Projekte und Rekonvaleszenz

Wenn man zur läuferischen Untätigkeit verdammt ist, nutzt man die Zeit und die Energie, nicht nur für die Rehabilitation, sondern auch für die Entwicklung von neuen läuferischen Projekten. Schluss mit den Verallgemeinerungen und ganz konkret: die spärliche Freizeit habe ich mit der Fortführung einer im letzten Jahr begonnenen Idee für ein Laufprojekt genutzt und bin überzeugt davon, dieses im laufenden Jahr wenigstens in Etappen zu verwirklichen, insbesondere da ich im letzten Jahr bereits knapp die Hälfte schon abgelaufen bin in zwei Etappen. Um was es geht? Um den schnuckeligen Remstal-Höhenweg.

Die Ausschilderung ist vorbildlich

Etappe 2 bin ich schon in umgekehrter Richtung gelaufen, nachdem ich zuvor an der Rems entlang nach Schorndorf  gelaufen war, und Etappe 9, 10 und 11 etwas modifiziert mit knapp 60 Kilometern habe ich in Gesellschaft am Stück gemeistert, allerdings jäh durch einen Sturz eines Laufkollegen beendet.

Konkret habe ich vor, Etappe 2 bis 11 in drei Etappen zu laufen, sprich eine Gesamtstrecke von 200 Kilometern mit ca. 3700 Höhenmetern. Ob ich es an drei aufeinanderfolgenden Tagen schaffe, weiß ich momentan noch nicht, eventuell versuche ich es an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden, es kommt auf meine Form und auf die verfügbare Zeit an. Vom Schreibtisch aus betrachtet scheint alles so einfach, aber ich muss erstmal wieder laufen können 😉 Darüber hinaus hoffe ich noch auf etwas Begleitung, wobei ich bisher nur von einer Person ein positives Signal bekommen habe. Den gesamten Höhenweg am Stück zu laufen traue ich mir in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht zu, dafür müsste ich viel mehr trainieren können und das sehe ich im Moment nicht.

Zurück auf den Boden der Tatsachen, mir geht es momentan sehr gut, durch das sehr regelmäßige Krafttraining haben sich meine Rückenmuskulatur und die sogenannte Core-Muskulatur extrem stabilisiert und auch meine Beweglichkeit hat sich durch die Gymnastik gesteigert. So fit war mein Körper glaube ich noch nie, allerdings halte ich das Training, in dem Maße wie bisher, auch nicht mehr lange durch 😉

Am Montag und Donnerstag mach ich einmal eine Stunde Krafttraining und einmal 45 Minuten Gymnastik mit meinem Sport- und Physiotherapeuten, man könnte auch sagen, er ist inzwischen zu meinem Personal Trainer geworden 🙂 Er leidet, wie ich, unter präseniler Bettflucht, so dass ich bereits um 6.00 Uhr bei ihm morgens einchecke. An den anderen Tagen mach ich abwechselnd Krafttraining und Gymnastik ohne seine Aufsicht, allerdings in seinen heiligen Hallen. Mittwoch Abend dann gewohnt zum Tai Chi Chuan zur Entspannung und zum Training der Körperbeherrschung. Bisher war ich dann am Samstag und Sonntag für je ein bis zwei Stunden auf dem Ergometer mit anschließender Heimgymnastik, und habe mir an den letzten beiden Wochenenden noch eine kleine Liegeradtour gegönnt um wenigstens ein bisschen Natur erleben zu dürfen, ja bis…bis ich am Samstag erstmals unter physiotherapeutischer und fachorthopädischer Anleitung barfuß aufs Laufband durfte. Es war einfach nur wunderbar, obwohl die Pace mit 8:30 Minuten pro Kilometer absichtlich grottig war, habe ich die zwei Kilometer so was von genossen, denn es war wieder richtiges Laufen. Meine medizinische Aufsicht war mit dem Ablauf sehr zufrieden, so dass der Kernspintermin auf nächsten Freitag festgesetzt wurde, was ja eine Woche früher als geplant ist. Wenn dann alles okay ist, gebe ich wieder Vollgas. Ne, war nur ein Spass, habe ein sehr festes Programm mit meinem Therapeuten für April und Mai ausgearbeitet, was noch Zurückhaltung beinhaltet, betreffend Distanz und Höhenprofile. Allerdings sind die Aussichten schon mal vielversprechend, bald schon wieder zur Mentaldusche nach draussen zu dürfen 😀 Auch wenn mein erlaubtes Pensum und wahrscheinlich auch meine Leistung weit von allem Gewohnten entfernt sein werden, freue ich mich wie Bolle auf den Spass, den ich haben werde und wer weiss, vielleicht kann ich ja dann im Herbst mein o.g. Projekt verwirklichen.

