Freundschaft

Es geht natürlich ums Laufen, aber diesmal möchte ich eine Geschichte erzählen, die mir als Realist absolut phantastisch vorkommt und die ich immer noch kaum glauben kann, aber ich weiß, dass sie wahr ist 😉

Der Freund eines Freundes, dessen Bruder usw. hatte während seines Medizinstudiums einen Kommilitonen aus Syrien, ich nenne ihn Dr.K. und den Freund eines Freundes, dessen Bruder usw. nenn ich einfach Dr.J.. Die Beiden waren sehr gute Freunde und teilen viele schöne Erfahrungen und Erlebnisse. Nach dem Studium, wie leider so oft, trennten sich ihre Wege und sie schlugen verschieden Fachrichtungen ein. Die Ausbildung machten sie an weit auseinander liegenden Orten und da es damals weder Internet noch viele Mobiltelefone gab, erlosch der Kontakt. Eines Tages trafen sie sich allerdings ganz zufällig wieder. Dr.K. erzählte Dr.J. von seinem Traum: er wollte, wenn er mit seiner Facharztausbildung als Internist fertig ist und sich noch zwei Jahre in Kinderheilkunde ausbilden hat lassen, wieder zurück nach Syrien mit seiner Frau und seinen Kindern. Dort will er in seiner Geburtsstadt eine Klinik eröffnen. Er hatte bereits eine klare Vorstellung und angesprochen auf die Finanzierung, erläuterte er sein Konzept: jeder Patient sollte zahlen, was er konnte, die Reichen etwas mehr und die Armen etwas weniger oder halt nichts. Dr. J. erklärte ihn für verrückt, aber sagte ihm seine Unterstützung zu. Inzwischen gab es das Netz und Mobiltelefone, so dass der Kontakt erhalten blieb und 2008 war es dann so weit, Dr.K. packte seine Sachen und investierte sein Erspartes, seine ganze Kreativität und Intelligenz in seinen Traum. Die Klinik war ein Ein-Frau-Ein-Mann-Betrieb, seine Frau – ausgebildete Krankenschwester- und er gingen in der Aufgabe auf und berichteten hin und wieder. Das Prinzip schien zu funktionieren.

Im Dezember 2010 bat dann Dr.K. seinen Freund Dr.J. in Deutschland um Hilfe, er brauchte dringend Medikamente und v.a. mittelfristig ein neues Ultraschallgerät, denn leider waren die Menschen in dem syrischen Städtchen nicht besonders zahlungskräftig, aber dafür nicht weniger krank. Dr.J. fackelte nicht lange und machte sich dran etwas für seinen Freund zu organisieren. Medikamente waren schnell organisiert, es gab Beziehungen zu Kliniken, die sich auszahlten und es folgten Sachspenden. Die Logistik des Transports übernahm ein ehemaliger Nachbar von Dr.J., der bei einer großen deutschen Transport-Logistikfirma arbeitete. Bereits im Januar konnte die erste Lieferung erfolgen. Etwas Kopfzerbrechen machte der Ultraschall, denn er war sehr teuer.

Hatte ich schon erwähnt, dass alle Beteiligten leidenschaftliche Läufer waren? Nein? Doch das waren sie und Dr.J. war sofort auf die Idee gekommen, dadurch das nötige Kleingeld zu beschaffen. Er telefonierte mit Firmen und versuchte einen Sponsor zu bekommen für irgendein Laufevent, wobei die gelaufenen Kilometer vergütet werden. Ein Aussendienstmitarbeiter einer Firma war gleich Feuer und Flamme und kam schon bald mit der Nachricht, dass seine Firma bei einem Herbstmarathon eine Gruppe von Läufer unterstützt und für jeden gelaufenen Kilometer eine Summe für den guten Zweck spendet. Leider war der Herbst noch weit entfernt und die Situation in der kleinen Klinik wurde durch politische Unruhen und die Willkür der Behörden rasch schlechter. Auch war noch nicht klar wer denn bereit war für diesen Zweck mit zu laufen, denn es wurde vereinbart, dass dies alles anonym bleiben sollte, um Dr.K. keine Probleme zu bereiten. Bald waren dann acht Mann gefunden, keine Vielläufer, sondern einfach nur Läufer, die ihren Sport mit Leidenschaft betrieben.

