Konfrontation

Die körperlichen Wunden sind weitestgehend abgeheilt, nur noch ein Hämatom am Oberschenkel zeugt von dem Hundeangriff. Die tiefsten Wunden sind allerdings nicht sichtbar, die kann keiner erkennen, die spüre nur ich. Tief im Inneren bleiben sie verborgen, sie tun nicht weh, aber sie lassen mich grübeln, nicht schlafen und viele Zweifel nagen an mir. Die ganze vergangene Woche habe ich gehadert und mit meinen Gedanken gerungen, die Liebe zum Laufen hat gesiegt und so habe ich mich am Samstag und Sonntag wieder auf verborgene Pfade in die heimischen Wäldern begeben. Und es hat sich gelohnt, sich den Ängsten zu stellen. Dennoch, selbst ein entferntes Hundegebell erhöhte die Herzfrequenz um einige Schläge, es ist einfach nicht steuerbar.

Die ersten Meter…

Entschlossen lief ich los und musste bereits nach den ersten Metern über einen quer über dem Pfad liegenden Baum klettern, ein Übrigbleibsel des Gewittersturms von Anfang Juli. Stetig ging es bergan und bereits nach einem Kilometer waren die ersten 150 Höhenmeter im Sack.

Die ersten Schritte…

Quer durch den Wald, mit unterschiedlichen Lichtstimmungen bei fast durchgehend bewölktem Himmel, ging es weiter. Ab und an blitzte die Sonne durch das noch grüne Blätterdach. Der Herbst ist spürbar, aber noch nicht mit aller Macht eingezogen. Noch wenige Wochen, dann dominieren wieder die Erdfarben, vorbei ist es dann mit der grünen Pracht. Umso mehr genieße ich es noch, diese frischen Farben.

Unendliche Pfade

Das stetige Auf und Ab im Wald gibt mir die Belastung, die ich brauche. Die Schrittlänge wird ständig geändert, die Schrittfrequenz auch, jedoch nicht in dem gleichen Ausmaß. Es ist ein Intervalltraining der besonderen Art. Kein Plan zwingt mich, nur das Geländeprofil gibt die Intensität vor. Die Natur bestimmt den Lauf, der Wald mit seinen Pfaden führt mich ohne dass ich darüber nachdenken muss. Und genau da ist dann der Punkt erreicht, es denkt mich…ein „flow“, genau zum richtigen Zeitpunkt. Es hat gut getan, ja, es hat einen heilenden Effekt gehabt. Ein Gefühl der Geborgenheit hatte mich kurz durchflutet…

Riesige Hindernisse

Fast fürchte ich mich den Wald zu verlassen, immer wieder zieht es mich zurück in das schützende Grün. Doch irgendwann trete ich den Rückweg an, es ist ein wunderschöner dicht bewachsener Trail, den ausser mir wahrscheinlich nur wenige in diesem Jahr gelaufen sind. Keine grobstolligen Muster von Fahrradreifen zeugen von Bikern, in keiner Karte verzeichnet und vom Weg aus kaum zu erkennen, doch da bin ich herunter gekommen…

Versteckte Pfade, die letzten Meter

Noch ein paar hundert Meter bergan, dann hat mich die Zivilisation wieder. Es hat sich gelohnt, nein, es lohnt sich fast immer die Schuhe zu schnüren und Ruhe und Trost in der Natur zu suchen. An Tagen wie diesen findet man sie dann auch und fühlt diese starke Zufriedenheit, dieses Gefühl der Ausgeglichenheit und inneren Ruhe, trotz der Angst, aber ich habe mich ihr gestellt….

Der letzte Anstieg…für heute 😉

Ich bin froh, dass ich mich mit dem Zweifel konfrontiert habe und ich werde es auch weiter tun. Ein verantwortungsloser Hundehalter und die damit verbundene Hundeattacke und die resultierende Verletzung werden daran nichts ändern…

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

24 responses to “Konfrontation

  • neroteddyhexe

    Hört sich gut an und die Bilder beweisen es – es hat sich gelohnt und mit der Zeit verblasst die Erinnerung und übrig bleibt das notwendige Maß Achtsamkeit.

    Es wäre schade gewesen darauf zu verzichten. Viel Spaß auch in Zukunft!

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    • DocRunner

      Danke Jana, an das Verblassen glaube ich ganz fest, denn es ist schon komisch, wenn die maximale Herzfrequenz nicht an den steilsten Anstieg sondern an Hundegebell gebunden ist 😉
      Nochmals vielen Dank
      Salut

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  • Brigitte

    Lieber Christian!

    Ich freue mich so sehr, dass die körperlichen Wunden bereits fast verheilt sind. Aber ich kenne das, die Wunden die tief in dier drin stecken verheilen nur ganz ganz langsam. Ich wünsche dir, dass sie ganz weg gehen.

