Mein ganz persönlicher Rückblick

Etwas früher, aber noch im Rahmen, habe ich mir Gedanken über das vergehende Jahr gemacht. 2011 war und ist noch ein schönes Jahr, aber wie das vorangegangene viel zu kurz und es bleiben viel zu wenige Erinnerungen zurück, die an Entspannung und angenehme Ruhe denken lassen. Es sind fast ausnahmslos die Zeiten mit meiner Familie und die Zeit, die ich mit Laufen verbringe, die diese beiden Attribute verdienen. Und vom Laufen soll es in diesem Beitrag gehen. Nicht die gelaufenen Distanzen, in ihrer absoluten Zahl, sind mir wichtig, aber das wissen alle, die hier schon eine Weile mitlesen, sondern nur das „Wie“ spielt für mich eine Rolle. Trotzdem, will ich, ohne eine Zahl zu nennen, erwähnen, dass ich 2011 mehr Kilometer gelaufen bin, als jemals zuvor in einem Jahr. 2009 war mein Jahr mit den meisten Kilometern und da waren es schon über 3000, dieses Jahr waren es mehr und vor allem war jeder Kilometer schöner und zwangloser und damit fast schon doppelt so wertvoll, wie die Kilometer vor dem Februar 2010, denn da fing der eigentliche Prozess schon an, der mich zu diesem Punkt am heutigen Tag gebracht hat.

In der Nachlese zu 2010 schrieb ich:

„…Und genau so war es, kaum dass ich das Technikspielzeug in der Schublade liess, lief es wieder wie von selbst. Ich konnte wieder befreit laufen, zwar hatte ich weniger freie Zeit und viel mehr andere Dinge zu erledigen, aber das Unvorstellbare, nicht mehr laufen zu müssen, passierte einfach….Kein Wochen- oder Monatsrückblick hat nach Eigen- oder Fremdbestätigung gebettelt und wenn ich „mein Soll“ nicht erfüllt hatte, habe ich es nicht einmal bemerkt“

Das alles passierte ohne Forerunner und Co in 2010, in 2011 habe ich wieder penibel die Strecken und Höhenmeter dokumentiert und es gelang mir trotzdem, nicht laufen zu müssen. Ich hatte aus den Fehlern von 2009 und dem Unbeschwerten aus 2010 gelernt und habe sämtliche Ambitionen irgendwelche Distanzen zu finishen oder Zeiten zu verbessern beerdigt und einen für mich noch ganz neuen Pfad beschritten. Es begann Ende 2010, ein ungedämpfter Schuh trat in mein Leben und liess mich etwas neues und unbeschreibliches erleben. Kurz danach wurde es noch experimenteller mit dem ersten Paar FiveFingers, und ich begegnete diesem Unterfangen mit größtem Respekt und einer gewissen Angst. Aber ich hatte nichts zu verlieren, zurück kann ich immer, so dachte ich 😉 So lief ich anfänglich täglich ab Februar 2011 einige wenige Kilometer mit den FiveFingers und bald schon barfuß, bis meine Muskulatur an Füßen und Unterschenkeln bereit war für längere Distanzen. Zwei bis drei Stunden durch den Wald ging gut und an Pfingsten 2011 dann zum ersten Mal über die vier Stundenmarke hinaus mit den minimalistischen Schuhen, es war machbar. Zusätzlich zog ich das für mich praktikabelste und nützlichste aus den verschiedenen Laufschulen, wie „Chi-Running“ und „natural running“. Seither will ich kein anderes Schuhwerk mehr und ich besitze auch keinen klassischen Laufschuh mehr. Als ich dann im Herbst an die 60 Kilometermarke heranlief, war klar, dass meinem Laufen in diesen Schuhen keine Grenzen gesetzt sind. Barfußlaufen war für mich ab diesem Zeitpunkt kein Modehype oder Trend mehr, es war eine gute Erfahrung, die meine Art des Laufens nochmals revolutioniert hat und es hat mich zufriedener gemacht. Als der Winter nahte und ich nach einer wasserdichten und allwettertauglichen Alternative für meine Füße suchte, versagte der Versuch, wieder zu normalem Schuhwerk zurück zu kehren. Es kann anscheinend nicht so einfach kehrt gemacht werden. Ich brauche das Gefühl für den Untergrund an meinen Fußsohlen, meine Füße haben Augen bekommen 😎

