Ausrüstungs-Test: Salomon S-Lab Sense und Sense Ultra

Neue leichte, nicht minimalistische, aber minimale Trailschuhe, vollkommen überdimensioniert für einen Hobby-Läufer. Dennoch erzeugen sie einen extremen „Haben-will“ Effekt bei Menschen wie mir. Bereits der first-look – ich liebe diese katastrophalen Anglizismen – des Sense hatte mich überzeugt, so dass der Sense Ultra noch folgen musste. Nach vielen Läufen bei schlechten und noch schlechteren Bedingungen im nahen Umland und auch im Voralpenland will ich hier kurz meine Erfahrungen veröffentlichen.

Ich sehe nur noch rot!

Ich sehe nur noch rot!

Ein schönes Paar, wenn auch schon schmutzig

Ein schönes Paar, wenn auch schon schmutzig

Verarbeitung und Ausstattung

Beide Modelle sind mit knapp 200 und 215 Gramm in Größe UK 9  sehr leicht und mit einer Sprengung von 4 Millimeter auch sehr direkt. Offensichtliche Verarbeitungsfehler waren an beiden Modellen nicht feststellbar. Die leichten Schuhe sind sehr gut verarbeitet, keine störenden Nähte an der Innenseite und ein interessantes Obermaterial, was sich sehr angenehm anfühlt, komplettieren den ersten Eindruck. Die Zehenbox bzw. der gesamte Vorfußbereich ist sehr eng geschnitten, beim Ultra noch etwas enger. Die niedrig profilierte Sohle ist bei beiden Modellen etwa gleich stark gearbeitet, allerdings beim Sense in der Farbe weiß und beim Sense Ultra in schwarz. Vom Anfassen scheint das schwarze Material etwas robuster, beschwören könnte ich es jedoch nicht. Aber vielleicht soll genau dieser Unterschied, die vom Hersteller unterschiedlich eingeräumte Haltbarkeit bedingen? Der Sense Ultra hat dazu noch in der Mitte und an der Ferse eine stärkere Profilierung, was sich v.a. beim Bergablaufen bemerkbar macht. Die  Sohle ist ordentlich mit dem Obermaterial verbunden und das Salomon eigene Schnürsystem Quicklace™ mit Schnürsenkeltasche macht einen guten Eindruck.

Der feine Unterschied

Der feine Unterschied

Tragekomfort und Praxistauglichkeit

Beim ersten Anprobieren sind beide Modelle, trotz des engen Vorfußbereichs sehr bequem. Beim Laufen bietet diese enge Passform eine gewisse Stützung, was ich als gar nicht unangenehm empfinde, denn normalerweise sind die minimalistischen Modelle eher weit geschnitten. Im Gelände lassen beide Sense Ausführungen ein sehr direktes Gefühl aufkommen, was sicher auch an der geringen Sprengung von 4 Millimeter liegen mag. Die Schuhe sitzen auch im Fersenbereich sehr gut und die Quicklace™-Schnürung lässt sich optimal einstellen, so dass auch bei einem hohem Rist nichts zwickt oder drückt. Auch ohne Strümpfe lassen sich beide Modelle sehr gut laufen, das Innenmaterial ist beim Sense Ultra sogar etwas gefälliger und fühlt sich sehr angenehm auf nackter Haut an. Blasen oder Druckstellen oder gar ein Aufscheuern der Haut hatte ich bisher noch nicht.

Die Sohle bietet auf Waldboden und auch nassem Terrain einen guten Grip. Bei matschigem Untergrund ist beim Sense etwas Vorsicht, insbesondere beim bergab Laufen, geboten, da das Profil an der Ferse und im Mittelfußbereich fehlt. Da ich bergab nicht auf dem Vorfuß unterwegs bin, sondern eher, je nach technischem Anspruch und Konzentration, auf dem Mittelfuß und teilweise auch über die Ferse abrolle, wird es bei nassem und matschigem Untergrund schon etwas abenteuerlich. Wie das ein Downhill-Profi wie Kilian Jornet meistert ist mir rätselhaft, aber da er massgeblich an der Entwicklung beteiligt war, muss er ja damit gut klar kommen. Asphalt scheint den Sohlen nicht viel auszumachen, da ich ja fast immer „door-to-trail“ unterwegs bin und deshalb meist 5-6 Kilometer über Asphalt muss, kann ich das schon ganz gut beurteilen auch wenn ich bisher beide Schuhe je nur knapp 100 Kilometer gelaufen bin.