    Die Bilder und dein Text sprechen für sich. Du hattest einen wunderschönen Lauf, den du sicher mit allen Sinnen genossen hast.

    Lass dich drücken
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,
      ich bin froh, dass ich losgezogen bin und es war zu 99% ein schönes Erlebnis, v.a. am Sonntag, als es dann noch zu diesem angenehmen Gefühl der gedanklichen Leere gekommen war. Wir werden sehen wie sich das Ganze entwickeln wird…

      Salut und ein Drücker zurück

      Christian

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    das aufzugeben, was man liebt, auf Grund eines einzigen negativen Ereignisses, wäre sicher der falsche Weg gewesen.

    Wo die körperlichen Wunden verheilt sind, war es das einzig Richtige, sofort wieder zu laufen. Der Wald und die Läufe darin haben sich ja auch besonders Mühe gegeben, Dir das zu zeigen.

    Diese traumhaft schönen Trails wollen auch in Zukunft von Dir gelaufen werden. Und ganz ehrlich: Du könntest doch auch garnicht ohne, oder?

    Liebe Grüße
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      Aufgeben gehört nicht in mein Repertoire, allerdings war ich schon dabei mir Alternativen zu suchen. Allerdings wäre kaum ein anderer Sport geeignet, ihn so auszuüben, wie ich es mit dem Laufen halte. Immer und überall dabei, unkompliziert und schnörkellos, ich denke, das findest Du bei keiner anderen Sportart 😉
      Was die Trails angeht, so war es wirklich traumhaft und fast wie gemalt…

      Salut
      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    du weißt gewiss, dass Konfrontation das Beste ist, was du im Umgang mit Ängsten tun kannst. Zumindest hast du danach gehandelt, bist raus auf die Piste – und wurdest mit tollen Erlebnissen belohnt. Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis die unschönen Erinnerungen verblasst sind und das mulmige Gefühl abgeklungen ist. Aber es lohnt sich, am Ball zu bleiben! Mit jedem derart gelungenen Lauf löschst du das negative Erlebnis ein wenig mehr aus dem Gedächtnis!

    Liebe Grüße
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      genau so ist es, ausweichen und verdrängen macht es nicht besser, sondern nur der Schritt nach vorne, auf die Angst zu kann Heilung bringen. Nicht ganz so heroisch, aber das habe ich mir am Samstag gesagt, als ich losgezogen bin und es hat gewirkt. Das Verblassen und das Auslöschen der Gedanken wird viel Zeit beanspruchen, aber ich bin zuversichtlich…

      Dir noch gute Besserung

      Salut
      Christian

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  • trailfuechsin

    Wenn die Liebe zum Laufen eine wahre Liebe ist, dann siegt sie immer, egal, was da passiert! Gut, sie verändert sich, aber da ist sie immer.

    LG Monika

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  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian,

    wie gut dass du sich der Angst gestellt hast, das ist der einzige Weg sie zu besiegen, der Schock sitzt tief, und es wird wohl noch eine Weile andauern, bis du wieder völlig unbeschwert unterwegs sein darfst – und du bist belohnt worden.

    Wünsche dir von Herzen, dass du in Zukunft nur noch Erfreuliches von deinen Läufen zu berichten hast und irgendwann auch ganz von dieser Last befreit werden wirst.

    Ich freue mich für dich, und das ist nicht so einfach dahin gesagt.

    Je t’embrasse, mon cher copain !!

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      es ist glücklicherweise nicht meine Art mich zu verkriechen, obwohl ich versucht war, erstmal längere Zeit zu pausieren, etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen. Doch bereits die zehn Kilometer vom Samstag haben mir gezeigt, dass es besser ist, sich aufzuraffen und raus zu gehen.
      Ich denke nicht, dass es nur Erfreuliches und Gutes in Zukunft geben wird, aber etwas weniger Übel als in 2012 würde mir schon genügen. Ich baue auf die letzten drei Monate, denn sie sind immer meine Freunde gewesen, der Herbst und der Winter, sie werden mich wieder aufbauen und ich hoffe im Januar dann ganz optimistisch ein neues Kapitel im großen Buch meines Lebenslaufes aufschlagen zu dürfen 😉

      Ich weiß liebe Margitta 😎

      Merci beaucoup et Salut ma chère copine

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    das freut mich sehr, daß Du Dich wieder der Geborgenheit der lieblichen Wälder hingibst. Das ist der richtige Weg. Ängste und Zweifel sind normal wie wichtig – in einem gewissen Rahmen, doch ich hoffe, Du reduzierst sie auf ein Maß, was Dich zukünftig nicht behindern wird. Meine eigene Anzahl an Hundeangriffen scheint hoch zu sein, aber wenn ich eine Relation zu den Tausenden von Hundebegegnungen an sich herleite, so ist der Anteil der Konflikte verschwindend gering; in diesem Sinn, möge es bei Dir ein Einzelfall gewesen sein.

