Schwärmerei

Was soll ich noch sagen? Eigentlich ist jedes Wort im Blog zuviel. Zuviel Zeitverschwendung. Denn mich zieht es raus, laufen und genießen und das konnte ich seit gestern satt. Nicht nur die kleine morgendliche Trainings- und Lehrrunde, sondern laufen mit der visuellen und olfaktorischen Gewissheit, dass er da ist, der Frühling, trotz des kalten Windes, der mich noch zu Armlingen nötigt. Aber die Natur entwickelt ihre vergängliche Herrlichkeit in einem rasanten Tempo, wie ich es noch kaum erleben durfte. Grün wohin man schaut, ob es kleine Knospen oder Grashalme sind oder die Bäume, die schon die ersten grünen Blattwerke ausrollen, einfach nur phantastisch. Überall umweht mich der natürliche Duft von Pflanzen, ausser wenn ich an parfümierten Spaziergängern vorbei laufen muss, aber selbst das kann meine Sinne nicht mehr täuschen. Ich habe das Gefühl ich kann das Grün riechen oder kann ich grün riechen? Egal, er ist angekommen…

Letzte Woche durfte ich noch mehrere Läufe im unsteten Regen, der launisch mal nieselnd, mal tröpfelnd und teilweise sintflutartig nieder ging, in den frühen Morgenstunden erleben und mit dem Wochenende hatte sich alles geändert. Insbesondere gestern konnte ich, leider erst am späteren Nachmittag und daher in Gesellschaft von hunderten Spaziergängern, die frische und sich erneuernde sonnige Natur läuferisch genießen. Nach dem langen und überfüllten Weg durch die Weinberge hinauf in den Wald begann ich schon zu begreifen, was sich um mich abspielte. Die Luft war klarer als sonst und die Sonnenstrahlen wärmten mich trotz des kühlen Windes. An den geschützten Stellen war es fast schon zu warm, so dass die Armlinge abgestreift wurden. Ich war am schwitzen und es war herrlich, denn bei der morgendlichen Kälte in den letzten Tagen wurde mein Motor nie richtig warm. Es war reinigend, obwohl mich schon bald der leidige Durst treffen sollte. Im Wald blieb ich auf den Wegen und war trotzdem ziemlich einsam unterwegs, da die Masse die Weinberge bevölkerte um möglichst viel von der Sonne abzubekommen. Eine etwas kuriose Begegnung fand dann trotzdem noch statt. Ich erblickte einen älteren Herrn, der auf mich zu kam und ich ärgerte mich schon fast, da etwa 20 Meter hinter ihm ein unangeleinter Hund lief. Doch als ich näher kam, sah ich, dass es kein Hund war, sondern ein ausgewachsener Ziegenbock, da musste ich absolut verblüfft schmunzeln. Trotzdem lief ich an dem ungewohnt freilaufenden Tier mit gebührendem Abstand vorbei, denn ein Ziegenbock mit einem herrlich gewundenen Horn auf jeder Seite ist noch schwieriger einzuschätzen als ein freilaufender Hund oder besser gesagt, ich konnte die ungewöhnliche Situation gar nicht einschätzen 😉 Den Rest des Laufes zehrte ich von dieser Begegnung und ging in Gedanken die vielen Situationen durch, in denen mir Tiere jeder Art begegneten, der Ziegenbock war neu – auf jeden Fall ohne einen Zaun zwischen uns. Knappe zwanzig Kilometer in den inov-8 F-Lite 195 schrieb ich dann anschließend ins Lauftagebuch und fühlte mich richtig wohl.

