Eierlauf oder warum ich ein Minimalist bleibe

Mein Winterschuhproblem beschäftigt mich weiter, warum? Weil ich mit normalem Schuhwerk nicht mehr glücklich werde bzw. unbeschwert laufen kann. Und das ist keine Einbildung.

Habe mir den Fellcross von Salomon ausgeguckt gehabt als Trailschuh für die kälteren und nasseren Tage, die da noch kommen werden und habe ihn voller Enthusiasmus und unvoreingenommen zum Testlauf übergestreift. Um ganz sicher zu gehen, dass der Untergrund stimmt, habe ich mir eine Strecke im Wald ausgesucht, die fast ausschliesslich schwierige und v.a. feuchte Trails bietet. Oft genug bin ich auf dieser Strecke knöcheltief eingesunken und musste bereits einmal meinen linken Schuh wieder ausbuddeln, da der Morast ihn mir ausgezogen hatte 😉 Zurück zum Schuh, die Verarbeitung ist makellos und die Sohle scheint für schwierige Geländepassagen bergauf und auch bergab gemacht zu sein. Die Passform ist sehr bequem und im Vorfussbereich ist er nicht zu schmal, der Fersenhalt ist auch ohne das Zuziehen der Schnürung schon fast als optimal zu bezeichnen.

Ausnahmsweise bin ich mit dem Auto bis zum Feld- respektive Waldrand gefahren um keinen Meter auf Asphalt laufen zu müssen. Schon nach wenigen Metern war ich bestürzt, da ich keinerlei Gefühl für den Untergrund hatte, meine Augen meldeten meinem Gehirn groben Schotter und von den Fußsohlen kam keine entsprechende Information, das hatte ich ja teilweise erwartet, da der Fellcross ja kein Barfuß-Lauf-Schuh ist, aber dass es sich so krass anfühlt bzw. nicht anfühlt hätte ich nicht gedacht. Meine Füße waren quasi blind und genauso lief ich dann auch. Ich kam mir vor, als ob ich zum ersten Mal im Gelände unterwegs sei, egal auf welchem Untergrund. Es ging dann stetig bergauf über zuerst sehr grob geschotterte und später dann teilweise grasbewachsene Wege und Pfade bis ich dann den Wald erreichte. So langsam wurde ich etwas wärmer mit dem Schuh und die folgenden Passagen waren dann nicht mehr ganz so gefühlsarm zu laufen, allerdings blieb das gewohnte Gefühl an den Fußsohlen gänzlich aus. Der Fellcross ist jedoch ein sehr kompromissloser Schuh was das Laufen auf lockerem Untergrund angeht, insbesondere bergab, denn hier ist er in seinem Element, was ich bei diversen Downhills während des Laufes erfahren durfte. Kein Rutschen, kein Schleifen, er krallt sich regelrecht ins Gelände, allerdings ohne dass man selbst aktiv etwas davon mitbekommt bzw. dafür tun muss. Die Sicherheit beim Lauf erreichte irgendwann ein erträgliches Maß, jedoch nie so wie mit den Trail Gloves oder dem KSO Trek. Leider waren die Trails total trocken aufgrund des mangelnden Regens in den letzten Wochen. Bei entsprechend feuchten Bedingungen muss der Schuh sich auf jeden Fall nochmals bewähren.

Inzwischen habe ich den Fellcross auch in den Nordschwarzwald zum Trail Sunday ausgeführt, leider gab es auch dort keine neuen Eindrücke, sprich die Strecke war trocken und staubig. Aber egal, das wird noch kommen. Richtig dicke Freunde werden wir nicht, der Salomon und ich, da das typische Gefühl an den Fußsohlen fehlt und ich definitiv nicht mehr bereit bin darauf zu verzichten. Aber als Kompromiss für den Winter, falls Schnee und Matsch mir das Laufleben schwer machen, so sie denn noch kommen 😎

Bis dahin, lauf ich einfach weiter

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

39 responses to “Eierlauf oder warum ich ein Minimalist bleibe

  • Deichlaeufer

    Sicher ein schwieriges Thema. Um Wärme zu bieten muß ein Schuh ja mit „Material“ aufwarten Ob dies dann unbedingt an der Sohle so sein muß, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich weiß nicht wie empfindlich der Fuß von unten auf Kälte reagiert.