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

25 responses to “Projekte und Rekonvaleszenz

  • Steve

    Das klingt doch super.
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Auf eine gute Genesung und die Verwirklichung deines Projekts.

    Viele Grüße

    Steve

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  • Deichlaeufer

    Auf meine Begleitung mußt Du leider verzichten, lieber Christian. Das ist mir doch zu harter Tobak 🙄

    Da hast Du Dir sehr ehrgeizige Ziele gesteckt. Viel Glück und Gesundheit dafür. Dein Sportprogramm war bzw. ist ja auch sehr ambitioniert. Kein Wunder das Du immer so wenig Zeit hast 😉

    Alles Gute für Deinen Wiedereinstieg ins Läuferleben!

    Liebe Grüße
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      die Strecke ist aber wunderschön und es sind vor allem Pfade durch Wald und Wiesen, die man sonst nur schwer entdeckt, also von daher überleg es Dir 😉 Ich bin mir auch noch nicht so sicher, wann ich es angehen kann, aber es ist ein Ziel.
      Das Sportprogramm ist nicht von mir so gewählt, sondern von meinem Orthopäden – ein sehr guter alter Freund – und meinem Therapeuten – leider auch schon länger ein guter Bekannter – für mich ausgearbeitet. Der verbliebene Rest an Zeit ist genauso groß wie vorher, da ja die Reha am frühen Morgen stattfindet.

      Salut

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  • midlifecrisis65

    Das liest sich ja toll. Christian ist wieder da! Und so fit, wie du schreibst, dass einem ja fast Angst und Bange wird.
    Ich drücke noch mehr die Daumen. Möge deine Heilung weiter so konsequent fortschreiten! Nur nichts übertreiben, aber wem sage ich das!?

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht. So ein Projekt ist ja schließlich nicht das Schlechteste für Leute wie wir es sind 😉

    Liebe Grüße
    Rainer

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,
      Angst und Bange wird eher mir, wenn ich an vergangene Tage denke, denn die körperliche Fitness spiegelt nicht die Ausdauer wieder und ich werde, so bald ich denn darf, wohl eher bei Null beginnen, aber ich übe mich in Demut 😉
      Ob das Projekt so in diesem Jahr durchführbar sein wird, wird die Zeit bis zum Herbst zeigen, aber es hat keine Eile, denn es kommen noch viele weitere Jahre des Laufens, davon bin ich überzeugt 😉

      Salut

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  • Weinbergschnecke

    Endlich, lieber Christian! Das disziplinierte Alternativprogramm hat dir sicher gut getan. Aber letztlich geht doch nichts über das Laufen, wie auch ich in meiner monatelangen Verletzungspause feststellen musste.

    Liebe Grüße – ich wünsche dir einen guten Wiedereinstieg ins Laufen und drücke dir die Daumen für das Projekt „Remstal-Höhenweg“ und all deine anderen Laufpläne!

    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,
      Deine ersten Zeilen sprechen das aus, was ich seit einigen Tagen denke und weshalb ich immer ungeduldiger werde. Ich habe zwar schon öfters kund getan, dass ich nicht mehr laufen „muss“, das bezog sich aber ganz klar auf einen Zustand, in dem ich wählen kann, ob oder ob nicht. Verdammt zu sein aufgrund einer Verletzung die Füße still zu halten ist etwas ganz anderes 😉
      Viele Laufpläne habe ich nicht, ich möchte wieder abends von der Praxis heim laufen dürfen und vielleicht den Höhenweg noch in diesem Jahr angehen, mehr muss gar nicht sein…

      Salut

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  • Brigitte

    Guten Morgen lieber Christian!

