Minimalist Footwear für Trails und den Winter

Was mir im Moment etwas Kopfzerbrechen bereitet ist die Tatsache, dass ich nun über 2000 Kilometer in minimalistischen Schuhen bzw. barfuß zurück gelegt habe und der Winter naht. Was soll dann meine Füße zieren? Die echten Alternativen sind dünn. Schwere und meist klobige Trailschuhe sind für mich indiskutabel, und für richtig Eis und Schnee bleiben die Eiskäfer erste Wahl, obwohl mir das Gewicht und die Sprengung jetzt schon Unbehagen bereitet. Allerdings war ich im letzten Winter bereits überglücklich aufgrund der Sicherheit beim bergauf und bergab laufen in diesem Schuh, so dass ich meine Voreingenommenheit versuche zu verdrängen. Mit den FiveFingers KSO Trek Sport kann ich bei Temperaturen bis 0°C  noch gut durch die Gegend laufen, allerdings wird es unangenehm, wenn sie nass werden und ich dann mal länger unterwegs bin. Also muss eine Lösung her. Ich musste lange suchen, mich durch Berichte lesen und probieren, bis ich echte Alternativen gefunden habe.

Zum Einen habe ich den Merrell Embark Glove erstanden, der Schuh ist mit einer Gore-Tex Membran ausgestattet und ansonsten quasi baugleich dem Trail Glove, den ich nun schon geraume Zeit durchs Gelände prügel, mit immer noch großer Begeisterung. Allerdings durfte ich auch schon negative Erfahrungen lesen, was mich skeptisch gemacht hat. Allerdings konnte ich diese Einschränkungen so nicht nachvollziehen. Die Nähte sind in meinem Exemplar sauber und Falten gibt es im Innenfutter keine, allerdings lässt einen der Embark Glove den Untergrund nicht so deutlich spüren wie der Trail Glove, so dass von einer andersartigen Zwischensohle auszugehen ist, was wahrscheinlich der Wasserdichtigkeit geschuldet ist.

Die zweite Trailschuh Alternative ist ein etwas anderes Produkt aus der Schuhschmiede von Salomon und wenn man den Berichten glauben darf, auch ein fast komplett neu entwickeltes Exemplar in das viel Lauf- und Läufererfahrung eingeflossen ist.

Das Objekt der Begierde

Der Salomon SLAB Fellcross: verhältnismäßig leicht (ca. 260 Gramm) und mit einer tolerablen Sprengung von 4 Millimeter ist er hart an der Grenze, aber alle anderen Modelle, unter anderem auch der Minimus von New Balance, konnten mich nicht überzeugen. Ich hatte das Glück während meines Urlaubs verschiedene Modelle von inov-8, New Balance und eben den o.g. Fellcross anzuprobieren und auf einem Parcours zu laufen. Und was soll ich sagen der Salomon hat überzeugt. Leider war kein ungetragenes Modell in meiner Größe mehr verfügbar, so dass ich jetzt warte bis Rolf liefert. Es ist sicher kein Schuh mir Barfuß-Feeling, das war sofort klar, aber er lässt meine Ansprüche an einen wetterfesten und Gelände tauglichen Laufschuh für den Winter kaum unbefriedigt, so dass ich es wage. Ein ausführlicher Test wird in der Zukunft folgen und ich muss mit einem hoffentlich annehmbaren Kompromiss laufen.

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

29 responses to “Minimalist Footwear für Trails und den Winter

  • Deichlaeufer

    In gewisser Weise ist es schon ein Jammer, dass wir Füße und keine Tatzen haben. Dann hätten wir das Problem nicht. So bleibt nur das Ausprobieren. Ich wünsche Dir, dass Du mit der richtigen Wahl gut durch den Winter kommst.

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      ich geb es ja zu, es ist ein Luxusproblem, aber für mich doch wichtig, da ich nicht wieder auf die schweren Treter zurück wechseln will. Ich muss dann erst wieder probieren und meine Knie werden es mir hoffentlich nicht übel nehmen, wenn ich auch wieder einen klassischen Schuh an die Füße lasse 😉

      Salut

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  • ultraistgut

    Mein lieber Wald- und Wiesenläufer, da sieht man wieder ganz genau – wer die Wahl hat, …………

    Bin sehr gespannt, was du über den bestellten Schuh zu berichten haben wirst.