Das nächste Hindernis war der hohe Anschaffungspreis für ein Ultraschallgerät. Viele Telefonate waren nötig bis ein Händler gefunden wurde, der bereit war, sobald er ein gebrauchtes Gerät herein bekommt, was geeignet wäre, nach einer „kleinen Überholung“, zum Rückkaufswert weiter zu geben. Dann hieß es zu warten, im schlimmsten Fall bis zum Herbst. Anfang Mai stand dann ein Gerät zur Verfügung, also musste gehandelt werden. Dr.J. führte wieder viele Telefonate und hatte schon bald einen Deal in der Tasche: es sollte ein ganz privates Lauf-Event werden und noch im Mai sollte es stattfinden. Der Termin wurde auf den 21. Mai gelegt und die acht Läufer waren nun gefordert, einer musste aus beruflichen Gründen absagen und zwei waren noch nicht so weit, eine Strecke von einer Marathondistanz oder länger zurück zu legen. Also blieben fünf Recken übrig: Dr.J., der Aussendienstmitarbeiter, Dr.J.s früherer Chef, der Mitarbeiter der Transport-Logistikfirma und ein Kollege von Dr.J.. Es wurde errechnet, dass jeder 60 Kilometer laufen sollte und alle gingen beherzt ran an die Sache, obwohl keiner bisher mehr als eine Marathondistanz zurück gelegt hatte. Ein Rundkurs von 15 Kilometern mit knapp 250 Höhenmeter wurde auserkoren viermal zu durchlaufen, gut die Hälfte auf Asphalt und den Rest auf befestigten Waldwegen. Leider wollte das Wetter nicht so mitspielen und schickte schwüle Hitze zum Start um 14.00 Uhr, bewehrt mit Trinkrucksack und viel Unterstützung der Familien musste es gelingen. Unauffällig und gut gelaunt liefen sie los und schon bald stand ihnen der Schweiss nicht nur auf der Stirn. Am Ende der ersten Runde fing es an zu Donnern und ein gewaltiges Gewitter zog auf. Kleine Hagelkörner und starker eiskalter Regen versuchte ihnen das Leben schwer zu machen, aber nach knappen 90 Minuten war die erste Runde geschafft und nach einer Stärkung ging es dann in die zweite Runde, die  dann nochmal richtig anstrengend war, da die wieder hervorgekommene Sonne, die Luft in einen Sauna-Aufguss verwandelte. Runde drei war dann die angenehmste, da es fast durchgehend regnete und somit für Abkühlung sorgte. Allerdings forderte der Lauf seinen Tribut, nach 45 Kilometern konnten zwei Läufer nicht mehr weiter aufgrund von Erschöpfung und Blasen. Die übrigen Drei starteten nach einer kurzen Pause wieder und machten sich Mut, einer der Drei hatte zuvor noch nie einen Marathon gefinished, aber sie waren gut trainiert und konnten auf die Unterstützung der fleissigen „Streckenposten“ zählen. Und so wurde die letzten 15 Kilometer mit einigen Gehpausen und gegenseitiger Ermutigung zu Ende gebracht. Man lag sich in den Armen und trotz der Erschöpfung war die Stimmung schon besorgniserregend ausgelassen. Nach ausgiebiger Dusche und einem abendlichen Grillfest war dann auch die Beschaffung der fehlenden Summe geklärt und im Laufe der nächsten Woche geht das Paket auf seine Reise nach Syrien.

Das Wunderbarste an dieser Geschichte ist allerdings, dass aus einer Freundschaft viele neue entstanden sind und mit einer Anstrengung von nur wenigen Menschen ein Lebenstraum eines Anderen erhalten werden konnte, der in den letzten Jahren mit seiner Familie viel entbehrt hat, um anderen Menschen zu helfen. Einfach so 60 Kilometer zu laufen ohne Menschenmassen am Strassenrand war für alle eine neue Erfahrung, aber der Zweck hat sie angetrieben. Die Anonymität, insbesondere der beteiligten Firmen, macht es noch etwas schöner als es sowieso schon ist. Übrigens wurde ein Besuch in Syrien von allen Protagonisten vereinbart, sobald die politische Lage es zulässt.

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

25 responses to “Freundschaft

  • Evchen

    Eine schöne Geschichte, wobei „Geschichte“ zu sehr nach Märchen klingt, was es ja nicht ist. Das berührt und bewegt.

