Lust und Leiden

Es gibt so viele verschiedene Beweggründe zu laufen, und es gibt fast genauso viele Arten wie der Einzelne läuft. Es gibt die Ambitionierten, die immer vorne dabei sei wollen, die Ausdauernden, die ihre eigenen Grenzen kennen lernen und diese auch sprengen wollen, und es gibt die Millionen, die laufen weil es Ihnen Spass macht oder weil sie fit bleiben wollen, die es für ihre Gesundheit oder ihr Gewichtsideal tun. Die Erfahrenen, so wie Margitta, die auch immer wieder das Dunkel gesehen haben, doch nie aufgeben. Oder Volker, der aus heiterem Himmel einen Einbruch erlebt hat. Am schlimmsten hat es Gerd erwischt, der in ein tiefes mentales Loch gefallen war. Auf der anderen Seite gab es die Glücklichen, wie Steve oder Rainer, die mit viel Freude und Erfolg in den vergangenen Monaten unterwegs waren. Jeder kennt diese beiden ungleichen Seiten der Medaille, Erfolg und Frust, Lust und Leiden. Es liegt so nahe beieinander und keiner kann voraus sehen wie es Morgen aussieht. Ein hohes Maß an Zufriedenheit in seinem Sport zu erreichen ist jedoch allen gemein, egal warum ein jeder läuft.

Ich habe mir in diesem Jahr viele Gedanken über dieses Thema gemacht, da ich fast durchgehend mit Problemen zu kämpfen hatte, die mir das Laufen, so wie ich es mir wünsche, verwehrt haben und es auch in der Laufblogszene von anderen lesen durfte. Dennoch ist es ein unlösbares Problem. Denn kein Training und keine Maßnahme kann einen schützen, das es einen erwischt. Verletzung, Krankheit, Probleme im privaten oder beruflichen Umfeld können zu eben diesem Unbill führen. Ich habe daher versucht meinen Laufstil zu optimieren, mit zwar viel anhaltender Motivation, aber ohne Garantie auf Erfolg, was ich in 2012 dafür umso heftiger kennen lernen durfte. Also habe ich angefangen, nachdem ich 2009/2010 meine Ambitionen bereits beerdigt habe in einen anderen Leistungsbereich vorzustossen, an meiner inneren Haltung und Einstellung zu arbeiten. Was das bedeutet  habe ich am Anfang nicht gewusst, aber ich durfte es erfahren. Ich habe mich mit sehr wenig zufrieden gegeben, nach der Mittelfußfraktur im auslaufenden Winter. Noch weniger wurde es dann im Laufe des Frühjahres/Frühsommer aufgrund anderer gesundheitlicher Probleme bei mir und meiner Familie. Ich habe es gehasst und nicht gewusst, wie es weiter gehen soll. Das Laufen war ein schmerzhafter und meist frustrierender Begleiter. Die wenigen glücklichen Momente wogen es am Anfang nicht auf, und gerade als es wieder besser lief, kam der Hundeangriff, der mir eine weitere Gefahr beim Laufen vor Augen geführt hat. Sprich ein kontinuierliches Auf und Ab (!sic) waren die einzige Kontinuität bei der Ausübung meines Sports. Die hochtrabenden Projekte, wie die drei Tälertour in Tirol oder der Remstalhöhenweg sind in weite Ferne gerückt. Aber genau da hat sich gezeigt, wie wichtig es war und ist, immer nur an den nächsten Lauf oder noch minimalistischer an den nächsten Schritt zu denken. Das hat mir geholfen um die Freude und Zufriedenheit beim Laufen und damit auch im Rest meines Lebens zurück zu gewinnen. Ich schreibe das hier nicht, weil ich Mitleid brauche, sondern weil ich denke, dass der Kampf sich lohnt und weiter auszahlen wird. Laufen macht stark, es hilft nicht immer, aber so, wie ich beim Laufen immer wieder eine Grenze überschreiten durfte und Neuland entdecken konnte, so habe ich für den Alltag gelernt. Ich habe mich nicht verändert, aber der Umgang mit der Lust und dem Leiden hat sich verändert. Ich habe gewonnen!

