Ausrüstungs-Test: Suunto t6d mit GPS POD bzw. Foot POD Mini vs. Garmin ForeRunner 310 XT

Vorneweg schon mal, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen bzw. nicht verglichen oder besser gesagt, die t6d lässt sich nicht mit dem FR 310 XT vergleichen. Die „Uhren“ sind für unterschiedliche Ansprüche bzw. sportliche Aufgaben gemacht. Der Garmin ForeRunner lässt die gelaufene Strecke anschließend sehr schön auf digitalen Kartenwerken graphisch aussehen, die t6d zeigt nur die nackten Daten, keine graphische Aufbereitung, keine Kartendarstellung der gelaufenen Strecke. Deshalb habe ich ganz schnell den GPS POD in der Verpackung verschwinden lassen und habe nur noch den Foot POD Mini benutzt. Das hat mich dann auch überzeugt 😀

Historisches

Den allseits bekannten Vor- und Nachteilen des ForeRunner-Konzepts setzt Suunto kein Produkt entgegen, welches Funktion nachahmt, sondern Suunto hat ein Produkt historisch wachsen lassen. Aus den Ursprüngen der ersten Suunto Sport- und Trainings-Handgelenk-Instrumente ist inzwischen die t6d erwachsen und hat eine fast schon beängstigende Reife erreicht. Meine „erste Suunto“ war ein analoger Kompass, den ich mit meinem alten Herrn zusammen bei Nacht- und Orientierungsläufen benutzt habe, man, was war ich stolz – lang ist es her. Die „erste richtige Suunto“ war dann der Metron, ausgestattet mit einem Polar Herzfrequenz-Gurt, hat er mir lange Jahre mit barometrischer Höhenmessung und ziemlich gutem Kompass treue Dienste geleistet, auch als Alltagsuhr. Vor ca. 6 Jahren folgte dann die X6HRM und löste den Metron ab. Schwer und robust war die X6, und zunehmend weniger habe ich den eingebauten Kompass benutzt und nur noch beim Laufen diente der barometrische Höhenmesser dazu, die absolute Höhenmeterangabe zu liefern, da leider die Software von Suunto keine Mac-Anbindung zuliess. Zunehmend verdrängte jedoch seit 2006 die ForeRunner-Serie von Garmin den Einsatz der Suunto Präzisionsinstrumente und die X6HRM wurde zur Alltagsuhr am Handgelenk. Allerdings seit ich den ersten ForeRunner 305 am 22.06.2006 erworben hatte, wünschte ich mir nichts mehr, als eine integrierte barometrische Höhenmessung, was Garmin bis zum heutigen Tage nicht hinbekommen hat. Erlaufene Höhenmeter sind für mich schon immer interessanter als zurückgelegte exakte Distanzen, so dass mich letztendlich nach FR 405 und inzwischen zwei Jahren FR 310 XT ein Angebot zur Anschaffung einer Suunto t6d mit GPS POD und Foot POD Mini lockte. Und das ist das Ergebnis:

Ohne Foot POD Mini, der wurde separat geliefert

Verarbeitung, Konzept und Ausstattung

Hauptmerkmal: leicht, die Uhr ist absolut leicht, kaum Gewicht und sehr angenehm vom Finish der Kunststoffoberfläche auf der Haut. Das Armband der t6d ist sehr elastisch und schmiegt sich sehr gut auch an dünne Unterarme an (s.Bild). Die Schließe ist aus Leichtmetall und durch die breite Dimension sehr gut zu öffnen und zu schließen. Auch der mitgelieferte Herzfrequenz-Gurt (Dual Comfort Belt) ist sehr angenehm auf der Haut und macht keine Probleme beim Anlegen und Einstellen der entsprechenden Größe. Das Material ist ebenfalls sehr leicht. Der GPS POD ist ein ca. 7 cm im Durchmesser großes flaches Etwas, welches eine Platine mit einem Chip, eine Antenne und zwei AAA-Batterien enthält. Durch einen Clip kann der Pod an den Riemen des Rucksacks oder an der Kleidung befestigt werden, aber es wird auch eine Armtasche für den Oberarm mitgeliefert, was ich jedoch nicht ausprobiert habe, da ich diese Dinger einfach nicht mag beim Laufen. Einem „Garminler“ stösst jedoch sofort sauer auf: warum ein externes „Ding“ für etwas so Normales wie GPS-Empfang? Tja, das ist wohl einer der Gründe, warum die t6d klein und leicht ist, denn ins Gehäuse muss weder ein großer störender Akku für die Stromversorgung, noch eine Antenne, wie bei den ForeRunner-Modellen. Die Offenbarung ist der kleine Foot POD Mini, leicht und unkompliziert am Schuh zu befestigen und ohne großen Schnickschnack. Wirkt wertig und zweckdienlich, so wie er sein muss. Mitgeliefert wird noch ein feines und hochwertiges Stoffsäckchen zur Aufbewahrung der Utensilien, eine ausführliche Bedienungsanleitung gibt es dafür nicht, die kann man allerdings schon vorher zur Steigerung der Vorfreude aus dem Netz laden. Uhr, Herzfrequenz-Gurt und Foot POD sind mit einer Lithium-Batterie bestückt, die handelsüblich ist, lange Laufzeiten versprechen wenig Wechsel 😉

Schlicht, einfach und gut abzulesen während des Laufens

Tragekomfort und Praxistauglichkeit

Also, eines ist schon mal klar, was den Tragekomfort angeht, hat die t6d die Nase weit vorn. Ich habe sie kaum bemerkt, so leicht und angenehm schmiegt sie sich an das Handgelenk. Kein Vergleich zum starren und doch etwas schwereren 310 XT.

Unterschiede im Tragekomfort

Die Tasten sind sehr gut und relativ eindeutig zu bedienen, allerdings ist der Druckpunkt nicht optimal definiert, so dass es ab und an mehrere Versuche braucht. Die Menüführung, obwohl ausschließlich in englischer Sprache, ist klar und man kommt rasch zurecht, eine Bedienungsanleitung braucht es für echte Spielkinder nicht wirklich. Die Einstellungen lassen keine Wünsche offen, ob Alarme für Tempo oder Herzfrequenz, Rundenmessung oder das sonst auch bei Garmin übliche. Einen Vibrationsalarm wie beim FR 310 XT gibt es allerdings nicht, den ich als sehr diskret und daher angenehm empfunden hatte. Trainingseinheiten können vorgeplant werden im online-Portal movescount.com und auf die t6d gespielt werden, so ist ein Intervall-Training in Kombination mit Foot POD oder GPS POD leicht zu bewerkstelligen. Die Anzeige ist sehr gut abzulesen und es können auf zwei Bildschirmseiten insgesamt je zwei feste Parameter und in der untersten Anzeigereihe mehrere Parameter abwechselnd dargestellt werden. So bleibt die vollkommene Trainingskontrolle erhalten, falls man es braucht 😉 Die barometrischen Höhenmeterangaben sind obligatorisch bei Suunto und noch nie war es so einfach diese zu kalibrieren. Am Ort, an dem man losläuft die korrekte und vorher in Erfahrung gebrachte Höhe über NN eingeben (z.B. über Google Earth) und schon geht es los, einfach nur traumhaft. Warum Garmin das bei seinen Handgelenk-Geräten nicht hinkriegt bleibt mir ein Rätsel, denn die gemessenen GPS-Höhenmeter taugen überhaupt nicht und v.a. im dichten Blätterwald kommen da auf ebener Strecke gerne mal 200-300 positive Höhenmeter extra dazu 😉

Das Auswertungs- und online-Portal von Suunto ist fast einen separatenTest wert, da es sehr umfangreich ist, und zuverlässig sowohl tabellarisch als auch graphisch die Trainingsdaten darstellt, allerdings lassen sich die Daten auch auf rubitrack am Mac übertragen, so dass hier wenigstens Kompatibilität herrscht. Mehr möchte ich allerdings gar nicht auf die Software eingehen.

Der Herzfrequenz-Gurt, „Dual-Comfort-Belt“, empfängt sowohl analoge als auch digitale Signale und ist daher auch mit anderen Suunto-Uhren kompatibel. Es muss zuerst eine Geräteerkennung durchgeführt werden und ein sog. „pairing“ erfolgen, dann zeigt die t6d zuverlässig die Herzfrequenz an. Der Gurt ist sehr angenehm zu tragen und die Hautsensoren übermitteln allein durch den Feuchtigkeitsfilm vom Schwitzen zuverlässig die elektrischen Herzaktionen, ein zusätzliches Elektrodengel wird nicht benötigt. Im direkten Vergleich mit dem Garmin-Textilgurt ist kein Vor- oder Nachteil auszumachen und auch die Werte stimmten fast genau mit denen des Garmin-Gurtes überein. Bilder mit meiner behaarten Brust erspar ich allen Lesern 😉

Foot POD Mini an den Trail Gloves

Der „Schrittzähler und Schrittlängenmesser“, also der Foot POD Mini, ist das beeindruckendste Gerät in dem gesamten Paket. Einfach über eine kleine Kunststoffhalterung am Schuh befestigt, übermittelt es, je nachdem wo es sich am Schuh befindet, sehr genaue Daten, was Strecke und Tempo angeht. Durch den Foot POD wird eine Änderung der Pace sofort und sehr genau angezeigt, was für ernsthaftes Training sicher mehr als geschickt ist, jedoch passiert dies auch ohne die empfohlene Kalibrierung. Im Vergleich mit dem Garmin GPS hatte ich Abweichungen zwischen einem und drei Prozent, nachdem ich die richtige Position am jeweiligen Schuh bestimmt hatte. Und das war nicht nur auf Asphalt der Fall, sondern auch on-trail und sogar off-trail quer durch den Wald mit ordentlich Steigung.

Fast ausschließlich off-trail im Wald unterwegs, Abweichung 90 Meter mit Foot POD

Leider ist der Empfang mit dem GPS POD etwas schlechter als mit den Garmin-Handgelenkgeräten, ob es am verwendeten Chip oder der Software liegt, kann ich nicht sagen. Die Abweichung zwischen den Systemen ist auf die Gesamtstrecke gesehen jedoch nicht so sehr groß.

Vergleichbare Ergebnisse bei GPS-Streckenmessung

Hauptnachteil ist allerdings, dass die Positionsdaten nicht zur graphischen Darstellung gespeichert werden, so wie es ein Garmin-User gewohnt ist. Der GPS POD lässt sich sehr gut an der Kleidung bzw. am Schulterriemen des Rucksacks anbringen, die mitgelieferte Oberarmtasche habe ich nicht getestet, da ich mich durch so ein Dingens gestört fühle.

Fazit

Zwei unterschiedliche Ansätze, die m.E. auch ganz unterschiedliche Ansprüche zufrieden stellen. Für mich wäre das optimale Gerät eine leichte, bequeme Uhr – wie die t6d – mit eingebautem GPS, welche die Strecke aufzeichnet zur anschließenden graphischen Auswertung und natürlich barometrische Höhenmessung besitzt. Da es diese Uhr nicht gibt, muss ich einen Kompromiss eingehen. Sprich entweder, wie bisher, zwei Uhren tragen, oder je nach Anspruch, die eine oder andere benutzen. Ich werde auf den mir bekannten Strecken ausschließlich mit der t6d laufen, da ich sie inzwischen auch als Alltagsuhr, ersatzweise für die X6HRM, trage. Falls ich auf „Expedition“ gehe und neue Wege erkunde werde ich wohl oder übel beide benutzen müssen.
Für die reine Distanzmessung reicht die t6d mit Foot POD Mini aus, sofern ich nicht barfuß unterwegs bin, denn dann fehlt die Befestigungsmöglichkeit. Warum heißt das Dingen Foot POD, wenn es doch ein Shoe POD ist? Allerdings ist es schon fast erschreckend, wie genau ohne eine Kalibrierung gemessen wurde, wenn man die richtige Stelle am jeweiligen Schuh gefunden hatte. Bei der Bestimmung der Höhenmeter und der graphischen Darstellung derselben ist die t6d den ForeRunner Modellen haushoch überlegen. Die GPS POD Geschichte von Suunto bedarf etwas Nachbesserung und wer weiss, vielleicht kriegen sie es irgendwann hin, dass meine offenen Wünsche doch noch gestillt werden.

Salut

Epilog:

Ist es Schicksal  oder gibt es doch einen Gott? Garmin hat Anfang Oktober den ForeRunner 910XT angekündigt, der endlich barometrische Höhenmessung on board hat. Da bin ich auf die ersten Tests gespannt. Und seit Ende März 2012 gibt es eine GPS Sportuhr von Suunto, die Ambit, die sich zwischenzeitlich in meinem Besitz und in regem Gebrauch befindet.
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Über DocRunner

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45 responses to “Ausrüstungs-Test: Suunto t6d mit GPS POD bzw. Foot POD Mini vs. Garmin ForeRunner 310 XT

  • trailfuechsin

    Ja, die eierlegende Wollmilchsau inklusive Höhenmessung, die suche ich auch noch. Mit Suunto liebäugele ich schon eine Weile, da mich Zeiten und Kilometer gar nicht mehr so sehr interessieren. So als praktisch denkendes Mädchen, technik und gadget- verliebt und Nicht so recht- Modefee, täte mich die t4 sogar als Alltagsuhr reizen (t6 ist mir zu wuchtig), allerdings fehlen da dann wieder so einige Funktionen. Also warte ich weiter auf die eierlegende Wollmichsau! Eine t6 im Style einer Lumi… und ich würde sofort schwach werden!
    Danke für Deinen Post, wie gewohnt interessant zu lesen!
    Liebe Grüße
    Monika

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    • DocRunner

      Vielen Dank, liebe Monika,

      ja die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, aber ich gebe nicht auf und versuche mich immer wieder an unterschiedlichen neuen Geräten, denn wer weiss, vielleicht tut sich dadurch etwas Interessantes auf. Ich trage die t6d im Alltag und finde sie im Vergleich zur X6HRM fast schon zierlich 😉
      Wenn Du mir jetzt noch sagst was eine Lumi ist, dann kann ich vielleicht auch schwach werden 😀

      Salut und nochmals Danke für den Kommentar
      Christian

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  • René Nicolai

    Also so ganz kann ich diesen Test nicht nachvollziehen. Ich habe bisher eine Reihe von Polar-, Garmin- und Timex-Uhren besessen, aber so ein Fuß-Pod käme mir nicht in die Tüte. Auf GPS zu verzichten, ist keine Option. Auch wenn die Abweichung nur 200 m beträgt, so sehe ich bei meinem FR 305 wenigstens anschließend wo ich langgelaufen bin. Die Höhenmessung ist beim Garmin sicherlich für die Katz` und überarbeitungswürdig. Von daher müsstest Du wohl eher den t6d mit dem 610er vergleichen. Schon preislich passt das eher. Auch bei der grafischen Darstellung, die Du beim t6d besser findest, sehe ich eher Vorteile beim 305/310, da man da viele Werte auf einem Blick hat (3 Screens mit je 4 Datenfeldern). Oder kann der t6d noch irgendwelche Diagramme darstellen (wie Garmin 405CX), die ich bisher noch nicht gesehen habe? Auch das Gewicht ist doch nebensächlich beim Lauftraining. also ich habe mich daran gewöhnt. Okay der 305/310 ist sicherlich sehr klobig, aber das ist eine andere Generation als der t6d, der viel neuer ist. Auch hier hinkt der Vergleich (Besser 405CX gegen t6d).

    Der Garmin FR 610 wäre mein absoluter Favorit, aber da warte ich noch bis das Gerät in bezahlbare Regionen kommt. Den Test von Dir zum 610 habe ich jedenfallls schon gelesen und für sehr gut befunden 🙂

    Gruß aus Dresden, René

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    • DocRunner

      Hallo René,

      vielen Dank für Deinen interessanten und ausführlichen Kommentar, allerdings hast Du wohl ein paar Dinge falsch verstanden:
      1. Der Test ist rein subjektiv und meine Ansprüche sind wahrscheinlich etwas andere, als Deine. Mir ist nicht die exakte Strecke wichtig, sondern eher die erlaufenen Höhenmeter, deshalb schrieb ich Anfang auch, dass der Vergleich etwas hinkt. Übrigens habe ich genügend Strecken, bei denen der 305, der 405 und der 310XT versagt und kein Signal mehr empfängt, z.B. in ganz dichten Waldabschnitten und Schluchten und Klingen. Hier taugt der Foot Pod doch deutlich mehr nach meiner Erfahrung.
      2. Die Ablesbarkeit der t6d ist aufgrund des helleren „Bildschirmhintergrunds“ etwas besser als bei den ForeRunnern.
      3. Nicht das Gewicht ist ausschlaggebend, sondern der Tragekomfort, und da hat die t6d die Nase vorn 😉 Natürlich gewöhnt man sich an alles, aber wenn es besser geht, will man dies auch haben 😉
      4. Einen Test über den 610 habe ich nie geschrieben, ich hatte die 610 mit viel Freude erwartet und hatte sie kurz am Handgelenk, allerdings hat Garmin wieder versäumt eine barometrische Höhenmessung zu integrieren und leider sind die GPS-Daten hierfür vollkommen ungeeignet. Die Algorithmen, die softwaremäßig im Nachhinein die Höhenmeter relativieren taugen auch nur bedingt und sind viel zu ungenau.
      5. Preislich liegt die 310XT auf selber Höhe mit der t6d, von daher kann ich von beiden eigentlich dasselbe erwarten, was natürlich nur ein Wunschtraum ist 😀

      So unterschiedlich die Geräte, so unterschiedlich sind die Ansprüche und die Geschmäcker. Und das ist ja auch gut so. Ich warte weiter auf das optimale Device und solange benutze ich aus beiden Welten das für mich Optimale…

      Salut
      Christian

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  • trailfuechsin

    ‚tschuldigung, ich hätte präziser sein sollen! 😉 Ich meinte die Suunto lumi, das Damenmodell der core.
    http://www.suunto.com/de/de/Products/Outdoor/Suunto-Lumi/Suunto-Lumi-Florette
    Suunto gefällt mir einfach vom Style! Spricht mich an.
    LG Monika

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    vielen Dank für Deinen interessanten Artikel. Ich trage nur einen Chronographen beim Täglichlaufen (dieses Jahr habe ich mir zum Zehnjährigen wieder einen neuen geschenkt) – allerdings könnte ich mir Deinen Testkandidaten auch gut vorstellen. Zumindest auf den GPS-Kontext bezogen. Höhenmeter gibt es hier ja nicht, dafür haben wir den Bismarck. 😉

    Im Ernst, Dein Test war sehr interessant. Und für Dich ist Höhenmessung freilich ein Muß. Eine Frage bleibt allerdings – ich hoffe nicht, daß ich das überlesen habe!? – wie sieht es hinsichtlich Regenläufen aus? Starkregen?

    Ein wunderbares Wochenende,

    liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      Du trägst einen „Chronographen“ und ich einen sogenannten Handgelenks-Computer 😉 So unterschiedlich sind die Menschen und die Marketing-Slogans 😀
      Ein Muss ist die Höhenmessung sicher nicht, aber ich habe einfach eine Schwäche dafür. Kilometer sind im Gelände nicht wichtig, inzwischen stehen Läufe bei mir zu Buche, bei denen ich gerade mal 7 der 8 Kilometer in der Stunde geschafft habe, allerdings viele hundert Höhenmeter in schwierigem Gelände. Das ist es, was meine Läufe die notwendige Würze verleiht und mich Freudenschreie ausstossen lässt.
      Starkregen hatte ich leider schon lange nicht mehr, nur ein wenig Nieselregen stehen im Tagebuch, aber auch das wird sich ändern 😉

      Wie schon geschrieben, behalt den Bismarck in Preussen und ich behalt die Höhenmeter 😉

      Schönes Wochenende und ein nasses Salut

      Christian

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  • ultraistgut

    Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich nicht allzu viel von deinen Ergebnissen, macht nichts, aber so viel verstehe ich, du läufst mit zwei Uhren, da kenne ich noch einen, das wäre mir definitiv zu viel Ballast.

    Gerade lädt im Hintergrund meine neueste Erwerbung, der Garmin 610, und schon beim Anblick alleine (ich mag das Äußere auch !!) bin ich fast schon überzeugt, was er mir bescheren wird, erfahre ich morgen.

    Danke für deinen ausführlichen Bericht, Höhenmessung brauche ich ja nicht !

    Repose toi d’une semaine surement très dure, mon cher copain !! 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      momentan steht mir die Arbeit bis zum Hals und ich bin froh überhaupt laufen zu können, ob mit einer oder zwei Uhren 😉
      Ich lief bereits vorher mit zwei Uhren, deshalb wäre es nicht so tragisch, wenn es weiter so wäre, jedoch laufe ich momentan fast ausschließlich mit der Suunto, da ich kaum neue Pfade beschreite und sie deutlich leichter und bequemer als die ganzen Garmins ist. Den 610er hatte ich kurz in Betracht gezogen, allerdings bietet er keine Vorteile gegenüber dem 310XT und insbesondere keine barometrische Höhenmessung. Und der Tragekomfort ist schlechter als bei der t6d, deshalb weiter ausharren und hoffen, dass meine Wünsche irgendwann in Erfüllung geht…hört ihr mich, ihr Firmen 😀

      Salut ma chère et bon week-end!

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  • Gerd

    Ist schon ein feines Teil deine Suunto und hätte mich schon gereizt.
    Aber im Augenblick mutiere ich zum Garminler. 😉
    Obwohl mich der Brustgurt gestern sträflich im Stich gelassen hat! 😦
    Auf der anderen Seite war´s mal eine ganz andere Sache zu Laufen ohne ständig auf den Puls zu achten. Man hört einfach mehr in sich hinein!
    Vielleicht hätte ich es beim Wissen über meinen Puls gar nicht geschafft!

    Ich wünsche DIr auf jeden Fall weiterhin viel Spaß am Laufen. Ab mit oder ohne! Hauptsache Du nimmst Dir die Zeit für Dich und genießt es soweit dies möglich ist!

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    • DocRunner

      Lieber Gerd,
      die Tests sind nur ein Abfallprodukt meiner Lauferei, denn das ist wichtiger als das Blog 😉
      Ich bin bereits am überlegen, ob ich nicht im nächsten Jahr wieder ohne Streckendokumentation laufe, dann wäre die Suunto sowieso die bessere Wahl. Und seien wir doch ganz ehrlich, wie oft schauen wir unsere Strecken denn hinterher am PC an? Ich mach es nur, wenn ich eine Strecke ins Unbekannte erweitern will 😎
      Mich hat der 310XT schon ein paar mal im Stich gelassen und auch der Brustgurt ist schon ausgestiegen.
      Erhol Dich gut mein Lieber, Dein Bericht vom Churfranken-Lauf hat richtig Spass und Lust gemacht.

      Salut

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  • Daniel Kopp

    ich bin immer noch der hoffung das die teile mal kleiner werden. ich finde sie noch immer zu groß.meine strecken kann ich persönlich via google ganz gut nachvollziehen. zuhause eingezeichnet sind die ergebnisse meist sehr nah dran an der realität.

    wenn ich mir aber – so der plan – um weihnachten ein rennrad zulegen sollte wäre so eine uhr aber durchaus interessant. dann werde ich hier wieder auf deiner seite rumschmökern 🙂

    danke
    grüß
    daniel

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    • DocRunner

      Hallo Daniel,

      die t6d ist schon richtig schnuckelig klein, allerdings ohne GPS, genau das Format mit GPS und barometrischer Höhenmessung wär mein Traum.
      Rennrad? Soso, da bietet sich ein GPS-Gerät an, bin gespannt, was Du Dir da angelst 😉

      Salut

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  • Chris

    Ich finde es auch schade, dass das GPS-Teil nicht integriert wurde. Gut, das braucht wieder zusätzlich Platz und so. Und die AAA-Batterien reichen wahrscheinlich etwas länger als ein integrierter Akku wie beim Garmin Forreunner. Aber ich möchte ehrlich gesagt nicht noch ein Teil irgendwo befestigen müssen. Da komm ich ja gar nicht mehr zum Laufen – oder halt ganz ohne. Auch nicht schlecht…

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    • DocRunner

      Ja, leider gibt es kein integriertes GPS und die Batterien im GPS-POD halten nach Herstellerangaben maximal 10-11 Std., also nicht länger als in der 310XT. Für mich ist es auch nicht praktikabel ein zusätzliches Teil an der Kleidung zu befestigen, denn das bedeutet zusätzlichen Ballast 😉

      Salut

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    • DocRunner

      Danke Katrin,
      aber ist schon seit letzter Woche bekannt, allerdings hat das Ding bisher nur Vorverkaufscharakter, mal sehen wie es sich bewährt, wenn es auf dem Markt ist.

      Trotzdem vielen Dank
      Salut
      Christian

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  • Sven

    Das externe GPS-Teil finde ich etwas unpraktikabel… ansonsten scheint die t6d ja ganz brauchbar zu sein
    Ich habe mir jetzt die Forerunner 310XT zugelegt und bin mit der eigendlich ganz zufrieden.

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    • DocRunner

      Hallo Sven,
      ja die t6d ist wirklich brauchbar nur ohne GPS und der FR310XT ist ebenfalls brauchbar, nur ohne barometrische Höhenmeterbestimmung, da muss man Kompromisse machen, weshalb ich es ja immer so schwierig finde 😉

      Viel Spass mit der 310er

      Salut
      Christian

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  • Horst

    Nachdem ich vorher die t6 hatte, habe ich neulich die t6c in eBay ersteigert, weil ich bei der t6 die Echtzeitanzeige des TE vermisste. Zur Datenauswertung verwende ich die Software Firstbeat Athlete und experimentiere mit der Korrelation zwischen EPOC und Laktat.

    Die Software gibt nach dem Lauf den Anteil der Fehler bei der Herzfrequenzmessung in % an. Der schwankt von selten Null, meist wenigen % bis zu öfters fast 50%!! Ich konnte nicht feststellen, was die Ursache dafür ist. Natürlich treten die Fehler zunächst zu Beginn des Laufs auf, wenn die Haut noch relativ trocken ist (trotz anfeuchten!). Aber auch nach längerem Laufen häufen sich streckenweise die Fehler. Dann sind freilich alle Performanceausssagen mit Vorsicht zu betrachten.

    Mit dem Foot POD Mini habe ich so meine Probleme. Beim Kalibrieren drehe ich mich anscheinend im Kreis. Jetzt habe ich für verschiedene Strecken und Untergründe die Korrekturfaktoren notiert, um sie jedesmal spezifisch einzugeben. Und trotzdem streuen die Werte wesentlich.

    Ich konnte bis jetzt nicht herausfinden, worin der Unterschied zwischen der t6c und der t6d besteht. Kann mir da jemand helfen?

    Die besten Läufergrüsse
    Horst

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    • DocRunner

      Hallo Horst,

      wenn ich Deine Mühen und Nöte mit der t6c und der Herzfrequenz bzw. dem Foot POD lese, denke ich, dass der Hauptunterschied zur t6d genau bei diesen Dingen zu finden ist. Ich habe mit der Herzfrequenz absolut keine Fehler entdecken können, der Gurt und die Uhr arbeiten wunderbar und sogar mit weniger falschen Werten als der ForeRunner, wie ich inzwischen feststellen durfte.
      Den Foot POD habe ich bisher nicht kalibriert und werde es auch lassen, denn ich konnte inzwischen an jedem Schuh die richtige Position ermitteln, an der er befestigt werden muss um genaue Werte zu erhalten. Da ich meist off-trail unterwegs bin ist eine Kalibrierung sowieso unsinnig, ich hoffe Deine Probleme lassen sich irgendwann und irgendwie lösen.

      Salut
      Christian

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  • Gerald Zhang-Schmidt

    t6c zu t6d ist die wesentliche Änderung der neue HR-Gurt, der jetzt sowohl ANT als auch Induktion funkt (zwei Methoden, daher Dual / d), sich also auch im Fitnesscenter mit den Geräten dort nutzen lässt.

    Bei Fehlern ist’s typischerweise dreierlei:
    Die ohnehin schon erwähnte trockene Haut (wobei meiner Einschätzung nach auch Anfeuchten nur sehr bedingt hilft, gerade jetzt im Kalten); ein alter Gurt, bei dem Kontakte oder Leitfähigkeit nicht mehr so gut gegeben sind (das hatte ich gerade bei einem); oder ganz einfach irgendwo zu schwache Batterien.

    Ich bin derzeit mit t6c/d und Quest (neue von Suunto) unterwegs. Noch nicht so ganz entschieden, ob ich jetzt auf Firstbeat Athlete verzichten will oder nicht bzw. die Recovery-Anzeige (kalkulierte Zeit bis man wieder erholt ist) nicht doch mehr hilft als TE und Höhenmeter…

    Schöner Blog jedenfalls; hatte den gerade gefunden, weil ich auch zwischen Barfusslaufen (also eigentlich, minimalistisch) und Winter-Bedingungen herumkämpfe und es wahrscheinlich mit den Merrell Embark Glove probieren werde.

    Gedanken zu t6 und ein Quest review finden sich auf meinem Blog, allerdings auf Englisch 😉

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    • DocRunner

      Hallo Gerald,

      vielen Dank für Deine Erklärung, Du scheinst die Trainingskontrollmöglichkeiten der Suunto sehr zu schätzen und zu nutzen, ist wohl auch der Haupteinsatzbereich. Für mich ist die barometrische Höhenmessung einfach ein Muss, warum das so ist, kann ich gar nicht sagen 😉
      Der Merrell Embark Glove ist ganz okay und mit gewissen Einschränkungen als minimalistischer Winterschuh geeignet. Bis jetzt war ich zum Glück noch nicht gezwungen die Barfuß-Laufschuhe durch schwere nicht-minimlaistische Schuhe zu ersetzen, das kommt dann erst bei Schnee und Eis.

      Danke für den Hint auf Deinen Blog, werde mich mal umschauen

      Salut
      Christian

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    • Horst

      Danke für euere Antworten. T6c zu t6d: der Comfort Dual Gurt. Wenn’s nur das ist – denn kann man ja nachrüsten und den habe auch schon. Wenn die t6d allerdings präziser ist, also wohl nur firmwaremäßig verbessert wurde, dann habe ich wieder die schlechteren Karten. Leider habe ich bei Suunto keinerlei Aussagen hierzu gefunden. Kann man die Firmware updaten? Ich will nun versuchen, die Herzfrequenzfehler mit Gel zu reduzieren. Was für ein Gel nimmt man da?

      Den Foot POD habe ich immer an der gleichen Stelle des rechten Schuhs befestigt und weiter nicht damit rumprobiert. Das rechte Bein ist mein dominierendes. An den Abnutzungsspuren der Schuhsohlen sehe ich auch einen Unterschied zwischen rechts und links. Mit dem linken Bein laufe ich anscheinend „sauberer“. Deshalb habe ich jetzt den Foot POD mal links befestigt und prompt ein besseres Messergebnis erhalten.

      Danke,
      Horst

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      • DocRunner

        Ein Firmwareupdate habe ich noch nicht entdecken können, aber frag doch mal bei den Finnen nach, die sind recht flott und freundlich im (englischsprachigen) Emailverkehr.
        Die Position des Foot PODs am Schuh war bei mir das entscheidende Kriterium um verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen. Auf ein und derselben Strecke mit verschiedenen Schuhen habe ich Differenzen in der Streckenmessung von maximal 3-4 % und damit kann ich leben, das ist bei der GPS-Messung oft genug die Regel und meist eher mehr 😉

        Salut und ich finde den Austausch hier richtig klasse

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      • Gerald Zhang-Schmidt

        Jedenfalls mit Suunto’s Training Manager konnte man herausfinden, welche Firmware auf der Uhr läuft und nachfragen, welche Version aktuell wäre – es war sogar möglich gewesen, eine t6 zu einer t6c/d aufzurüsten… (die Uhr muss dazu allerdings nach Finnland).

        Also, im Vergleich von t6c und Quest habe ich kürzlich Situationen gefunden, wo die t6c anscheinend HR-Empfangsprobleme hatte (Anfang eines Laufs im Kalten), dafür nimmt sie aber öfter die Werte auf… Im Endeffekt zeigt mir Firstbeat Athlete meist (aber nicht immer) doch nur eine Fehlerrate von 2%.

        FootPOD etwa ist typischerweise ca. 5% unterschiedlich von einem GPS – aber was hat da jetzt den exakteren Wert? Bei immer der selben Strecke sind die Unterschiede nicht besonders gross – und zugegeben, ich möchte nur eine ungefähre Aufzeichnung haben, laufe ja auch selbst nicht exakt in meinen Fussspuren.
        Stimmt allerdings; gleichmässiger laufen scheint zu helfen, und sogar den FootPOD gerade am Schuh zu befestigen und nicht schräg soll besser sein…

        Irgendwie schön hier auch mal mit Leuten aus der Nähe zu reden 😉
        Klingt allerdings nicht unbedingt begeistert vom Embark Glove…

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        • DocRunner

          Das mit dem Foot POD klappt bei mir ganz gut, ich vertrau der Streckenmessung inzwischen deutlich mehr als der GPS-Methode, da ich sehr häufig im Wald und in tief eingeschnittenen Tälern unterwegs bin. Da ist GPS absolut untauglich, selbst die modernsten GPS-Empfänger haben kaum oder schlechten Empfang bzw. viel zu viele störende Reflektionen. Im Durchschnitt liegt der Unterschied zwischen den beiden Methoden auf meinen Strecken knapp unter 5 %.

          Der Embark Glove ist leider nicht so direkt vom barfuß Gefühl verglichen mit dem Trail Glove, das scheint der Wasserdichtigkeit geschuldet zu sein 😉

          HR Empfangsprobleme hatte ich bisher keine, auch die Fehlerquote liegt unter 1%, vielleicht liegt es an der Firmware oder doch am DualBelt.

          Salut

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  • Horst

    Blöde Frage: kann es sein, dass das c von t6c für Comfort Belt und das d für Dual Belt stehen, die damals vielleicht zusammen mit der Uhr eingeführt wurden und desweiteren nur die Firmware weiterentwickelt wurde?

    Man kann mit der Uhr 2 Pulsgurte pairen: HR1 und HR2. Kann man auch mit beiden gleichzeitig verbinden und die Messungen auf Display1 und Display2 sehen, z.B. beim Laufen mit Partner? Was für einen Sinn macht es sonst 2 Gurte zu pairen? Für den zweiten Gurt sehe ich in diesem Fall allerdings Verbindungsprobleme, weil bei mir schon die Verbindung abreißt, wenn ich nur den Arm mit der Uhr auf den Rücken bewege (an schwachen Batterien kann es nicht liegen).

    Es stimmt: GPS ist für Läufer nur interessant, wenn man die Strecke später nachverfolgen möchte. Um sich einen Wettkampf einteilen zu können, zählt nur die Anzeige der Momentangeschwindigkeit und hierbei versagt GPS in jeglicher Form. Radarmessung ist schon besser, hat jedoch auch seine Probleme. Es bleibt nur noch der Foot POD. Die Distanz zu messen ist auch für den Foot POD zweitrangig. Allerdings hängt mit der Genauigkeit der Distanzmessung die Geschwindigkeitsgenauigkeit direkt zusammen. Ein Fehler von nur einem Prozent, das sind 100m bei 10km, kann im Wettkampf schon 30 sek bedeuten. Ein Fehler von 5% macht bei einem HM bis zu 5 Min aus. Diesen Zusammenhang muss man sehen, wenn man über die Genauigkeit der Messungen diskutiert. Um punktgenau eine Marathonzielzeit zu laufen, braucht man eine ziemlich genaue Anzeige. (Hilfsmittel wie Uhren sind übrigens im Wettkampf nicht zugelassen und führen, zumindest wenn man unter den ersten ist, zur Disqualifikation.)

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  • Gerald Zhang-Schmidt

    Gut vermutet übrigens, da oben: Das c der t6c war einerseits für den Comfort Belt, andererseits auch für customizable, weil man ja ab dem Modell die Anzeigen selbst konfigurieren konnte; das d der t6d ist ganz klar vom Dual-Belt.

    Ach ja, zwei Pulsgurte: Anzeige für zwei verschiedene wäre mir nicht untergekommen, allerdings fand ich es vorteilhaft wenn der Gurt nicht getrocknet war oder für den Fall, dass es Probleme gab, einfach den zweiten nehmen zu können, ohne mich erst noch mit dem Pairing herumspielen zu müssen. Das geht jetzt bei der Quest nicht mehr…

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  • Horst

    Aufrufen der Gerätekonfiguration in Firstbeat meldet für meine T6c:
    Software 2.0.13 und Software TI 2.0.12. Kann mir jemand sagen, was eine aktuelle T6d für Software hat?

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    • Gerald Zhang-Schmidt

      Nun ja… bei meiner t6c ist beides 2.0.11
      Hat sich herausgestellt, dass das Thema ein wenig schwieriger als vermutet ist – es gibt verschiedene Versionen für die verschiedenen Modelle, weil sich ein wenig bei der Hardware geändert hat (wegen Teilen die so nicht mehr produziert wurden oder so)…
      Am besten also, entweder mal den Helpdesk von Suunto fragen, oder überhaupt (wenn etwas nicht zufriedenstellend funktioniert und man auf seine t6 eine Zeitlang verzichten kann) mal fragen, ob sie die t6 durchsehen würden… kriegt dann immerhin auch gleich neuen Batteriedeckel und so was alles 😉

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  • Oskar Zingerle

    Wie ich lese, ist der eine oder andere hier mit Firstbeat Athlete unterwegs, die ich derzeit im Demo-Modus teste (mit Garmin FR610). Mit der Garmin bin ich ansonsten mehr als zufrieden (v. a. GPS), allerdings bin ich etwas irritiert, was den Traing Effect angeht. Während mir das Gerät nach über einem Monat immer noch nur den Wert 5 ausgibt (überbelastet), zeigt die Auswertung in Firstbeat Athlete deutlich niedrigere Werte an (zw. 2.3 und 3.8); auch der Kalorienverbrauch differiert signifikant. Weiß jemand, woran das liegt, und wie zuverlässig die Werte in FB Athlete sind?

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    • Horst

      FB Athlete basiert mit seinen Berechungen auch auf den persönlichen Daten. Diese sollten möglichst genau, vollständig und realistisch (z.B. Ruhepuls, MaxHF, Aktivitätsklasse) angegeben werden. Fehlende Angaben (z.B. Vitalkapazität oder METs) werden geschätzt bzw. im weiteren Verlauf des Trainings angepasst. Die Angaben sollten auch mit denen in der Uhr übereinstimmen.
      Trotzdem zeigt mir das Programm im Vergleich zur Uhr leicht unterschiedliche Werte an. Der Wert für den Trainingseffekt ist im Programm immer etwas höher.
      Ich laufe nicht nach Trainingcoach. Das finde ich ein wenig unrealistisch. Denn wenn der Coach ein leichtes Training vorgibt, dann könnte ich schon nach 2 km wieder aufhören, wo ich noch nicht einmal richtig warm bin.
      Ich will nur meine Daten im nachhinein analysieren und gegebenenfalls vergleichen. An den Kurven kann ich gut nachvollziehen wann ich einen guten oder schlechten Lauf hatte.
      In der Literatur (Uni Bayreuth) wird auf eine starke Korrelation zwischen EPOC und Laktat hingewiesen. Ich versuche also nach der Echtzeit-EPOC-Anzeige der Uhr im oder unter Laktat-Steady-State Bereich zu bleiben, was mir nicht so recht gelingen will. Das wäre eine enorme Unterstützung bei Langläufen oder langen Wettkämpfen. Ich hoffe mit einem Laktattest und gleichzeitiger Aufzeichnung des EPOC der Sache näher zu kommen.
      Leider habe ich noch kein richtiges ergibiges Forum für die Suuntouhren gefunden. Movescount und Moveslink sind m.A. nicht das was ich suche.

      Sportlich Grüsse
      Horst

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  • Oskar Zingerle

    hallo horst, auch die uhr berücksichtigt bei den berechnungen die persönlichen daten ( zumindest musste ich sie alle eingeben, alter, gewicht, größe, ruhepuls …), insofern kann ich mir die unterschiedlichen angaben zwischen fr und fba noch nicht erklären. vor allem ist der unterschied bei mir eklatant. zurzeit halte ich mich an die daten von firstbeat athlete und befolge auch die anweisungen des trainingscoachs … solange bis mich jemand eines besseren belehrt 🙂

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  • Werner

    Hallo, interessante Diskussion die sich hier ergeben hat. Zudem tolle Bilder und ein guter Bericht und viele nützliche Infos. Vielen Dank für die Tipps. Gruß Werner

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  • Horst Kiesewetter

    DocRunner: „Für mich wäre das optimale Gerät eine leichte, bequeme Uhr – wie die t6d – mit eingebautem GPS, welche die Strecke aufzeichnet zur anschließenden graphischen Auswertung und natürlich barometrische Höhenmessung besitzt.“

    Ich bin schon gespannt auf den ersten Erfahrungsbericht über die Ambit – die wär’s doch!

    Gruß, Horst

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  • Ausrüstungs-Test: Suunto Ambit « DocRunners Laufblog

    […] dort bin ich schon länger angemeldet, da ich ja seit dem letzten Sommer die t6d nutze. Allerdings muss vorher ein kleines Programm (Moveslink2) geladen werden und die Verbindung […]

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  • David

    Hallo,
    ich habe einen Forerunner305 von Garmin und würde den gerne in Verbindung mit Heartbeat Athlete benutzen.
    Ist das möglich? und wenn ja, wie?
    Gruß David

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    • DocRunner

      Kann ich dir leider nicht sagen, aber vielleicht kann Dir jemand von den Mitlesern helfen.

      Salut

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      • Horst

        Im Handbuch werden außer Suunto nur Polaruhren erwähnt. Im Menu:Gerätekonfiguration steht aber auch „Einstellung des Garmin-Geräts…“. Wenn ich da drauf gehe, heißt es: Kein Gerät gefunden. Klar, hab auch keines.
        Firstbeat Athlete kannst du zum Test herunterladen und 14 Tage kostenlos testen.

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  • Schelli

    ambit macht spass ? aber die hat doch gps, was im wald nicht
    funkt, oder gibts dafür auch nen pot ? war bisher mit hac4 unterwegs,
    guter mnesser und 64 zwischenzeiten. möchte nun aber
    was moderneres.
    schwanke zwischen ambit und td6 running pack.
    schelli, der 1,19er hm-man

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    • DocRunner

      Hallo Schelli,

      ja die Ambit hat GPS und bisher lässt sich kein FootPod anschliessen, der neue SirfStar Prozessor ist wesentlich besser als in den ForeRunnern und ich hatte bisher selbst unter schwierigsten Bedingungen (Schluchten und dichter Wald bzw. Unterholz) keine Aussetzer.
      Die Ambit ist eine Outdooruhr und kein wirkliches Trainingsgerät, die t6d ist eine Trainingsuhr, allerdings kannste da das GPS per Pod vergessen, allerdings funkt es mit dem FootPod richtig gut, da ich beide habe kann ich das inzwischen gut beurteilen.

      Salut

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  • Ausrüstungs-Test: Suunto Ambit3 Peak Black HR | DocRunners Laufblog

    […] besitze ich auch nicht Dutzende, sondern meist nur eine, die fast immer dabei ist, ja ich trage die Suunto t6d oder die Ambit1 auch imAlltag. Da ich die Suunto Uhren nunmehr seit fast 10 Jahren liebe und seit […]

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