Auch die Gesundheit stellte mich wieder mal auf die Probe, aber ohne, dass es zu Problemen kam und meine Vernunft hatte die Oberhand gehabt. Lieber eine angemessene Laufpause, als zwangsweise für längere Zeit auf das Laufen zu verzichten.

Welcher Lauf war denn nun der Schönste oder der Beste? Der eindrücklichste Lauf war sicher der fast spontane 60er aus dem Stand für einen guten Zweck für einen Freund. Ansonsten fällt es mir schwer einen Lauf zu benennen, der sich besonders angefühlt hat, denn sehr oft waren es gerade die unscheinbaren Läufe, von der Praxis nach Hause zum Beispiel, die mehr positive Eindrücke und Emotionen hinterlassen haben, als die wunderschönen Bergläufe im Salzburger Land, von denen ich ja sowieso nichts anderes erwartet habe. Schön waren allerdings die Läufe in Gesellschaft von anderen wenigen Menschen, darunter auch die Läufe im Nordschwarzwald mit Sven und dem Team von Trails4Friends. Es waren ungewohnte, ja fast schon ganz neue, Erfahrungen, da ich ausser in Gesellschaft meiner Frau, in den letzten zwei Jahren, nicht sehr viele Läufe in Gesellschaft abspulte.

Für 2012 wünsch ich mir nicht mehr, als das ich gesund so, oder so ähnlich, weiter laufen darf. Besser kann es nicht mehr werden und mehr wäre auch nicht gut, da dann schon wieder das zarte „Pflänzchen“ überstrapaziert wird. Die Begeisterung mit der ich 2011 gelaufen bin und das viele Lachen, was mir das Laufen auf mein Gesicht gezaubert hat, ist für mich der Beweis alles richtig gemacht zu haben oder schon so debil zu sein, dass es sowieso keine Rolle mehr spielt.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein friedvolles 2012

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

30 responses to “Mein ganz persönlicher Rückblick

  • SilberLäufer

    Vielleicht war mein Totalausfall ab der Jahresmitte notwendig um mir die Augen zu öffnen! Du hast recht, das Ringen um Zeiten und Kilometer stellt nur bedingt einen Reiz dar. Für’s Ego sicher! Aber so befreit laufen wie du es hier beschreibst, dürfte mit nichts vergleichbar sein. Sollte ich wieder richtig und schmerzfrei laufen können, werde ich an diese Zeilen denken, die jeder lesen sollte! Danke dafür!

    Ich wünsche dir ein wunderschönes Weihnachtsfest und alles Gute für die Zukunft – Reinhard

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    • DocRunner

      Lieber Reinhard,

      wer weiss, obwohl ich leistungsorientiertes Laufen nicht verteufle, sondern nur für mich ausschließe. Ich bewundere die schnellen und toughen Jungs und Mädels, allerdings möchte ich mich nicht dafür schinden, ich laufe um zu genießen und einen Ausgleich zum Alltag zu finden.
      Ich wünsche Dir, dass Du schon bald wieder schmerzfrei und unbeschwert laufen kannst und v.a. Dingen ein friedvolles Weihnachtsfest.

