Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers Komodo Sport

Trendschuh oder doch eine neue und gesunde Art das natürliche Laufgefühl wieder zu erlangen? Ich wollte es unbedingt selbst herausfinden und es wurde zum ersten Schritt in ein absolut neues Laufgefühl und für mich, obwohl es sich etwas irrsinnig und abgedreht anhört, schon fast in ein neues läuferisches Leben. Die Fivefingers sind ein Weg sich dem Barfußlaufen zu nähern, retrospektiv nicht der Optimalste, aber es war mein Weg. Zuerst wollte ich beide Modelle in einem Beitrag abhandeln, allerdings sind die beiden Modelle so verschieden, wie ein Salomon Trailschuh verglichen mit einem Bahnschuh mit Spikes 😉 Deshalb gibt es zwei Beiträge, anfangen tu ich allerdings mit der zweiten Errungenschaft, dem Komodo Sport.


Verarbeitung und Ausstattung

Das Auspacken gestaltete sich unspektakulär, da ich ja schon ein paar besaß. Die erste Kontrolle offenbarte dann allerdings eine andere Art Schuh im Vergleich zum KSO Trek Sport. Neu zeigt sich eine Innensohle mit nahtlosem Fußbett, welche sich auch herausnehmen lässt, allerdings beim ersten Mal etwas Kraft und Technik erfordert, da sie leicht verklebt war. Daneben zeigt sich ein Klettverschluss separat an der Ferse und am Fußspann, der für sicheren Halt des Schuhs sorgen soll. Wie üblich sind die Zehen sehr gut durch die vorne hoch gezogene Gummisohle geschützt und insgesamt macht die neue 4 mm Vibram Profilsohle einen sehr guten optischen Eindruck und ist auch sehr gut mit dem Obermaterial verklebt. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich und an den seitlichen Fußrändern am Fußeinstieg ist eine dezente Polsterung eingearbeitet. Das Obermaterial fühlt sich sehr angenehm an, so dass auch hier keine Nähte stören.

Vibram FiveFingers Komodo Sport - ein Allrounder?

Tragekomfort und Praxistauglichkeit

Als erfahrener VFF Träger rutscht mein Fuß beim ersten Anprobieren in die Komodos, wie wenn sie noch nie etwas anderes getan hätten. Die von manchen bemängelte Trennung der einzelnen Zehen, empfinde ich als sehr angenehm, da sie die maximale Bewegungsfreiheit der Zehen separat zu lassen. Im Vergleich zum KSO Trek Sport ist dieses Modell in der Passform komfortabler und die Sohle ist weicher, insgesamt scheint er beim Laufen, egal auf welchem Untergrund, direkter. Durch die separate Einstellung der Spannung an der Ferse, lässt sich die Bewegung des Fußes im Schuh nochmals besser begrenzen, als im KSO, was v.a. bergab ein großer Vorteil ist. Hier ist der Komodo eine richtige Wohltat, egal wie steil es abwärts geht und selbst wenn man in den Fersenlauf verfällt um abzubremsen, bleibt der Fuß stabil im Schuh, also fast wie beim absoluten Barfußlaufen 😉 Durch den zweiten Klettverschluss im Spannbereich ist der Mittelfuß gut zu stabilisieren und Druckstellen lassen sich dadurch gut vermeiden. Ein paar Läufe braucht es allerdings, bis die optimalste Einstellung gefunden ist, allerdings geht es etwas flotter als beim KSO.

Die Sohle bietet auf Waldboden und auch trockenen Trails einen guten Grip. Auf Schotter ist es aufgrund der Weichheit und Direktheit etwas schwieriger mit dem „schmerzfreien“ Laufen, aber mit etwas optischer Kontrolle funktioniert auch das sehr gut. Bei matschigen und nassen Untergründen ist der Grip dann grenzwertig, recht schnell verliert man den Seitenhalt in kurvigen und v.a. in Bergab-Passagen. Auf Asphalt läuft man wirklich wie barfuß, ein absolut geniales Laufgefühl mit für mich hohem Suchtfaktor. Beim Schreiben dieser Zeilen juckt es schon wieder in den Füßen. Nach inzwischen fast 400 Kilometern zeigt die Sohle kaum Verschleiß und ich hoffe, dass dies auch so bleibt. Das Obermaterial hat schon an der einen oder anderen Stelle gelitten, aber mit Nadel und Faden lässt sich das leicht wieder reparieren. Die Reinigung übernimmt die Waschmaschine, was weniger wegen dem Dreck, sondern mehr wegen dem Geruchsfaktor notwendig wird, so alle 80 bis 100 Kilometer haben meine bisher eine Wäsche gebraucht, da sonst die Waschküche nach, sagen wir mal, Sporthallenumkleide riecht 😀