Heute fiel meine Morgenrunde aus und ich erledigte meine Arbeit mit der puren Freude auf den Nachmittag, denn ich wollte die Distanz mit den FiveFingers ausdehnen. Meine täglich Laufrunde am frühen Morgen – Start zwischen 5.00 und 5.15 Uhr – mit den „Überziehern“ macht sich inzwischen bezahlt, meine Fuß- und Unterschenkelmuskulatur muckt nicht mehr und auch das anfängliche Ziehen im M.soleus gehört der Vergangenheit an. Nur auf den längeren Strecken scheue ich immer noch die am Beginn und Ende stehenden vier bis fünf Kilometer auf Asphalt, da hier die Belastung insbesondere bergab sehr hoch ist. Heute war deshalb dazwischen ausnahmslos laufen auf matschigen und teilweise sehr nassen Trails angesagt. Nach dem Anstieg durch schon wieder übervölkerte Weinberge – haben die Menschen, denn nichts besseres zu tun, als zu dritt die Wege zu blockieren – tauchte ich dann auch schon ein in den Wald und war wieder überwältigt von der Macht des Frühlings. Zu Beginn lief ich noch parallel zum Hang auf einem schmalen Pfad, hier sonnten sich massenweise Schmetterlinge, was mich wunderte, da es nachts noch Temperaturen unter Null Grad hat, das scheint die Tierchen allerdings nicht zu stören. Als ich mich bergauf wandte scheuchte ich drei Rehe aus dem Dickicht, die unkoordiniert in drei verschiedene Richtungen davonstoben. Schon bald sollte es mir ähnlich gehen, denn der gewohnte Pfad endete im Chaos, abgesägte Baumstämme lagen kreuz und quer auf dem Weg, so dass ich mich durchs Unterholz kämpfen musste, meine Unterschenkel waren rasch zerkratzt und auch die eine oder andere Dorne fand ihren Weg durch die Funktionstextilien um mich zu piesacken. Trotzdem war es ein Spass, denn immerhin ist der Wald momentan noch zeckenfrei, so dass diese Sorge erst mal keine war.

Spuren nach dem heutigen Trail

Teilweise waren die Trails noch nass und schwer und es war nur schwer zu erkennen, an welchen Stellen unter dem Laub tiefe Pfützen und Morast versteckt waren. Als es dann aber in den FiveFingers zwischen meinen Zehen gluckste und schmatzte, war auch diese Sorge keine mehr, und ich konnte unbeschwert weiter. Als ich dann wieder kurz auf einem Forstweg unterwegs war, blitzte rechts im Dickicht eine Lücke auf und ich sah einen Trampelpfad der geradewegs sehr steil bergab führte. Ich war schon häufig an dieser Stelle, aber dieser Trail war mir vollkommen neu. Abenteuerlustig bog ich ab und es ging wirklich richtig steil abwärts. Über Baumwurzeln und durch dichtes Buschwerk war die Spur jedoch deutlich zu erkennen und ich lief auf dem inzwischen gewundenen Pfad talwärts. Schon bald wurde der Untergrund weicher und feuchter und es waren Spuren von stolligen Mountain Bikes zu erkennen, so dass klar war, der Weg führt nicht ins Nirgendwo. Der Morast versuchte mir trotz des hohen Tempos ständig die FiveFingers auszuziehen, aber es gelang ihm nicht. Nach einem knappen Kilometer gelangte ich wieder in bekanntes Terrain und ich beschloss eine Runde auf den Forstwegen zu laufen um dann den selben Trail wieder umgekehrt zu erklimmen. Gesagt, getan. Bergauf war es zwar etwas anstrengender und vor allem langsamer, aber es hat sich gelohnt. Die Stelle werde ich mir merken, obwohl mir bergauf immer wieder in den Sinn kam, was ich denn tun würde wenn mir jetzt ein Biker entgegen kommt? Ich beschloss dieses Szenario zu ignorieren und überliess mich wieder voll und ganz dem Genuss. Nach Fünf Kilometer Weinbergen und fünfzehn Kilometer Trail begab ich mich wieder auf den Asphalt und blinzelte, zwar sonnenbebrillt aber trotzdem geblendet, in die noch stark strahlende Sonne. Bergab und wieder vorbei an parkenden Autos, denn die Spaziergänger mögen den Weg aufwärts durch die Weinberge nicht so sehr, ging es dann Richtung Tal. Noch einige hundert Meter auf Feldwegen, vorbei an Obstwiesen und unbestellten Feldern, führte mich mein Lauf heimwärts. Nach knapp drei Stunden und starken 25 Kilometern war ich dann wieder vollkommen zufrieden und erholt zuhause. Was für ein Lauf und wieviel Eindrücke und Gedanken ich gewinnen durfte, so sollte es immer sein.

 

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

25 responses to “Schwärmerei

  • midlifecrisis

    25 Kilometer in FiveFingers. Alle Achtung! Da hast du bei der Umgewöhnung wohl alles richtig gemacht.

    Dafür, dass eigentlich jedes Wort im Blog bei diesem Wetter zu viel ist, muss ich über die Länge dieses Berichtes schmunzeln. Aber ich vermute, er ist in Etappen entstanden.