      Salut

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  • Rainer Neubert

    Lieber Christian,

    es macht Spaß, diese Zeilen zu lesen. Ich durfte die wichtigsten Schritte zu deinem Läuferglück in deinem Blog verfolgen. Es war immer spannend und ist nach wie vor reizvoll, es selbst auszuprobieren. Aber das hatte ich ja schon häufiger hier kundgetan.
    Mein Läuferjahr war ebenfalls sehr schön und mit Höhepunkten gespickt. Allerdings hatte ich noch nie so viele gesundhetliche Probleme wie 2011. Das zum Besseren zu ändern ist mein Vorsatz.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest und viele glückiche Momente.

    Rainer 8)

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    • DocRunner

      Danke lieber Rainer, ja, Du warst sozusagen live dabei und hast die positive Entwicklung erlebt, allerdings sind die vielen negativen Erfahrungen der letzten Jahre Dir zum Glück verborgen geblieben. Viele hatten 2011 Probleme mit den sog. Läuferkrankheiten, ich blieb bis auf meine Pneumonie zum Glück verschont und hoffe, dass mit meiner Art des Laufens, dies auch zukünftig so bleibt 😉

      Dir und Deiner Familie ebenfalls ein friedvolles Weihnachtsfest

      Salut

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  • Steve

    Sehr schöner Artikel, in dem ich mich an manchen Stellen auch wieder erkennen konnte.

    Frohe Weihnachten, besinnliche und erholsame Feiertage und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2012.

    Steve

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  • Carsten

    Auch die nicht genannte Jahres-Kilometer-Zahl mach mich ganz schwindelig. So viele Kilometer abzuspulen, ohne einen zusätzlichen Motivationsreiz durch Laufveranstaltungen oder so, ist echt beeindruckend.

    Du hast anscheinend deinen Läufer-Weg gefunden.

    Schöne Feiertage und alles Gute für 2012!!

    Liebe Grüße

    Carsten

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    • DocRunner

      Lieber Carsten,

      Kilometer sind immer relativ, ich habe so viele öde Kilometer hinter mich gebracht in meinem Leben, die zählen zwar, sind aber für mich belanglos, in 2011 waren mindestens 90% gute Kilometer und fast jeder hat mir etwas bedeutet. Und genau das ist es, was mir den Spass am Laufen erhält. Laufveranstaltungen brauch ich wahrlich nicht, nur ab und an ein Lauf unter Freunden, das reicht dicke.

      Ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ein friedvolles und ruhiges Fest

      Salut

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  • Din

    Ich bin froh, dass ich heute wieder auf deine Seite gelangt bin! Es ist ein wirklich schöner, persönlicher und emotionaler Bericht. Durch meinen kleinen Ausfall in diesem Jahr ist mir auch wieder vor Augen geführt worden, was ich verlieren würde, wenn ich die Laufschuh nicht mehr schnüren dürfte. Natürlich gibt es Alternativen, aber Laufen ist eben Laufen.

    Ich wünsche dir für das kommende Jahr noch viel mehr Spaß und weiterhin die Ruhe in dich hineinzuhören, um immer das zu machen, was du so sehr liebst.
    Frohe Festtage!

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    • DocRunner

      Danke Din, ich wünsch Dir auch ein wunderbares Weihnachtsfest.

      Ja, manchmal sind es die dunklen Seiten, die uns zeigen, wie gut es uns geht, wenn wir laufen dürfen und können. Eine innere Stimme ist Gold wert und jeder sollte lernen auf den eigenen Körper zu hören. Ohne das Laufen würde es sicher auch funktionieren, aber wir würden uns schwer tun, denn mit der Lauferei geht alles meist viel einfacher, bei mir auf jeden Fall 😎

      Salut
      Christian

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  • Deichlaeufer

    Mein lieber Christian, Du hast schon Erfahrungen gemacht und Schlüsse daraus gezogen, die mir größtenteils noch bevorstehen. Die ersten Einsichten kommen auch mir inzwischen, so verabschiede ich mich von den für mich unsäglichen tempobolzenden Kurzstreckenläufe. Das „Laufen müssen“ empfand ich auch schon, aber zum Glück nur kurz und schon lange nicht mehr.

