Nackte Angst und pure Begeisterung

Die letzten beiden Wochen waren anstrengend und absolut nicht nach meinem Geschmack, und sie waren gezwungenermaßen auch noch komplett lauffrei, bis zum heutigen Tag. Warum? Nun ja, es hatte mich erwischt, ich hatte mir so richtig was eingefangen, und das war schon seit einigen Jahren nicht mehr der Fall. Aber der Reihe nach…

Bei voller Gesundheit bin ich am Sonntag vor 2 Wochen laufen gegangen und nach einer knappen Stunde wollten meine Beine nicht mehr, ich fühlte mich elend und schwach und bekam kaum noch einen Fuß vor den anderen. Meine Herzfrequenz ging stetig nach unten und das war bei mir immer ein Alarmzeichen, dass irgendein Infekt im Anzug steckt, also machte ich kehrt und schlug den Nachhauseweg ein. Als ich zuhause ankam war ich komplett ausser Atem und schwitzte wie verrückt, kurz abgeduscht und mit viel Wasser zur Hydrierung auf die Couch. Am Abend hatte ich 39°C Fieber und ein Kratzen im Hals, also wohl doch eine echte Sommergrippe. Ich ging zu Bett und schlief zwar schlecht, aber immer hin schlief ich bis um drei Uhr, dann wachte ich auf, ich bekam kaum noch Luft, Hals zu und die Nasenschleimhäute schwollen auch an. An Schlaf war nicht mehr zu denken, also fuhr ich in die Praxis und bereitete den Tag vor. Am Nachmittag fühlte ich mich elend und verliess die Praxis mit dem sicheren Gefühl wieder Fieber zu haben. Zuhause bemerkte ich, dass mein Herz versuchte einen anderen Rhythmus anzuschlagen. Ich setzte mich in die Küche und tastete nach meinem Puls, der war sehr unregelmäßig, aber eher langsam. Ich spürte das „Stolpern“ und bekam es richtig mit der Angst zu tun. So etwas hatte ich schon 2007 erlebt, damals war dann die Diagnose „leichte Myokarditis“ gestellt worden. Seither war ich immer vernünftig und habe beim leisesten Zeichen eines Infekts sofort mit dem Laufen pausiert, denn ich wollte verantwortlich mit meiner Gesundheit umgehen. Ich habe ja auch eine Verpflichtung und Verantwortung gegenüber meiner Familie und ich bin selbständig, da ist Krankheit nicht gerade wirtschaftlich 😉 Diesmal hatte ich jedoch gar keine Symptome verspürt vor dem letzten Lauf und das machte mir Angst.

Ich rief meinen früheren Oberarztkollegen in der Klinik an und schon kurz darauf betrat ich meine alte Wirkstätte, nur diesmal als Patient. Sofort war ich in den Klauen der Kardiologen, die allerdings nur eine  unspezifische Bradyarrhythmie feststellen konnten. Allerdings hörte der Kollege ein Rasselgeräusch rechts basal an der Lunge und ich bekam eine Röntgenaufnahme der Lunge gemacht, Volltreffer: Pneumonie oder landläufig als Lungenentzündung bekannt. Zwar nur ganz diskret und wahrscheinlich in einem sehr frühen Erkrankungsstadium, aber eindeutig. Sofort wurde die stationäre Aufnahme in die Wege geleitet, was ich jedoch dankend ablehnte. Nach ausführlicher Blutabnahme bekam ich ein Antibiotikum infundiert und besondere Verhaltensmaßregeln verpasst. Mit der Empfehlung für ein orales Antibiotikum, Sportverbot und Wiedervorstellungstermin verliess ich die Klinik am Abend und fühlte mich elend. In den nächsten drei Tagen ging jede Bewegung anstrengend und ich funktionierte nur auf Sparflamme. Auch mental war ich nur ein Schatten meiner selbst. Mein berufliches Engagement reduzierte sich auf ein Rumpfprogramm. Ab dem Wochenende ging es mir dann langsam besser und ich schaffte es länger als eine Stunde auf den Beinen zu bleiben. Ich ging täglich an der frischen Luft spazieren, also mit einer Pace zwischen 10 und 12 Minuten pro Kilometer 😎 und bemerkte schon bald, dass mein Herzrhythmus sich wieder normalisiert hatte. Nach der Röntgenkontrolle wurde das Antibiotikum abgesetzt und am letzten Freitag wurde ich nochmals durchgechecked und richtig auf den Kopf gestellt. Definitiv keine Myo- oder Endokarditis, wahrscheinlich war es eine virale Geschichte, da ein sicherer Erregernachweis nicht geführt werden konnte. Aber egal, die beste Nachricht war vom „laufenden“ Kardiologen das Okay zum lockeren und angepassten (!) Laufen und Radeln.