    Hier in Trier an der Mosel ist der Frühling auch mit voller Wucht eingekehrt. Ein Traum. Und eigentlich ist jedes Wort im Blog zu viel…. 😆

    Viele Grüße
    Rainer

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    • DocRunner

      Guten Morgen Rainer,
      naja, so ein Beitrag entsteht meist während des Laufs in meinem Kopf, so dass es hinterher ein Leichtes ist, alles nieder zu schreiben, da gibt es dann nur noch sprachliche oder grammatische Probleme zu lösen, von daher ist der Zeitaufwand im Rahmen, aber die Länge war mir gar nicht bewußt. Zu lang? 😉
      Oh ja, mit den FiveFingers flutscht es inzwischen richtig und das zweite Paar ist bereits angekommen, dafür geht ein gedämpfter Schuh in Rente, so langsam schrumpft der Platzbedarf im Schuhschrank für die Laufschuhe zusammen. Wie ist es bei Dir zwecks weniger Dämpfung? Hast Du den richtigen Schuh gefunden?
      Der Frühling scheint sich überall durch zu setzen, aber ihr an der Mosel seid doch sowieso verwöhnt…

      Salut
      Christian

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      • midlifecrisis

        Hallo Christian,

        die Länge ist schon ganz schön heftig, auch wenn deine Einträge natürlich gut geschrieben sind.

        Ich habe mich für einen Asics Gel Trainer DS entschieden. Der hat immer noch eine gewisse Dämpfung und Pronationsstütze. Läuft sich prima und ist ganz leicht. Zu FiveFingers werde ich irgendwann aber auch noch kommen. Dann aber ganz langsam, so wie du es beschrieben hast.

        Grüße
        Rainer

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        • DocRunner

          Hehe, Rainer, Du weisst doch, die Länge ist irrelevant 😉 Hab ich das wirklich geschrieben…ich muss mein Niveau suchen gehen.
          Der Trainer DS hat aber ne ordentliche Pronationsstütze, ich hatte irgendwann auch einen, leider bekam ich Knieschmerzen, so dass ich ihn wieder in den Laden zurück getragen habe, sonst war er sehr komfortabel.
          Das mit den FiveFingers würde ich sehr langsam angehen, denn einen wirklich fiesen Muskelkater oder noch schlimmeres würde ich nicht riskieren wollen.

          Salut

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  • daniel

    Jo, so richtig grün ist es bei mir noch nicht. Da seid ihr sicherlich etwas vorne dran. Dafür erlebe ich den Frühling quasi zweimal: einmal zuhause, einmal in den Alpen 🙂
    Hast Du nicht mal gesagt Du wolltest Angaben zu den Distanzen weglassen?

    Viel Spaß
    Daniel

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    • DocRunner

      He Daniel,
      Du bist schon in einer sehr komfortablen Lage, dass Du das Alpenvorland so nah an der Haustür hast. Mir reicht aber ein Frühling, denn meist freu ich mich dann schon wieder auf den Winter 😉
      Ich werde keine Monatsaufstellungen mehr machen, was die Kilometer angeht, aber momentan bin ich am probieren, wie weit die Fivefingers mich bringen, deshalb sind die Kilometer nicht ganz unwichtig, aber das legt sich wieder 😀

      Salut

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  • Steffen

    Lieber CHristian,
    ein großartiger Bericht, in dem ich mich wunderbar wieder finde – bis auf die Sache mit den FiveFingers. Damit bin ich momentan noch sehr vorsichtig ob meines gerade erst überstandenen Leistenbruches. Aber dafür drehe ich nach jedem Lauf eine Runde komplett Barfuß um unsere Häuser, was ja auch schon wieder ein Anfang ist.

    Was deine Schilderungen bezüglich des Frühlings angeht – oh ja, ist hier auch so, überall sprießt und blüht es, einfach wunderbar! Es ist einfach phantastisch zu sehen, wie quasi aus dem Nichts alles zu neuem Leben erwacht, ein unglaublich schönes Erlebnis! Dumm, wer ständig auf der Couch sitzt und dieses Schauspiel der stetigen Veränderung nicht erleben kann!

    Christian, ich wünsche dir noch vieler solcher Läufe, besonders, wenn es auch noch neue Trails zu entdecken gibt!

    Herzliche Grüße,
    Steffen

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    • DocRunner

      Lieber Steffen,
      was Deine Wiedereingliederung in den läuferischen Alltag angeht, wirst Du schon alles richtig machen. Du kennst Deinen Körper und wirst mit der notwendigen Geduld alle Deine Ziele erreichen. Der Frühling macht es einem nicht einfach, da kann man sich nur schwer beherrschen, gell? Ne, auf der Couch hocken und das alles verpassen wäre absolut schade. Mich nervt schon immer mein morgendlicher Lauf, da ich in der Dunkelheit um 5.00 Uhr nichts von der Natur sehen kann momentan, aber auch das wird sich regeln.