    Presenile Bettflucht?! Da kann ich mithalten – leider. Nur steh ich um 6 Uhr noch nicht auf einer Übungsmatte *ggg*.

    Es freut mich wahnsinnig zu lesen, dass du bald wieder richtig laufen kannst. Vorallem wo jetzt die schöne Jahreszeit anfängt (wobei dir das ja sowas von wurscht ist). Wozu doch deine erzwungene Laufpause gut war; nut bist du fit wie ein Turnschuh *lach*.

    Für dein Ziel kann ich dir nur wünschen, dass du es erreichen wirst. Für mich ist das einfach unvorstellbar so eine Strecke zu laufen.

    Liebe Grüße und lass dich drücken!
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,
      leider ist bei mir schon seit ca. 20 Jahren, die Nacht meist um 5.00 Uhr rum, manchmal gelingt es mir noch einmal einzuschlafen, fast immer ist die Nacht und der erholsame Schlaf dann aber vorbei. Wobei es mir momentan eher zu Gute kommt, dass ich ein Frühaufsteher bin.
      Das mit der Fitness wird sich zeigen, wenn ich wieder laufen darf, aber ich merke, dass meine Haltung sich doch sehr verbessert hat, und das in nur zwei Monaten. Ob ich die geplante Strecke noch in diesem Jahr laufen kann, weiss ich nicht und ist gar nicht so wichtig, Hauptsache ich darf wieder…

      Zurückdrücker und ein ganz liebes Salut

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  • Gerd (diro1962)

    Das hört sich prima an. Und ich bin mir sicher, dass solche Projektplanungen durchaus eine „heilungsfördernde“ Wirkung haben. Ich wünsche es Dir auf jeden Fall von Herzen.
    Was dein aktuelles Fitnessprogramm betrifft beneide ich Dich. Gerade diese Art der Betätigung ist mir ja schon immer ein Greuel. Zwar bin ich im Augenblick dabei mein Lauf-ABC, mein Krafttraining und und das Dehnen regelmäßig zu absolvieren. Aber so intensiv wie Du es betreibst (wenn auch nich ganz freiwillig .;-) ) kriege ich das wohl nie hin. Obwohl die Auswirkungen auf unseren Sport doch unverkennbar und nachgewiesen sind!
    Ich wünsche Dir alles Gute auf deinem Weg der Besserung und drücke alle Daumen dass Du deine Ziele wie gewünscht umsetzen kannst.
    Und bei den Hagen Hills hoffe ich endlich auf einen gemeinsamen Lauf! 😉

    LG Gerd

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    • DocRunner

      Lieber Gerd,
      heilungsfördernd? Es war eher aus der Ungeduld heraus geboren und hat mich noch etwas rastloser gemacht.
      Ich kann Dir sagen, Dein Neid ist fehl am Platze, ich muss(te) mich oft genug zwingen zur Therapie zu gehen, denn wirklich viel Spass macht es nicht, nur wenn Du dann merkst, dass sich an verschiedenen Stellen etwas Positives verändert hat, dann weißt Du für was es gut war. Ich bin aber davon überzeugt, dass ich so bald ich wieder frei und planlos laufe, die zusätzliche Beübung in den Hintergrund tritt, und ganz ehrlich auf Dauer ist so ein Therapeut und Trainer ganz schön teuer 😉
      Vielen Dank mein Lieber, das mit den Hagen Hills lass ich mal so stehen, eventuell per Mail mal mehr.

      Salut

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  • Din

    Es scheint ja etwas voran zu gehen. Ich leide mit, denn nach meiner Auszeit im letzten Jahr, weiß ich ganz genau, was es heißt auf dem Bett zu liegen „und die Kinder draußen spielen zu sehen“!
    Mittlerweile gehört neben dem Laufen die Stärkung meiner Mitte zu den bevorzugten Trainingseinheiten und seit dem letzten Jahr habe ich riesen Leistungssprünge gemacht, die es so sicher nicht wieder geben wird. Du kannst dich also freuen, auf das, was kommt, wenn es bei dir wieder richtig losgehen kann.
    Schön auch, wenn man einen Physiotherapeuten gefunden hat, der einen versteht. Meine hat sich als „kleines“ Wunder herausgestellt, eigentlich Pilateslehrerin aber auch Osteopathie Therapeutin, die einige „Schieflagen“ in meinem Körper begradigt hat.
    Dir also auch weiterhin gute Besserung und viel Spaß bei deinen neuen Projekten. Da hast du ja ein schönes Ziel vor Augen.