    Grundsätzlich, so ist es zumindest bei mir, sind die Füße eh immer warm beim Laufen. Vielleicht kannst Du ja den Einsatz dieses Schuhes auf ein Minimum beschränken, wenn wintermäßig garnichts anderes mehr geht.

    Vielleicht gibt es ja zum nächsten Winter schon was neues 😉

    Ich muß mich wohl leider vom Tempe Barfußschuh verabschieden, da meine bisherigen Erfahrungen mit meinen Einlagen durchweg positiv sind und ich erstmal nichts riskieren möchte.

    Den ganzen Winter warme Füße wünscht Dir

    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      es ist weniger das Thema der warmen Füße, denn die werden beim laufen sowieso warm, sondern eher die Nässe, die mir so ein wenig Respekt einflößt. Aber ich werde die Bedingungen so nehmen, wie sie kommen und im Zweifel werden die längeren Einheiten gekürzt oder gesplittet, dann können die feuchten Füße wieder trocknen 😉

      Sag so was nicht, warte ab und übe Dich in Geduld. In ein oder zwei Jahren kann es schon wieder ganz anders aussehen. Ich bin über 8 Jahre mit gedämpften Tretern durch die Pampa gerannt, bevor ich es gewagt habe. Und jetzt führt fast kein Weg mehr zurück, ist schon irre, oder?

      Salut

      Christian

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  • Deichlaeufer

    „Grummel“ Ich sollte erst gucken dann veröffentlichen: Streiche „Tempe“ setze Thema.

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  • Rainer Neubert

    Hallo Christian,

    ich freue mich schon lange auf diesen, deinen nächsten Bericht. Wenn du ehrlich bist, konntest du doch gar kein anderes Ergebnis erwarten bei diesem extrem stabilen Modell. Der ist doch ganz besonders darauf ausgelegt, das Gefühl von Steinen und Schotter von den Füßen fernzuhalten. Ein echter Trailschuh eben, der auch die Zehen gut schützt.

    Aber als Variante für bestimmte Tage ist er sicher auch für dich kein Fehlkauf. Wenn ich mir die Teile so ansehe, bekomme ich richtig Lust auf Schnee.

    Viele Grüße aus Trier (wo – ich glaube es nicht – sich gerade die Sonne durch den Nebel kämoft)

    Rainer 8)

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,
      der Bericht ist nur sehr langsam entstanden und ich habe immer mit mir gehadert bzw. gehofft, ob ich nicht doch noch mit den Tretern warm werde. Die minimalistischen Laufschuhe schützen die Füße auch, aber sie vermitteln ein tolles Gefühl von dem Untergrund auf dem ich gerade laufe und genau das gibt mir Sicherheit.
      Schnee, oh ja auf den freu ich mich auch, nur habe ich so langsam Zweifel, wann er kommen wird 😉

      Salut

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    die lieblich anheimelnde Winterwelt mit gehaltvollem Schneefall der einsamen Behutsamkeit in Kombination mit später vorkommendem nassen, rutschigen Schneematsch wird uns demnächst ihre Aufwartung erweisen – dies kann ich Dir versichern. Geben wir uns der Geduld hin. 😉

    Daß Du mit normalem Schuhwerk nicht mehr problemlos laufen kannst, wundert mich nicht; das ist die logische Folge Deiner Gewöhnung an die Barfußschuhe. Wahrscheinlich wirst Du mit dem Kompromiß leben müssen, aber tröste Dich, die Schneetage werden nicht wirklich langfristig dominieren.