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  • juniwelt

    Ja, eine wirklich schöne Geschichte. Gefällt mir sehr und ich bewundere solchen Einsatz.
    Liebe Grüße
    Juniwelt

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    • DocRunner

      Danke Juniwelt,
      bewundernswert ist für mich jede Aktion, egal wie aufwendig sie ist, wenn man seinen Prinzipien treu bleibt und den Sinn vor Augen hat. Hier ging es nur um Freundschaft und deshalb ist es auch zu dieser schönen Geschichte geworden 😉

      Salut

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    vielen Dank für diese Anekdote aus dem Leben, die zeigt, was Freunde bewirken können. Verbunden mit der Welt des Laufens, um am Ende für einen guten Zweck Positives, ja sehr Sinnvolles zu erreichen. Meinen Respekt an die Initiatoren und die Teilnehmer!

    Spontan fällt mir der alte Spruch ein: „Gemeinsam sind wir stark“ – und ja, so ist es wahrhaftig. Was freilich sehr unschön ist, daß man auch solchen hehren Helfern, die nur Gutes erreichen wollen derartige Steine in den Weg legt, sei es aus politischen Gründen, Behördenwillkür oder sonstigen.

    Dennoch, Hut ab für dieses Engagement. Mögen die Freundschaften von Dauer sein und jene Menschen erkennen – die das bisher behindern – was wirklich wichtig ist im Leben.

    In diesem Sinn,

    alles Gute,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      ja, Du hast völlig Recht, gemeinsam kann man etwas erreichen, aber leider muss nun wieder gebangt werden, da die Europäer ein Embargo gegen Syrien aus der Taufe gehoben haben. Das Paket ist gestern auf die Reise gegangen und ich bin gespannt, wie es läuft.
      Das Ganze war ja mit viel Spass verbunden und daher war es fast ein kleines Vergnügen, obwohl es eigentlich hätte anders laufen sollen. Sprich mehr Zeit für die Vorbereitung und weniger unmittelbarer Stress, aber es überwiegt langsam die Zufriedenheit.

      Salut

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  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian,

    was für eine Geschichte, die mir die Gänsehaut über den Rücken jagt.

    Laufen schafft Freude und Freunde, das habe auch ich in den vielen Jahren erfahren dürfen.

    Das was deine Freunde auf die Füße gestellt haben, ist großartig und nachahmenswert, und jeder von uns wäre sicherlich bereit, an einem ähnlichen Projekt teilzunehmen.

    Merci pour cette belle histoire, mon cher ! 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,
      ja, ich habe auch immer noch Gänsehaut und es war/ist wirklich etwas sehr Besonderes. Die Anonymität in der Vorbereitung und im Abschluss war allen sehr wichtig aufgrund der momentanen Lage, denn es sollte kein großes Aufhebens gemacht werden, deshalb waren nur die unmittelbar Beteiligten eingeweiht und es hat funktioniert. Dazu hin war alles sehr kurzfristig, weshalb die Mannschaft leider nicht komplett war, aber wer weiß, vielleicht brauchen wir irgendwann etwas mehr Unterstützung, dann komme ich gerne auf Dich zurück 😎

      Salut ma chère

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian!

    Beeindruckend und für mich immer wieder schön zu erfahren, wie der Mensch über sich hinaus wachsen kann um Gutes zu tun. Ein gelungenes Beispiel in einer Welt voller Probleme die Hoffnung nie aufzugeben. Das das Laufen in diesem Fall der Problemlöser war ist um so schöner.

    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      das Prinzip Hoffnung ist nur die Hälfte der Miete, es war klar, dass geholfen werden kann, nur der Weg war nicht so klar. Umso schöner, dass es so funktioniert hat. Ein wenig stolz dürfen die Beteiligten auch sein, denn sie haben ihre Taten und ihre Freizeit in diesen selbstlosen Dienst gestellt und das hat mich sehr beeindruckt.

      Salut

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  • Gerd

    Eine wunderbare Sache. Da sieht man wieder einmal was echte Freundschaft bedeutet und was sie bewirken kann.
    Toll!

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  • Pienznaeschen

    Geschichten die das Leben schreibt und die berührt.
    Toll was manche Menschen auf die Beine stellen, sich für andere einsetzten und der gerechte „Lohn“ ist dafür eine Freundschaft – fast zu schön und viel zu selten.

