Nur ein wenig „Laufurlaub“

Angetreten bin ich mit dem Gedanken möglichst viele Höhenmeter im Allgäu und im Salzburger Land zu sammeln, nach einem Fehlstart in den ersten Tagen im Allgäu aufgrund einer alten Verletzung am rechten Sprunggelenk ist es dann ein verhaltener Wanderurlaub mit drei absolut genialen Bergläufen geworden, wobei ich einen, aufgrund der Ausgesetztheit, für meine nicht schwindelfreien Verhältnisse, abbrechen musste. Trotzdem war es ein phantastisches Erlebnis, da neben dem Laufen eine Woche Wellness-Hotel mit Pool, Sauna, Massagen und wahnsinnig genussvoller Völlerei mit der ganzen Familie das Erlebte komplettiert und kompensiert hat.

Nachdem wir unser Domizil auf 1250 Meter ü.N.N. bezogen hatten, habe ich mich schon gewundert, dass mich das Treppenlaufen mehr angestrengt hat, als sonst. Und am nächsten Morgen lag der Ruhepuls knapp 10 Schläge höher, das war ein kleiner Schock, aber auch schnell wieder vergessen, denn die Aussicht vom Balkon entschädigte für so Einiges.

Blick auf den Hochkönig, der Hausberg

Der erste Tag wurde einer familienfreundlichen Wanderung über 4,5 Stunden gewidmet, herrlich auf schmalen Pfaden und komfortablen Steigen entlang dem Hochkönigmassiv, allerdings knapp 1400 Meter tiefer, aber ständig im Blick. Die ganze Familie hatte ausreichend Spass und war am Ende erschöpft mit Freude auf den Badesee bzw. den Pool. Meine Frau und ich gönnten uns dann noch ein Sole-Dampfbad, was den Tag fast schon perfekt machte. Aber es wurde noch besser, an Tag zwei versuchte ich den ersten entspannten Berglauf und begab mich nach Anweisung des Sommelier des Hotels über schmale Trails zuerst hinab an den Bach und dann stetig bergan Richtung Wald, allerdings hatte ich mich sehr schnell komplett verirrt und stieg durch knietiefe morastige Abschnitte und Almwiesen geradewegs bergwärts, in der Hoffnung einen Weg zu erreichen, was ich dann auch irgendwann geschafft hatte. Die Schuhe sahen dann so aus:

Besser und tiefer im Matsch geht nicht, sonst heißt es Schwimmen

Danach war das Ziel klar zu erkennen und der Pfad führte mich vorbei an Wiederkäuern immer mit angenehmer Steigung Richtung Erichhütte. Die Bedingungen waren traumhaft, Sonne, circa 20-22°C und eine atemberaubende Fernsicht, so dass ich schon Pläne schmiedete, den heutigen Lauf noch auszudehnen, allerdings siegte an der Hütte die Vernunft und ich liess ab von meinem Vorhaben, da ich nicht riskieren wollte, dass das rechte Sprunggelenk wieder aufmuckte.

Blick auf Erichhütte und Hochkönig

Nach knapp 450 Höhenmeter hatte ich dann mein Ziel erreicht und an einer Viehtränke erstmal meine komplett eingesauten Schuhe und Socken ausreichend gewässert, damit die Geruchsbelästigung weniger intensiv war 😉 Der Rückweg war dann einfach und ich machte noch einige Bilder und auch zwei Filmsequenzen.


Am nächsten Tag nahm ich mir dann die Taghaube vor, also wieder auf zur Erichhütte und dann bei ähnlichen Bedingungen weiter quer am Hang entlang bis zum Abzweig zum Klettersteig Königsjodler und dem Aufstieg zum Matrashaus auf der Spitze des Hochkönigs. Die über 2100 Meter hohe Taghaube sollte auch für einen nicht schwindelfreien „Hügelland-Läufer“ wie mich machbar sein, dachte ich 😉 Allerdings ging es schon sehr bald auf immer schmaler und abschüssig werdenden Steigen bergan, so dass ich auf knapp 1900 Meter knieschlotternd am Abgrund stand und eine Kehrtwendung gemacht habe. Einer echten Gefahr wollte ich mich nicht aussetzen und vielleicht ist der leichte Trail Glove für solch alpines Gelände einfach nicht mehr geeignet. Man muss auch aufgeben können und ich machte mich dafür auf einen raschen und vom Vortag schon bekannten Downhill.

An den folgenden Tagen folgten Wanderungen und ein Ausflug in die Eisriesenwelt nach Werfen, was wirklich zu empfehlen ist, allerdings sollte man sich nicht von den 1400 Treppenstufen schrecken lassen 😀 Massagen und Sauna, sowie Dampfbad und Pool brachten unsere müden Knochen immer wieder schnell in Form und das Essen tat ein Übriges.

Am letzten Urlaubstag wollte ich dann noch die andere Talseite erlaufen, was am Nachmittag bei leichter Bewölkung dann auch stattfinden konnte. Der ausgeschilderte über schmale und mit sehr vielen Wurzeln gepflasterte Wanderweg führte quer durch den Wald, aber fast immer senkrecht am Hang nach oben. Aufgrund eines doch ordentlichen Regens, war der Pfad morastig und sehr nass, so dass die Trail Gloves bald schon wieder ähnlich aussahen, wie oben abgebildet, allerdings fehlte der vorbestehende Gülle-Geruch 😀

Nach knapp 20 Minuten führte der Weg aus dem Wald heraus und es ging weiter an einer Alm vorbei in Serpentinen durch Wiesen aufwärts bis zur Wastlhöhe auf knapp 1750 Meter. Der Wind pfiff ordentlich, so dass ich zu den Armlingen griff. Die Aussicht war nach allen Seiten atemberaubend. Wolkenschiffe trieben dahin und verkeilten sich an den Berggipfeln um sich Minuten später schon wieder zu fort zu bewegen. Ich verharrte einige Minuten und genoss die Ruhe, bis zwei Mountainbiker über den Schotterweg zum Gipfel schnauften.

Blick von der Wastlhöhe, Hochkönig mit Wolkenkrone

Der Ausblick nach Süden

Mich zog es dann aber weiter auf einem schönen Steig Richtung Kollmannsegg auf 1848 Meter, dort angekommen war der Ausblick nicht weniger schön und ich machte mich über den sogenannten „Ameisenpfad“ (ein Lehrpfad über die Ameisen mit Beschilderung), welcher sich als schmaler und teilweise technisch etwas anspruchsvoller schlecht ausgeschilderter Pfad durch Heidelbeerbüsche und über große Wurzelstöcke herausstellte, auf den Weg talwärts. Immer wieder musste ich mich orientieren anhand von Karte und Navi, und insbesondere am auf der gegenüberliegenden Talseite sehr gut sichtbaren Hochkönigmassiv. Bereits nach wenigen Minuten stand ich an der Tiergartenalm und musste mich entscheiden, entweder über einen geschotterten Fahrweg talwärts oder wieder zurück zur Wastlhöhe und über die Buerglalm zum Hotel. Ich entschied mich für den Fahrweg und nahm dafür nochmals eine Tour zur bereits erlaufenen Erichhütte ins Programm auf, welche direkt unter dem Hochkönig liegt. So kamen dann fast 1000 Höhenmeter zusammen, die wirklich viel Spass gemacht haben und aufgrund des phantastischen Wetters mit herrlichen Aussichten einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Wunderbare Aussicht auf die Mandlwand

Einfach nur herrliche An- und Ausblicke

Letzter Blick zurück auf das Hochkönigmassiv

Eine Wiederholung findet sicher statt und vielleicht schaff ich es dann auch meine Ängste zu überwinden und etwas alpineres Gelände zu erlaufen. Es fällt mir jetzt allerdings schwer, mein bisher so hoch geschätztes Laufrevier im Umland ausreichend zu würdigen, ob der Eindrücke, die diese grandiose landschaftliche Kulisse hinterlassen hat, aber das gibt sich sicherlich, da bald schon viele Läufe in der Dunkelheit stattfinden werden.

 

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

34 responses to “Nur ein wenig „Laufurlaub“

  • Weinbergschnecke

    Atemberaubend, deine Bilder! Ich hab’s ja gar nicht mit Bergen (des Unbehagens in größeren Höhen und der mangelnden Trittsicherheit wegen), aber mit diesen Ein-, An- und Ausblicken deiner Urlaubslaufwelt hast du mich gepackt! Danke!
    Ich hoffe, der Gülle-Geruch deiner Schuhe hat sich inzwischen gelegt … oder konservierst du den als Reminiszenz an eine tolle Woche?

    Liebe Grüße
    Anne aka Weinbergschnecke

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    • DocRunner

      Hallo Anne,

      schön Dich hier zu lesen 🙂
      Ich liebe die Berge und ziehe sie dem Meer vor, allerdings plagt mich nun schon fast seit 20 Jahren eine mangelnde Schwindelfreiheit, davor war ich mit meinem alten Herrn sehr viel zum Bergsteigen und -wandern in den Alpen unterwegs. Meine Familie teilt meine Leidenschaft, wenn ein Pool im Hotel ist 😉 So komme ich ganz gut auf meine Kosten.
      Danke für Deinen Kommentar, werde mich mal zum Gegenbesuch aufmachen, lese ja bereits bei Margitta immer wieder von Dir die Kommentare 😀

      Salut
      Christian

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  • SilberLäufer

    Bei diesen beeindruckenden Bildern und deinen ebensolchen Schilderungen ist man hautnah am Geschehen. Die Gegend ist mir teilweise bekannt, laufend habe ich sie aber noch nicht erlebt.
    Der Urlaub, inklusive Quartier, muß ein Traum gewesen sein. Ich hoffe, dass du dich gut erholen konntest.
    Liebe Grüße aus Kärnten – Reinhard

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    • DocRunner

      Lieber Reinhard,
      es lohnt sich am Hochkönigmassiv die Laufschuhe überzuziehen, die Pfade und Steige sind meist recht einsam und wie für Läufer gemacht. Ich war überrascht wie gut das ging, trotz der Verirrungen 😉
      Das Hotel sieht von aussen sehr bieder aus, ist aber von der Küche und vom „Wellness-Bereich“ ein echter Traum, ebenso verhält es sich mit den Zimmern und dem Weinkeller :-D, heißt übrigens „Übergossene Alm“ und ist nur zu empfehlen.

      Salut

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  • Deichlaeufer

    So so mein lieber Christian, Du ziehst die Berge also dem Meer vor. Warte erstmal ab, bis ich Dir von der brausenden Nordsee vorgeschwärmt habe, wenn ich in eineinhalb Wochen von der Insel Sylt zurück bin.

    Ich mag das Meer und die Berge und finde daher Deinen Bericht genial. Wunderschöne Bilder, nette Filme. *Seufz* warum kann man nicht immer beides haben? 😉

    Moin moin aus dem hohen Norden
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      ich ziehe die Berge vor, weil ich da mehr mit anfangen kann im Urlaub, baden ist schön, aber am Strand liegen ist nicht mein Ding 😉 Allerdings ist ein Läufchen am Strand nicht zu verachten. Die Kombination aus beidem – Berge und Meer – hat mich beruflich mal fast nach Norwegen getrieben, dort war die Kombi genial, aber wir (Familie) haben uns dann gegen die Auswanderung entschlossen. Sylt hat auch was, allerdings sind die Berge dort nur 2-3 Meter hohe Dünen 😀
      Viel Spass und Erholung im Urlaub und natürlich nochmals gute Besserung

      Salut

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      • Deichlaeufer

        Ich werde mal nachmessen, aber ich glaube die großen Dünen sind schon um einiges höher 😉

        Allerdings betritt und beläuft man sie aus Küstenschutz gründen nicht.

        Am Strandliegen ist auch nix für mich, schon garnicht im September auf Sylt. Ruhe, endlose Strandsparziergänge, Wind und Wellen sind es was ich suce.

        Danke , lieber Christian

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        • DocRunner

          Freu mich auf die fundierten Messergebnisse, was die durchschnittliche Dünenhöhe auf Sylt betrifft 😀
          Mein Neid ist Dir wieder mal sicher, aber ich gönn Dir den Urlaub, ich gehe lieber laufen 😉

          Salut mein Lieber

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  • Evchen

    Oh Wahnsinn, hat DER Bericht Spaß gemacht! 😀 Ich fordere häufiger Urlaub für Dich! Echt, das macht einen nach einem Arbeitstag und vom Abendessen vollen Bauch um nach 22 Uhr noch wuschig und ich würde am liebsten direkt los auf die Piste! Deinen Höhenrespekt kann ich zu gut nachvollziehen und ich ärgere mich so manches Mal über verpaßte Gelegenheiten deswegen.
    Bist ein rechter Optimist, hm? „aber das gibt sich sicherlich, da bald schon viele Läufe in der Dunkelheit stattfinden werden.“ Pff. Das verinnerliche ich jetzt mal als einziges nicht. 😉

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    • DocRunner

      Danke, liebe Eva,
      zuviel Urlaub ist aber nichts für mich, zu teuer und tief in mir drin bin ich dann schon eher ein „Workaholic“ 😉
      Wenn es nur Respekt wäre, den ich vor der Höhe habe, ginge es ja noch, aber es ist teilweise eine irrationale Angst, die ich kaum beeinflussen kann. Stell Dir vor, da steht ein MIttvierziger auf einem 2 Meter hohen Dach der Garten-Pergola und ist bis auf ein stetes Schlottern der Knie vollkommen steif vor Angst, absolut nicht nachvollziehbar, oder?
      Ich bin Realist, kein Optimist und Läufe in der Dunkelheit sind im Herbst und zu Beginn des Winters noch gar nicht schlimm, erst ab Februar wird es lästig 😉

      Salut und weiterhin eine erfolgreiche Vorbereitung

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  • Blumenmond

    Was für traumhafte Bilder – ich könnt direkt meine Laufschuhe binden und losziehen, mangelt nur an Bergen hier. Danke fürs Mitnehmen.

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  • Carsten

    Das sind keine Fotos – das sind Postkarten! Die Berge kenn ich bisher immer nur im Winter. Ohne Schnee scheint es da aber auch nicht schlecht zu sein 😉

    LG Carsten

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    • DocRunner

      Lieber Carsten,
      Dein Lob ehrt mich, aber die Bilder sind einfach da gewesen, abdrücken fertig, kein Verdienst meinerseits. Ich werde im Winter erstmals die Berge in Dienten in verschneitem Zustand sehen, Urlaub gebucht *jubel*

      Salut

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  • Ariana

    Wow – ganz herzlichen Dank für diesen wundervollen Bericht und die tollen Fotos – das zieht einen direkt in die Berge! Ich habe ein ganz klein wenig Mitleid mit Deinen Schuhen – aber wenn man dafür so ein tolles Panorama erlaufen kann, kann man so etwas ja verkraften 😉
    Liebe Grüsse
    Ariana

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    • DocRunner

      Hallo Ariana,
      Dich gibt es ja noch 🙂 Schon lange nichts mehr gehört von Dir, freu mich 🙂
      Die Schuhe verdienen kein Mitleid, sind nur Werkzeuge und v.a. richtig Gute. Inzwischen sind sie bereits wieder Mist- und Geruchsfrei. Oh ja, die Kulisse war einfach nur traumhaft und meine Laufstrecken hier öden mich momentan richtig an 😉

      Salut und hoffentlich bis bald 😉

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  • Rainer Neubert

    Hallo Christian,

    ich liebe die Berge und bekomme bei der Lektüre deines Berichts Fernweh. Herrlich! Aber in den Herbstferien darf ich wieder eine Woche in die Schweiz. Mal sehen, ob ich auch laufen werde. Geplant ist eher das Wandern. Gerne auch auf ausgesetzten Pfaden in großer Höhe.
    Dort zu laufen, wäre aber sicher nicht ungefährlch, denn ein Stolpern kann dann böse Folgen haben.

    Erfreue Dich Deiner Erinnerungen an einen tollen Urlaub. Die dunkeln Stunden kommen schneller als gedacht. Aber du magst das ja 😉

    Liebe Grüße
    Rainer

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      das musst Du unbedingt versuchen, da zählen nicht die Kilometer, sondern das Erlebnis und die Streckenbeschaffenheit. Technische Sicherheit auf den ausgesetzten Pfaden habe ich sicher genug, es ist nur diese irrationale Angst, die mich hindert und das bedauer ich sehr in diesen Momenten 😉
      Oh ja, die Dunkelheit begleitet mich bereits wieder jeden Abend, gegen 19.45 Uhr ist es bereits „zappenduster“ 😀 Im Moment stört es mich noch nicht, aber….

      Salut

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  • Steffen

    Wunderschön, einfach nur wunderschön, und zwar sowohl der Bericht als auch das Bildmaterial…ach ja, da beginnt man doch zu träumen…

    Allerdeings kenne ich dein Problem mit der Höhenangst nur zu gut, denn auch ich habe zuweilen arg amit zu kämpfen.

    Das du diich dort mit deiner Familie sehr gut erholt hast kann ich mir sehr gut vorstellen, bei deinen Schilderungen!! Aber Christian, das habt ihr euch aber auch so etwas von verdient!!

    Dir ein wunderschönes Wochenende,
    Steffen

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    • DocRunner

      Lieber Steffen,
      vielen Dank, aber für das Bildmaterial kann ich nichts, das war einfach so da und hat still gehalten bis ich auf den Auslöser gedrückt hatte 😉
      Der Urlaub war einer der erholsamsten, die wir je gemacht haben, das lag am Hotel, an der Umgebung und auch an unseren Kindern, die langsam älter werden und uns wieder mehr Freiräume lassen.

      Salut, mein Wochenende wird mit einem 16 stündigen verkehrsmedizinischen Gutachter-Kurs versüßt 😦

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    den Bildern nach zu urteilen, war der Urlaub nicht weniger als grandios. Das sind teilweise richtige Bilderbuchaufnahmen – und dort zu laufen, muß unbeschreiblich schön gewesen sein. Wobei, für mich als Preuße stören freilich die Höhenmeter in den Bergen, aber alles Gute ist nie beisammen. 😉

    Im Ernst, ich hoffe, Du hast Dich kräftig erholt, wovon ich aber mehr als überzeugt bin.

    Ich wünsche Dir ein angenehmes Wochenende,

    liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      es war ein sehr schöner und v.a. erholsamer Urlaub, genau das, was sich die ganze Familie gewünscht hat.
      Die Höhenmeter waren hier nicht das Entscheidende, genauso wenig, die zurück gelegte Distanz, vielmehr war es der Genuss und die Ruhe. Ich habe selten so oft inne gehalten, wie auf den Wanderungen und Läufen in dieser traumhaften landschaftlichen Kulisse, oft genug kam mir das ganze nicht real vor. Auch Du wärst hier mit Freude die Berge hoch gerannt, allerdings nicht mit der gewohnten Schrittlänge 😉
      Das WE ist leider mit einem Gutachter-Kurs voll verplant, so dass ich mich schon aufs Nächste freu.

      Dir ein schönes Wochenende

      Salut

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  • Chris

    Also wenn du da nicht erholt nach Hause gekommen bist. Schon allein die Bilder lassen einem schwelgen…

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  • Daniel Kopp

    hübsche gegend, für meine tagesausflüge aber eigentlich schon zu weit zu fahren.wie gesagt, den königsjodler werde ich mir mal genehmigen. die kühe werden übrigens gerade abgetrieben. der sommer ist gegangen.

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    • DocRunner

      Du sagst es, tolle Gegend und wenn für Dich mal kurz zu weit, für mich erst recht 😉 Ich habe mit Angestellten im Hotel über den Königsjodler gesprochen…uiuiui
      Ja, definitiv, der Sommer ist vorbei, jetzt kommen meine Jahreszeiten 🙂

      Salut

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  • Gerd (diro1962)

    Die Landschaft ist traumhaft.
    Ich hoffe Du hattest keinen Muskelkater von dem Bergablaufen. Als ich die erste Etappe beim Churfrankenlauf hinter mir hatte, dachte ich am nächsten Tag meine Oberschenkel platzen! Kam vom ungewohnten bergab Laufen!

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    • DocRunner

      Lieber Gerd,

      das Bergablaufen bin ich gewohnt und einen echten Muskelkater hatte ich glücklicherweise schon lange nicht mehr. Mach langsam beim Churfrankenlauf, die Zeitlimits sind komfortabel! Bergab kleine Schritte und die Oberschenkel werden etwas entlastet und Du hast die optimale Kontrolle, so mach ich das immer im Gelände 😉

      Viel Spass am nächsten WE

      Salut

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  • juniwelt

    Ganz ganz schöne Bilder mit einer super schönen Landschaft, macht mir direkt sofort Lust auf einen Bergurlaub 🙂
    Liebe Grüße
    Juniwelt

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  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian,

    das war ein Urlaub ganz nach deinem Gusto, Natur pur – Berge, Höhen, herrliche Panoramen – du und sonst nichts – das – was wir lieben !!

    Wundere mich, wie du mit den Merell (waren es doch ?) über diese doch sehr steinigen Wege heil davon gekommen bist, das stelle ich mir als große Herausforderung vor, abgesehen davon, dass man auch kräftig umknicken könnte !!!

    Du hast aufgetankt, weit ab von der Zivilisation, dort, wo du am liebsten bist, ich wünsche dir, dass die Erholung lang anhält und du volle Pulle voraus arbeiten und jeden Stress davon stecken kannst.

    Vive la nature ! Et merci pour les belles photos, j’aime surtout cette avec le lac bleu 1 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      oh ja, es war wirklich ein traumhafter Urlaub und nicht nur für mich, sondern für die gesamte Familie, jeder kam voll auf seine Kosten.
      Die Läufe waren einfach nur wunderbar, viel Einsamkeit und noch viel mehr Naturerlebnisse haben die Läufe zu wahren „Events“ werden lassen. Die Trail Gloves haben gute Arbeit geleistet und ich kann den Schuhen voll auch bergab vertrauen, nur in hochalpinem Gelände wünschte ich mir mehr Halt. Die schweren Trailschuhe waren mit dabei, mussten aber nie zum Einsatz kommen 😎
      Die Erholung lässt sich immer noch auffrischen durch Betrachten der Bilder, zum Glück, denn die Arbeit nimmt keine Rücksicht auf Erholungszustand 😉

      Merci ma chère et salut

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  • Marco

    WOW einfach WOW kann ich nur dazu sagen. Die Bilder, die Videos dein bericht. Was will man als Läufer mehr wenn man auf anderen Blogseiten unterwegs ist. Nichts will man mehr.

    Danke für den tollen Beginn in den tag.

    LG
    Marco

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    • DocRunner

      Vielen lieben Dank, Marco,
      ja, es war wirklich eine traumhafte Landschaft und ein super toller Urlaub. Ich bzw. wir waren sicher nicht das letzte Mal in der Gegend und eigentlich hatte ich noch viel mehr Touren geplant.
      Lass es Dir gut gehen 🙂

      Salut

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