    Ich wünsche Dir für das kommende Jahr die nötige Ruhe und Entspannung, wenn das auch für einen „Besessenen“ sicherlich nicht einfach wird 😉 Auf jeden Fall weiterhin nur Läufe, die Dir das Lachen ins Gesicht zaubern und eine nicht enden wollende Begeisterung

    Frohe Weihnachten für Dich und Deine Familie
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      so ist es bei einem so vielfältigen und alterslosen Sport einfach, jeder geht seinen Weg, der eine will Tempo, der andere Strecke und einige nur einen Ausgleich. Du gehst Deinen Weg, was ich durch Deinen Blog beobachten werde 😉 und mich schon jetzt auf die nächsten „Schritte“ freue.

      Nochmals auch Dir und Deinen Lieben ein schönes und friedvolles Fest.

      Salut und vielen Dank für die guten Wünsche an einen Besessenen (vielleicht sollte ich das mal noch ändern?)

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    wenn das Jahr 2011 auch noch einige Tage für uns bereithalten wird, so hat es sich längst aufgemacht, den weiten Weg in das Land des Vergangenheit zu beschreiten.

    Bezüglich Deiner Jahreskilometer gratuliere ich Dir; nicht weil Du so viel gelaufen bist, sondern weil Du das als eine Art Indikator für die Zufriedenheit betrachtest und da ist jeder Meter mehrheitlich Genuß – wie ich annehme (für mich gilt das so). Möge es so weiterlaufen.

    Ich habe Dein Jahr in Deinen Artikeln mit Spannung verfolgt, insbesondere die Barfußgeschichte, die mich immer noch fasziniert, wenngleich ich auf den beinharten Winter-Schnee-Glatteis-Test verzichten muß. 😉

    Ich kann Dir versichern, es kann immer noch besser werden, selbst wenn Du es jetzt nicht glauben willst – aus einem zarten Pflänzchen kann ein starker Baum werden – alles ist möglich. Und das wünsche ich Dir von Herzen.

    Ich wünsche Dir ein frohes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr – immer im Zeichen der Gesundheit.

    Mit weihnachtlichen Grüßen,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      2011 hat schon am ersten Januar begonnen sich zu verabschieden und mein Gefühl sagt mir, dass das noch gar nicht lange her ist 😉
      Die Kilometer habe ich kaum beachtet, da ich sie meist eh gesplittet nach dem jeweiligen Paar Schuh betrachte, so komm ich gar nicht in Versuchung unter Druck zu geraten. Das Barfußlaufen war das Beste was mir bisher passiert ist und ich freu mich wie Bolle auf den ersten Lauf im Schnee „unten ohne“ 😀

      Mein lieber Täglichläufer, wie bereits mitgeteilt wünsche ich Dir ein wunderschönes und besinnliches Fest

      Salut

      Christian

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  • Täglichläufer

    Nachtrag: „der“ Vergangenheit – nicht „des“. Ich sollte nachträglich weniger ändern.

    Mea culpa und

    Salut! 😉

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  • ultraistgut

    Lieber Christian, auch das ist eine wahrliche Bereicherung, Menschen auf diese Art virtuell zu treffen, die genauso empfinden wie du, mit denen man teilen kann, was man selbst sehr gerne tut und dazu auch noch Bestätigung findet, was man im wahren Leben nicht von jedem erwarten kann.

    Auch ich habe deinen Weg von Anfang an erleben dürfen/können, und es ist für mich eine Freude, an deiner Liebe zum Laufen regelmäßig teilnehmen zu können/dürfen.

    Laufen bringt Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, was sich auf das gesamte Leben auswirkt, Familie, Beruf …….aber wem sage ich das, wir alle profitieren davon.

    Mein Wunsch für dich, dass es so weiter gehen möge, das Laufen dir weiterhin neue Kraft, Ausdauer, Zufriedenheit und vor allem Freude bringen möge und wir hier von deinen Läufen da hin in Zukunft weiterhin lesen werden.

