Laufsport zwischenzeitlich viel unverkrampfter um, zahlreiche Verletzungen haben mich gelehrt, daß kleinere Auszeiten kaum Auswirkungen auf den Trainingszustand haben.

    LG
    Daniel

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    • docrunner

      Ja Daniel, jeder verfolgt andere Ziele beim Sport und manche hecheln ewig irgendwelchen Platzierungen oder Zeiten hinterher, andere – und zu denen zähle ich mich – entwickeln sich, weg von dieser Hatz und hin zur Natur. An Dir und Deinem Blog hat mich von Anfang an begeistert, dass Du nicht Deine Leistungen, sondern das Erlebte in den Mittelpunkt gestellt hast und das sehe ich inzwischen genauso. Unverkrampft, finde ich gut 😉

      Salut

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  • ultraistgut

    “ denn ich muss nicht mehr laufen, ich darf und kann. “

    Diese Einstellung teile ich mit dir voll und ganz und nicht nur die, sondern auch unsere gemeinsame Freude an der Einsamkeit, der Ruhe in der Natur. Mittlerweile möchte ich nur noch laufen, ohne beginnt es bald zu kribbeln, aber wem sage ich das.

    Das Jahr war ereignisreich für dich und deine Familie, und wie du schreibst, scheint es die richtige Entscheidung zu sein.

    Beachtenswert finde ich auch, dass du in Zukunft mit deinem Velomobil zur Arbeit fahren möchtest. Toll, einen fitten Arzt gewählt zu haben, der selbst mit gutem Beispiel vorangeht.

    Ich hoffe sehr, dass du eines Tages nicht in das Erfolgsdenken hinsichtlich Zeiten erreichen bei irgendwelchen Läufen (z.B. Marathon ! 😉 zurück verfällst, alle Vorsätze über Bord wirfst. Nein, das glaube ich nicht, weil dir deine jetzige Art, laufend unterwegs zu sein immer wieder Bestätigung gibt, das Richtige zu tun.

    Schließlich bin ich riesig froh, dass du wieder hierher zurück gefunden hast und uns von deinen läuferischen Erfahrungen berichtest, darüber freue ich mich am meisten.

    Schön, dass es dich gibt ! 8)

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    • docrunner

      Meine liebe Margitta,
      Du machst mich sehr verlegen, und wenn nicht Du das geschrieben hättest, dann wäre ich mir nicht sicher, ob jemand mich auf den Arm nehmen will. Es gibt Menschen, auch in der virtuellen Welt, die mir wichtig sind, Du gehörst ganz sicher dazu. Ich durfte viel von Dir lernen bzw. Du hast mir geholfen meinen Weg zu finden in den letzten Jahren, was das laufen angeht. Du hast nie mit Kritik gespart, wenn sie angebracht war und dafür kann ich Dir nur danken. Das Schönste war allerdings, Dich persönlich kennen gelernt zu haben.
      Diese Entwicklung in den letzten eineinhalb Jahren war eine sehr wichtige für mich und die ganzen Entscheidungen wurden dadurch beeinflusst. Irgendwann habe ich mal geschrieben, dass das Laufen nicht das Wichtigste in meinem Leben ist, aber dass es vieles in meinem Leben erleichtert und ohne das Laufen Beruf und Familie nicht immer so funktionieren würden. Und genau das hat sich in 2010 bewahrheitet.

      Salut meine Liebe

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  • ultraistgut

    Merci, mon cher Christian ! 8)

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  • Brigitte

    Lieber Christian!

    Als du damals klammheimlich dein Blog gelöscht hast, war ich sehr traurig, weil ich immer gerne bei dir gelesen habe. Auch wenn ich nicht wirklich viel mit Laufen am Hut habe bzw. unter den Füssen *gg*.

    Dass deine Entscheidung damals die richtige war, sieht man. Eine Auszeit war für dich mehr als notwendig.

    Ich wünsche dir vom ganzen Herzen, dass du noch sehr viel Zeit mit deiner *Geliebten* verbringen wirst, kannst, darfst!

    Schön wieder mehr von dir lesen zu können!

    Auf ein wunderbares und erfolgreiches Jahr 2011 stoss ich mit dir an!

    Pfiat di

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    • docrunner

      Liebe Brigitte,
      vielen lieben Dank, es freut mich gerade das von Dir zu lesen, weil ich ja weiss, dass Du nicht viel mit Laufen am Hut hast, aber ich sehr großen Wert auf Deine Kommentare lege, ich mag Deine frische und ehrliche Art und v.a. Deine Kreativität 😉
      Was ich allerdings bemerkenswert finde, ist, dass Du Dich noch an die „Geliebte“ erinnerst, ich freu mich, dass Du hier mitliest und schon allein dafür lohnt es sich manchmal was zu schreiben 🙂

      Ich wünsch Dir auch ein tolles 2011 und vor allen Dingen eine Extra-Portion Gesundheit

      Salut und Prosit Neujahr 😉

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  • LocalZero

    Christian – schön, dass Du wieder da bist und Deinen Blog reaktiviert hast.

    Lauf einfach (so wie mittlerweile die meisten von uns) einfach das, wozu Du gerade Lust hast. Laufen ist genial einfach. Und freuen wir uns über jeden Kilometer, den wir verletzungsfrei absolvieren dürfen.

    In diesem Sinne alles Gute für Dich und Deine Familie,
    kommt gut rüber ins neue Jahr!

    Und vielleicht laufen wir nächstes Jahr mal ein paar Kilometer zusammen, irgendwo fernab von allen Laufveranstaltungen!