Fazit

Der Komodo Sport ist ein exzellenter Überzieher für die Füße, wenn es ums Laufen auf jedem Terrain geht. Ganz nasse und tief matschige Trails sollten allerdings vermieden werden, da hier die Bodenhaftung flöten geht, ebenso sind Schotterlaufstrecken zu meiden, ausser man gehört schon zu den abgehärteten und hartgesottenen Barfuß-Läufern. Was Bequemlichkeit und Direktheit angehen ist der Schuh sicherlich erste Wahl, auch auf längeren Strecken, so man es gewöhnt ist, macht er eine gute Figur und lässt keine Wünsche offen. Die Verarbeitung und Wertigkeit der Schuhe ist über jeden Zweifel erhaben und bei der hohen Nutzungsfrequenz bei mir dürfen die paar äusserlichen Spuren sich nicht störend auswirken.

Salut

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Über DocRunner

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31 responses to “Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers Komodo Sport

  • Rainer Neubert

    Lieber Christian,

    wie immer ein sehr gut zu lesender Testbericht. Deine ersten Begegnungen mit den Fivefingers hatte ich schon mit Interesse verfolgt. Spannend nun, den detaillierten Vergleich zu lesen. Das macht einmal mehr Lust auf Laufen mit minimalistischer Ausrüstung.

    Aber du weißt ja: vorerst muss dieses Projekt noch warten.

    Viele Grüße
    Rainer

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      vielen Dank für die netten Worte. Ja, ich werde meine Leser weiter daran teilhaben lassen, wie meine „Barfuß-Lauf-Karriere“ weiter geht. Und wenn es nur ein Bericht über einen Laufschuh ist, so ist es ein kleiner Baustein in meiner läuferischen Entwicklung 😉

      Salut
      Christian

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  • -timekiller-

    Hallo Christian,

    es ist ja unglaublich wie vielfältig das Fivefingers Angebot ist. Sehe ich das Richtig, der „Komodo Sport“ ist da eher der robustere Trailschuh. Welchen Fivefinger würdest Du einem „Asphalt-Läufer“ empfehlen, oder ist das dann doch zu hart?

    Grüße -timekiller-

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    • DocRunner

      Hallo ??? aka timekiller ;-),

      oh ja, die VFFs sind sehr vielfältig und ich habe auch einige Zeit gebraucht, das richtige Modell zu finden. Der Komodo Sport ist kein Trailschuh, dass sind eher die KSO Trek oder Trek Sport, ich würde ihn eher zwischen den Speed bzw. Bikilas und den KSOs einordnen. Ich laufe mit den Komodos auch ab und an auf Asphalt, was bis 20 Kilometer auch ganz gut funktioniert, aber als reinen Asphaltschuh würde ich eher den Speed oder Bikila wählen, haben eine weniger profilierte Sohle. Kann Dir nur raten, sie mal zu probieren, sonst ist ein Fehlkauf nicht ausgeschlossen 😉

      Salut

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  • Deichlaeufer

    Nun lieber Christian,

    lese ich einen solchen Test schonmal mit ganz anderen Augen.

    Bei mir will das „Einfädeln“ in die Kommodos noch geübt werden. Bei meinen Zehenschuhe stelle ich eine recht harte Sohle fest, die selbst groben Schotter nicht so sonderlich merken läßt.

    Alles weitere werden ich über die Wochen und Monate erlernen und mir langsam erarbeiten. Ein spannendes neues Feld tut sich da auf 🙂

    Moin Moin ins Schwabenland (war doch Schwabenland, gelle?)
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      Schwabenland stimmt, momentan allerdings Allgäu und ab übermorgen Salzburger Land 😀
      Das mit dem einfädeln kommt mit der Zeit, am Anfang habe ich ewig gebraucht bis die Schuhe gesessen haben. Spannend sind die ersten Meter allemal und ich versprech Dir, es dauert sehr lange bis es nicht mehr spannend ist in Zehenschuhen zu laufen, also ich bin da noch nicht angekommen. harte Sohle ist allerdings nicht so mein Ding, der Untergrund muss spürbar bleiben, das macht den Reiz aus, für mich auf jeden Fall 😉

      Salut in den hohen Norden und grüß Margitta von mir

      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    ich muß gestehen, daß Deine wiederholten Tests in jenem „barfüßigen“ Kontext Appetit machen, das selbst zu versuchen. Zwar schreckt mich die Anpassungsphase nach wie vor ein wenig ab (auch der Preis (Relation Haltbarkeit)), allein – irgendwann werde ich das auch versuchen.

    Deine bisherigen Berichte implizieren, daß sich das wahrhaftig lohnt. Schaun mer ma, dann sehn ma scho.

    Sofern ich mich damit auseinandersetzen werde, erfolgt auf meiner Seite kein Test – sondern ein Bericht über die Aufnahme in die berühmte U-Boot Kollektion. 😉

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      es steht nur noch ein Testbericht aus, dann ist vorerst Schluss mit Laufschuhtests 😉 Die Anpassungsphase ist nicht so schlimm, auch die Relation von Preis und Haltbarkeit ist nicht so sehr different von normalen Laufschuhen, soweit ich das momentan beurteilen kann, die Sohlenabnutzung an den FiveFingers verspricht sogar eine längere Haltbarkeit als bei meinen bisherigen Asics und Co, aber die Zeit wird es zeigen.
      Ich wäre wirklich sehr gespannt, wie Du damit klar kommst, aber so wie ich vermute hättest Du in kürzester Zeit Geschmack daran gefunden und es gibt auch FiveFingers, die fürs Wasser geeignet sind (Flow), also sich schon von vorne herein in die U-Boot Kollektion einreihen und nicht erst durchgelaufen werden müssen 🙂

      Salut

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  • Michael / Leistungssteigerung

    Ich habe das schon mal ausprobiert aber dieser Schuh ist nichts für mich. Ich brauche Schuhe fürs Gelände mit einem richtigen Profil das einem auch genügend Halt im Matsch bietet.

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    • DocRunner

      Schade eigentlich, aber ich kenne auch andere – meine Frau zum Beispiel – die auch nicht damit klar kommen, Schuhe sind halt auch Geschmacksache. Für matschige Trails ist allerdings der KSO Trek Sport eine echte Offenbarung, der hat bei mir schon fast alles, schadlos für Schuh und Füße, mitgemacht und Grip hat der mehr, als jeder andere Trailschuh 😉

      Salut

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  • ultraistgut

    Wir werden eine Gedenkminute für dich – nur für dich einlegen, ach was sage ich Gedenkminute – Gedenkstunde !! 😉

    Danke erneut für deine gründlichen Testberichte. Man sieht, dass der Schuh schon öfter getragen wurde.

    Aber, jetzt kommt das ABER, ich ziehe die richtigen Schuhe vor, die Zehenschuhe sind mir zum ersten nicht so bequem, zum zweiten stören sie mein ästhetisches Gleichgewicht, um mich mal so vorsichtig auszudrücken, vielleicht sind Frauen in dieser Beziehung auch anders als das männliche Geschlecht, aber wer weiß, vielleicht sind andere Damen dieser Art von Schuhen zugeneigt – qui sait ???