Dynamik pur!

Dynamik pur!

Der Komfort beim Laufen ist gut und eine stärkere Dämpfung habe ich bisher nicht vermisst, das Gewicht ist gering, so dass ich meist die Schuhe nicht als Last wahrnehme. Beide Modelle sind natürlich nicht wasserdicht, aber sie trocknen extrem schnell, was ich schon mehrmals bemerkt habe. Nach wenigen Minuten ist der Schuh innen wieder trocken, das hat mich beeindruckt.

Der Sense Ultra in Aktion

Fazit

Wie ich bereits beim ersten Antesten des Sense geschrieben habe sind die Schuhe zwar sicher nicht für meine Ansprüche gemacht, aber ich bin ziemlich begeistert. Die leichten Schwächen, was das Bergablaufen v.a. im Sense angeht kann man verzeihen, denn das liegt wohl an meinem nicht optimalen Laufstil bergab und es ist ja nicht immer nass und matschig 😉 Das geringe Gewicht und die sehr gute Passform sowie das tolle Laufgefühl, auch für einen Minimalisten, machen den Schuh zu einem optimalen Laufschuh für den Geländelauf, wie ich ihn praktiziere. Auf die Haltbarkeit im Dauertest bin ich noch gespannt und werde berichten, wie sie sich dann nach tausend Kilometer geschlagen haben, jedoch bin ich zuversichtlich und vor allem den Sense Ultra kann ich nur wärmstens empfehlen. Der Sense ist wohl eher ein Wettkampfschuh, aber wenn jemand keine Wettkämpfe bestreitet, so wie ich, taugt er auch für Laufausflüge bis 30 Kilometer ohne dass böse Überraschungen drohen. Das niedrige Gewicht beider Modelle ist für einen Trailschuh schon etwas Besonderes, das habe ich bisher nur bei den Modellen von inov-8 erlebt.

Salut

Advertisements

Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

33 responses to “Ausrüstungs-Test: Salomon S-Lab Sense und Sense Ultra

  • soulrunner74

    Ein sehr guter Artikel.
    Danke dafür sag ich mal.
    Den Sense habe ich auch schon lange auf meinen Radar, nur der HOHE Preis stört mich ein wenig. Schlappe 190,- € für einen Schuh gebe ich nicht aus. Es sei den man Garantiert mir eine genauso lange Lebensdauer wie mein S-Lab2 (hat jetzt schon fast 4.000 km überstanden).
    Aber die Qualität der Salomon Schuhe ist über die letzten Jahre irgendwie immer schlechter im Vergleich zu den ersten Schuhen geworden.
    Das Innenfutter im Fersenbereich beim S-Lab3 und 4 war nach 200 Kilometer schon bis auf das Plastik durch. Beim S-Lab2 hält es komischerweise immer noch.
    Das Schnürsystem beim Speedcross 2 reisst in Abständen von 100-250 Kilometer, beim Speedcross1 noch nie gerissen (jetzt auch schon fast 2000km gelaufen).
    Das Profil beim S-Lab3 ist nach 500 Kilometer runter und an der Hacke reisst der Übergang zum Oberschuh ein. Beim S-Lab2 passierte das erst nach fast 2500km.
    Und ganz viele Kleinigkeiten. Ich werde mir in den nächsten Wochen mal die Mühe machen und dazu einen Artikel mit Vergleichsbilder machen.

    Aber Dein Artikel ist schön geworden.