    Falls eines Tages jemand aus dem Schatten unvermittelt herausbricht, so bin ich das, denn Deine Photos laden förmlich dazu ein, hinein zu springen und sich dem Laufgenuß hinzugeben. 😉

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Mein lieber Marcus,

      nichts würde mich mehr freuen als Dich Rotwild gleich aus dem Unterholz brechen zu sehen und mich überraschend auf den Waldpfaden begleitend, Du bist herzlich eingeladen 😉
      Es ist schon seltsam, Begegnungen mit Wildschweinen und Füchsen sind deutlich weniger bedrohlich und deshalb ziehe ich die tiefen Wälder vor, anders die Forstautobahnen und die Wege in den Weinbergen, hier wimmelt es von Weg versperrenden Ignoranten und verantwortungslosen Hundehaltern. Ich will aber auch nicht ungerecht sein, wie Du schon schreibst, die meisten Halter sind sich ihrer Verantwortung bewusst und vermeiden Schaden für Mitmenschen und ihre Lieblinge indem sie sie immer im Griff haben und so sollte es auch sein. Jedoch die schwarzen Schafe….

      Salut

      Christian

      PS: Beim nächsten Lauf im tiefen Wald werde ich nach Dir Ausschau halten 😀

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  • Täglichläufer

    Mein lieber Christian,

    gestatte mir höflichst eine zweite Antwort, aber das kann ich so nicht stehen lassen. Vorweg besten Dank für die Einladung, aber als Rotwild gehe ich wahrlich nicht durch, ich zähle mich eher zum Schwarzwild. 😀 😉

    Wildschweine stellen keine Bedrohung dar, hinsichtlich Menschen ist meine Wahrnehmung eine andere. Die sogenannten schwarzen Schafe wird es leider immer geben, aber gerade deswegen darf man sich nicht unterkriegen lassen.

    PS: Beim nächsten Lauf im tiefen Wald werde ich nach Dir Ausschau halten.

    Im Lexikon steht unter Täglichläufer: “Schwarz und lautlos, taucht meistens aus dem Nichts auf und erschreckt gerne.“ 😉

    Alles Gute,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      vor Schwarzwild fürchte ich mich zwar ein wenig, aber meine trüben alten Augen werden Dich schon rechtzeitig erkennen, obwohl Schwarzwild hört und riecht man meist bevor man es sieht 🙂 Deshalb gilt es das „lautlos“ erst noch zu beweisen 😉
      Nein, unterkriegen lassen wir uns wahrlich nicht, erst recht nicht, wenn es um das Laufen respektive Täglichlaufen geht, in diesem Sinne wünsche ich Dir viele gut gelaunte, lautlose und gesunde Kilometer und falls Du mich bei Dir im Wald entdeckst, weis mir bitte die Richtung gen Süden 😉

      Salut mein Lieber

      Christian

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  • Daniel Kopp

    ahhhh, dass scheint mir ein herrliches gebiet bei dir zu sein. ich liebe diese pfade durch dichten wald. meistens kann man auf ihnen ganz einsam unterwegs sein. das schöne bei euch ist halt, dass es weniger tannen- und fichtenholz als bei uns gibt. mit laubbäumen wirkt alles gleich viel freundlicher 🙂

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    • DocRunner

      Ja, Daniel, teilweise gibt es hier schöne Ecken und ich bin ganz froh, dass die nicht jeder kennt. Diese Pfade werden häufig von Bikern genutzt und weniger von Läufern. Die meisten rennen hier auf Asphalt durch die Gegend 😉
      Ich persönlich finde den Mischwald viel interessanter, v.a. wenn er nicht kultiviert ist, v.a. im Winter, da ist dann auch noch ein wenig (dunkel-)grün im Spiel.
      Salut

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  • Ginger

    Hallo lieber DocRunner

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zum ersten mal auf Deinem blog bin, obwohl ich Deine Kommentar schon seit einer Weile auf Margitta`s Seiteverfolge.

    Du schreibst sehr schön, und sehr offen. Was mir besonders gefällt ist, dass Du Dich immer wieder trotz aller Widrigkeiten aufraffst. Eine Passage hat mir hier in Deinem Artikel besonders gefallen „Laufen hat eine heilende Wirkung“. Das empfinde ich auch genauso wie Du, vor allem wenn man im Wald läuft, fernab jeglicher Zivilisation. Allein die Natur hat schon eine heilende Wirkung.