    Bei dieser Winterproblematik stelle ich mir jedes Mal die Frage, bis zu welcher Temperatur (und Verhältnissen) ich die Barfußschuhe ertragen könnte. Irgendwann, irgendwann teste ich das.

    Ich wünsche Dir eine herrliche Woche – mit Laufverhältnissen, die Deinem Geschmack entsprechen.

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      ich hege echte Zweifel, ob und wann der Schnee kommen wird, aber auch ich erwarte ihn mit offenen Armen und natürlich mit unendlicher Geduld 😉
      Ich habe es mir nicht so krass vorgestellt, ich dachte ein Zurück zum normalen Schuhwerk ist problemlos und jederzeit möglich, schwerer Irrtum meinerseits. Wirklich stören tun mich die vermeintlich nassen Füße nur auf den langen Läufen, ansonsten ist es egal. Ich lass mich überraschen.
      Ich war mit den FiveFingers bei -9°C Bodentemperatur im Februar unterwegs und fand es absolut unproblematisch, da bei trockenen Bedingungen, die Füße sich schneller aufheizen als dass sie auskühlen 🙂 Also von daher, versuch es …

      Salut, bis die Tage

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  • ultraistgut

    Nee, lieber Christian, es wundert mich nicht ! Mittlerweile kann ich sehr gut nachempfinden, wie es ist, mit wenig unterwegs zu sein, auch ich ziehe kein anderes Schuhwerk mehr an als sehr leichtes, minimalistisches – und verstehe sehr gut, dass du mit anderem Material weniger gut zurecht kommst.

    Bleibt der Wunsch, dass ihr vielleicht doch bei noch widrigeren Umständen gezwungenermaßen zu Freunden werdet, wobei es sehr ärgerlich wäre, wenn du dir diesen Schuh für die Katz‘ gekauft hättest.

    Es ist so herrlich, mit wenig Material ohne Beschwerden unterwegs zu sein.

    Wie ich mit dem relativ schweren Icebug im richtigen Winter zurecht kommen werde, weiß ich jetzt auch noch nicht, aber wie ich es sehe, werde ich in den sauren Apfel beißen, als zu Hause zu bleiben.

    Bin gespannt ! 8)

    Salut mon cher copain ! 8)

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      ich war der Meinung, dass ein Weg zurück zu den gedämpften Tretern jederzeit möglich ist und problemlos vonstatten geht, da war ich komplett auf dem Holzweg. Mich stört weniger das Gewicht, als die Tatsache, dass das Gefühl an den Fußsohlen nicht mehr stimmt, die Füße sind blind und taub. Das war erschreckend.
      Falls es nicht klappen sollte, war es halt ein Fehlkauf, vielleicht mag ja einer einen Fellcross in 43 1/3 haben 😉
      Tja, der Icebug, aber warte es ab, vielleicht sind die Bedingungen so, dass wir froh sind, den Icebug zu tragen. Ich bin auch gespannt, wie Deine Erfahrungen sein werden 😎

      Salut ma chère

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  • ultraistgut

    Lieber Christian, es ist sehr interessant, von deinen Eindrücken zu lesen, wie gesagt, ich kann es schon ein wenig nachempfinden, eine tolle Erfahrung, die du machst – Bodennähe- Naturnähe – back to the roots – genial !!! 8)

    Merci et bonne journée , mon cher !

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  • steimi

    hi christian, bin auch auf der suche nach dem optimalen schnee – nass -laufschuh mit gutem feeling für die naturböden in wiesen, feld und wald. habe bisher 2 goretex schuhe und bin mit beiden nicht zufrieden. das ist echt eine schwierige und teure angelegenheit. im moment habe ich fast lieber nasse füsse als nicht die richtigen schuhe, aber das ist natürlich suboptimal. mir macht zudem eher mein lädiertes rechtes knie zu schaffen als die füsse, die ertragen bisher alles. aber das knie verlangt minimale dämpfung. werde deine berichte weiterverfolgen und mich melden falls ich über den optimalen schuh stolpere. viel glück und gruss