Hier zieht es mich hin

Am Samstag war es dann die Lust, die mich gepackt hatte. Ich hatte auf Regen gehofft und wurde mit Sonne und Föhn belohnt. Fast schon zu warm war es an den Aufstiegen in den Schurwald und ich kam mächtig ins Schwitzen. Ziemlich dehydriert zog ich dann auf den mir wohl bekannten Trails durch den Wald. Einsam war ich unterwegs bis ich dann mit einem Sprung aus dem Wald auf einer Aussichtsplattform landete und mich plötzlich in einer Menschenmenge aus Wanderern befand. Die Gruppe genoss eine geführte Tour durch die Weinberge und wurde gerade verköstigt mit Sekt, Wein und Schnittchen. Ich spürte etwa 40 Augenpaare, die mich musterten und fast genauso erstaunt dreinblickten wie ich selbst. Grinsend winkte mich der Organisator zu sich her und drückte mir eine Flasche Mineralwasser in die Hand. Er erzählte mir dann, dass er mich schon öfters in den Weinbergen gesehen habe und ich kann mich erinnern, dass wir uns schon öfters gegrüßt hatten. Die Flasche wurde schnell von mir gelehrt und es ging wieder zurück ins Gelände. Nach knappen 20 Kilometern ging es wieder hinunter ins Remstal und an einem kleinen Bach entlang an Obstwiesen vorbei – wobei ich mir noch einen einsamen Mostapfel vom Baum pflückte – zurück nach Hause. Das war Lust und hat noch mehr Lust gemacht. Heute folgte dann das Doppelpack, zuerst alleine im Regen am Vormittag relativ eben am Fuße der Weinberge entlang, um dann am späten Nachmittag mit meiner Liebsten noch eine starke Stunde und knappe 200 Höhenmeter gemütliche Regeneration zu genießen. Also, eigentlich alles in Ordnung und vorerst kein Leiden mehr, das Lachen im Gesicht ist wieder da 🙂

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

39 responses to “Lust und Leiden

  • Jana Melath

    Sehr schön ge- und beschrieben und es zeigt Geduld wird belohnt zumindest beim Laufen 🙂 … weiterhin ganz viel Spaß!

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  • Blumenmond

    Schön geschrieben und vor allen Dingen der letzte Satz gefällt gut.

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  • Steve

    Danke für die Erwähnung und diesen tollen Beitrag.

    keep on trailrunning

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  • Brigitte

    Lieber Christian!

    Der allerletzte Satz gefällt mir so wahnsinnig gut. Der sagt einfach alles aus! Ich hoffe, dass das Lächeln in deinem Gesicht wieder bei jedem Lauf mit dabei ist.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,

      das hoffe ich auch, große Katastrophen brauch ich keine mehr, die hatte ich zu genüge. Und die kleinen? Die vertreiben das Lächeln nicht so schnell. Dir geht es hoffentlich auch gut?

      Salut
      Christian

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      • Brigitte

        Lieber Christian!

        Dann lieber die großen Katastrophen weg lassen (wenn das nur ginge).

        Mir geht es soweit recht gut. Nur der 1. Geburtstag ohne meine Mama war etwas hart!

        Liebe Grüße
        Brigitte

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        • DocRunner

          Du sagst es, liebe Brigitte, es gibt meist keine Wahl und das ist auch gut so 😉
          Die Zeit wird dafür sorgen, dass der Schmerz verschwindet und dann bleiben die guten Erinnerungen, auch an solchen Tagen, ich wünsch Dir weiterhin viel Kraft im Umgang mit der Trauer.

          Salut
          Christian

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    die Beweggründe für das Laufen und die Art, dieser Leidenschaft nachzugehen, sind so vielfältig – ist das nicht einfach großartig!? Auch bei mir hat sich in den letzten Jahren verletzungs- und berufsbedingt die Motivation mehrfach verschoben. Und dabei habe ich gemerkt, dass es nicht DEN Weg gibt, das Laufen zu betreiben, sondern viele verschiedene. Flexibel sein und genau hinspüren, welcher Weg für mich selbst gerade stimmt, heißt die Devise. Eine Herangehensweise ist immer die passende, um sich die Liebe zum Laufen und die Lust dabei zu bewahren. Wir müssen sie nur entdecken! Ich freu mich sehr darüber, dass auch dir das wieder gelungen ist!

    Liebe Grüße
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      wie ich schon schrieb, es ist etwas ganz Individuelles, wie oder warum der Einzelne läuft und genau deshalb gibt es kein Patentrezept. Mich begeistert nur immer wieder die Entwicklung, die man durchmacht. Ich bin ja ein absoluter Bürokrat, wenn es um meine Interessen und mein Gefühlsleben geht, sprich es wird alles notiert in kleine Notizbücher und das schon seit über 20 Jahren und ich finde es immer wieder verblüffend, was ich da lesen darf und wie sich das alles entwickelt hat. Beim Laufen fällt es mir am meisten auf. Zuerst die Entwicklung des Laufstils und dann die innere Haltung, alles fließt und das ist einfach faszinierend. Rückschläge sorgen für die Erfahrung genauso wie die Erfolge 😉
      Salut
      Christian

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    Lust und Leiden, besser kann man das Thema Laufen überhaupt nicht überschreiben. Solange die Waage sich aber eindeutig Richtung Lust senkt ist alles in Ordnung. Augenblicklich hat bei mir mal wieder das Leiden das höhere Gewicht. Der Einbruch vom Samstag, die Sorge um die Gesundheit und daraus resultierend die Sorge um die Teilnahme in Frankfurt.

    Aber auch das wird bald wieder Schnee von gestern sein. Dann siegt genauso wieder das Lachen im Gesicht wie bei Dir. So soll es sein, dass macht das Laufen aus.

    Dann bleibt auch Selters statt Sekt ein Genuss 🙂

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      ich hoffe sehr, dass sich bei Dir wieder das Barometer auf Lust verändert, aber zuerst kurier Dich mal aus, dann sieht eh schon wieder alles besser aus. Auch Du hast im letzten Jahr eine harte Zeit überstanden und dagegen ist das jetzt hoffentlich ein Klacks 😉
      Das Lachen gehört dazu nur darf man es nicht immer erwarten, es ist wie mit dem Regen 🙂

      Salut und gute Besserung

      Christian

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  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian,

    “ Ein hohes Maß an Zufriedenheit in seinem Sport zu erreichen ist jedoch allen gemein „.

    Was für ein genialer Satz, und genau so verhält es sich, jeder von uns hat seine eigenen Vorstellungen vom Laufen, von der Bewegung im allgemeinen, aber alle möchten wir nur eines: zufrieden sein, der eine erreicht es, indem er ständig seine Bestzeiten nach oben schraubt, beim anderen genügt es, sich in der Natur verletzungsfrei bewegen zu dürfen. Viele werden durch Verletzungen, Krankheiten oder sonstiger Ausfälle bescheiden, lernen das zu schätzen, was sie verloren haben und sind dann mit weniger zufrieden, mit dem, was ihnen zu diesem Zeitpunkt gerade vergönnt ist.

    In anderen Worten, man lernt zum ersten aus seinen Fehlern, man lernt, mit weniger zufrieden zu sein, man lernt alles Gute viel mehr zu schätzen, für uns ist das Gute nun mal unter anderem das Laufen.

    Schön deine Zusammenfassung – deine Durststrecke scheint zum Glück vorbei, du genießt in vollen Zügen, vielleicht noch viel mehr als zuvor, weil du weißt, dass es auch anders sein kann – du und ich.

    Ich freue mich sehr für dich – genieße deine Zeit und gönne dir sooft es geht das, was du liebst !

    Bonne chance, mon cher copain !

    Schmerzen lehren Denken
    Denken macht weise
    und Weisheit lässt das Leben ertragen
    Nicht von mir, aber trotzdem gut
    Verfasser unbekannt !

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      Bescheidenheit ist meist ein guter Partner, insbesondere wenn es „nur“ um ein Hobby geht: Das Problem ist nur, dass das Hobby auch ein Teil des Alltags sein kann und man erwartet immer den gleichen oder einen noch besseren Effekt. Und das funktioniert halt nicht, sonst wären wir alle superschnell und könnten 1000 Kilometer am Stück laufen 😉
      Diese Zurückschalten, sowohl beim Laufen als auch im Berufs- und Privatleben ist nicht immer einfach und es braucht Geduld und eine veränderliche Schmerzgrenze, das durfte ich erfahren und leider auch fast 9 Monate lang spüren. Ich mag Umstellungen nicht so sehr, ein langsamer dynamischer Prozess der Veränderung bringt ist da wesentlich angenehmer, nur wer hat die Wahl?
      Das Zitat gefällt mir, obwohl ich die erste Zeile gerne ändern würde: Freude und Schmerzen lehren Denken…finde ich besser, nur nehmen wir Freude als eher selbstverständlich hin und machen uns wenig Gedanken über das warum

      Vielen Dank liebe Margitta, und eigentlich gönn ich mir fast immer was ich liebe 😎

      Salut ma chère
      Christian

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  • Pierle

    „Also, eigentlich alles in Ordnung und vorerst kein Leiden mehr, das Lachen im Gesicht ist wieder da “

    Schön, zu lesen. 🙂

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  • Rainer Neubert

    Es ist schön, dich in unserem gar nicht so kleinen Laufblogstammtisch zurück zu haben. Du träumst von den Bergen? Ich auch. Eine unvergleichliche Herausforderung, gepaart mit unvergleichlichen Eindrücken und Gefühlen, auf dem Dach der Welt zu laufen.