    Bis dahin &
    Schöne Grüße!
    Lars

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    • docrunner

      He Lars,
      ich habe nie etwas anderes getan, als einfach gelaufen, Du weisst doch Trainingspläne gab es nie, da ich mich sowieso nie daran halten konnte und Chancen auf irgendwelche vorderen Plätze hatte ich nie, im Gegenteil zu Dir 😉
      Ich wünsch Dir auch einen super guten Anfang für 2011, Du hast ja einiges vor und dafür kann ich nur die Daumen drücken, rutsch gut rein ins neue Jahr, ist allerdings bei den Witterungsverhältnissen auch wörtlich sehr einfach 🙂
      Ich würde mich freuen, wenn wir es irgendwann mal schaffen würden einen netten Lauf durch schöne Landschaft hier im Süden zu organisieren…wer weiss

      Salut

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  • Chris

    Schön, bist du auch in der Bloggerszene wieder unterwegs. Die vielen Posts zeigen auch, dass du uns wirklich gefehlt hast.
    Viel Kraft, Glück und Erfolg auf deinen neuen Wegen im 2011!

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    • docrunner

      Danke Chris, aber Du weisst ja, an erster Stelle stehen andere Dinge, dann kommt das Laufen und dann erst kommt das Blog, anders funktioniert es nicht. Ich wünsch Dir auch ein verletzungsfreies 2011

      Salut

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  • Laufhannes

    Lieber Christian,

    auch wenn nicht alles so gelaufen sein mag, wie man es sich für ein perfektes Jahr wünscht – am Ende ist etwas Gutes dabei herausgekommen. Du machst das, was du machen möchtest – und das ist toll. Genieße es weiterhin und bleib uns hier erhalten. Auch uns machst du damit eine Freude!

    Rutsch gut.

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    • docrunner

      Lieber Hannes,
      ich danke Dir und wie Du schon geschrieben hast, es ist egal wie, Hauptsache es ist so wie es ist. Es ist gerade diese kleine Freiheit, die jeder Einzelne hat, das mit seiner Zeit anzufangen, was er gerne tun will. Ich denke Du hast Recht und Du machst es genau so, ich hoffe es gelingt uns immer…
      Ich wünsch Dir für 2011 nur das Beste und hoffentlich wird es noch was mit dem Trailrun zu dritt 😉

      Salut

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  • Gerd

    Das liest sich richtig positiv und freut mich unheimlich für Dich.
    Es ist schön wenn man beruflich und im Sport seine Bestimmung gefunden hat. Schaut so aus als hättest Du alles richtig gemacht.
    Ich wünsche Dir und deiner Familie einen guten Rutsch, viel Glück und noch viel mehr Gesundheit.
    Vielleicht führt uns das Laufen ja irgendwann mal zusammen und wir drehen eine lockere Runde durch die Natur.

    In diesem Sinne alles Gute für 2011!
    Gruß Gerd

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    • docrunner

      Lieber Gerd,
      insgesamt war jedes Jahr positiv, denn wirklich schwere Schicksalsschläge, die mich oder meine ganze Familie ein ganzes Jahr versaut haben, gab es glücklicherweise noch nie und wird es hoffentlich auch nie geben. Aus sportlicher Sicht war es sicher nicht mein bestes Jahr, aber eines der lehrreichsten, was die Methodik und die Umsetzung angeht 😉
      Ich würde mich sehr freuen mal mit Dir einen längeren Lauf durch wundervolle Natur zu unternehmen, allerdings denke ich, dass unsere Einkaufsliste hinterher sehr lang sein wird, zum Leidwesen unserer Liebsten 😎
      Dir auch einen guten Rutsch – mehr auf Deinem Blog

      Salut

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  • Evchen

    Frohes neues Jahr, lieber Christian! 🙂
    Uffz, Dein Beitrag hat mir gerade noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, wo wir (meine bessere Hälfte und ich) uns gerade befinden. Für uns wird 2011 recht ähnlich wie Dein letztes Jahr. Es stehen schwere und weitreichende Entscheidungen an. Wohin geht die Reise ist DIE Frage.
    Es tut gut zu lesen, daß Du „schon“ das Positive herausfilterst und formulierst.
    Läuferisch glaube ich, sind die beiden Christians sich hier ganz nah. 😉

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    • docrunner

      Liebe Eva,
      ich weiss jetzt gerade nicht, was genau Du meinst, da ich Eure „Situation“ nicht kenne, wenn es aber um weitreichende nicht-läuferische 😉 Entscheidungen geht ist es am wichtigsten, dass das Risiko und die Konsequenzen einigermaßen abschätzbar sind, das war für mich auf jeden Fall ein Kriterium. Nur versucht nicht alles auf einmal anzupacken, das war keine schöne Zeit für mich und meine Familie 😦 Wohin DIE Reise geht kann ich Dir sagen, allerdings haben wir bis dahin noch ein wenig Zeit 😉
      Grundsätzlich versuche ich das Positive an erste Stelle zu rücken, obwohl ich sehr realistisch bin. Das Laufen hilft mir bei Vielem, aber v.a. lässt es mich ein wenig den Alltag vergessen und manche Probleme schrumpfen dabei auf ihre wirkliche Größe.

      Euch auch nochmals ein gutes neues Jahr

      Salut

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  • Evchen

    Pardon, ja, hier ging es nicht ums Laufen. Christian ist an der Stelle, zu entscheiden, was es mit seinem Meistertitel jetzt anfängt.

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    • docrunner

      Ah, jetzt dämmert es. Dann wünsch ich Euch viel Fingerspitzengefühl bei der richtigen Entscheidung, es ist nicht immer leicht, aber wenn es Hand und Fuss hat, ist Selbständigkeit etwas sehr angenehmes 🙂

      Salut

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