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    • DocRunner

      Hallo steimi,
      Deine Suche kenn ich und kann Dir sagen, dass es diese eierlegende Wollmilchsau bei minimalistischen Laufschuhen einfach nicht gibt, denn hier geben ein paar wenige Produktentwickler zusammen mit Semiprofis oder Profisportlern den Ton an, uns fragt da keiner 😉
      Nasse Füße sind bei Läufen bis zwei Stunden tolerabel, aber darüber hinaus wird es unangenehm und daher habe ich mich auf die Suche nach dem Kompromissschuh gemacht, den gibt es aber anscheinend nicht (mehr) für mich. Falls Du „Den Schuh“ findest, wäre es sehr freundlich, wenn Du Dich meldest 🙂

      Salut
      Christian

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  • Din

    Ich bin noch nicht der super Bafußläufer, aber habe einige leichte Modelle am Start. Ich würde gern mal die Fivefingers probieren, trau mich aber irgendwie nicht so recht ran. Vielleicht wenn es wärmer wird.
    Kann mir aber gut vorstellen, wie es sein mag, wenn man viel mit Minimalisten unterwegs ist. Ich habe mir zwei Trailschuh zugelegt, weil mir empfohlen wurde, dass ich lieber Trail als Straße laufen soll (Rücken). Die fand ich ganz ok, aber für sehr lange Strecken muss ich mich an diese härteren Schuh auch schon gewöhnen.

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    • DocRunner

      Hallo Din,
      freu mich hier von Dir zu lesen 🙂
      Wie ich schon öfters geschrieben habe, bin auch ich weit entfernt davon ein Experte zu sein, was das Barfußlaufen oder die minimalistischen Schuhe anbetrifft. Seit Ende 2010 und fast 3000 Kilometer habe ich allerdings bis auf läppische 40 Kilometer nur minimalistische Schuhe getragen, so dass ich mir ein Urteil erlauben darf 😉
      Ich laufe unheimlich gern mit den FiveFingers – und auch ohne – und fühle mich unendlich wohl damit. Nur kalte und nasse Füße, also Strecken über 2 Stunden bei nassen Verhältnissen, stören mich. Einen Trailschuh wegen Rückenbeschwerden zu tragen, finde ich, naja, eher kontraproduktiv. Da ich selbst Probleme mit den Bandscheiben, sowohl HWS als auch LWS, habe versteh ich diese Empfehlung noch weniger. Gerade dann wäre eine schonende Umstellung auf minimalistisches Schuhwerk und begleitende Wirbelsäulengymnastik eher anzuraten.

      Salut
      Christian

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      • Din

        Ja, was soll ich sagen – wenn es nach den Ärzten geht (ich war bei einem Sportmediziner (!)), dann würde ich walken… Ohne Worte, kommt nicht in Frage.

        Ich habe in den vergangenen Jahren leichteres Schuhwerk bevorzugt (wie Biom, Free 3.0, Faas und Launch) und konnte meine Strecken damit bis auf 25km ausweiten. Danach wurde es aber schwierig und ich habe dann meine stabileren Schuhe gewählt. Im Zuge meines Rückenproblems laufe ich nun nur noch mit leichteren Versionen, weil ich gemerkt habe, dass mir dann die Körperhaltung leichter fällt und ich nicht so dahin schlürfe. Stabilere Schuhe haben bei mir immer so einen Gemütlichkeits-Couch-Effekt. Ich versuche zudem eher das Gelände zu nehmen, aber komme da schnell an meine Grenzen, so dass ein Trailschuh nicht so schlecht ist. Aber vielleicht muss ich einfach nur etwas mehr meine Sehnen und Bänder trainieren.
        Mit den FiveFingers beginnt man sicher quasie bei 0, oder?