    Liebe Grüße
    Marco

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Marco,

      vielen Dank für Dein Lob. Den Sense hätte ich wahrscheinlich nicht gekauft, wenn ich nicht ein sehr gutes Angebot bekommen hätte, nachdem ich den dann an den Füßen hatte, wollte ich auch wissen wie sich der Sense Ultra schlägt und ich war bzw. bin begeistert von Zweiterem, passt noch einen Tick besser zu meiner Art des Laufens 😎
      Was die Haltbarkeit betrifft wage ich noch keine Aussage, allerdings kommt mir die Sohle bei beiden Modellen etwas weich vor, aber v.a. beim Sense, mit der Zeit wird sich zeigen was sie taugen. Mein letzter Salomon, der FellCross, ist ein absolutes Tier was Haltbarkeit angeht. Nach über 1500 Kilometer beginnen sich nun die Nähte an der Seite aufzulösen, Profil hat er keines mehr, aber auf Asphalt läuft er sich prima, hatte mir bereits ein Paar in Reserve gekauft, was auf alpinen Strecken benutzt wird.
      Das mit dem Beitrag und den Vergleichsbildern mach mal, würde mich interessieren…

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    ich gehe mal als Frau an die Sache, rein optisch finde ich sie beide toll, ich liebe solche Schuhe, am besten gefällt mir der mit dem schwarzen Innenleben, auch das Gewicht, das bei Damenschuhen wohl noch ein wenig geringer sein wird, sagt mir zu.

    Da ich keinen Trailschuh brauche, muss ich mich damit auch nicht näher beschäftigen, aber du als Wald- und Wiesenläufer benötigst sowieso gutes Material, Äußerlichkeiten einbezogen.

    Das Schnürsystem gefällt mir, aber im Grunde ist es auch für mich kein Argument, einen anderen Schuh zu kaufen, weil ich eh die Schnürsenkel immer zu lasse, beim Ausziehen und beim Anziehen, geht schneller – für Faule !! 😉

    Viel Freude weiterhin auf Berg und Tal mit gutem Material.

    Im übrigen habe ich heute gerade einen tollen Katalog mit fantastischen Angeboten – sowohl im Schuh- als auch im Kleidungsbereich für Läufer entdeckt, sehr, sehr verlockend !!

    Viele, viele gesunde Kilometer damit !!

    Salut, mon cher !!

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      das Optische spielt bei mir nicht die Hauptrolle, wer sich mit FiveFingers auf die Strasse traut oder sogar barfuß, dem ist fast alles egal 😛 Reinrassige Trailschuhe sind beide Modelle nicht, wenn dann eher für den Wettlauf im Gelände und weniger für schweres Terrain – meine Meinung – für alpines Gelände nehm ich doch lieber ein etwas schwereres Modell mit mehr Schutz, wie z.B. den FellCross, der ebenfalls mit wenig Sprengung auskommt.
      Durch meinen hohen Rist muss ich fast bei allen Schuhen die Schnürsenkel öffnen damit ich rein komme, deshalb kommt mir das Salomon Quicklace Schnürsystem sehr entgegen, da man sehr leicht und schnell ran kommt.

      Ich wünsch Dir eine angenehme Restwoche

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    da ich mir erst zwei Paar neue Laufschuhe gegönnt habe, kann ich Deinen Beitrag höchst entspannt lesen (davor hätte er mich nur daran erinnert, wie problematisch der Neuerwerb für mich immer ist), der wie stets sehr interessant war/ist.

    Die Haltbarkeit wäre gewichtig für mich, doch darüber kannst Du noch keine Aussage treffen. Wobei, ich persönlich kenne keine Schuhe, die haltbar sind – das liegt wohl daran, weil ich eher lütt bin, dabei viel wiege und zugleich auf großem Fuß lebe, in Kombination mit Täglichlaufen ruiniere ich ergo jeden Schuh. 😀 😉

    Mögen sie sich bewähren, viel Spaß damit.