      Salut

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  • Täglichläufer

    In der Tat, lieber Christian, er ist da – der lang erwartete Frühling (selbst von mir). Und er lädt uns ein, ihn gebührend zu beachten und zu würdigen, in erster Linie im genußvollen Laufmodus in der lieblichen Natur. Er umarmt uns und reißt uns mit sich, in den frühlingshaften Aufbruch des Lebens.

    Das ist ein kurioses Erlebnis mit dem Ziegenbock. Ich wäre vermutlich nicht vorbei gelaufen, sondern hätte versucht, einen Kontakt herzustellen. An solchen putzigen Rackern komme ich nie so einfach vorbei. 😉

    Ich drücke Dir die Daumen, daß Dein Wald noch eine gewisse Zeit von den Zecken befreit bleibt; hier krochen die ersten schon Anfang Februar umher. Genieße die – nach meiner Betrachtung – Sommersonne im Frühling und mögen Deine kommenden Läufe ebenfalls voller positiver Eindrücke sein.

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      es geht fast schon wieder zu schnell wie der Frühling sich entwickelt. Ich habe fast das Gefühl ich verpasse etwas, wenn ich morgens bei Dunkelheit unterwegs bin, aber auf mich nimmt die Natur deshalb keine Rücksicht 😉
      Die Sache mit dem Ziegenbock nervt mich ein wenig, denn eigentlich bin ich auch so, dass ich in einem solchen Fall gleich das Gespräch suche. Ich war zu verblüfft und wahrscheinlich noch etwas angefressen, da ich den Bock zuerst für einen freilaufenden Hund hielt. Falls es wieder zu einer Begegnung kommt, werde ich den Herrn fragen.
      Ja, die lieben Zecken, sie werden schon bald in Scharen wieder da sein und einen zur Selbstinspektion nötigen, ich bin gespannt wie viele es in diesem Jahr werden, die ich von meinem Zeckenwall an den Unterschenkeln absammeln darf 😉

      Ich wünsch Dir auch eine angenehme Woche
      Salut

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  • Chris

    Hut ab. Zurück zur Natur! Du nimmst den Spruch 1:1!

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  • Deichlaeufer

    Hallo Christian,

    seit einiger Zeit lese ich immer mal wieder gerne in Deinem Blog. Deine Beiträge sind klasse geschrieben.

    Ist es nicht herrlich wie der Frühling jetzt in aller Munde ist? Gestern war es hier in Oldenburg plötzlich atemberaubende 16 Grad warm und am Sonntag beim Laufen in der Sonne im Windschatten vom Huntedeich hatte man schon eine Vorahnung, dass es bald für meinen Geschmack schon wieder zu warm werden kann.

    Aber erst steht noch der Frühlingsgenuss im Vordergrund. Wenn auch es hier oben mit der Natur noch etwas dauert. Um den Hauch von frischen Grün wahrzunehmen muß man schon ganz genau hinsehen. Das wird sich wohl jetzt rasant ändern. Es soll ja noch ein paar Tage warm bleiben.

    Es grüßt Dich sehr herzlich

    Volker

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    • DocRunner

      Hallo Volker,
      fühl Dich wie zuhause und natürlich erstmal vielen Dank, ich find mein Geschreibsel nur selten gelungen 😉
      Leider komm ich nur am Wochenende oder an manchen Montagen in den Genuss bei Tageslicht zu laufen, sonst muss ich mich mit den akustischen und olfaktorischen Frühlingsboten bei meiner täglichen Morgenrunde zufrieden geben. Zu Euch in den Norden wird das Grün auch noch kommen, dauert halt noch etwas.
      Ich wünsch Dir noch eine angenehme Laufwoche

      Salut

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      • Deichlaeufer

        Danke für die Einladung!:-) Dir ebenfalls eine angenehme Laufwoche zu welchen Tageszeiten auch immer. Morgens ist der akustische Frühling nicht zu überhören, so wie die Vögel brüllen;-)

        Bis dahin.