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    • DocRunner

      Liebe Julia,
      eigentlich sollte so etwas eine Selbstverständlichkeit sein, allerdings bedarf es fast immer besonderer Beweggründe, wie z.B. Freundschaft, wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt….

      Salut und viel Spass da drüben 😀

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  • Brigitte

    Lieber Christian!

    Diese Geschichte rührt einem richtig. Was Wille, Freundschaft und Hilfsbereischaft von allen Beteiligten doch ausmachen können. Es ist alles andere als selbstverständlich. Schauen wir doch gerne mehr auf uns selber – nach dem Motto, meine Haut ist mir am nächsten!

    Ich hoffe sehr, dass das Paket mit diesem wertvollem Inhalt gut am Zielort ankommt.

    Vermutlich haben sich alle Beteiligten auch wieder von den enormen Anstrengungen erholt.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,
      wenn die Logistik passt muss es am Montag oder Dienstag am Bestimmungsort sein, ich werde auf jeden Fall berichten, denn Dr. K. wird mich zeitnah per Mail informieren – wenn sein Internet geht 😉
      Die Anstrengung steckte allen die ganze Woche noch in den Knochen, aber das war klar, jeder war über seine bisherige Bestleistung hinaus gewachsen, aber so sind Kerle halt 😀

      Ich bin kein Freund von Spenden, ich versuche meist durch Taten zu helfen – wenn ich kann – und unterstütze Freunde und Familie. Deshalb war diese Aktion so etwas besonderes und das haben alle Beteiligten so gesehen, v.a. hat mich gewundert, dass die beteiligten Firmen sich dieses Engagement nicht auf die Fahnen schreiben wollten, aber wahrscheinlich wird es als Spesen abgeschrieben *lol*

      Salut und einen angenehmen Wochenbeginn

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      • Brigitte

        Lieber Christian!

        Nun ist doch schon wieder einige Zeit vergangen und ich bin neugierig ob das Gerät am Bestimmungsort gut angekommen ist. Ich hoffe es sehr.

        Und ich hoffe, dass es dir gut geht!

        Liebe Grüße
        Brigitte

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        • DocRunner

          Liebe Brigitte,

          ja, der Ultraschall ist am Bestimmungsort angekommen und wird schon fleißig genutzt, gab noch etwas Probleme mit der Einfuhr, aber es war machbar 😉 Ich bin froh, dass nicht unerwartete Schwierigkeiten die Hilfe behinderten und alles glatt ging. Vielen Dank für die Nachfrage.

          Dir auch ein schönes Pfingstwochenende

          Salut

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  • Steffen

    Lieber Christian,
    da bekomme ich richtig Gänsehaut und bin zu tiefst gerührt.
    Schön, dass es auch heute noch so etwas gibt!
    Und das ist etwas, was ich auch immer und immer wieder sage, wenn man etwas wirklich will ist nahezu alles möglich, und gemeinsam sowieso!

    Ein gerührter
    Steffen

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    • DocRunner

      Lieber Steffen,
      ich denke, ihr habt schon mehr bewegt mit dem Laufen als alle zusammen. Aber genau dann weißt Du ja wie es ist und welch tolles Gefühl einen dann antreibt. Das Miteinander war fast das Schönste, denn jeder zehrt vom anderen und es entsteht eine sehr tiefe Bindung in diesen Momenten.
      Schönen Feiertag

      Salut

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      • Steffen

        Genau so, wie du es beschreibst, ist es! Und ich bleibe dabei, und gerade in der heutigen doch recht kalten Zeit, SCHÖN, DASS ES SO ETWAS NOCH GIBT!!!

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        • DocRunner

          Danke Steffen, ich wollte auch nur damit sagen, dass Euer Einsatz schon so lange besteht für die unterprivilegierten und genau nach meinem Geschmack ist, selber etwas tun und sich vor einen Karren spannen macht deutlich mehr Spass, als an Weihnachten eine Überweisung auszustellen, und es unklar bleibt wo und wieviel davon am rechten Ort landet 😉

          Salut mein Lieber

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  • sinuslaeufer

    Welch schöne Kraft da am Werke war! Gänsehaut!

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  • Fast barfuß und fast ein Marathon « DocRunners Laufblog

    […] dem tollen Freundschafts-60er Ende Mai hatte ich wieder Geschmack an den richtig langen Läufen gefunden, allerdings war ich […]

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