    Liebe Grüße,

    Marcus

    P.S. Ich hoffe, meine Antwort landet nicht wieder im spamigen Eimer. 😉

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Marcus,
      ich denke die Haltbarkeit bei den sogenannten Wettkampfschuhen wird nicht so berühmt sein, aber ich lass mich da gerne überraschen und werde bei Zeiten berichten. Bis dato machen sie keinen schlechten Eindruck 😉 Für Deinen Dauer-Einsatz sind sie bestimmt noch weniger geeignet, v.a. wird es dann teuer, wenn Du alle 1000 Kilometer einen neuen Schuh um mehr als 150.- Euro benötigst, lass das mal lieber…

      Wie Du gleich bemerkt haben solltest, warst Du nicht zu einem Aufenthalt im Spameimer verdonnert, schöne Restwoche wünsch ich Dir

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • tridreamteam

    Hallo Christian,
    ist ja lustig, denn ich habe heute auch meine neuen Schuhe getestet und mehr oder weniger darüber geschrieben. Für die Trailläufe nehme ich meist den Salomon Speedcrosser 3. Auch in Rot. Für leichte Trails oder feste Waldwege den Brooks Pure Grit. Für mich ist auch die Passform und das angenehme Laufgefühl wichtig. Aber seit ich nur noch in leichten Schuhen laufe, habe ich keine Fussprobleme mehr.
    Den „Haben will“ Effekt kenne ich seeeehhhhr gut. Sehr zum Leidwesen meines Mannes, hihi.
    Bin mal gespannt, wieviele Kilometer deine halten.
    Viele Grüße
    Karina

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Hallo Karina,

      der Speedcross hat mir definitiv zu viel Sprengung, bei mehr als 4-6 Millimeter rebelliert mein Tibialis anterior und ich bekomme Probleme insbesondere auf längeren Distanzen. Das scheint der Tribut zu sein, nachdem ich auf minimalistische Schuhe bzw. aufs Barfußlaufen umgestellt habe 😉
      Ich habe mit meiner Frau einen Deal, ein alter Schuh muss weg, wenn ein neuer ansteht oder so ähnlich :mrgreen: Damit können wir beide sehr gut leben…

      Ich werde berichten, was die Haltbarkeit betrifft

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Anna

    Lieber Christian,

    meine Lieblings-Schuhmarke: Salomon 😀 Ich bin auch immer sehr gut mit Salomon-Schuhe klar gekommen und ich traue mich jetzt fast nicht eine andere Marke zu kaufen. Ich finde das Thema Schuhe sowieso ziemlich schwer, wahrscheinlich habe mich bis jetzt einfach zu wenig damit befasst. Das kann ich ja im Herbst, nach meinem Marathon, machen und dann auch neues ausprobieren.

    Die beiden Schuhe, die Du hier getestet hast sind für mich noch zu „minimalistisch“ und außerdem viel zu teuer 😉 Aber ein sehr interessanter Testbericht!!

    Der Sense Ultra sieht richtig gut aus in Aktion! 😀

    Liebe Grüße Anna

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Anna,

      für beide Modelle habe ich nicht den Listenpreis gezahlt, sonst würde ich sie auch nicht besitzen, ganz sicher 😉 Eine gute Lauftechnik, fast ausschließlich Vor- oder Mittelfuß, ist schon Voraussetzung, sonst sind die Schuhe sicher eine echte Quälerei. Die meisten anderen Salomons sind mir fast zu viel Schuh, zu schwer, zu viel Sprengung, deshalb fand ich diese Modelle so verlockend. Einzige Ausnahme ist der FellCross, den ich sehr gerne in alpinem Terrain verwende.

      Vielen Dank für das Kompliment 😳

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • daslauferei

    Hi Christian,
    sehr guter Artikel, vielen Dank. Ich trage gerne die Salomon Speedcross, die doch ein gutes Stück schwerer sind.
    Mit meinen breiten Füßen ist es immer eine Gratwanderung, gescheite Schuhe zu finden. Wenn du schreibst, die S-Lab seien vorne eng geschnitten, lässt mich bei mir sofort die rote Lampe angehen. 😉
    Inov-8 sind auf meiner Liste aktuell weit oben…

    „Sense“, das ist, anders als der „first look“ gar kein echter Anglizismus. Nur ein bisschen. (ich weiss, der ist doof. Es war stärker als ich).