    Dass Du offenbar auch noch die Hundeattacke nicht nur köperlich, sondern auch mental gut gemeistert hast, freut mich sehr. Auch wenn inzwischen zwischen Deinen Zeilen eine gewisse Vorsicht mitklingt – oder soll ich es Weisheit nennen?

    Das richtige Maß muss jeder für sich finden, auch beim Laufen. Und ich werde darauf achten, dass mir der Spaß nicht abhanden kommt. Die Zeit der Bestzeiten ist vorbei. Das ist zumindest derzeit mein Gefühl. Mal sehen…

    Liebe Grüße von der Mosel

    Rainer 😎

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,
      ich war nie weg, aber so langsam bin ich wieder mit Herz und Hirn dabei 😉
      Zum Glück muss ich nicht nur träumen, am Wochenende geht es in den Hochschwarzwald, ganz alleine, nur ich und zwei oder drei wunderbare Trails, ich freu mich schon und habe schon die Koffer gepackt 😀
      Der Hundeangriff ist leider noch nicht ganz verdaut, das Mentale ist immer noch etwas mitgenommen, aber ich kann das meisterhaft verdrängen und auch bekämpfen, sonst wird das nichts. Am Sonntag bin ich zum ersten Mal an der Stelle vorbei gelaufen, meine Frau hat mich begleitet und beschützt :mrgreen:
      Das mit dem Spass ist wichtig beim Laufen, aber nach so einem Jahr bei Dir, hält der positive Effekt hoffentlich lange an…

      Salut
      Christian

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  • Frank Biermann

    Der Kampf, lieber Christian, wird sich immer lohnen und du bist der Beweis dafür. Wer solche Dinge übersteht wie du dem ist noch einiges in der nächsten Zeit zuzutrauen. Viel Glück und Gesundheit weiterhin.

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    • DocRunner

      Du hast eine hohe Meinung von mir, lieber Frank, ich werde versuchen mein Laufen wieder zu zelebrieren, wie ich es in 2011 schon getan habe, dann bin ich schon zufrieden 😀
      Dir wünsch ich dasselbe, v.a. viel Geduld in der Elternzeit…

      Salut

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  • Daniel

    Das User sich wirklich wunderbar. Eine schöne Begegnung, ein stimmiger Lauf. Was die gesundheitliche Komponente betrifft bewundere ich dich besonders. Oft frage ich mich, ob ich bei dieser Vorgeschichte nicht einfach hingeworfen haette… Ich glaube du hast die richtige Einstellung zu deiner Art zu Laufen gefunden.

    Vg
    Daniel

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    • DocRunner

      Ja, Daniel, manchmal braucht es diese „Tiefschläge“ und manchmal ist es einfach zuviel, doch es ist nicht steuerbar, und das muss man erst begreifen. Hinschmeißen? Nein, dafür liebe ich diesen Sport (und Genuss) viel zu sehr. Ich denke Dir würde es nicht anders gehen, allerdings wünsch ich Dir nicht diese Erfahrungen überhaupt machen zu müssen 😉

      Salut
      Christian

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  • Daniel Kopp

    toller artikel. ich bewundere deinen starken willen. bei all den rückschlägen hätte ich vermutlich längst die flinte ins korn geworfen. aber auch deine umfänge steigen jetzt wieder und geben dir bei deiner neuen, enstpannteren sicht auf den laufsport absolut recht. letztlich
    auch ich habe diese lernprozesse durchmachen müssen da ich sehr verletzungsanfällig bin. ich gehe die sache immer locker an und passe die umfänge meinem körpergefühl an. klar rennt man müde auch mal weiter als es sein müsste, aber es ist nicht mehr dieses „auf teufel komm raus“.

    Ciao

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    wenn das Leben nur aus Lust und Genuß bestehen würde, so wäre das – nach meiner Betrachtung – eine grausige Vorstellung. Erst die Tiefen lassen uns die Höhen wahrlich wertschätzen. Daher freut mich besonders, daß das Lachen in Deinem Gesicht wieder existent ist, was impliziert, daß Du gewisse Tiefen durchschritten hast. Möge es so positiv weitergehen, genieße Deinen Weg in die Zufriedenheit. 🙂

    Liebe Grüße

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      ich gebe Dir Recht, die Tiefschläge müssen sein, sonst wäre eine Dynamik und Entwicklung nicht möglich und es ist im Nachhinein sogar eher positiv. Nur wenn man drin steckt und der nächste Tiefschlag schon wieder einen umstößt ist es schwierig das Licht zu sehen. Ich werde sehen, was die Zukunft bringt, statistisch betrachtet müsste eine Phase mit viel Lauffreude folgen und ich hoffe, dass die Zufriedenheit lange währt.

      Salut
      Christian

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  • Christian

    Hallo Christian,

    „…da hat sich gezeigt, wie wichtig es war und ist, immer nur an den nächsten Lauf oder noch minimalistischer an den nächsten Schritt zu denken. Das hat mir geholfen um die Freude und Zufriedenheit beim Laufen und damit auch im Rest meines Lebens zurück zu gewinnen.“

    Das hast du schön erkannt. Lass deinen Blick nicht in die Ferne schweifen, behalte die drei Meter vor deinen Füßen im Auge, dann bleibt dir die Zufriedenheit erhalten!

    Viele Grüße
    Christian

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    • DocRunner

      Danke Christian,
      manchmal sind es die offensichtlichen Dinge und das nicht nur beim Laufen sondern auch im Leben, die man erkennen muss um dann auch wieder geniessen zu können. Ich musste mich erst wieder auf einen gewissen Minimalismus besinnen um die Zufriedenheit wieder zu gewinnen 😎

      Salut
      Christian

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  • David

    Hi Christian,

    schöner Beitrag. 🙂
    Kenne das Gefühl, wenn man abschätzen muss, was geht und was vielleicht noch nicht oder nicht mehr geht.
    Deine Laufbilder sehen echt schön aus, darf man fragen, in welche Gegend du unterwegs bist? Vermutlich keine Großstadt, oder?

    Grüße,

    David

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    • DocRunner

      Danke, David,
      da ich nur nach Gefühl laufe und das jetzt schon sehr lange, kann ich mich selbst meist gut einschätzen, was von großem Vorteil ist 😉
      Mein Laufrevier befindet sich nur wenige Kilometer östlich von Stuttgart, obwohl es selbst in der Stadt ein paar schöne und einsame Ecken gibt. Hier habe ich Hügel, Weinberge und ein sehr abwechslungsreiches Waldgebiet auf der Höhenlage, so dass ich nicht immer dieselben Routen laufen muss und dennoch von der Haustüre aus loslaufen kann, ein Privileg 😉

      Salut
      Christian

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  • Running Zuschi

    Hi Christian!
    Ein sehr beeindruckender Bericht deiner Entdeckungs-Reise und ich bin dir dankbar dafür. Denn diese Einstellung ist so wichtig, um das Schöne zu entdecken – innerlich und äußerlich!

    Ich bin mir sicher, dass du noch unzählige Genusstouren erleben wirst. Und deine Erfahrungen – die kann dir niemand mehr wegnehmen.

    Außerdem: Laufen ist so eine wunderbare Spielwiese fürs Leben. Egal wie alt man ist, es gibt immer wieder neue Facetten, Arbeitsfelder und Aufgaben, die uns das Laufen schenkt. Sie laufend zu bewältigen gibt uns Sicherheit für alle anderen Phasen im Leben. Seien sie auch noch so herausfordernd!

    Abgesehen davon: Laufen macht nicht nur sicherer, sondern auch mutiger… wie du ja selbst erfahren hast 🙂

    Keep on runnin… & enjoy!
    Running Zuschi

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    • DocRunner

      Hallo Running Zuschi,
      Danke für Deinen Kommentar. Ich laufe nun schon so viele Jahre und ich bemerke diese andauernde Veränderung und diese bemerkenswerte Dynamik in der inneren Einstellung und gerade das ist es, was mich weiter daran festhalten lässt. Laufen bringt mir sehr viel für meinen Alltag und deshalb spielt es nach Familie und Beruf die wichtigste Rolle in meinem Laben. Es hilft, zwar nicht immer aber auf Dauer gesehen kontinuierlich…

      Salut
      Christian

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  • Ohne Dogma « DocRunners Laufblog

    […] meinem letzten Blogeintrag hatte ich die Beweggründe für das Laufen versucht zu ergründen und mir fiel dabei auf, wie […]

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