Also wartete ich heute auf die versprochene regnerische Abkühlung, da ich nicht in der schwülen Luft laufen wollte, aber die blieb bis zum späten Nachmittag aus, so dass ich mich trotz der dicken Luft in Schale geschmissen habe und ganz verhalten loslief. Der erste Kilometer machte keine Mühe und die Herzfrequenz passte sich an die Belastung in normalem Rahmen an. Ich hatte mir vorgenommen die Steigung zu gehen, allerdings blieb die Herzfrequenz bei einer Pace von 7:00Min/km noch im GA1, so dass ich die 200 Höhenmeter laufend hinter mich brachte. Ich fühlte mich pudelwohl und hatte einen herrlich frischen Wind auf der Anhöhe bevor ich in den Wald eintauchte. Alles war etwas grüner, alles war etwas natürlicher und mir kam die vertraute Umgebung noch etwas familiärer vor, als bei den Läufen vor der Krankheitsepisode. Im Wald war ich alleine und lief gemütlich, ja fast schon entspannt auf den Forstwegen und auf ebenen Trails. Die Luft war dort weniger schwül und etwas kühler. Meine Beine waren richtig gut und die Muskulatur so locker wie schon lange nicht mehr. Als ich den Wald auf dem Remstal-Höhenweg verliess wurde ich mit einem Hauch eines Nieselregens belohnt. Von einem richtigen Regen war das zwar meilenweit entfernt, aber es war mehr, als ich erwartet hatte. Nach 90 Minuten – weniger ist manchmal mehr – in gemächlichem Tempo war ich vollkommen zufrieden und begeistert, ja fast schon erholt,  wieder zuhause und selbst meine Frau meinte, ich würde wieder besser aussehen 😉

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

24 responses to “Nackte Angst und pure Begeisterung

  • Brigitte

    Lieber Christian!

    Das liest sich ja schrecklich und das war es für dich ja auch! Wie schnell man sich doch (auch in der warmen Jahreszeit *lach*) etwas Schlimmes einfangen kann. Eine Lungenentzündung kenne ich aus eigener Erfahrung. Nur wurde sie bei mir als Bronchitis diagnostiziert. Dann wars ntürlich zu spät, Ich war 2 Monate lahm gelegt. Das war vor rund 10 Jahren und war das letzte mal wo ich krank war und Fieber hatte.

    Gut, dass du auf deinen Körper gehört hast und deinen Lauf dann abgebrochen hast… Unvernunft ist wohl nicht dein 2. Vorname 😉

    Es ist schön zu lesen, dass dein gestriger Lauf für dich gut war und du ihn so richtig geniessen konntest! Sogar leichter NIesel. Was will der DocRunnerLäuferherz mehr!

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,
      ich kenne meinen Körper sehr gut und kann meistens die Signale sehr gut einschätzen, das hat mich die Vergangenheit gelehrt und teilweise schmerzlich erfahren lassen. Eine Pneumonie ist an sich nichts gefährliches und langwieriges, wenn sie denn rechtzeitig erkannt wird, meine Angst galt eher der von mir vermuteten Mitbeteiligung des Herzens, denn das wäre etwas sehr langwieriges geworden 😉
      Der Lauf gestern war einfach nur grandios, es hat alles gepasst.

      Salut und auch Dir noch ein schöner Rest-Sonntag

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  • ultraistgut

    Mon cher Christian,

    so schnell kann es gehen – und wie gut, dass du sofort erkannt hast, dass es sich hier nicht um Pille-Palle handelt und du ebenso schnell danach gehandelt hast. Nicht auszudenken, was vielleicht manch anderer ehrgeiziger Sportler sich hier hätte bis ans Lebensende schaden können.