    Viele Grüße,
    Harald

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Hallo Harald,

      Danke fürs Lob, wie schon erwähnt hat der Speedcross zuviel Sprengung für mich, da kann ich nicht lange mit laufen sonst bekomm ich Probleme. Seit der Umstellung aufs Barfußlaufen bzw. die minimalistischen Schuhe, vertrage ich keine Sprengung mehr, die die 6 Millimeter übersteigt.
      Eng geschnitten ist relativ, ich habe auch keinen ganz schmalen Fuß, die Zehenbox passt sich einfach sehr geschmeidig an und stützt den Vorfuß von der Seite etwas, Manche würden es als eng bezeichnen, ich finde es eher angenehm. Die inov-8 sind aber auch nicht gerade weit im Vorfußbereich, der f-lite 195 und auch die Trailroc Modelle sind eher schmal geschnitten

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

      • das lauferei

        Hi Christian,

        ums Anprobieren werden wir in keinem Fall herumkommen. 😉
        Als Barfußschuhe nutze ich derzeit simple Badelatschen aus dem letzten Urlaub in Istrien. Für Seilhüpfen und Kettlebell sind die super (wenn ich dazu überhaupt Schuhe anhabe).
        Kurze Laufeinheiten gehen auch. Ich werde mir demnächst Feelmax Schuhe ansehen. Bin gespannt.

        Ciao,
        Harald

        Gefällt mir

        • DocRunner

          Morgen Harald,

          ich mag die f-lite 195 von inov-8, die anderen Modelle, die ich bisher versucht habe, waren mir einfach etwas unangenehm am Fuß, kann es nur schwer beschreiben. In Badelatschen bin ich noch nie gelaufen, habe aber die Leguans schon versucht und bin begeistert von dem Feeling, allerdings laufe ich dann doch lieber ganz ohne Schuh 😉
          Die Feelmax kenn ich nicht und momentan bleib ich erstmal bei meinem Schuhpark (Salomons für Trails, barfuß und FiveFingers und selten mal den Minimus).

          Salut
          Christian

          Gefällt mir

  • Daniel Kopp

    ich verstehe nicht warum man bei dem weißen auf eine profilierung verzichtet hat. so würde sihc der schuh für mich nicht eignen, auf den glitschigen graswegen würde ich nur umherrutschen.

    ich bin gespannt wie lange die schuhe halten, das ist ja immer die achillessehne bei den salomons.

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Tja, Daniel, der Schuh wurde nach den Vorstellungen von Kilian Jornet entwickelt und zwar ausschließlich als Wettkampfschuh, so dass auf viele Dinge verzichtet wurde um ein Optimum für Kilian zu erreichen, aber warum kein Profil reibgeschnitzt wurde ist mir auch rätselhaft, auch wenn er als Vorfußläufer die Ferse nicht benutzt 😉

      Ich werde berichten, was die Haltbarkeit betrifft…

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

      • Daniel Kopp

        Hi Christian, aber das macht den Schuh halt leider auch nicht massentauglich, was sich leider auch im Preis so widerspiegelt. Es ist natürlich für die Zielgruppe toll so ein Nischenmodell vorgelegt zu bekommen. Ich kann mir irgendwie trotzdem nicht vorstellen das durch die Einsparung der Stollen so viel Gewicht reduziert wird. ich glaube ich habs schon mal geschrieben, dass ich diesen Schuh vor allem für Bergläufe gut finden könnte. Richtige Trailläufe in den Bergen eher nicht.

        VG
        Daniel

        Gefällt mir

        • DocRunner

          So ist es, nicht massentauglich, weshalb der Sense Ultra nachgeschoben wurde. Beide Modelle sind inzwischen mit einem Strassenpreis unter 150.- Euro zu haben, so dass sie sich wahrscheinlich auch verkaufen werden. Wie Du richtig bemerkst, kann ich mir auch nicht vorstellen einen alpinen Trail damit zu laufen, da nehm ich dann doch lieber den FellCross, mehr Schutz und mehr Grip 😉

          Salut
          Christian

          Gefällt mir

  • Weinbergschnecke

    Zum Glück habe ich meinen „Haben will“-Reflex inzwischen gut unter Kontrolle, spätestens beim Blick auf den Preis. 😉 . Und ich weiß, dass ich mit solchen Schuhen wegen des schmalen Schnitts und der minimalistischen Bauweise nicht gut bedient wäre.