    Bleib dran – das Hunderlebnis hatte ich trotz großer Sprüche im Sommer kürzlich leider auch – allerdings von kleinen Viechern. Unverantwortlich sind die Besitzer. Obwohl ich Hunde sehr mag, habe auch ich eine gewisse Angst zurückbehalten (obwohl die Kläffer nicht gebissen haben) und schnauze schon jeden Hundehalter von Weitem an, ob die Hunde auch angeleint sind (ich bin kurzsichtig).

    Laufende Grüße aus der Pfalz

    Ellen

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    • DocRunner

      Hallo Elle,

      kein Problem, ich war glaube ich schon mal auf Deinem Blog, wenn ich mich recht erinnere, ist aber schon ne Weile her 😉 Ich bin leider kein so ein großer Kommentator, nur auf schon lange von mir gelesenen Blogs hinterlasse ich öfters einen Kommentar.
      Vielen dank, ich finde mein Geschreibsel nicht besonders toll, aber ich schreib einfach die Gedanken auf, wie sie mir meist beim Laufen in den Kopf kommen, allerdings hatte ich in diesem Jahr die „Seuche“, deshalb auch so vieles über Laufpause und Verletzung, es kann nur besser werden. Unterkriegen lass ich mich nicht, was das Laufen angeht, denn für mich ist die Einsamkeit und das Erleben in der Natur Ausgleich und meine mentale Dusche. Ich habe bisher nichts Besseres kennen lernen dürfen, was einen ähnlichen Effekt hat. Ob es immer heilt, bezweifle ich allerdings, jedoch hilft es bei vielen Dingen, die mir sonst den Alltag erschweren würden bzw. es macht vieles in meinem Leben um einiges einfacher.
      Über den Hundeangriff mag ich gar nicht mehr so viel sagen, ich habe inzwischen damit abgeschlossen. Es tut mir leid, dass Du Ähnliches erleiden musstest bzw. die Angst mitläuft. Ich bemerke auch immer noch eine Verkrampftheit, wenn ich schon andere Menschen im Wald sehe, sofort suche ich die Umgebung nach Hunden ab, ist irgendwie blöd, aber es wird sich legen, da bin ich sicher 😎

      Salut
      Christian

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  • Ginger

    PS: Darf ich Dich verlinken? Vielleicht hättest Du ja Lust, auf meine Blog einen Gastbeitrag zu schreiben über die Auswirkungen des Laufens auf Bluthochdruck aus Sicht des Arztes?

    Gruß

    Ellen

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  • Ginger

    Lieber Christian,

    heute hatte ich so einen Tag, der einfach nur Sch…… war, privat, gesundheitlich und geschäftlich. Irgendetwas in mir versuchte sich durch all meine negativen Gedanken zu kämpfen und zu rufen: Geh Laufen! Irgendwie habe ich es tatsächlich geschafft, die Schuhe zu schnüren und den Schritt vor die Haustür zu wagen.
    Jeder Schritt eine Qual – keine Lust, kein Elan, meine Gedanken kreisten um meine Sorgen. Ich lief weiter, habe es verflucht, bis ich gemerkt habe, dass ich meine Gedanken in eine andere Richtung lenken muss. Ich habe tatsächlich an Deinen Artikel und „laufen heilt“ gedacht, ein positiver Impuls. Ich bin dann irgendwie im Wald angekommen, mit tausend Pausen, mir ging es immer noch nicht viel besser. Mit Strecke und noch mehr Strecke im Wald ging es mir allmählich besser.
    Allerdings hatte ich selten so viele Zipperlein wie heute und musste etliche Pausen machen. Dennoch, wieder einmal hat das Laufen geholfen und ich fühle mich besser und stärker. Jetzt eine heisse Dusche, schöne Musik und ein Konzept für die nächste Woche.

    Liebe Grüße

    Ellen

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    • DocRunner

      Liebe Ellen,

      wie ich schon schrieb, das gehört leider dazu, Laufen hilft nicht immer, v.a. wenn man sich erhofft, dass es durchs Laufen besser wird, wird einem oft die reinigende und positive Wirkung verwehrt. Trotzdem freue ich mich, dass ich Dir einen „Impuls“ geben konnte. Als ich im Sommer nur Kurzstrecken laufen konnte und ständig durch Müdigkeit, Schmerzen und Sorgen geplagt war, waren es nur wenige Momente, die mich weiter gebracht haben, aber genau das hat mir geholfen, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Es war fast immer eine Qual, aber im Nachhinein war es genau das Richtige, ohne diese ständige Quälerei, würde ich immer noch feststecken und das ist es, was ich meine mit „Laufen heilt“, es ist ein dynamischer Prozess, es braucht Geduld und oft genug auch Überwindung 😀
      Lass Dich nicht unterkriegen von den alltäglichen Sorgen und Ängsten. Ich wünsch Dir trotz der Misere eine angenehme Woche und hoffentlich bald wieder schöne und erholsame Kilometer ohne Zipperlein 😎

      Salut
      Christian

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