    A bientot , mon cher et merci !! 8)

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    • DocRunner

      Meine liebe Margitta,

      das ist lieb, aber Gedenkminuten haben immer etwas trauriges an sich 😉 Mir ist eine gemeinsam genossene Tasse Kaffee oder Tee lieber…
      Wie ich schon schrieb, die FiveFingers sind nicht nur vom praktischen her, sondern auch vom ästhetischen Standpunkt absolute Geschmacksache. Ich und meine Umgebung sind bereits an den Anblick gewöhnt und ich fühle mich mehr als wohl in den Überziehern. Meine Frau hat ihre wieder zurückgegeben, weil sie nicht damit klar kam. Ich mag das Gefühl und die Direktheit sehr und laufe am Liebsten in den FiveFingers oder ganz mit ohne 😎 Ich komme allerdings nicht mit den Huaraches klar, das habe ich probiert und bin schnell wieder davon abgekommen, so muss jeder seinen Weg finden.

      Salut ma chère

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  • ultraistgut

    Oder ein Glas Merlot ❓

    Mit den Fivefingers komme ich schon klar, nur der Anblick ist eben nicht das, was mir gefällt.

    Im übrigen traf ich heute morgen einen Läufer hier auf “ meiner “ Piste mit knallroten FF – sah nicht schlecht aus an SEINEN Füßen !

    Repose toi bient !! 8)

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    • DocRunner

      Das meinte ich ja mit Geschmacksache, obwohl alles eine Sache der Gewohnheit ist 😎
      Merlot ist auch nicht schlecht, je nach Jahrgang, Lage und Ausbau :-))

      Erholen werde ich mich, bzw. bin schon fast wieder arbeitsreif vom vielen faulenzen *lachmichtot*

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  • ultraistgut

    sollte natürlich bien heißen, wir wollen doch keine Fehler machen ! 🙄

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  • kohlerst

    Sehr schöner Bericht Christian, der sich absolut mit den von mir gemachten Erfahrungen deckt.

    Entschuldige bitte meine lange Kommentarlosigkeit, ich habe aber momentan echt viel um die Ohren und ein echtes Zeitproblem. Jedes WE ist etwas anderes und alles muss zeitintensiv unter der Woche vorbereitet werden.
    Und laufen tue ich ja auch noch nebenbei….

    Naja, irgendwann kommen hoffentlich auch wieder ruhigere Zeiten…

    Dir ein tolles Wochenende,
    Steffen

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    • DocRunner

      Lieber Steffen,

      mach mal langsam, Zeit ist etwas Kostbares und es sollte nicht zu einer Verpflichtung werden einen Blog zu lesen oder ein Kommentar zu hinterlassen. Wenn es was zu schreiben gibt, dann schreib und ansonsten lass es 😉 Entschuldigungen sind deshalb nicht angebracht und vollkommen unnötig.
      Mir geht es nicht anders, und Familie, Beruf und das Laufen stehen an erster Stelle, wenn ich einen Beitrag kommentiere, dann habe ich was dazu zu sagen, ansonsten – nur aus Höflichkeit oder ähnlichen Gründen handel ich in keinem Lebensbereich – lass ich es, und manchmal lese ich auch Beiträge nicht, was mir dann auch nicht schadet 😉

      Viel Spass in Köln

      Salut aus dem „zeitlosen“ Urlaub, ab morgen Wellness 😀

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  • Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers KSO Trek Sport « DocRunners Laufblog

    […] ist ein Lauf bei Eis und Schnee, aber der kommt, da bin ich mir sicher. Wie bereits im Bericht zum Komodo Sport erwähnt sind sie nicht gleich zu setzen, sondern es ist gefühlt ein anderer Schuh. Und das […]

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  • Jana Melath (@Neroteddyhexe)

    Ich laufe auch VFF´s. Angefangen habe ich mit den KSO Trek Sport für den Wald, später habe ich mir für Asphalt ein Paar Bikilas zugelegt und inzwischen habe ich auch ein Paar Komodos.

    Es ist interessant zu lesen wie die Erfahrungen so sind. Ich habe ziemlich schmale Füße und daher ist die Passform der Komodos für mich schlechter da fast schon zu weit. Der Fersenriemen hat für mich den Klettteil zu kurz und ich werde mir überlegen diesen sobald ich die richtige Einstellung gefunden habe mittels Niet o.ä. zu „arretieren“. Was die Schotterwege betrifft stimme ich Dir zu: auf Sicht laufen ist das Beste, aber ich ziehe da die Komodos den TrekSport zu.

    Die Haltbarkeit der Sohlen betreffend: ein Arbeitskollege von mir trägt im Alltagsleben die KSO. Sie halten jetzt, bei ca. 165cm Körpergröße und ich schätze mal locker 160kg Gewicht, seiner Aussage nach schon über 2 Jahre.

    Gruß Jana

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    • DocRunner

      Hallo Jana,

      vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Deine Erfahrungen ähneln den meinen sehr, auch bei mir ist der Klett auf dem letzten halben Zentimeter gerade noch zu befestigen, allerdings mag ich den Platz den der Vorfuß im Komodo hat, da geht es mir manchmal im KSO Trek Sport etwas zu eng zu. Ich denke, das mit den Schotterwegen entwickelt sich, ich habe das Gefühl, dass es mir peu à peu weniger ausmacht, mal auf einen spitzeren Stein zu treffen, aber ich bin inzwischen auch viel mit komplett nackigen Füßen gelaufen, so dass sich eine gewisse Abhärtung eingestellt hat 😉
      Was die Haltbarkeit betrifft, bin ich sehr entspannt, so lange sie nicht durch gelaufen sind und das Obermaterial seinen Zweck erfüllt, werden die FiveFingers getragen, schöner werden sie sicher nicht 🙂

      Salut
      Christian

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  • Alex

    Nabend Christian,

    ich interessiere mich sehr für die neue Art der Schuhe und dein Bericht finde ich ziemlich gut. Danke dafür 🙂 Ich habe nur zwei Fragen.

    Kann man mit denen auf Asphalt laufen? Also richtig laufen, joggen und so.

    Und bis zu welchen Temperaturen ist das möglich?

    Durch das Mesh-Material und so sehen die eigentlich nur nach Sommerschuhen aus. Da wir in Deutschland jedoch keinen Sommer mehr haben… 😉

    Da fällt mir noch eine ein. Trägst du darin Socken oder immer nackt?

    Schöne Grüße

    Alex

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    • DocRunner

      Hallo Alex,
      der Komodo Sport wird von mir überwiegend auf den asphaltierten bzw. befestigten Wegen (Waldwege und Fuhrwege) benutzt, ich finde man kann sehr gut damit auf festem Untergrund laufen. Mit Temperatur meinst Du wahrscheinlich die Aussentemperatur, die spielt m.E. überhaupt keine Rolle, allerdings bin ich bisher bei minimal -3°C gelaufen. Mit Socken ist mir definitiv zu warm, also nur ohne, v.a. wenn es dann mal nass wird, trocknet das Material wesentlich schneller und die Füße kühlen nicht aus, mit Socken wird die Nässe konserviert.
      Aber denk daran, vorsichtig beginnen, sonst werden Deine Füße und Waden rebellieren 😉

      Salut

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  • SpiDe

    Hallo DocRunner,

    ich überlege mir auch einen FF Schuh zu kaufen, bin aber noch unschlüssig über das Modell!

    Mein Profil:
    50% Straße, 50% leichtes Gelände
    Sehr schmale und große Füße (EU 47)

    Habe nun gelesen, dass der Komdo Sport, welchen ich eig. favorisiere, relativ weit ausfallen soll und so eher nichts für meine Füße ist?

    Welchen Schuh würden Sie empfehlen?

    MFG
    aus Niedersachsen
    (Tolle Webseite!!!)

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    • DocRunner

      Hallo ???

      vielen Dank für das Lob für die Seite 😉

      Ich selbst habe einen sehr schmalen Männerfuß, habe aber gemerkt, dass bei den minimalistischen Schuhen ein breiter Vorfußbereich ganz wichtig ist und ich komm mit dem Komodo Sport sehr gut zu Recht. Ich habe inzwischen ein Paar komplett verschlissen, da ich ihn auch im Gelände bei trockenen Bedingungen trage. Ob er für Dich passt, ist schwierig zu beantworten, ich würde Dir empfehlen ihn einfach mal zu versuchen, der Trek Sport ist sogar noch etwas breiter im Vorfußbereich, so dass ich Dir auch keinen raten kann, der aus meiner Erfahrung heraus schmaler ist, allerdings will ich selbst die bequeme Weite nicht mehr missen.

      Salut
      Christian

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