    Schick sind sie, die Ferraris unter den Trailschuhen. Und du kommst offenbar gut damit zurecht. So wünsch ich dir weiter viel Spaß damit – und ein langes gemeinsames Leben! 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Anne,

      meist kann ich es auch ganz gut kontrollieren, aber bei Laufschuhe…leider nein, da wird de Haben-will-Reflex sehr schnell zum Hab-ich-Reflex 😛
      Den Original Preis hätte ich für beide Modelle nie im Leben bezahlt, ich hab beide deutlich günstiger bekommen. Die schmale Zehenbox ist fast angenehm, denn irgendwie wird der Fuß dadurch gestützt, hatte ich vorher noch nie so erlebt…

      Schönes Wochenende wünsch ich Dir

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Zwiebel

    hehe, dass mit dem haben-will reflex, gerade mit hinblick auf Laifschuhe, kenn ich nur zu gut 😉
    hatte neulich auch die möglichkeit recht günstig an den sense zu kommen und hab sie schamlos ausgenutzt 😉
    bin bislang eine Strecke im Mix Asphalt/Feldwege und einmal hier im heimischen 7- Gebirge auf einer 3h- Tour mit unterwegs gewesen und kann Deine Aussagen soweit bestätigen.
    Was die DH- Eigenschaften des Schuhs angeht, schau die mal die Videos vom Kilian an ;-). Der nutzt doch nahezu jede Möglichkeit zu surfen und hat sicher deshalb die Profilierung im hinteren Mittelfußbereich weggelassen 😉
    Ich denke ich werd mir den sense ultra langfristig (sofern der sense eine einigermaßen adäquate haltbarkeit aufweist) auch noch gönnen.

    sportliche Grüße aus dem Rheinland

    Zwiebel

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Hallo,
      ich kenne den Stil von KJ inzwischen und bin mir immer noch unsicher wie er es in nicht ganz so überschaubaren alpinen Gelände schafft auf Strecke zu bleiben und nicht aufgrund des mangelnden Grips den nassen und matschigen Trail auf einem Downhill zu verlassen, wenn er den Sense trägt 😉 Wahrscheinlich liegt es definitiv an meinem Können oder besser Nichtkönnen und mangelnder Vorstellungskraft meinerseits…
      Den Sense Ultra kann ich nur empfehlen, mausert sich in meinem Schuhpark zu einer gelungenen Alternative für den gemischten (Asphalt/Gelände) Lauf, was die Haltbarkeit betrifft, man wird sehen 😛

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Sebastian Dabei

    Hallo Christian,

    mit regem Interesse hab ich den Bericht sowie die folgenden Kommentare gelesen. Da hätte ich an der Stelle noch eine Frage???
    Leider habe ich als Mann das Problem einen insgesamt sehr schmalen Fuss zu haben. An sich nichts schlimmes, aber speziell bei den Salomon Schuhen, hab schon Speedcross und Fellcross ausprobiert, sind die an der Ferse für mich sehr weit. Heißt, ich habe da immer das Gefühl „raus- zurutschen“, beholfen habe ich mir da mit den Frauenmodellen. Die zum Glück genau mit meiner mir passenden Schuhgrösse aufhören. Aber gerade bei den S-Lab Schuhen gibt es die Unterteilung ja nicht. Wie sieht den Dein Fazit im Verhältnis zu den Speedcross etc aus, welche Fallen da enger bzw. weiter aus???

    Vielen Dank schon mal Vorab

    Gruss Sebastian

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Hallo Sebastian,

      da ich selbst auch einen sehr schmalen Fuß, v.a. im Fersenbereich habe, kann ich Dein Problem gar nicht so richtig nachvollziehen, denn dieses Problem kann ich nur von Adidas und Brooks, bei den Salomons hatte ich das noch nie. Der Leisten des Sense und des Sense Ultra sind schmal, einen Vergleich zum Speedcross habe ich leider nicht, ich hatte anfangs befürchtet, dass mein Fuß v.a. bei den längeren Distanzen eingeengt wird, was aber zum Glück nicht passiert ist.
      Bist Du Dir sicher, dass die Schuhe nicht einfach eine Nummer zu groß waren? Denn dann kann ich mir das Problem vorstellen. Am Besten anprobieren, dann weißt Du ob es passt.