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    • DocRunner

      Liebe Din,
      Du machst mir Mut, obwohl ich froh bin, die Intensität, was Gymnastik und Kraftübungen angeht, bald etwas zurückschrauben zu können, denn wirklich Spass macht es nicht und bei mir hat sich inzwischen eine gewisse Langeweile eingestellt. Aber der Effekt ist unübersehbar bzw. ich bemerke es schon im Alltag, was sich alles verbessert hat.
      Mein Therapeut ist ein absoluter Goldschatz, er wusste von Anfang an, was gut für mich ist und hat mit mir zusammen Pläne für den Wiedereinstieg gemacht um mich auch dabei zu unterstützen. Das hat mir sehr gut getan und hat mir in den ersten Wochen wieder Mut gemacht, denn da sah es ziemlich düster aus in mir drin 😉
      Ein Ziel zu haben ist gar nicht schlecht, war ich doch in den letzten zwei Jahren absichtlich ziellos unterwegs, aber das werde ich auch zukünftig wieder sein, denn das ist meine Art des Laufens 🙂

      Salut

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  • ultraistgut

    Mein lieber Christian,

    das liest sich gut – komplett gut – Hoffnung auf bessere Zeiten mit eingeschlossen.

    Es schließt sich auch für mich der Kreis, dass gezieltes Muskeltraining zur Unterstützung des Läufers ein unabdingbares Muss ist, wobei es mich ein wenig wundert, warum du das nicht schon vorher regelmäßig getan hast. Ja, ich weiß, die Zeit, alles zu tun fehlt dir: Anstrengender Job, Familie, wenig Freizeit.

    Dass dir die ersten Schritte – wenn auch nur auf dem Laufband – e n d l i c h wieder das Gefühl des Laufens gaben, wie gut kann ich das nachempfinden, und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass auch die restliche Wartezeit bis zum endgültigen grünen Signal schnell vorbei gehen mögen, damit du dich mit der Planung und Vorbereitung deines neuen – zugegebenermaßen sehr ehrgeizigen Zieles – widmen kannst.

    Lass dich virtuell umarmen, mon cher – es geht aufwärts ! 😉

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    • DocRunner

      Danke, meine liebe Margitta,
      ich gebe Dir in allem Recht, aber ich will ehrlich sein, viel Spass macht es nicht und ich bin lieber auf meine Art unterwegs und stricke gelegentlich etwas Gymnastik in den Alltag ein. Mehr geht normalerweise auch nicht, da sonst der erholsame und erfrischende Effekt des Laufens zeitlich nicht mehr reinpasst. Das ist meine Art des Kompromisses, dafür habe ich keine Ambitionen auf tolle Zeiten oder ultralange Distanzen 😉 Obwohl ich manchmal (s. Projekt) auch andere Pläne schmiede.
      Wer mich kennt, weiss, dass mein Ehrgeiz sehr rational ist, sprich, nicht um jeden Preis setze ich alles durch. Ich verfolge eher beharrlich mein Ziel und lass die Zeit für mich arbeiten, deshalb sehe ich den Remstal Höhenweg eher in einem langfristigen Kontext. Ich weiss ja auch noch nicht, wie es in den nächsten Monaten weiter läuft, deshalb bin ich schon mit kleinen Schritten zufrieden. Die paar Meter auf dem Laufband waren genial und haben mir gezeigt, wie es weiter gehen kann und das war sehr schön und hat Mut gemacht.

      Salut ma chère

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  • SilberLäufer

    Christian! Schön, wieder von dir zu „hören“ und dabei zu erfahren, dass du in der Zwischenzeit ein ambitioniertes Projekt vorantreibst. Alle Achtung auch zu deinem Fitnessprogramm. Auch, wenn du es dann vielleicht nicht mehr in dieser Intensität betreibst, bleib dran!
    „Mutter Margitta“ hat dir diesbezüglich eh schon die Leviten gelesen *schmunzel*

    Egal, du hast hart an dir gearbeitet, mit dem Erfolg, dass du das „Tal der Leiden“ bald durchschritten hast. Ich glaube, ich kann in etwa nachfühlen wie’s dir geht!

    Ich freu mich für dich und wünsche dir alles Gute – Reinhard

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    • DocRunner

      Danke, lieber Reinhard, das mit dem Nachfühlen muss aber zukünftig nicht mehr sein. Von Verletzung und anderen Gesundheitsschwächen hatte wir beide definitiv genug in den letzten 12 Monaten 😉
      Das Fitnessprogramm ist eher eine Reha und hört sich touchier an, als es in Wirklichkeit ist, allerdings hat es jetzt schon Wirkung gezeigt. Was Margitta angeht, sie darf das und ich geb ihr sogar Recht 😀
      Ich seh schon das Licht am Ende des Tunnels….

      Salut

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    zuerst einmal freue ich mich zu lesen, daß Du extrem fit bist; so soll es sein und so darf es gerne bleiben, wie ich finde. 🙂 Und sofern Du langsam, dafür umso beständiger in den Laufmodus zurückkehren wirst, so steht Deinem grandiosen Vorhaben sicher nichts mehr Wege. Jenes finde ich übrigens sehr beachtlich, besonders auf die Höhenmeter bezogen, die mir – als Preuße (hier gibt es keine Berge) 😉 – viel Achtung einflößen. Und die Natur? Die wird sicher unbeschreiblich sein.

    Ich werde das mit Spannung verfolgen und freue mich schon auf die diesbezüglichen Beiträge.

    Alles Gute, vor allem viel Gesundheit.

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      vielen Dank für Deine Einschätzung, allerdings wird sich die Rekonvaleszenz noch ein paar Wochen hinziehen, aber hoffentlich mit wieder zunehmenden Lauffreuden 😉
      Der Remstal-Höhenweg ist von den Höhenmetern wirklich nicht so wild, nur wenige Anstiege mit 100-200 Höhenmeter, das meiste sind kleinere Hügel und etwas kupiertes Gelände. Ich bin mir sicher Du hättest keine Probleme mit den Anstiegen, eher mit den bergab Passagen, denn die sind für Ungeübte viel belastender und können sich Tage später noch mit Schmerzen in Oberschenkel, Knie und Rücken bemerkbar machen 🙂 Ich habe mich früher öfters von meiner Liebsten auf den Bergkuppen abholen lassen, wenn ich nicht mehr runter laufen wollte, die Idee für einen Läufer-Lift wurde jedoch von der hiesigen Stadtverwaltung abgelehnt 😀

      Nochmals Danke und Salut

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  • Einfach Joggen

    Viel Spaß bei deinem neuen Projekt. Ich muss auch sagen, dass ich mich mal lauftechnisch und vorallem streckentechnisch zu neuen Ufern bewegen sollte. Da kommt mir deine Idee gerade Recht.

    Ich könnte mal schauen, was es bei mir in der Nähe so alles zum Erlaufen gibt! 😉

    Gruß und erfolgreiche Woche
    Matthias

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    • DocRunner

      Morgen Matthias,
      vorerst ist das Laufprojekt nur auf dem Papier, zuerst müssen die Gräten wieder richtig funktionieren und dann muss die Kilometerleistung auch abrufbar sein 😉
      Ja, meistens findet sich vor der Haustür ein Fernwanderweg oder irgendein schöner Pfad, den man nur vorher nicht wahrgenommen hatte.

      Salut

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  • Daniel Kopp

    ich würde gerne mal den altmühl-panoramaweg laufen. aber hohe distanzen in folge vertrage ich leider nicht so gut, weshalb das wohl ein traum bleiben wird 😦

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  • Lust und Leiden « DocRunners Laufblog

    […] der Ausübung meines Sports. Die hochtrabenden Projekte, wie die drei Tälertour in Tirol oder der Remstalhöhenweg sind in weite Ferne gerückt. Aber genau da hat sich gezeigt, wie wichtig es war und ist, immer nur […]

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