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        • DocRunner

          Ärzte…pffft, da sag ich nix dazu, v.a. was die Sportmediziner betrifft 😉 Bin leider befangen…

          Also, mit Barfußschuhen sollte man vorsichtig und langsam beginnen und am besten nur kurze Strecken laufen gehen. Wenn ich nochmals beginnen müsste, würde ich ganz ohne Schuhe anfangen zu laufen, denn da werden durch die anfangs empfindlichen Fußsohlen natürliche Grenzen gesetzt und die Laufbewegung entwickelt sich ganz natürlich. Ich bemerke den Unterschied am meisten beim bergab laufen, barfuß setze ich mit dem Mittelfuß automatisch auf, mit Schuhen – auch mit den FiveFingers – kommt es fast immer zu Nachlässigkeiten und der Fersenlauf dominiert 😉
          Zum Anfang kann ich Dir das Buch von Jason Robillard ans Herz legen, nur in englisch und in Deutschland nur schwer in Printform zu bekommen (allerdings über amazon.com funktioniert es), er beschreibt das barfußlaufen wunderbar und seine Methode ist wirklich auch für Menschen mit Rückenproblemen geeignet.

          Viel Spass und Salut

          Christian

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        • Din

          Danke für den Tipp!
          Ist denn das Laufen in den FiveFingers wirklich total natürlich, also ich verstehe, dass du absolutes Barfußlaufen empfiehlst zum Barfußlaufen, aber diese Schuhe sind schon eine Alternative, zumal es in richtig Winter geht?

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        • DocRunner

          Jein 😉 Barfuß ist halt barfuß, selbst die 3 oder 4 mm Vibram Sohle machen eine Veränderung. Ich habe Videos gemacht vom Laufen mit FiveFingers und laufen ohne, es ist ein Unterschied da, trotzdem kommt das Laufen mit den FiveFingers dem Barfußlaufen am Nächsten.

          Lass Dich nicht kirre machen, egal wie Du es anfängst, mach langsam und lass Dir Zeit, dann wird das schon

          Salut

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        • Din

          Lieben Dank, werde ich machen!

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        • DocRunner

          Gern geschehen 😉

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  • Brigitte

    Lieber Christian!

    Lange hab ich nichts von mir hören lassen. Jetzt hab ich schon ein schlechtes Gewissen 😉

    Ich habe mir dein kleines Video angesehen und muss sagen, so ist der Herbst schön. Hell und gold und freundlich sieht es aus. Hier haben wir seit über 3 Wochen Nebel, Nebel und nochmal Nebel. Die Temperaturen gehen kaum über 0 Grad. Dieser Nebel sitzt hier einfach fest. Das schlägt schon richtig aufs Gemüt. Umso mehr haben mir die bunten Blätter in deinem kleinen Film gefallen. Das baut direkt auf.

    Ich wünsche dir noch eine schöne Woche
    Pfiat di
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,

      Du musst kein schlechtes Gewissen haben, jede Zeit hat ihre Prioritäten, ich selbst war fast 3 Wochen offline, da ich kaum zu etwas anderem kam ausser Arbeit, Familie und Laufen 😉 Da steht das Blog u.a. hinten an. Umso mehr freut es mich von Dir zu lesen 🙂
      Der Herbst hat so viele Gesichter, und der goldene ist nur eines, ich mag auch den tristen, nebligen und feuchten mit viel Regen und Kälte, aber wem sage ich das. Du hättest hier Deine helle Freude gehabt, fast nur Sonnenschein, den ganzen November durch. Unser Apfelbäumchen hat schon einzelne Blüten vorgeschickt, bevor sie dann wieder erfroren sind aufgrund des Nachtfrostes 😦

      Lass Dich drücken, ich wünsch Dir eine schöne Adventszeit

      Salut
      Christian

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  • Gerd

    Hört sich fast identisch zu meinem Speedcross 3 an. Der hat mir im Gelände eigentlich nur Spaß bereitet.
    Selbst beim Churfrankenlauf, und da war´s trocken, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Salomon.
    Zum Glück bin ich mit meinen Schuhen „noch“ nicht so wählerisch wie Du! 😉
    Ich laufe im Augenblick fast alles. Wobei manch einen schon lieber!

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  • Chris

    So schnell geht das – und du bist dir völlig was anderes gewöhnt. Ist schon spannend, zu hören, wie es dir mit den „geschützten“, „gestützten“ und „gedämpften“ geht, wenn du dir anderes gewohnt bist.

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    • DocRunner

      Ja, Chris, es war überraschend, aber damit ist der Weg eindeutig definiert. Von dem Höllenspass, den das Barfußlaufen verursacht, will ich nicht mehr weg 😉 Tschüss ihr gedämpften und schweren Schuhe…

      Salut

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  • Frank Biermann

    Du sprichst mir aus der Seele!! Es geht wirklich nichts über die minimalsten Schuhe und das Gespür für den Untergrund. Mein Favorit ist im Moment der Saucony Hattori. Es macht so unglaublich viel Spaß mit gerade mal etwa 125Gramm,bei meiner Größe, durch den Wald zu laufen und auch Trails mit zu nehmen. Jetzt habe ich mir vor kurzem noch den Asics Piranha zugelegt und bin schon sehr gespannt wie er sich im Gelände schlägt. Bleib deiner Linie treu!!! Das wirst du sowieso….. 🙂

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    • DocRunner

      Hallo Frank,
      lass Dich erstmal willkommen heißen 😉
      Diese Barfuß-Eindrücke sind anfänglich gewöhnungsbedürftig, aber schon sehr schnell gewöhnt man sich an dieses Gefühlserlebnis und wie Du schon schreibst, ich möchte es nicht mehr missen. Der zweite Vorteil, der daraus erwächst, ist das minimale Laufschuhgewicht und auch das ist gerade für die leichten und nicht so sehr athletisch-muskulösen Läufer ein Argument. Maximal 250 Gramm lasse ich noch an meine Füße 🙂
      Was den Asics angeht bin ich sehr skeptisch, da Asics auf den Zug aufgesprungen ist und nicht so sehr das große Interesse an minimalistischen Schuhen haben kann. Der Saucony ist gut, aber das Profil ist mir für das Gelände zu glatt.

      Ich wünsch Dir weiter gute Besserung und hoffentlich bleibt die Bandscheibe ruhig *daumendrück*

      Salut
      Christian

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  • Frank Biermann

    Bei den Asics Piranha handelt es sich aber um ein Modell das es schon etwa 3-4Jahre gibt nur hat damals noch keiner von Barfußschuhen gesprochen! 😉 Und er ist nicht schwerer als der Saucony. Zumindest nicht viel.

    Mit dem Saucony hatte ich jetzt noch keine Probleme aber das Profil ist natürlich schon etwas glatt. Da muss ich manchmal ein wenig aufpassen das es mich nicht irgendwo aufs Hinterteil legt.

    Zu meiner Bandscheibe: Sie ist nicht ruhig. 😦 Sie zieht nach wie vor ins linke Bein da der Nerv gequetscht ist aber heute fühlt es sich nicht ganz so schlimm an. Irgendwann wird es wieder…….
    Zumindest danke für das Daumendrücken!! 🙂

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    • DocRunner

      Tja Frank, umso verdächtiger ist die Fa. Asics, wenn sie jahrelang einen Schuh nicht richtig bewirbt und vermarktet, damit das lukrative gedämpfte Marktsegment am Leben gehalten wird 😉
      Da drück ich doch gerade mal weiter die Daumen, dass Deine Probleme besser werden 🙂

      Salut
      Christian

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  • Daniel Kopp

    der fellcross soll ja tiefer bauen und weniger dämpfung haben als der speedcross. kannst du dies bestätigen?

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  • Ohne Dogma « DocRunners Laufblog

    […] es in 2011 eher unwahrscheinlich erschien, dass ich wieder auf gedämpftes Material zurückgreife. Der Versuch im letzten Jahr mit einem Trailschuh war für mich sogar eine Enttäuschung […]

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