    Eines ist sicher, mit Rolf hast du eine gute Wahl getroffen, er ist Läufer, zuverlässig und sehr bemüht, habe ihn am Seilersee persönlich kennen gelernt.

    Es ist schön, jemanden zur Seite zu haben, der Schuhe und Material gründlich testet auf Herz und Nieren testet, obwohl ich in diesem speziellen Falle keine Anwärterin bin, da ich auf einen Schuh dieser Art in unseren Regionen getrost verzichten kann.

    Und deinen Traumschuh, der alle deine Wünsche erfüllt, den wird es sicherlich auch ganz bald geben, vielleicht rechtzeitig zum Nikolaus – oder so ? 😉

    Na dann, ich bin gespannt !!

    Bonne semaine, mon cher copain ! 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      …es ist wirklich eine Qual, kein Hersteller bringt es fertig einen Schuh auf den Markt zu bringen, der alle meine Bedürfnisse deckt und dazu noch minimalistisch ist, wasserdicht, atmungsaktiv, im Sommer Kühlung bringt, überaus leicht ist und nichts kostet 😉
      Nein im Ernst, ich denke ich würde auch so durch den Winter kommen, aber irgendwie muss ich doch meine Leidenschaft füttern und ich werde nicht aufgeben. Zum Nikolaus? Noch ein schuh? Meine Frau bringt mich um, ich bin mit meinem Kontingent schon im Jahr 2013, deshalb muss jetzt Schluss sein. Dass Du solche Schuhe nicht brauchst, ist mir klar, aber hier ist es fast unmöglich nicht ins Gelände und auf steilen Trails durch den Wald zu laufen, deshalb suche ich weiter.
      Rolf ist wirklich super bemüht und freundlich, muss den Schuh auch erst bestellen und versendet ihn dann hoffentlich schnell, freue mich, dass es so jemanden gibt, der sein Geschäft versteht.

      Ich wünsche Dir auch eine wunderschöne Woche meine Liebe

      Salut 😎

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    da freu ich mich jetzt schon auf erste Testberichte, in denen du deine Erfahrungen mit den winterfesten „Neuen“ schildest. Auch wenn ich momentan wegen meiner Sehnenprobleme keine Trails laufen kann und es für mich noch ein sehr weiter Weg zu Minimalschuhen ist, verfolge ich doch bei dir und in anderen Blogs (natürlich auch bei Margitta) neugierig und fasziniert euren Weg zum natürlicheren und leichteren Laufen. Wie das auf rauen Pfaden bei Matsch und Schnee gehen wird, ist ein spannendes neues Kapitel.

    Und so ganz nebenbei find ich sie auch noch richtig schick, die Salomons! 8) Viel Spaß mit ihnen – ich drücke die Daumen, dass das Päckchen sehr bald bei dir eintrifft!

    Liebe Grüße

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      vielen Dank für die guten Wünsche, ich denke das wird schon funktionieren, ich habe eher Ängste, dass meine Knie und meiner „neuer“ Laufstil es mir nicht so sehr danken werden, wieder einen gedämpften und grenzwertig gesprengten Schuh zu tragen. Aber das bleibt abzuwarten 😉
      Schick? Nun ja, ich schau nicht so sehr auf das Aussehen, sonst würd ich wohl kaum in FiveFingers durch die Gegend rennen, aber es ist auch mal was anderes mit vermeintlich schicken Schuhen meine Kreise zu ziehen, allerdings merkt das keine S.., denn abends ist schon wieder stockfinstre Nacht.
      Ich wünsch Dir, dass es bald schon wieder besser funktioniert, trotz Sehnenproblemen, und dann auch off-road wieder richtig Spass macht, so ohne Schmerzen.

      Salut und noch eine schöne Woche

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    ich habe bereits auf einen Artikel gewartet, der in diese Richtung tendiert. Daß Du Dich an das „barfüßige“ Laufen gewöhnt hast, ist nur zu logisch, entsprechend meine Spannung auf Dein Agieren bei kalten Temperaturen, da eine Fortsetzung wahrscheinlich nicht möglich ist. Wobei ich persönlich es versucht hätte, das mit meinem lieblichen Abhärtungsgedanken zu vereinen. Allerdings wäre dies vielleicht bei dem Versuch geblieben, wer weiß.

    Ob das gewählte Modell Deinen Anforderungen entsprechen wird, zeigt früher oder später die Zeit. Ich persönlich wünsche Dir das natürlich. An dieser Stelle sende ich Dir viel, viel Schnee und Frost – und warte gemütlich am prasselnden Kamin mit Keksen in der Hand auf Deinen Testbericht. Und frage mich nur, wie man bei Schnee nur laufen kann. 😀 😉

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      ich würde auch bzw. ich werde auch im Winter bei Schnee sicher immer wieder barfuß laufen, aber bei längeren Läufen ist es mir dann doch definitiv zu kalt und auch zu nass an den Füßen, allerdings ist das bis jetzt nur eine Vermutung und ich muss es erst Mal testen 😉 Es ist weniger der Abhärtungsgedanke als die Vorteile, die ich nicht mehr missen will, was das barfüßige Laufen angeht.
      Haha, wie wenn Du Dich nicht auch schon auf den ersten Schnee freuen würdest, auch wenn ein Flachland-Preuße nur selten in den Genuss kommt, weiß ich jetzt schon, dass Dich keiner halten kann, wenn die weiße Pracht kommen wird 😀 Kekse und Kamin, ich lach mich schlapp, und wahrscheinlich noch ne Pulle Glühwein 😉

      Der Test kommt, sonst wär ich doch nicht ICH

      Salut und ich freu mich auf den ersten Schnee

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      • Täglichläufer

        Schnee ist mir zu naß, zu kalt und zu weiß. Und er knirscht. Außerdem haben wir Flachland-Preußen keine Erfahrung damit. Nein, da ziehe ich mir den Kamin vor. 😀 Danke für den Glühwein Tip. Ich knabbere weiter an meinen Keksen und beobachte Dich draußen beim Laufen im Schnee. 😀 😉

        In diesem Sinn,

        köstlich, prasselnde und knabbernde Grüße,

        Marcus 🙂

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        • DocRunner

          Du bist mir ein Märchenerzähler 😉 Fast habe ich geglaubt, dass Du Dein Täglichlaufen eingestellt hast und vor dem Kamin mit Alkohol und Süßigkeiten zum Täglichcoucher mutiert bist 😀

          Lass es Dir gut gehen

          Salut

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  • Gerd

    Tja, Probleme hat manch einer. 😉
    Zum Glück bewege ich mich immer nur am Rande des „minimalistischen Laufens“. Wenn´s kalt wird ziehe ich halt die „dicken Globen“ wieder an.
    Schließlich sind wir Odenwälder Volk eher von der rustikalen Sorte! 😉
    Bin echt mal auf „deinen“ Winter gespannt!
    Gruß Gerd

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    • DocRunner

      Ich sag mal nix zu den Problemen, wahrscheinlich hab ich weniger Laufschuhe im Schrank als Du 😉
      Du weisst doch der Winter ist meine Jahreszeit und von daher freu ich mich schon wie Bolle

      Salut in den rustikalen Odenwald 😉

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  • Rainer Neubert

    Lieber Christian,

    deine Testberichte sind für mich immer ein Genuss. Du bist ja längst zu einem echten Natural running-Experten geworden und für mich nach wie vor das Vorbild schlechthin, wenn ich es doch einmal ernsthaft wage, umzustellen.

    Mit dem Winter habe ich also bislang keine so große Probleme bei der Schuhwahl. Stabile Trailschuhe und im Zweifelsfall die Yaktrax druntergespannt, wenn Schnee liegt oder dickes Eis.

    Möge dir der zweitweise Umstieg in stabilere Schuhe glücken und nicht zu sehr den Spaß verderben!

    Viele Grüße
    Rainer

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      Expertentum ist mir eigentlich zuwider und ein selbsternannter Experte noch mehr 😉 deshalb übe ich mich in Bescheidenheit und berichte weiter amateurhaft von meinen Erfahrungen und kleinen Luxus-Problemchen. Ein Vorbild hingegen bin ich gerne und ich rate zur Vorsicht mich auf das barfuss Laufen anzusprechen, denn der Redeschwall ist ungeheuer 😀
      Die Schneeketten sind mir suspekt, deshalb habe ich bisher die Finger davon gelassen, die Icebugs waren im letzten Winter eine lohnende Anschaffung, nur sind sie mit 350+ Gramm inzwischen fast doppelt so schwer wie meine schwersten Laufschuhe vom Rest des Jahres, das macht mir Angst 😳

      Salut und vielleicht packt es Dich noch ein wenig mehr, das natural running 😉

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      • Rainer Neubert

        Ich habe mir das in jedem Fall vorgenommen. Nach dme Stand der Dinge werde ich mir demnächst die neuen Asics 33 zuzulegen. Die sind zwar nicht die minimalistischsten Schuhe auf dem Markt, aber nach allem, was ich gelesen habe eine gute Ergänzung zu den normalen Schuhen, um zumindest ab und zu anders zu trainieren und sich moderat an den anderen Laufstil zu gewöhnen. Aber ich weiß, das entspricht nicht ganz deiner Philosophie….

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        • DocRunner

          Habe schon einen Bericht über den Asics gelesen, scheint schon recht nah an einen natürlichen Schuh ran zu kommen, allerdings glaube ich nicht, dass Asics sein Stammgeschäft wandeln wird. Bin gespannt was Du schreibst.
          Eine Philosophie ist das minimalistische Laufen für mich nicht, es war eher eine Herausforderung, die sich für mich ausgezahlt hat und die ich nicht bereut habe. Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Spass mit den Neuen und hoffentlich beschwerdefreies Laufen 🙂

          Salut

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  • Täglichläufer

    Du bist mir ein Märchenerzähler 😉 Fast habe ich geglaubt, dass Du Dein Täglichlaufen eingestellt hast und vor dem Kamin mit Alkohol und Süßigkeiten zum Täglichcoucher mutiert bist 😀

    Mein Täglichlaufen einstellen? Nach der langen Zeit? Für ein paar Kekse und Alkohol? Eine wahrhaft erschreckende Vorstellung! 😯

    Im Ernst, ich kann den ersten Schnee kaum erwarten und übe mich derzeit im Schneetanzen. 😉

    Liebe Grüße

    Marcus

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  • Daniel Kopp

    den fellcross würde ich mir gerne holen. das ding ist wie für mich geschneidert! 🙂

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  • Rainer Janisch

    Hi, ich hab mir für die Trails im Winter den Neo Trail von Vivobarefoot gekauft (Tera Plana Shop in Wien Gott sei Dank gleich ums Eck) und bin ziemlich angetan. 2.5mm Sohle, 4mm Stollen, breite Toebox und keine Fersensprengung.
    Der Schuh fällt ein bisschen schwer aus, was aber durch die Gewichtsverteilung nicht weiter auffällt.
    Die EVA Einlegesohle kann man raus nehmen, weil die Schuhe für das Laufen ohne Einlegesohle konzipiert sind. Ich hab sie drinn gelassen, da ich genau auf eine Zwischengröße komme.
    Aber auch mit ES werden einem, auf steinigem Untergrund, die Fußssohlen schön durchmassiert 🙂
    Der Neo Trail ist mit einem wasserabweisenden Material (kein Gore-Tex) umgeben (in einem Review haben sie längere Zeit Wasser drüberlaufen lassen ohne dass Nässe in den Schuh kam).
    Er ist allerdings etwas niedrig, so dass leicht Schnee und Schotter ins innere gelangen können. Ich verwende die Debris Socks von Inov8 (Laufgamaschen) die aufgrund ihrer dünnen Gummibänder wie für den Neo Trail gemacht sind.
    Ein paar Kilometer Asphalt sind im Neo Trail auch zu verkraften, aber auf längeren Strecken werden die Stollen, trotz guter Verteilung, immer spürbarer.
    Ich bin zuvor den Minimus MT10 von New Balance gelaufen und muss sagen, der Neo Trail schlägt den MT10 um Längen (auch in der Verarbeitung).
    Hab mir für die Straße auch gleich den EVO II von Vivobarefoot zugelegt (wenn schon denn schon) und bin ebenfalls begeistert. Aber aufpassen, die Größen sind nicht gleich dem Neo Trail. Hab den Neo Trail eine Nummer größer, dafür mit Einlegesohle, den EVO II um eine Nummer kleiner ohne ES.

    Hoffe das hilft dir bei deiner Entscheidung weiter.

    LG Rainer

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    • DocRunner

      Vielen Dank Rainer,
      über den Neo Trail bin ich bisher nicht gestolpert, deshalb hört sich Dein Bericht sehr interessant an, allerdings muss ich erst mal schauen, wo ich den in einer passenden Größe bekomme. Bisher wurde mir von den Vivobarefoot-Schuhen immer abgeraten, da das Laufgefühl aufgrund der etwas starren Sohle nicht so gut sein soll, echte Erfahrungen konnte ich selbst noch nicht gewinnen. Umso dankbarer bin ich Dir für Deinen aufschlussreichen Beitrag.

      Salut
      Christian

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  • Jope

    Hallo mal wieder,

    wenn Du keine 47/48er-Schuhgröße hast (so wie ich), wieso probierst Du nicht den Vivo Barefoot Neo? Gibt es auch als Trail-Variante.

    Schöne Grüße.

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  • Bianca

    Lieber Regenläufer,

    das Problem kommt mir bekannt vor. Ich laufe seit ca. einem Jahr mit Barfußschuhen (FiveFingers) und kann mir eine Rückkehr zu normalen Laufschuhen gar nicht mehr vorstellen. Ich scheue aber den kalten Matsch zwischen den Zehen. Außerdem hat es mich im Frühjahr mit den FiveFingers mehrfach hingehauen, wenn ich über nasses Gras oder aufgeweichten Boden gelaufen bin.

    Ich habe nun als Schlechtwetteralternative den Asics Piranha gekauft. Ist ein Wettkampfschuh, ultraleicht (in Größe 39 wiegt ein Schuh 121 Gramm) und für mein Empfinden angenehm zu tragen. Sprengung liegt glaube ich bei 4mm, ist also tolerabel. Muss ihn allerdings noch ausgiebig testen, hab ihn erst seit zwei Wochen.

    Eigentlich hätte ich gerne den Mizuno Wave Universe gehabt, der ist aber nirgends mehr zu kriegen (war eine limitierte Auflage, gibt es erst ab Februar wieder).

    Besten Gruß

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    • DocRunner

      Liebe Bianca,

      vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Ich habe leider keine guten Erfahrungen mit den Wettkampfschuhen im Winter, deshalb werde ich den Merrell Embark Glove oder falls gar nichts mehr geht die Salomon oder Icebug benutzen, allerdings ist der inov-8 f-lite 195 auch eine Option, jedoch nicht wasserdicht, was ihn im tiefsten und nassen Winter disqualifiziert 😉

      Bin auf Deine Erfahrungen mir dem Piranha gespannt

      Salut

      Christian

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      • Bianca

        Ja, ich bin auch gespannt. Wasserdichten Schuhen traue ich wiederum nicht so richtig, da hat man zwar keine Feuchtigkeit von außen im Schuh, aber so richtig atmungsaktiv sind die meisten in der Praxis dann doch nicht. Mir ist es wichtiger, dass die Füße wieder trocknen können, wenn sie doch mal nass geworden sind (das funktioniert in den FiveFingers nicht so richtig) – und dass sich kein Matsch zwischen den Zehen hoch drückt…

        Ich hoffe, dass meine Piranhas genug Grip haben, um mich auch bei Regen den Wald zu bringen.

        Beste Grüße
        Bianca

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        • DocRunner

          Ich komm ganz gut klar mit den Gore-Tex Schuhen, wenn sie ausreichend groß gewählt sind ist die „Atmungsaktivität“ gar nicht schlecht und die Füße bleiben auch von starker Schweissnässe verschont. Bei Schnee habe ich dann noch Gamaschen, dann kommt auch nichts von oben in die Schuhe.
          Lass hören, wenn die Piranhas dem Ernstfall ausgesetzt waren 😉

          Salut

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