Fast barfuß und fast ein Marathon

Nach dem tollen Freundschafts-60er Ende Mai hatte ich wieder Geschmack an den richtig langen Läufen gefunden, allerdings war ich nicht sicher, ob ich in den FiveFingers auch Distanzen über 40 Kilometer laufen kann. Einen Versuch wollte ich jedoch starten ohne etwas zu riskieren, weshalb ein Lauf mit toller Begleitung gerade Recht kam. Ein weiterer Mitstreiter des privaten Benefiz-Laufes ist inzwischen zu einer netten Laufbegleitung geworden und wir nahmen uns für das Pfingstwochenende vor einen Lauf an die Marathondistanz zu wagen, mit der Option früher auszusteigen, falls der Zehenschuhversuch fehl schlägt. So der Plan, die Umsetzung wurde etwas schwieriger, da ich bekanntlich nicht so gerne am Morgen laufe, aber um das Ganze etwas familienfreundlich zu gestalten blieb mir nichts anderes übrig als den Start auf den frühen Vormittag zu legen. Deshalb war der Pfingstsonntag auserkoren mit einer Startzeit um 8.00 Uhr, was für mich akzeptabel war.

Nebenbei habe ich meine Teilnahme an einem Stadtmarathon in diesem Jahr inzwischen fallen gelassen, dafür bin ich definitiv zu soziophobisch geworden, so viele Menschen auf engem Raum und nur auf Asphalt zu laufen widerstrebt mir, und das Ziel die Hilfe für Dr.K. zu bekommen, hatte ich ja schon erreicht, so dass ich mir das nicht antun muss. Lieber versuche ich wettbewerbsfrei und spontan ohne einen speziellen Trainingsplan laufen zu gehen. Falls ich wirklich Lust auf Gesellschaft habe, so werden es in Zukunft auch die guten Freunde sein und nicht tausende Unbekannte, die als Begleitung in Frage kommen, das hat der Lauf am Sonntag wieder bestätigt.

Zurück zum langen Lauf, um kurz vor 8.00 Uhr machten wir uns auf den Weg. Die ersten 18 Kilometer ging es eben an der Rems entlang nach Osten, dabei störte der Lärm der nahe gelegenen Bundesstrasse, aber es war nicht soviel los, so dass nach kurzer Eingewöhnung, der Lärm ausgeblendet wurde. Viel geredet wurde nicht, jeder hing auf den ersten Kilometern den eigenen Gedanken nach. Bei mir lief es ziemlich unrund, was aber wahrscheinlich eine rein mentale Geschichte war, da ich ständig überlegte, ob ich mit den FiveFingers Komodo Sport im Stande war eine Marathondistanz zu bewältigen. Die Waden waren hart und das Sprunggelenk – Bänderdehnung 2010 – zwickte auch herum, ich war schon drauf und dran abzubrechen und umzukehren. Aber ganz plötzlich nach ca. sieben Kilometer waren die Bedenken und die Beschwerden verschwunden. Die Muskeln waren geschmeidig und der Kopf klar, so wirkt sich die Psyche manchmal auf den Körper aus, war interessant zu spüren. In einem konstanten Tempo liefen wir ganz nah an der Rems und die wärmende Sonne liess uns langsam auftauen. Die Gespräche drehten sich hauptsächlich um die Lauf-Aktion Ende Mai und das glücklicherweise nur mit etwas Zollproblemchen angelieferte Paket sowie die Situation in Syrien, die langsam zu eskalieren drohte. Von der Rems stieg leichter Dunst auf und führte trotz des leicht frischen Windes zu einer hohen Luftfeuchtigkeit, aber es war erträglich.

Nach langen aber absolut flachen 18 Kilometern auf Asphalt bogen wir nach Süden ab über Feldwege zwischen Obstwiesen und vereinzelten Wochendgrundstücken hindurch auf den fast vier Kilometer langen gemächlichen Anstieg mit einigen wenigen steilen Rampen. Für uns beide war es absolutes Neuland und wir orientierten uns mit Navi und Wanderkarte. Vorher war nur die ungefähre Linie festgelegt worden. Details wollten wir dem Zufall überlassen. So kam es auch bereits nach wenigen hundert Metern zur ersten Sackgassensituation. Ein Hohlweg endete vor einem steilen Wiesengrundstück und bot keine Gelegenheit weiter in diese Richtung zu laufen. Also wurde der Querhang erklommen und über steile Obstwiesen suchten wir trotz der Zeckengefahr wieder einen Weg, der uns nach oben führt. Die Schuhe respektive die FiveFingers waren durch die Nässe auf den Wiesen schon richtig feucht und wir hofften auf einen Gras freien Weg, den wir dann auch bald schon fanden. Der Weg führte uns angenehm ansteigend bis in den Wald. Jetzt konnten wir uns an den Wanderwegmarkierungen orientieren und schwenkten schon bald nach Westen. Es wurde still, wir hingen schon eine Weile unseren eigenen Gedanken nach und jeder hatte mit kleineren Problemen zu kämpfen. Bei mir waren es v.a. die nassen Füße, die so langsam für ein unangenehmes Hautgefühl an den Fußrändern führte, was zu einem deutlich schwereren Schritt führte. Nach exakt 30 Kilometern bot sich eine Bank am Wegesrand an und wir griffen zu 😉

Ich hatte in meinem Lauf- und Trinkrucksack in weiser Voraussicht ein kleines Mikrofaserhandtuch verstaut, was mir jetzt grossartige Dienste leistete. Ich trocknete die Füße und auch etwas den rinnenden Schweiss, in umgekehrter Reihenfolge natürlich, denn inzwischen waren die Temperaturen schon über die 20°C-Marke geklettert. Müsliriegel, Banane und Peronin – was ich auf dem 60er kennen gelernt habe – erfrischten uns und sorgten für ausreichend Kalorien und neuen Schwung. Das Laufen ging nach der Pause auf dem feuchten und feinen Schotter der Waldwege wunderbar und sogar deutlich schneller als zuvor. Allerdings wurde es langsam betriebsamer auf den Wegen, Famielenausflügler mit Rädern, denen wir teilweise die Absicht unterstellt haben uns umzufahren und Spaziergänger- und Wanderhorden, die unter Taubheit und Blindheit litten, da sie unsere Rufe nach einer Lücke auf dem Weg nicht erhörten bzw. uns geflissentlich übersahen, wenn wir auf sie zugelaufen waren. Das spornte unser Tempo noch mehr an und wir waren schneller unterwegs als geplant, wahrscheinlich hatten wir die Hoffnung, so schnell als möglich die Menschenscharen hinter uns zu lassen. So langsam spürte ich allerdings die letzten 35 Kilometer in den Hüften, was sich auf den Laufstil auswirkte. Müde liess ich die Schultern hängen und bot wahrscheinlich einen jammervollen Anblick. Die Füße allerdings waren taufrisch, keine Schmerzen und kein Zwicken, so weit war ich mit den Zehenschuhen noch nie gelaufen, es funktionierte also und das baute mich wieder auf.

Schon bald haben wir den Wald hinter uns gelassen und stehen in den Weinbergen, Dreck verspritzte Füße und Unterschenkel, durchgeschwitzte und herrlich müffelnde synthetische Laufklamotten, aber überglücklich mit 41,89 Kilometern in den Beinen. Jetzt galt es sich zu entscheiden, entweder 3,5 Kilometer bergab bis nach Hause oder zur öffentlichen Weinprobe, die direkt vor unserer Nase stattfand, es war schon nach zwölf und wir entschlossen uns den Lauf hier zu beenden. Also telefonierten wir kurz mit unseren Familien und nahmen auf den Bänken Platz mit viel Wasser und einem herrlichen Käsebrot in Händen, der Rotwein folgte und wir genossen die Entspannung. Nicht lange und die ersten Banknachbarn wagten es mich nach den Zehenschuhen zu fragen. War anstrengend alles zu erklären und sie wurden erst dann müde zu fragen als wir von unserem kleinen Trainings- und Genuss-Marathon am Vormittag berichteten. Ich glaube ab da hielten sie uns für total bekloppt, obwohl wir schon davor rochen wie ein Raubtiergehege. Beschwingt von einigen Rotweingläsern traten wir nach knapp zwei Stunden den Weg bergab nach Hause an, allerdings war die Pause nicht so gut für unsere Muskeln und wir eierten wie zwei Betrunkene nach dem Loslaufen. Wir entschlossen uns nach 200 Metern die restlichen Kilometer entspannt zu gehen, was auch nicht viel besser aussah, aber weniger den Eindruck vermittelte, dass wir am frühen Nachmittag voll getrunken nach Hause schwankten.

Fazit

Die FiveFingers sind absolut Langstrecken tauglich, ob mehr als eine (Fast-) Marathondistanz möglich ist, weiss ich nicht, aber ich werde es versuchen und wenn es genauso gut funktioniert wie am Pfingstsonntag bin ich ein überglücklicher Mensch. Falls es Probleme gibt werde ich trotzdem nicht ablassen den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Auch am Folgetag habe ich keine Beschwerden gehabt und zur kurzen Regeneration war ein Lauf ohne Schuhe mit meiner Liebsten am Morgen fällig. Barfuß und fast-barfuß ist mein Ding. Ich werde nicht aufgeben und das nächste Projekt steht schon an, ich werde berichten 🙂

 

Salut

Advertisements

Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

16 responses to “Fast barfuß und fast ein Marathon

  • ultraistgut

    Lieber Christian, das ist meine Welt, in der du dich mit deiner Begleitung bewegt hast, und – ehrlich gesagt – darum beneide ich dich ein wenig, jetzt juckt es mir in den Füßen, bald gleiches zu tun.

    Erst einmal Glückwunsch zu dieser langen Strecke mit deinem favorisierten Schuhwerk, ein tolles, unvergessliches Abenteuer, ich kann deine Freude, Euphorie nachempfinden, es ginge mir genauso.

    Dass Menschen euch für total bekloppt ansehen, wen wundert es, keiner kann das verstehen, der es nie selbst getan hat.

    Am besten aber der Rotwein hinterher, der rundet das ganze Abenteuer ab.

    Das ist auch meine Welt, weit ab von Tausenden in der Natur – toll !

    Du wirst lange von diesem unvergesslichen Erlebnis zehren, und wie man liest, es schreit jetzt schon nach Wiederholung.

    Merci, mon cher, et bonne chance pour toutes les aventures suivantes ! 8)

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Meine liebe Margitta,
      was als Versuch auf wackligen Füßen gestartet war, wurde mit der Zeit ein echt tolles Erlebnis. Ich habe den ganzen Lauf genossen und es freut mich, dass mein Bericht Deine Füße zum Jucken gebracht hat 😉
      Die Zehenschuhe bewähren sich immer öfter, nur wenn sie richtig nass werden wird es unangenehm, denn dann entsteht Reibung und das ist nicht besonders angenehm für die Füße, aber ich finde noch eine Lösung.
      Das nächste Projekt war eigentlich schon für Pfingsten vorgesehen, leider musste ich wegen des Wetters in den Alpen, das Ganze nochmals auf Juli verschieben, denn einen Lauf, ganz auf mich alleine gestellt bei einem möglichen Wettersturz in den Alpen wollte ich nicht riskieren..
      Ich danke Dir für Deine guten Wünsche und für die fortwährende moralische Unterstützung meines „bekloppten“ Tuns.

      Salut

      Gefällt mir

  • Laufhannes

    Wow. Danke für den Eindruck.

    Die Fivefingers sind inzwischen ja eine echte Modeerscheinung und dass man damit, bei entsprechend trainierten Füßen, einiges laufen kann, hatte ich mir ja gedacht. Aber SO weit – hui.

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Hannes,
      weit ist immer relativ und die FiveFingers sind für mich keine Modeerscheinung, sondern genau das, was mir noch gefehlt hat um meinen Laufstil zu finden. Ich denke, dass ich damit gut klar komme und in den letzten Monaten unheimlich viel dazu lernen durfte, was das Laufen betrifft. Schon die Gewöhnung an diese Art des Laufens hat mich sozusagen geerdet und genau das war es was ich gebraucht bzw. gesucht habe. Nur schnell werde ich nicht mehr, aber dafür gibt es ja Dich 😉

      Salut

      Gefällt mir

  • Pierle

    41,89km? Da hätte ich aber noch eine Schleife von 305 Metern drangehängt 😉

    Schön zu lesen, dass es bei dir so gut läuft und du so gut mit den FF klar kommst.

    LG Carsten

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Carsten,

      ehrlich gesagt war uns das gar nicht mehr so wichtig – meinem Laufpartner schon gar nicht, der läuft ganz ohne Uhr und FR – und die Weinstände waren so verführerisch. Die FFs sind das Beste was mir beim Laufen bisher untergekommen ist.

      Salut

      Gefällt mir

  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    vielen Dank für Deinen anschaulichen Laufbericht. Gedanklich lief ich als Schatten mit und materialisierte mich kurz vor Ende, um durchaus die Wahrheit im Vino zu finden. 😉 Ein genußvoller Schluß nach einer partiellen Anstrengung, doch sehr verdient.

    Wahrscheinlich sind die Zehenschuhe auch für längere Distanzen praktikabel, sofern man sich erst einmal daran gewöhnt hat und die Umfänge nach und nach erhöht hat.

    Der Startzeitpunkt war zwar schon relativ früh, doch an so einem Tag viel zu spät; entsprechend die „Touries“ – wie eine gute Freundin von mir immer zu sagen pflegt. Diese Massen hinter sich zu lassen, kann ich nur zu gut verstehen. Für mich habe ich die Erkenntnis gewonnen, daß wahres Genußlaufen nur in der geliebten Einsamkeit möglich ist.

    Daß Deine Begeisterung für den barfüßigen Weg immer noch anhält, finde ich sehr interessant – das Teilhaben an einer neuen Entwicklung, wenn auch nur virtuell – ist faszinierend wie spannend. Möge sich dieser Pfad weiterhin im positiven Maße entwickeln.

    Liebe Grüße

    Marcus

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      wusste gar nicht, dass Dich erst der Wein materialisieren lässt, ich dachte das Laufen sei ein viel größerer Genuss 😉
      Die Gewöhnung habe ich sehr vorsichtig vollzogen und ich nehme es jetzt als Belohnung für meine Geduld an. Die langen Läufe habe ich immer geliebt und ich konnte mich erst bei Distanzen über 25 Kilometer richtig entspannen und genießen. Deshalb bin ich mehr als glücklich, dass die langen Distanzen auch in den Minimalschuhe funktionieren. Damit ist meist auch der Faktor Einsamkeit möglich, da je nach Strecke ich mir das Terrain von zu Hause aus erlaufen kann. Umso besser, wenn es jetzt auch in den FiveFingers gelingt, andere haben in den Schuhen schon 100 Meilen geschafft 😉
      Ich wünsche Dir eine angenehme Woche mit tollem Regen

      Salut

      Gefällt mir

  • Täglichläufer

    Laufen ist doch viel zu anstrengend. 😉 Ich gebe zu, momentan habe ich ein kleines Tief; demnächst mehr darüber.

    Die liebe Geduld, ja, darin bin ich auch kein Meister. Aber wie Du uns zeigst, es lohnt sich. Vielleicht tendiert Dein Weg in die 100 Meilen Richtung? Alles ist möglich. In jedem Fall möge er so werden, wie Du es Dir selbst wünschst.

    Regen? Danke, aber dies ist ein trauriges Thema. 😦

    Einen angenehmen Abend und alles Gute,

    Marcus

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      nie werde ich 100 Meilen oder auch „nur“ 100 Kilometer am Stück laufen, das ist sicher. Für mich waren die 60 Kilometer schon grenzwertig, nur dafür hatte ich ausreichend Motivation. Irgendwie hört sich Dein Kommentar etwas unglücklich an, aber ich werde warten bis zur Lösung des Rätsels…

      Salut

      Gefällt mir

  • midlifecrisis

    Lieber Christian,
    Du hast zweifellos das Zeug, um zu einem echten Apostel der minimalistischen Laufphilosophie zu werden. Ich möchte das am liebsten nachmachen, kann mich aber (noch) nicht zu einer Umstellung durchringen. Wenn du aber noch mehr solche ehrlich-euphorischen Berichte textest, hast Du mich vielleicht irgendwann so weit.

    Liebe Grüße von der Mosel

    Rainer

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Rainer,
      missionieren will und werde ich niemanden, auf jeden Fall nicht im privaten oder virtuellen Umfeld, beruflich habe ich schon den Einen oder Anderen angesteckt 😉 Ich denke jedoch, dass es für jeden eine gute Erfahrung darstellen kann, wenigstens einmal in der Woche einen kurzen Lauf ohne oder in minimalistischen Schuhen durchzuführen. Dann muss jeder selbst entscheiden. Meine Entscheidung ist schon längst gefallen, und bis jetzt seh ich nur Positives.
      Grüße zurück aus dem Schwabenländle

      Salut

      Gefällt mir

  • Evchen

    Ja, das bist Du und genau so kann ich mir Dich gut vorstellen. Dennoch hätte ich gern gesehen, ob Du den bei vielen Marathons rumkaspernden „Pumuckl“ abhängst. 😉 Pumuckl ist ein Läufer, der einen Gutteil seiner Läufe barfuß absolviert und seine Füße sind wunderschön! Vielleicht ist das ja mal interessant für Dich (so Du ihn noch nicht kennst): http://www.laufmalwieder.de/index.php?Inhalt_Nav_ID=44&Kv_ID=8
    Für mich selbst kann ich mir heute noch so gar nicht vorstellen, einmal längere Strecken barfuß zu laufen. Ich glaube, da habe ich mir meine Füße zu sehr verhunzt. Aber immerhin kann ich mittlerweile völlig auf Einlagen verzichten und vielleicht kommt Zeit…

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Eva,
      Pumuckl kenn ich nur im Kinderzimmer und abhängen tu ich eh nur Walker und bergan den Einen oder Anderen Radler, ansonsten sind meine Ambitionen andere 😉 Es gibt sie inzwischen reichlich, die erfahrenen Barfußläufer, einer meiner Nachbarn hier betreibt das bereits seit 20 Jahren sehr intensiv, geht aber mehr wandern als laufen, finde ich aber deshalb nicht weniger beeindruckend.
      Der Beginn des barfüssigen laufens ist ein ganz zartes Pflänzchen, nach den ersten hundert Metern auf Asphalt wollt ich sterben 😉 Das beste Buch – allerdings auf amerikanisch – ist von J. Robillard, allerdings nur in der USA als Printversion erhältlich, hierzulande gibt es nur die E-Book-Version. Falls es Dich mal jucken sollte, kann ich es nur empfehlen.

      Salut

      PS: Das Rezept für das Fladenbrot kommt noch, sorry für die Verspätung 😉

      Gefällt mir

  • Daniel Kopp

    Genau das hat Stil, dass du die letzten paar Meter weggelassen hast. Daumen hoch. Dass find‘ ich richtig geil.

    LG
    Daniel

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Daniel,
      wenn wir uns gegen die verlockenden Weinstände entschlossen hätten, wären es über 45 Kilometer geworden. In diesem Moment war uns aber das leibliche Wohl viel wichtiger als 300 Meter, Du siehst reiner Eigennutz 😉

      Salut

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: