Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers KSO Trek Sport

Wie angekündigt, der vorerst letzte Testbericht, allerdings hat er den ersten minimalistischen Laufschuh aus meinem Besitz zum Thema. Ende 2010 erstanden und zuerst nur zur Eingewöhnung innerhalb des Hauses getragen, habe ich dann im Februar die ersten Läufe mit dem Vibram FiveFingers KSO Trek Sport unternommen und war begeistert, wie hier zu lesen ist. Langsam habe ich meine Distanzen gesteigert und bin jeden Morgen zwischen  drei und sechs Kilometer mit den Zehenschuhen gelaufen, bis meine Fuss- und Unterschenkelmuskulatur es gewohnt war, den neuen Laufstil zu tolerieren. Inzwischen habe ich mit diesem Schuh fast alles erlebt, Trails jeglicher Beschaffenheit und lange Distanzen, jedoch vornehmlich auf Wald- und Forstwegen. Was noch fehlt ist ein Lauf bei Eis und Schnee, aber der kommt, da bin ich mir sicher. Wie bereits im Bericht zum Komodo Sport erwähnt sind sie nicht gleich zu setzen, sondern es ist gefühlt ein anderer Schuh. Und das betrifft nicht nur den Einsatzbereich, sondern das gesamte Laufgefühl-Konzept, obwohl das Marketing von FiveFingers den Komodo als Weiterentwicklung des KSO anpreist.


Verarbeitung und Ausstattung

Ich war aufgeregt, wie beim ersten bewussten Weihnachtsfest, als der Schuhkarton vor mir stand und das erste Anprobieren gestaltete sich erst einmal sehr schwierig. Zehen sortieren und dann in dem Schuh unterbringen, da half die Empfehlung auf dem mitgelieferten Zettel auch nicht, worauf stand, man solle erst ein paar Minuten barfuß gehen 😉 Der Schuh ist von der Optik und auch vom ersten Tragegefühl gewöhnungsbedürftig. Die Verarbeitung schien jedoch tadellos. Ein Klettverschluss, der sowohl die Spannung an der Ferse als auch am Fußrücken regulieren soll, sorgt für den notwendigen Halt im Schuh. Das Obermaterial aus Naturfaser ist sehr angenehm auf der Haut und sorgt auch bei wärmeren Temperaturen aufgrund der Luftdurchlässigkeit für ein annehmbares Klima im Schuh, sofern man barfuß unterwegs ist. Die Innensohle – die nicht herausnehmbar ist – ist sehr bequem. Die Zehen sind bestens geschützt durch die vorne hochgezogene Gummisohle, was für einen „Trailschuh“ immens wichtig ist, da sonst Verletzung droht. Der Hersteller verspricht, dass die 4 mm  Trekking Kautschuksohle die Bodenhaftung auf losem Untergrund und auf rauem, felsigem Gelände verbessern soll, obwohl das Sohlenprofil nicht danach aussieht.

Der Trailschuh unter den Minimalisten

Tragekomfort und Praxistauglichkeit

Wie oben schon beschrieben gestaltete sich das erste Anziehen etwas kompliziert, aber mit jedem Mal, wurde es einfacher und jetzt brauche ich nicht mehr Zeit als mit anderen Schuhen auch. Die Einstellung der richtigen Zugspannung mit dem Klettverschluss war dafür umso schwieriger. Zu fest, und es scheuerte, und ich bekam sogar einmal eine Blase am Innenspann, zu locker, und damit zu starke Fußbewegung im Schuh, und es folgte eine Blase am vierten Zeh.  Inzwischen passt es, sowohl bergauf, als auch bergab sitzt der Schuh wie angegossen. Die maximale Bewegungsfreiheit der Zehen ist in allen FiveFingers systembedingt gleich und wie bereits geschrieben, für mich sehr angenehm.

Die Direktheit beim Vorfußlaufen – alles andere funktioniert mit den FiveFingers nicht – ist in diesem Modell nicht ganz so extrem, aufgrund der dickeren Aussen- und Mittelsohle, aber das macht sich im Gelände bezahlt. Selbst auf Schotterpisten trau ich mich inzwischen flott und ohne ständige Blickkontrolle zu laufen, obwohl das auch an der mit der Zeit sich abhärtenden natürlichen Fußsohle liegen mag. Auftrumpfen kann der KSO Trek Sport auf nassen und matschigen Trails, durch den direkten Druck auf die profilierte Sohle ohne eine umständliche Dämpfung ist der Tritt sicher und stabil. Vor allem bergab verliert man nie den Grip und man kann es richtig laufen lassen. Gerüchte von gebrochenen Zehen, kann ich nicht nachvollziehen, wenn man den Schuh gewöhnt ist und die Fußmuskulatur stark genug ist, halte ich das Risiko für äusserst gering. Meines Erachtens sollte man sich richtig einschätzen, was Tempo und Bodenbeschaffenheit angeht, dann kann man mit dem Schuh sehr kontrolliert und sicher laufen. Schwierig wird es erst dann, wenn man müde wird und die Muskelspannung nachlässt bzw. der aufrechte nach vorn geneigte Laufstil nicht mehr sauber eingehalten wird, das passiert mir allerdings immer seltener und nur ganz vereinzelt verlier ich dadurch die Balance auf schwierigem Terrain.

Diesen Untergrund liebt der KSO Trek Sport

Auf Asphalt läuft es sich auch ganz gut, allerdings bevorzuge ich hier den Komodo Sport, da der Komfort etwas größer ist. Für reine Asphaltläufer gibt es ja dann auch die anderen FiveFingers Modelle, wie Speed oder Bikila 😉

Nach inzwischen fast 800 Kilometern zeigt die Sohle, bei fast ausschliesslicher Nutzung auf Wald- und Naturwegen, kaum Abnutzungserscheinungen und das macht Hoffnung, dass der doch recht hohe Preis der Schuhe, sich auf die Zeit bezahlt macht. Das Obermaterial hingegen hat schon die ersten Wunden, jedoch lässt sich das leicht wieder reparieren mit Kleber oder mit Nadel und Faden und etwas „schuhmacherischem“ Geschick. Wie gehabt wandern die KSO Trek Sport zur Reinigung in die Waschmaschine, übrigens ist die Geruchsbelästigung geringer als beim Komodo 😉

Fazit

Mein erstes Paar FiveFingers sind eine ausgezeichnete Wahl gewesen und entsprechen voll und ganz dem, was ich von einem „Trailschuh“ erwarte. Sicher ist je nach Witterung und auch in alpinem Gelände ein anderer, etwas festerer Schuh eher zu empfehlen, aber für meine Strecken hier vor der Haustür ist der KSO Trek Sport vollkommen ausreichend. Was die Griffigkeit und die Bodenhaftung auf matschigen und schweren Trails angeht, laufe ich sogar lieber mit den FiveFingers als mit einem anderen, festeren Trailschuh. Ein absoluter Härtetest bei Eis und Schnee steht noch aus, aber ich kann mir gut vorstellen, dass auch bei solchen Verhältnissen ein trittsicheres Laufen möglich ist, auf jeden Fall bis die Icebugs notwendig werden 😀

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

22 responses to “Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers KSO Trek Sport

  • Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers Komodo Sport « DocRunners Laufblog

    […] sehr angenehm, da sie die maximale Bewegungsfreiheit der Zehen separat zu lassen. Im Vergleich zum KSO Trek Sport ist dieses Modell in der Passform komfortabler und die Sohle ist weicher, insgesamt scheint er beim […]

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    so vergeht die Zeit, das Leben und Deine „soeben“ vorgestellte Neuerwerbung hat bereits 800 Kilometer hinter sich – Tempus fugit. Daß die Abnutzungserscheinungen relativ gering sind, hört sich in der Tat sehr gut an. Allerdings ist das auch eine Frage des Gewichtes; ich mutmaße jetzt, daß ich ein wenig mehr auf den Rippen habe, ob die Abnutzung dann immer noch in dem Maß wäre?

    Bevor ich zu einem großen Kritikpunkt hinsichtlich Deiner Testberichte komme, wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß mit den Schuhen, mögen sie sich auch zukünftig bewähren.

    Vielleicht könntest Du in Zukunft eine Tastenkombination definieren, so daß sich für jene, die Deine Testberichte lesen, eine Art Lade öffnet und die Schuhe heraus purzeln – freilich nur zum Testen. 😀 😉

    Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende,

    liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      das mit der Tastenkombination hört sich interessant an und wer weiß, vielleicht ist das in ein paar Jahren schon Realität. Momentan musst Du Dich noch mit meinen Berichten zufrieden geben 😉 😀
      Ob das Gewicht bei der Vibram-Sohle eine Rolle spielt, weiß ich nicht, allerdings denke ich nicht, dass es dadurch zu einer schnelleren Abnutzung führt, wenn man schwerer ist. Eine Dämpfung gibt es im eigentlichen Sinn ja nicht, so dass die auch nicht kaputt gehen kann, müsstest Du versuchen, gell? :-))

      Ich wünsch Dir eine angenehme Woche, wir befinden uns im Moment in Brigittes Heimatland und lassen uns verwöhnen

      Salut

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      • Täglichläufer

        Ich weiß, daß Du soeben beim Tüfteln bist und schlage Dir noch zusätzlich vor, für etwaige Besucher wie mich – noch eine weitere Tastenkombination für kulinarische Köstlichkeiten zu etablieren. 😀

        Ich wünsche Euch viel Spaß in Brigittes Heimatland, erholt Euch gut – dort kann man die Seele fein baumeln lassen. 🙂

        Alles Gute und liebe Grüße,

        Marcus

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        • DocRunner

          Lieber Marcus,

          viel tüfteln kann ich im Moment nicht, ich geb mich voll und ganz den aufgetischten Köstlichkeiten hin und das erfordert meine ganze Aufmerksamkeit, heute durfte ich allerdings ordentlich Höhenmeter fressen bei strahlendem Sonnenschein, was den abendlichen Hunger nur noch mehr angestachelt hat, die fünf Gänge waren kaum ausreichend 😀

          Oh ja, wir lassen alles baumeln, nicht nur die Seele, auch der Körper wird verwöhnt, es ist einfach nur grandios, wir fühlen uns sehr wohl 😉

          Salut
          Christian

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  • SilberLäufer

    Du hast die Gabe die Produkte so zu gestalten, dass man in die VFF sofort hineinsteigen und loslaufen möchte. Ich habe ja im Juni genau diese gekauft, aufgrund meiner Zwangspause aber erst 8KM damit absolviert. Weitere kommen schon noch!
    Da ich gleich beim ersten Lauf das Obermaterial beschädigte hier noch ein kleiner Tipp: Meine Frau (bzw. die Frauen allgemein) repariert die Strümpfe bei Notfällen oft mit Nagellack. Genau so habe ich’s gemacht! Gibt’s noch dazu in allen möglichen Farben und hält sicher!!
    Wenn man deine Beinchen so ansieht, dann dürftest du den Wald ordentlich durchpflügt haben 😉

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    • DocRunner

      Lieber Reinhard,

      vielen Dank für den Tip, das werde ich bei dem nächsten Kollateralschaden mal versuchen 😉
      Danke für Dein Kompliment, mir geht es meist beim Schreiben auch so, dass ich gleich wieder los will und den Wald durchpflügen, aber meist entstehen die Berichte nach einem Lauf, so dass es nicht besonders empfehlenswert wäre. Ich hoffe, dass Du bald wieder unbeschwert unterwegs sein kannst.

      Salut von der Grenze zu Kärnten 😉

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  • ultraistgut

    Ein bisschen beneide ich dich schon, weil du mit Geduld deine Füße an dieses wenige Material gewohnt hast und jetzt keine Probleme hast.

    Mir fehlt die Geduld, schrittweise vorzugehen, nur ein paar Kilometer mit dem Nichts an den Füßen das ist mir zu wenig, mit dem Wechseln klappt das auch nicht, so pilgere ich mich so heran, indem ich minimal gedämpftes Material so langsam mit ungedämpftem ersetzen kann.

    Danke für deine Erfahrungsberichte. 8)

    Bonne vacances ! 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      da gibt es nichts zu beneiden, ich habe und hatte andere Voraussetzungen als Du und deshalb war es für mich kein so ein großer Schritt, diesen Versuch zu unternehmen und ich weiß inzwischen, dass es das richtige war, obwohl ich momentan ein wenig an einem Sprunggelenks-Problem herumlaboriere, so dass ich mir eine Lauf-Karenz verordnet habe, fällt im Urlaub aber auch nicht so schwer. Dafür wird gewandert, sauniert, massiert und alles genossen, was die ausgezeichnete Hotelküche hier zu bieten hat und das ist wahrlich ein Riesengenuss 😀

      Wer weiß, wenn Dein „Pilgern“ funktioniert, dann hast Du auch etwas erreicht, obwohl Du es ja nicht nötig hast, da Du über Jahre ohne Verletzungen unterwegs warst 😉

      Nochmals Danke für die guten Wünsche, bis bald (virtuell) 😀

      Salut

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  • Minimalist Footwear für Trails und den Winter « DocRunners Laufblog

    […] laufen in diesem Schuh, so dass ich meine Voreingenommenheit versuche zu verdrängen. Mit den FiveFingers KSO Trek Sport kann ich bei Temperaturen bis 0°C  noch gut durch die Gegend laufen, allerdings wird es […]

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  • Eierlauf oder warum ich ein Minimalist bleibe « DocRunners Laufblog

    […] Lauf erreichte irgendwann ein erträgliches Maß, jedoch nie so wie mit den Trail Gloves oder dem KSO Trek. Leider waren die Trails total trocken aufgrund des mangelnden Regens in den letzten Wochen. Bei […]

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  • Martin

    Hi,
    ich habe das selbe Paar Schuhe und mir ist am großen Zeh der Stoff gerissen, so dass er jetzt raus guckt. Ich las in den Kommentaren Nagellack aber bei einem so großen Loch? Vielleicht hast du ja noch Tipps. Hatte die Idee Flicken für einen Fahrradschlauch zu verwenden aber mir unsicher. Per Hand nähen wäre vielleicht noch eine Möglichkeit aber da fehlt mir das Geschick. Bin für jeden Rat sehr dankbar.

    Ich liebe meine Fivefingers. Keine anderen mehr!

    Beste Grüße,
    Martin

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    • DocRunner

      Hallo Martin,

      Löcher habe ich noch keine, oder besser keine großen 😉 Hatte ein paar Risse, die konnten aber mit wenigen Stichen genäht werden, nehme allerdings chirurgisches Nahtmaterial, da enorm Zug- und reissfest und der Stoff wird durch festen Zug auch nicht durchschnitten.
      Die Idee mit dem Fahrradschlauchflicken find ich gar nicht schlecht, falls die Vulkanisierung funktioniert, könnte es klappen 🙂

      Salut

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  • Ginger

    Lieber Christian,

    ich glaube, Du hast mich auf den Geschmack gebracht. Nachdem ich am Wochenende meine neuen Salomon Trail Schuhe ausprobiert hatte, merkte ich, dass die mir einfach „zuviel“ am Fuß waren. Ich habe zwar auch noch die Leichtschuhe von Nike, aber die sind mir zu „schwammig“. Also bin ich heute wieder auf meinen alten Latschen gelaufen und mich gefreut ob ihrer Leichtigkeit und ihrer engen Anpassung an den Fuss. Irgendwie merke ich auch, dass ich mehr Bodenberührung möchte und am liebsten barfuß laufen möchte. Im Frühjahr werde ich mal die 5 Fingers ini Angriff nehmen, obwohl sie ja schon etwas gewöhnungsbedürftig aussehen. Bleibst Du mit denen nicht zwischen Ästen im Wald eher hängen als mit festen Schuhen bzw. ist die Stolpergefahr nicht hoch?

    Liebe laufende Grüße

    Ginger

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    • DocRunner

      Liebe Ellen,

      das Laufen in FiveFingers ist „fast“ wie barfuß laufen und ohne Schuhe bleiben wir auch nicht mehr oder weniger oft an etwas hängen 😉 Nein, ich empfinde es eher als angenehmer, denn ich habe mehr Gefühl für den Untergrund und mit der Zeit braucht es weniger Sichtkontrolle, denn ich habe das Gefühl, dass meine Füße Augen bekommen haben. Ich bemerke das sehr häufig, wenn ich barfuß laufe auf Feld- und Forstwegen, gerade hier spüre ich die Leichtigkeit und irgendwann geht es wie von selbst. Ich gebe allerdings zu, dass ich auf den schwierigen Geländepassagen sehr gerne auch wieder mit sog. Trailschuhen unterwegs bin, da sie v.a. beim bergab Laufen etwas mehr Stabilität bieten und auch lange Strecken können mit den FiveFingers eine Qual werden, wenn die Muskelkraft nachlässt und der Schritt unsauberer wird, aber das ist ein anderes Thema.
      Zu Beginn solltest Du sehr vorsichtig sein, ich habe am Anfang nur Strecken bis maximal 3 Kilometer abgespult und die FiveFingers über mehrere Wochen zu Hause getragen um mich an die Belastung zu gewöhnen, also warum nicht jetzt beginnen 😉
      Aber Vorsicht, es macht süchtig :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • Philipp Theis

    Servus Christian,

    ich habe vor, meinen ersten Extremlauf anzugehen. Hierbei handelt es sich um das Bravehart-Battle in Münnerstadt.

    26 Km Trail mit ca. 50 Hindernissen wie: Flüsse, Matschgruben, Heuballenberge, …
    Der Untergrund wechselt von Asphalt, Gras, Erde über grobe Steinige Flussgründe bis hin zur Tartanbahn.

    Ich laufe im Alltag seit ca. 2 Wochen mit dem KMD SPORT und bin sehr zufrieden!
    Auf dem Laufband macht er auch eine gute Figur, wobei nach ca. 8 Km die Unterschenkel versagten 😀

    Zu meiner Frage: Hälst du den TREKSPORT für diesen Lauf für eine gute Wahl?
    Bezüglich Blasen, Dreck/Sand-ansammlungen im Schuh …

    Ich bedanke mich im Voraus für deine Antwort!

    Mit sonnigen Grüßen,

    Philipp

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    • DocRunner

      Hallo Philipp,

      schwierig zu beantworten, da jeder andere Ansprüche hat. Der Trek Sport ist für mich ein Schuh für die Übergangszeiten und v.a. für nicht allzu technisch anspruchvolles Terrain. Auf nassen und glitschigen Untergründen macht er eine gute Figur, bei grobem und alpinem Untergrund ist er mir zu wenig griffig. An Deiner Stelle würde ich den Trek Sport genau unter solchen Bedingungen testen, wie Du Sie bei diesem Event vorfinden wirst, dann hast Du sicher Klarheit. 26 km mit den VFF ist aber schon ambitioniert, ich habe meine Füße 6-9- Monate an die Minimalisten gewöhnen müssen, bis beschwerdefrei lange Strecken bis 60 km drin waren, für einen solchen Lauf, wie Du ihn vorhast würde ich eher ein altes ausgedientes Dämpfungsmonster à la Asics Nimbus o.ä. benutzen, alles andere wäre mir glaube ich zu schade dafür 😉

      Salut
      Christian

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  • Philipp Theis

    Hallo Christian,

    danke für die schnelle Antwort!
    Ich nehme mir deine Worte zu Herzen und werde euch meine Entscheidung dann hier posten.
    Gerade bei den alt Ausgedienten habe ich etwas Angst vor Blasen! Gerade weil es sehr oft durch knie- bis brusthohes Gewässer geht.
    Ich bin vor 3 Wochen 15 Km gelaufen und auch ab und an mal durch kleine Bäche, um mich daran zu gewöhnen. Eine kleine Blase hatte sich angekündigt … gibt es da Tipps und Tricks, wie man Blasen verhindern kann?

    mit sportlichem Gruß

    Philipp

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    • DocRunner

      Hallo Philipp,

      der Trek Sport muss ganz fein von den Klettverschlüssen eingestellt werden, dann sitzt er einfach sehr gut, ich habe nach langem probieren die richtige Einstellung gefunden und entsprechend mit einem Faden markiert. Ich hatte nur einmal am 4. Zeh eine Blase, da war es aber sehr nass, ansonsten geht Vaseline natürlich auch in den FiveFingers 😉

      Salut
      Christian

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  • Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers Bikila EVO | DocRunners Laufblog

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  • Ausrüstungs-Test: Vibram FiveFingers Spyridon MR Elite | DocRunners Laufblog

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