    Schön dass es dich gibt.
    😎

    Yoyeux Noel à toi et à toute ta famille !

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    • DocRunner

      Meine liebe Freundin,

      ich gebe Dir in allem so Recht und da es um eine gemeinsame Leidenschaft geht bleiben meist auch andere Animositäten aussen vor, das ist sehr angenehm und das Laufen verbindet so sehr, dass man sich im wirklichen Leben ebenso gut und schnell versteht.
      Ja, es sind schon einige Jahre, die wir zusammen gehen und in Gedanken auch oft genug laufen. Und mir geht es nicht anders, oft schöpfe ich Motivation aus Deinen Beiträgen und Bildern.

      Ich freue mich so sehr Dich in den Weiten des Netzes irgendwann getroffen zu haben und wünsche Dir und Deinen Lieben ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.

      Salut ma chère

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  • Gerd

    Ich wünsche Dir weiterhin solch unbeschwertes Laufen.
    Ich bin mir sicher es wird Dir nicht schwer fallen. Du hast deinen Weg definitiv gefunden.
    Dir und deiner Familie ein frohes und friedfertiges Weihnachtsfest!

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  • Daniel Kopp

    frohes fest und guten rutsch! am wichtigsten ist es gesund zu bleiben (und verletzungsfrei 😉 )

    lg
    daniel

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  • Pienznaeschen

    Dann soll 2012 einfach genau so werden wie 2011, vielleicht mit ein paar anderen Wegen und Kurven, aber unterm Strich soll das debile Grinsen, von dem ich behaupte das Du süchtig bist, bleiben und noch ein bissi mehr werden. Alles Gute fürs neue Jahr!

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    • DocRunner

      Hm, meine liebe Julia,
      ich hoffe, dass es genauso kommt und ja ich liebe dieses grenzdebile Grinsen und ich hatte es heute erst wieder für mehrere Stunden im Gesicht, denn wenn man sich in heimischen Gefilden so verläuft, dass man fast eine Stunde braucht bis man wieder orientiert ist, dann muss man über sich selbst grinsen bzw. fast schon lachen 😀
      Süchtig? Nein, süchtig bin ich nicht, ich kann es auch lassen….allerdings nicht sehr lange 😉

      Ich wünsch v.a. Dir/Euch alles Gute für 2012

      Salut

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  • jo

    hey christian,
    ich wünsche dir auch einen guten rutsch ins neue jahr und viel erfolg auf allen ebenen – möge das laufen dir weiterhin soviel spass machen und dir soviel geben:-)
    liebe grüße, jo

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    • DocRunner

      Liebe Jo,
      es freut mich, dass Du wieder am Start bist, wenn auch nun mit einem „Anhang“ 😉 Vielleicht wird es nach den vielen Jahren noch was mit dem gemeinsamen Läufchen? Dir/euch auch alles Gute für 2012, guten Rutsch

      Salut

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  • gingerclub

    Hallo DocRunner,

    als ambitionierte Läuferin bin ich gerade auf Deinen Blog gestoßen. Viele Deiner hier beschriebenen Emotionen kann ich gut nachvollziehen, den Genuß an der Natur und an Bewegung. Vielen Dank für den Beitrag zu Barfuß Laufen, ich werde es im Sommer selbst einmal in Angriff nehmen. Ich habe es einmal am Strand versucht und 3 Tage Muskelkater in mir bis dahin unbekannten Fußmuskeln.

    Happy Running

    Ellen

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    • DocRunner

      Hallo Ellen,

      willkommen und es ist doch immer wieder schön etwas Neues zu entdecken. Emotionen und Laufen gehört für mich seit einigen Jahren untrennbar zusammen und ich genieße es sehr intensiv. Das Laufen in minimalistischen Schuhen bzw. barfuß ist ein zartes Pflänzchen und wenn Du meine Beiträge durchliest, erkennst Du sicherlich, wie langsam ich meine Füße und insbesondere die bisher nicht benutzte Muskulatur an die neue Belastung gewöhnt habe, so dass auch Strecken bis 60 Kilometer mit minimalistischen Schuhen möglich waren. Aber lass Dich nicht abschrecken, es tut so gut 🙂

      Salut
      Christian

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  • Christian

    Hallo Christian,

    auch ich musste (im Nachhinein eher durfte;)) aufgrund von Knieproblemen, welche sich meist nach ca. 20 Min. im Wald bemerkbar machten, auf die Five Fingers umsteigen. Und zwar den KSO (sozusagen das Grundmodell) um genau zu sein.
    Dummerweise erwies sich der KSO als eher geländeuntauglich,
    da man wirklich jeden noch so kleinen Stein schmerzhaft spürt. Aber ich habe mich durchgequält und nach nunmehr 1 Jahr sind meine Füsse einigermaßen abgehärtet und die Schmerzen erträglich.
    Meine Befürchtungen, dass mir bei kaltnasser Witterung nach dem Lauf die Zehen abfallen, haben sich glücklicherweise auch nicht bewahrheitet.
    Dennoch kann ich den KSO nicht reinen Gewissens für offenes Gelände empfehlen, dafür war das erste halbe Jahr dann doch zu hart.
    Und aufgrund dieser Tatsache habe ich mich nun vernünftigerweise für ein 2. Paar VFF entschieden: den von Dir geliebten KSO Trek Sport! Was soll ich sagen? Ein Traum ging in Erfüllung.
    Endlich vollkommen schmerzfreies, minimalistisches Laufen auch abseits der Zivilisation.xD
    Und neben der deutlich griffigeren, dickeren Sohle bietet der Trek Sport einen wesentlich höhren Schutz vor nasskaltem Wetter.
    Während ich in den KSO nach jedem Lauf mit tauben, schmutzigen und klitschnassen Füssen zu kämpfen hatte, bleiben diese im Trek Sport erstaunlich „warm“ und trocken. Also beide Daumen hoch für den Trek Sport!
    Lediglich auf Asphalt oder am Strand ziehen die Trek Sport gegenüber dem Standard-KSO ganz klar den Kürzeren, der das Barfusslaufen imitiert
    wie kein zweiter Laufschuh. Daher bich ich sehr glücklich für den Fall der Fälle auf den KSO zurückgreifen zu können.
    Was auch ich leider Gottes immer noch nicht testen durfte, ist die Funktionalität der Five Fingers bei Schnee und Eis.
    Daher hoffe ich, dass wir dieses Jahr eventuell doch noch mit 1-2 Wochen Schnee beglückt werden.

    In diesem Sinne, auf ein „laufreiches“ Jahr 2012!

    LG

    Christian

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    • DocRunner

      Hallo Christian,

      danke für Deinen Erfahrungsbericht, kann Deine Erfahrung nur bestätigen. Der KSO Trek Sport ist hervorragend auf den Trails, allerdings empfinde ich Nässe darin eher unangenehm. Auf den meist sehr matschigen und süffigen Strecken, die ich inzwischen erlaufen habe, hat der Schuh kaum Gelegenheit wieder abzutrocknen und dann wird es nach maximal zwei Stunden unangenehm, da die Haut aufgeweicht ist. Aber ich habe eine Alternative gefunden, die bisher funktioniert (Merrell Trail und Embark Glove).
      Auf Läufe im Schnee freue ich mich auch schon, allerdings hoffe ich dann barfuß unterwegs zu sein, denn das ist eine Erfahrung, die mir noch gänzlich fehlt: Barfuß im Schnee 😀
      Dein Kommentar hat mich sehr gefreut und ich hoffe es findet hier weiter ein reger Austausch statt, was ähnliche Erfahrungen angeht.

      Salut

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