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        • DocRunner

          Ja, Volker und heute war ich schon zu Beginn des Laufes in ein angenehmes Dämmerlicht getaucht. Ab nächste Woche wird es dann wieder finster nach der Zeitumstellung 😉

          Salut

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  • Ariana

    Wow, in deinen Artikeln sind immer so viele interessante Details zu lesen – ich geniesse das richtig! Als heute morgen ein leicht behinderter Mann in die Strassenbahn stieg und während der ganzen Fahrt aus vollem Halse Frühlingslieder sang, wir vorbei fuhren an knospenden Bäumen, blühenden Pflanzen und immer mit der Sonne im Gesicht, da wusste ich auch – selbst hier ist der Frühling da!
    Deine Erlebnisse mit dem Ziegenbock und den Rehen finde ich toll – da fühlt man sich doch direkt irgendwie komplett in der Natur. Und deine Füsse sehen aus, als hätte ihnen der erfolgreiche Kampf gegen den Schlamm Spass gemacht 🙂
    Ganz liebe Grüsse
    Ariana

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    • DocRunner

      Danke, liebe Ariana, manchmal sind es die einfachen und natürlichen Dinge, die uns spontan ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Vielleicht sollten wir viel öfters einfach Deiner morgendlichen Begegnung nacheifern und anfangen zu singen, aber wahrscheinlich würden wir oft genug nur ein Kopfschütteln und kein Lächeln ernten.
      Ich strebe beim Laufen immer danach mit der Natur verbunden zu sein, leider sind die Dinge nicht immer so einfach und zuviel Ehrgeiz zerstört das alles ganz schnell. Regen, Schlamm und Morast sind für mich immer eine Regression in meine Kindheit, deshalb liebe ich es 😉

      Salut

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  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    Schwärmerei – das ist der richtige Titel für deine Worte, Schwärmerei von A bis fast Z, und wenn du auch nur im entferntesten ahnen würdest, wie sehr ich dir alle diese Läufe von Herzen gönne, dann………, aber ich denke, du verstehst mich !!

    Und mit den milden Temperaturen kommen dann auch die aus den Löchern heraus gekrochen, die sich den ganzen Winter hinter den Gardinen verschanzt und auch nicht nur ansatzweise ahnen, was sie versäumt haben.

    Nun müssen wir wieder damit klar kommen, dass die Piste nicht uns alleine gehört, aber auch damit kommen wir bald auch wieder zurecht, wie mit allem !!

    Dass du die Überzieher auf langen Strecken auf dem Asphalt lieber nicht ausprobierst, kann ich nachvollziehen, nicht auszudenken, wenn du dir damit Schaden zufügen würdest, daher ist Vorsicht schon die bessere Variante, aber wem sage ich das ?

    Lass‘ es dir gut gehen, mon cher Christian !

    Bonne semaine ! 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,
      ich weiß doch sehr gut, dass Du mir diese Hochgefühle gönnst und wie sollte es auch anders sein. Unsere Laufreviere sind so unterschiedlich, aber trotzdem würden wir uns gegenseitig sehr gerne begleiten, da bin ich mir sicher.
      Du wirst auch bald wieder stöhnen, wenn die Touris einfallen an Deinem Strand. Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, bin ich dann wieder alleine unterwegs, denn dann ist es selbst den Spaziergängern zu anstrengend 😉
      Mein zweites Paar FiveFingers hat eine andere Sohle und die werden sich über kurz oder lang auf den längeren Strecken auch auf Asphalt beweisen müssen, aber das hat noch Zeit. Meine Laufwerkzeuge brauchen noch etwas Training 😎

      Salut ma chère

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  • Laufhannes

    Man kann ja schließlich nicht durchgehend laufen – da darf man durchaus die Zeit nutzen, uns mit einem solchen Bericht zu erfreuen. Danke!

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  • Gerd

    Einfach herrlich zu lesen. Und der inov-8 F-Lite 195 würde mir auch gut stehen. 😉
    Der gefällt mir.
    Was die „olfaktorische Gewissheit“ betrifft würde ich mich impfen lassen. Dagegen gibt´s doch bestimmt was, oder? 😉

    Wieso kannst Du nicht einfach was riechen? Alter Lateiner!

    Schönes WE!

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    • DocRunner

      Lieber Gerd, „riechen“ find ich beim Frühling einfach nicht angemessen und ansonsten ist das reine Gewohnheit 😉
      Der F-Lite 195 ist ein prima Schuh und macht einen guten Job auf Asphalt und im Gelände, ich mag ihn inzwischen, v.a. wenn ich Socken tragen will 😀

      Salut und auch Dir noch ein schönes Restwochenende

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