    Du hattest es ja bereits andersweitig angedeutet, dass du außer Gefecht bist.

    Umso schöner dein erster Lauf, nachdem du grünes Licht erhalten hast, ich kann so gut nachempfinden, was es bedeutet, wieder zu dürfen, wenn der Körper es erlaubt, und beide – der Körper und die Seele – dann von diesem Ausflug profitieren dürfen.

    Repose toi, fais toujours bien attention à toi – et la vie est en rose !! 8)

    Salut, mon cher copain !!

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      ich bin seit 2007 sehr vorsichtig geworden und lass lieber früher als zu spät abreissen, denn meine Gesundheit gibt es nur einmal, ich kann keine zweite in den Schrank stellen und herausholen, wenn notwendig. Lieber vorsichtig sein, allerdings hatte ich nicht mit dieser Diagnose gerechnet. Falls mich wieder eine Herzmuskelentzündung getroffen hätte, wäre der Sport für die nächsten 8-12 Wochen gestorben gewesen und das wäre nun wirklich eine Katastrophe gewesen.
      Du weißt doch wie schön ein Lauf nach erzwungener Pause sein kann, mit jeder Pore und jeder Zelle meines Körpers habe ich geatmet und genossen, einfach herrlich.
      Ein immer nur „rosiges“ Leben wäre auch langweilig, oder? Und auf mich aufpassen tu ich sowieso 😎

      Salut ma chère

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  • SilberLäufer

    Verdammt, das hätte auch anders ausgehen können. Gut also, dass du hier rasch (und für deine Leserschar wichtig) vorbildhaft reagiert hast!
    Natürlich sehr erfreulich, dass du wieder auf der Piste unterwegs bist und deine Frau dich anscheinend wieder erkannt hat *lacht*!
    Alles Gute – Reinhard

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    • DocRunner

      Lieber Reinhard,
      vielen Dank für die Wünsche, ich bin und bleibe vorsichtig, wenn es um meine Gesundheit geht. Laufen ist nur ein Hobby und v.a. eines, was ich noch lange ausüben möchte. Deshalb lieber früher als später pausieren, ich muss nämlich nicht um jeden Preis laufen 😉
      Meine Frau versteht es mich aufzuheitern 😀

      Salut

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  • LocalZero

    Christian, ich habe irgendwie den Eindruck, dass die Sommerinfekte heuer besonders zäh und heftig sind, egal wo man sich umhört – überall schnieft und hustet es. Insofern liegst Du immerhin voll im Trend 😉

    Gut nur, dass Du weißt, wie Du bei derartigen Anzeichen zu reagieren hast und auch wirklich danach handelst. Da können sich die Mehrzahl unserer Läuferkollegen sicherlich eine Scheibe abschneiden. Umso wichtiger, dass Du Deine Krankengeschichte hier so deutlich beschrieben hast.

    Und nun geht’s wieder auf die Laufstrecke! Viel Spaß!

    Viele Grüße
    Lars

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    • DocRunner

      Lieber Lars,

      ich hoffe Deine hartnäckige Erkältung ist inzwischen Geschichte, aber so etwas hatte ich noch nie. Aus heiterem Himmel flog es mich an während des Laufs. Auf solche „Modeerscheinungen“ kann ich allerdings verzichten 😉
      Wie schon geschrieben, Laufen ist Hobby, ich verdien mein Geld nicht damit, daher lass ich es lieber früher sein und freu mich, wenn ich bald schon wieder auf die Piste kann. Der Lauf hatte daher etwas sehr befriedigendes und ich war fast schon demütig 🙂

      Salut und noch ein schönes Restwochenende

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    wenn sich auch die nackte Angst verflüchtigt hat und der puren Begeisterung gewichen ist, so ist der Bericht Deiner Krankheitsepisode dennoch höchst unschön. Ich hoffe wirklich, daß Du das gänzlich überstanden hast. Und ich muß gestehen, daß ich 90 Minuten – wenn auch angepaßtes Laufen – als zu viel betrachte. Allein, Du kennst Deinen Körper natürlich am besten und weißt, was Du Dir zumuten kannst und darst.

    Nicht minder erschreckend die Tatsache, daß das nahezu aus dem „nichts“ heraus kam. Ein weiteres Beispiel ob der Fragilität der Gesundheit.

    Für die Zukunft wünsche ich Dir viel Gesundheit und genußvolles Laufen und – paß auf Dich auf!

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      wenn ich mir nicht wirklich sicher gewesen wäre, hätte ich den Lauf nicht so gestaltet, und wenn Du mein Schneckentempo erlebt hättest, würdest Du keine Bedenken mehr haben. Du hättest mich wahrscheinlich für einen Sonntags-Spaziergänger gehalten 😉 Ich habe sehr großes Vertrauen zu den Ärzten, die mich betreut haben und ich kenne sie schon seit vielen Jahren, so dass ich mir auch von daher sicher sein konnte, dass alles wieder in Ordnung war. Es standen daher alle Signale auf grün.
      Die Akutizität mit der, die Symptome aufgetreten sind, hat mich auch erschreckt und ich habe lange herum gerätselt, ob ich irgend etwas übersehen habe. Allerdings hatte ich vorher keine Probleme.

      Vielen Dank mein lieber Marcus

      Salut

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  • Pienznaeschen

    Ohhh, wie erschreckend zumal ich mich wenn ich sowas immer lese frage ob ich das so schnell erkannt hätte und zum Arzt gegangen wäre? Wie dem auch sei, schön das Du wieder gesund und munter bist. Ich wünsche Dir nun besonders schöne Läufe …

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    • DocRunner

      Liebe Julia,
      ich denke schon, dass die Symptome von jedem wahr genommen werden – also auch von Dir – nur wie sie bewertet werden ist wahrscheinlich unterschiedlich. Weiterlaufen wäre nicht mehr möglich gewesen, so dass die Alternativen dünn waren. Ich durfte in der Vergangenheit bereits bluten für falsches Verhalten bei Infekten, daher bin ich vorsichtig.
      Vielen Dank Julia

      Salut

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    in der ein oder anderen Antwort auf Blogbeiträge hatte ich von Dir schon gelesen, dass Du krank warst. Ich hatte allerdings nicht gedacht, dass es Dich so heftig erwischt hat.

    Die Panik, die Dich überfallen hat, kann ich wirklich gut verstehen. Die Diagnose war ja auch so schon kein Pappstiel, ohne das es zum allerschlimmsten gekommen ist. Um so mehr freut es mich, dass Du erstaunlich schnell wieder auf die Füße gekommen bist.

    Marcus hat die Sorge bezüglich der 90 Minuten ja schon aufgegriffen und Du hast es ja gut beschrieben, sonst hätte ich wohl auch tadeln den Zeigefinger gehoben 😉

    Sicherlich ein positiver Effekt, dass man noch einer Zwangspause seine Umgebung und das Laufen sehr intensiv wahrnimmt 🙂

    Ich freue mich, dass Du alles überstanden hast.

    Herzliche Grüße von einem, der nun schon fast sieben Wochen auf seinen Wiedereinstieg ins Läuferleben wartet.

    Volker

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    • DocRunner

      Danke Volker,
      so heftig war es nun auch wieder nicht, allerdings war ich schon lange nicht mehr so angeknocked 😉 Die Angst war in den ersten Stunden als ich die Rhythmusstörungen bemerkt habe extrem groß und erst die Kontrolluntersuchungen konnten mich komplett beruhigen. Die Angst, wieder eine lange Laufpause machen zu müssen, wie 2007, oder eventuell gar nicht mehr laufen zu können, war genauso groß, wie etwas falsch gemacht zu haben.
      Was die Belastung angeht, die ich meinem Körper zumuten kann auch nach einer schwereren Krankheit kann ich selbst wohl sehr gut einschätzen und bin eher zurückhaltend, ich habe in der Vergangenheit schon oft wieder bei Null angefangen und dagegen ist das jetzt ja richtig positiv 😀

      Dir wünsch ich, wie bereits bei Dir geschrieben, gute Besserung und hoffentlich kannst Du bald wieder durchstarten

      Salut

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  • Chris

    Mann, dass ist ja eine Geschichte. Gut, dass du dich so auskennst und das richtige Gefühl dafür hast, wenn es Zeit wird, Hilfe zu holen.
    Weiterhin gute Besserung!

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    • DocRunner

      Och Chris, das hat weniger mit dem auskennen zu tun, als mit Vernunft und leider schlechter Erfahrung in der Vergangenheit. Das Einzige, was wirklich von Vorteil war, waren die „alten“ Beziehungen, die machen vieles leichter 😉
      Gute Besserung brauch ich nicht mehr, mir geht es prima 😀

      Salut

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  • Evchen

    Puh, vor so Flugdingern hab ich auch Schiß….
    Zum Glück lief das bei Dir ja noch bestmöglich ab. Schön, daß Du die Chose gut überstanden hast und noch schöner, daß Du schon wieder laufen kannst, mein Lieber! 🙂
    Ich hatte mal einen Schnupfen. Einen stinknormalen Schnupfen ohne Kopfschmerzen oder Schlappheit, also war ich natürlich arbeiten. Auf einmal, von jetzt auf gleich, war meine Stimmer weg. Bei gleicher Stimmband- und Atemanstrengung wie bisher kam nur bei jedem dritten Wort ein Kräh. Beim Arzt dann die Ernüchterung: ich hatte eine Nebenhöhlenentzündung bis in die Stirn und auf die Stimmbänder(schleimdings, die Stimmbänder selbst sind es ja nicht) verschleppt und nichts gemerkt. Gna!

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    • DocRunner

      Danke liebe Eva, Du kannst Dir gar nicht vorstellen wie erleichtert ich erst bin, alles so gut und v.a. schnell überstanden zu haben. Das Laufen ist dadurch noch zu einem größeren Genuß geworden 😉
      Leider kann sich ein Infekt gut tarnen und zeigt erst bei entsprechender Belastung des Körpers sein wahres und meist auch abscheuliches Gesicht, so wie auch in Deinem Fall, wir tun gut daran auf Signale zu achten und aufmerksam, aber nicht ängstlich (!), in uns hinein zu hören, gell. V.a. in der Marathonvorbereitung, wenn schwere Beine bestehen 🙂

      Lass es ruhig weiter laufen

      Salut

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  • Pierle

    Abends 39 Fieber und morgens wieder in die Praxis?? *schimpf, mecker*

    Ja gut, als Selbstständiger kann man halt nicht einfach seinen Chef anrufen, dass man nicht kommt.

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  • Steffen

    Mensch Christian,

    was muss ich da, wenn auch aus zeitlichen Gründen leider erst spät, lesen?
    Ich hatte ähnliches wie du 3 Monate zuvor hinter mich gebracht, allerdings war es nur eine äußerst hartnäckige Bronchitis, ebenfalls viraler Natur. Ein Übergriff auf die Lunge blieb mir allerdings glücklicherweise erspart. Aber, auch ich habe da eine komplette Laufpause eingelegt.

    Um so mehr freut es mich, dass du alles sehr gut überstanden hast. Was die Viren in diesem Jahr angeht so kann man wohl davon ausgehen, dass sie aggressiver geworden sind. Egal bei wem man liest, nahezu jeden hatte es bereits erwischt, und alle schreiben von einer noch nie da gewesenen Heftigkeit und Hartnäckigkeit.

    Aber egal wie, du bist wieder fit und das ist die Hauptsache.

    Alles Gute wünsche ich dir,
    Steffen

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    • DocRunner

      Lieber Steffen,

      keiner ist gefeit und es wird jeden mal erwischen. Wichtig ist nur, was man daraus macht und wie man mit der Situation umgeht. Wenn selbst Du eine Laufpause machst scheint es ja wirklich eine hartnäckige Geschichte gewesen zu sein. Ich denke nicht, dass die viralen Infekte aggressiver geworden sind, es liegt wahrscheinlich eher an den vielen zusätzlichen Belastungen durch Umweltgifte und auch mentalen Stress, IMHO

      Ja, mir geht es wieder gut und das ist auch für mich das Wichtigste

      Salut und Danke für die guten Wünsche

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