      Salut

      Gefällt mir

      • Sebastian Dabei

        He Christian,

        hmmm, dass stimmt mich nachdenklich. Da ich sehr viele verschiede Schuhanbieter und Typen laufe, hoffe ich das mein Urteilsvermögen mich nicht trügt. Aber das Phänomen ist mir vorrangig bei Salomon aufgefallen. Wurde mir sogar seitens der „Onlinehilfe“ von Salomon auf direkte Nachfrage bestätigt. Also das die Schuhe an sich recht breit ausfallen. Was auf jeden Fall stimmt ist die super Passform am Vorfuß, da halten alle probierten (Speedcross, Fellcross, XT2) wie reinzementiert, nur eben hinten bin ich oft rausgerutscht. Da half auch ein seeehr festes ziehen an der Schnürung nix. Und hier eben in allen ausprobierten Größenvarianten 😦
        Sogar teilweise bei denen, wo ich vorne schon ohne Laufbewegung Zehenkontakt hatte. Von daher gehe ich mal davon aus das ich nicht die falsche Einschätzung hinsichtlich meiner Schuhgrößenwahl treffe???
        Als Vergleich laufe ich noch viel mit Asics Schuhen, da egal ob Straßen- oder Trailschuh die meinem Fuss sehr gut Passen?!? Aber eben leider nicht so guten Grip und Performance wie die Salomon Trailrenner bieten.

        Gruss Sebastian

        Gefällt mir

        • DocRunner

          Schon komisch, aber an Deiner Stelle würde ich den Sense mal anprobieren und ein paar Meter damit laufen, ich empfinde den Sense und auch den Sense Ultra auf jeden Fall schmaler als den FellCross, obwohl ich das nur für den Vorfuß sagen kann, an der Ferse verspüre ich keinen Unterschied, aber wie gesagt ich habe da noch nie ein Problem gehabt. Wäre toll, wenn Du berichten würdest, wenn Du es versucht hast.

          Viel Erfolg

          Salut
          Christian

          Gefällt mir

  • Ein Tänzchen wagen… | DocRunners Laufblog

    […] Vorfuß gelaufen habe, griff ich nach drei Läufen barfuß bzw. mit FiveFingers heute wieder zum Sense Ultra, denn es sollte auf wilde Pfade im tiefen Wald gehen und da bedarf es einem minimalen Schutz für […]

    Gefällt mir

  • Mit Anlauf | DocRunners Laufblog

    […] die den Trail ausgefahren und nur schwer laufbar gemacht hatten. So schlitterte ich mit den Salomon Sense so allmählich den Berg hoch. Nachdem ich auf den ersten Kilometern noch etwas Sprüh- und […]

    Gefällt mir

  • ulrichsblog

    Servus Christian!
    Ich überlege nun auch, mir den slab sense zu kaufen, m jedoch das 2014 Modell. Kannst du vielleicht noch einmal den unterschied zwischen dem sense und dem ultra erklären, irgendwie steh ich auf der Leitung.
    Ich möchte den Schuh für einen 130 km ultra im herbst verwenden, wobei nur ca 2000 hm dabei sind.
    LG Ulrich

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Hallo Ulrich,

      weiß nicht wie es bei den neueren Modellen ist, aber das oben beschriebene Modell ist in der Ultra-Variante etwas anders von der Sohle und die Gummimischung war auch etwas haltbarer, dennoch habe ich in 2 Jahren 2 Paar verschlissen, nach ca. 900 km war das Profil verschwunden, allerdings laufe ich das zweite Paar immer noch auf Asphalt 🙂
      Ob der Schuh für solch lange Distanzen geeignet ist, kommt natürlich auf Deinen Trainingszustand an, was Schuhe mit geringer Sprengung und wenig Dämpfung betrifft. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg!

      Salut
      Christian

      Gefällt 1 Person

  • Nacht-Ultra solo | DocRunners Laufblog

    […] frieren. Das Schuhwerk bestand aus meinen mittlerweile fast 3 Jahre alten, total ausgelatschten  Salomon Sense Ultra und kurzen Wrightsocks, beides trocknet extrem schnell wieder.  Leichtes Gepäck war Pflicht, so […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: