Laufunlustig und leidenschaftslos

So oder so ähnlich war der Zustand in den vergangenen 2 Monaten, Anfang Juni konnte ich mich noch zu vereinzelten Läufen durchringen, meist kurz und am frühen Morgen. Dann nahm die Arbeitsdichte weiter zu und es kamen die schwülwarmen Tage, am Abend ging nichts mehr und das Aufstehen fiel mir zunehmend schwerer, trotz der langjährig bestehenden senilen Bettflucht. Also folgte eine selbstauferlegte Internet- und v.a. Blogabstinenz, daneben verfiel ich in alte Muster, sprich das Fahrrad wurde stehen gelassen und dafür das neue Spassmobil genutzt, denn leider hat sich mein alter Franzose sang- und TÜV-los verabschiedet, nach knapp 10 Jahren und 150.000 Kilometer absolut nicht standesgemäß, wie ich meine.

Neues Spielzeug :-)

Neues Spielzeug 🙂

Der ausgediente Franzose

Der ausgediente Franzose

Da ich keine Lust zum Laufen hatte, war es ein reiner Selbstschutz vor dem schlechten Gewissen, die gängigen und gern gelesenen Laufblogs sowie die Community auf Facebook zu meiden. Nur zu laufen, um meine „Jahresstatistik“ nicht zu versauen, war für mich auch kein Argument, also gab ich mich der Unlust hin. Ich harrte in meiner wortwörtlichen Bewegungsstarre aus und hoffte auf den bevorstehenden Urlaub. Anfang August erfolgten schon wieder kleine Runden am Morgen um zu sehen, was noch geht und es ging gar nichts mehr. Die Bewegungsarmut der vergangenen acht Wochen machte sich bemerkbar und nach wenigen Kilometern – normalerweise war ich da erst warm gelaufen – war sowohl die Kraft als auch die Kondition im negativen Bereich angekommen. Dennoch schien ein zarter Keimling von Lauflust zu sprießen und ich begann ihn zu hegen und zu pflegen.

Nach der Ankunft an der Ostsee war ich dann sofort in die Laufschuhe gesprungen und siehe da, bereits nach wenigen Läufen, meist ungewohnt und ungeliebt für mich, vor dem Frühstück, und einer verbalen Motivationshilfe von Margitta waren wieder Distanzen über zehn Kilometer („lächerlich“) drin. Der Urlaub war genau richtig um den Akku aufzuladen und mir den gedanklichen Raum zu lassen, wie es zukünftig weiter gehen soll. Keine wichtigen Entscheidungen, aber Grundlagen was die Lebensgestaltung angeht und das Überdenken von bestimmten Verhaltensweisen konnten beackert werden, dazu war ich vorher im Alltag ohne Laufen nicht fähig. Der Familienurlaub an der Ostsee brachte Erholung, mein Schlafverhalten regulierte sich – mehr als acht Stunden pro Nacht, normal sind bei mir fünf bis sechs – und ich gewann wieder Energie und Motivation für die vielen kleinen Dinge im Alltag. Die Familie rückte wieder mehr ins Zentrum meines Lebens und ich habe es genossen. Die lang ersehnte Zufriedenheit hat sich wieder eingestellt. Natürlich hat der Besuch bei Margitta und ihrem Mann auch noch etwas dazu beigetragen, es war als ob man alte Freunde wieder getroffen hat und das nach über 4 Jahren seit dem letzten Zusammentreffen. Vertrautheit, Herzlichkeit und interessante Gespräche. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei. Auf weitere Bloggertreffen bin ich gespannt und vielleicht schon bald irgendwo in Europa 🙂

Zwei Laufblogger an der See

Zwei Laufblogger an der See

Fazit: Wenn ich laufe ist alles viel leichter, der Akku lädt sich von selbst, der Stress ist lange Zeit nur Eustress, also der Gute, und ich habe genügend Raum für die kleinen Entscheidungen und die mentale Erholung. Der Zeitaufwand ist gegenüber dem Profit für mich und meine Umgebung gering und quasi zu vernachlässigen. Allerdings werde ich auch zukünftig auf die (Lauf-)Bremse treten, wenn ich wieder in eine solche Unlustphase verfalle. Letztendlich war es für mich nachvollziehbar, wenn auch im Nachhinein schade, da ich mich wieder an die Distanzen und die Unbeschwertheit zurück kämpfen muss. Aber ich bin geduldig und vernünftig, so dass auch weiter der Spass im Vordergrund stehen wird. So, jetzt kann der Herbst – meine liebste Laufzeit – kommen :mrgreen:

Salut

Christian

Advertisements

Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

41 responses to “Laufunlustig und leidenschaftslos

  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian, ich wusste es, ich spürte es, dass du in deinen Blog schreiben wirst, frage mich nicht warum, aus dem Bauch heraus.

    Tolles Auto, das würde mir auch Spaß machen “ Mann gönnt sich ja sonst nichts „.

    Es geht wieder aufwärts, du hattest eine schöne Urlaubszeit, Zeit zum Ordnen, Zeit für die tolle Familie, Zeit dich zu bewegen. Und da sind wir bei meinem Lieblingsthema: Ich wünsche dir von ganzen ♥, dass du wieder voll und ganz von der Lauflust gepackt werden wirst, Zeit genug hast, um wieder so fit zu werden, wie du warst. Ja, man muss geduldig sein, aber ich weiß aus eigener Erfahrung ein Lied davon zu singen, die Geduld und die Ausdauer machen sich bezahlt – eine erneute Bereicherung in deinem arbeitsreichen Leben.

    Schön dass du bei uns warst mit deiner Familie, ihr seid eine tolle Truppe, und ich freue mich auf unser irgendwann……. Wiedertreffen !!

    Schönes Foto mit dir – schöne Erinnerung von uns ! Danke !

    Salut et merci mon cher copain ! 😎

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Meine liebe Margitta,

      Dein Bauchgefühl ist verlässlich und irgendwie haben mir die Gespräche mit Dir gut getan, an anderer Stelle nannte ich es verbale Tritte in meinen Allerwertesten, aber es waren eher Motivationshilfen und Gedanken, die mich wieder auf die richtige, auf meine Spur gebracht haben. Das wichtigste waren aber die fast schon gänzlich vergangenen Urlaubstage, andere Umgebung, keine Verpflichtung, nur genießen und mit der Familie den Tag verbringen. Es ist für mich immer etwas ungewohnt und gewöhnungsbedürftig, aber heilsam 😎
      Wir haben uns auch sehr über die Begegnung mit euch gefreut und ich hoffe auf eine Wiederholung, entweder an der See oder im Süden oder…

      Das Cabrio war ein Traum von mir, mein erstes Auto war ein Käfer und ich wollte immer ein Cabrio haben, das neue Modell hat mich sofort angesprochen und als dann noch der Franzose im Winter anfing zu schwächen, war die Gelegenheit günstig, meine Frau meinte zwar ich spinne, aber wie Du schon geschrieben hast: Mann gönnt sich ja sonst nichts :mrgreen:

      Salut ma chère

      Christian

      Gefällt mir

  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    willkommen zurück und schön, daß Du die unlustige Phase ohne Leidenschaft durchquert hast, um nun hoffentlich voller Energie und Freude das Laufen und mehr zu genießen. Und wer weiß, vielleicht darf man das Unlustige gar nicht negativ interpretieren; denn wie willst Du den hohen Gipfel mit seiner Aussicht genießen, wenn Du nicht vorher durch das tiefe Tal (der Unlust) mußt? Alles hat zwei Seiten im Leben. Immerhin wurde selbige durch Dein neues Spielzeug versüßt – welches allerdings nicht im Laufmodus funktioniert. 😉

    Laß es ruhig angehen, dafür mit umso intensiveren Genuß der Laufsinnlichkeit.

    Liebe Grüße,

    Marcus

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      ja manchmal muss man einfach etwas nach unten sinken, allerdings war es mehr ein Treiben lassen und wie ich schon schrieb, es war die richtige Entscheidung, obwohl ich denke, dass ich durch das Laufen auftanken kann und wieder Energie bekomme. Dennoch ist so eine (Zwangs-)Entscheidung ein Kompromiss. Das Gute am Laufen ist allerdings, dass man jederzeit wieder beginnen kann, rein in die Schuhe und loslaufen, kein Problem 🙂
      Das Spielzeug macht wirklich Spass, gemütliches Cruisen und den Wind um die Ohren, nur zu empfehlen.

      Danke Dir und Salut

      Christian

      Gefällt mir

  • Gerd (diro1962)

    Freut mich zu lesen dass es Dir wieder gut geht!
    Hört sich gut an. 👍

    Gefällt mir

  • midlifecrisis65

    Na das liest sich doch rundum positiv. Aber bei so einem schicken Flitzer bei diesem tollen Sommerwetter ist die Versuchung natürlich auch groß, mal öfter ins Auto zu steigen.
    Das mit dem Eustress und der positiven Verstärkung durch das Laufen ist eine Tatsache. Dumm nur für alle, die das wissen und aus irgendwelchen Gründen nicht laufen können. Du weißt schon …

    Über Deine Rückkehr in die sozialen Netzwerke habe ich mich schon gefreut. Ich hoffe, dass Du nun ab und zu auch wieder Deinen Blog bedichtest. Und immer schön den Akku aufladen, gell 😉

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Danke, lieber Rainer,

      das Schöne ist, wenn einen nur die Lust am Laufen hindert, kann man ja jederzeit wenn man wieder will, allerdings wenn die Gesundheit einen hindert ist es eine Qual, wie wir alle wissen. Ich wünsche Dir an dieser Stelle nochmals alles Gute und v.a. rasche Genesung.
      Das Cabrio fahren macht höllisch Spass, allerdings nur mit offenem Dach, ansonsten vermisse ich den geräumigen Innenraum und den riesigen Kofferraum vom Franzosen, da konnte man auf die Schnelle mal 2 oder 3 Fahrräder einladen, selbst mein Liegerad war schnell darin verstaut, ohne etwas auseinander zu bauen 😉
      Ich werde versuchen am Laufen und Bloggen dran zu bleiben, ich hoffe auch, dass ich für längere Zeit von zusätzlichem Distress verschont bleibe.
      Nochmals gute Besserung, die Daumen sind gedrückt, auch vom Rest der Familie

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Weinbergschnecke

    Manchmal gibt es wohl einfach solche Phasen, lieber Christian, in denen die Energie selbst zum Laufen nicht reicht. Andererseits: Meist gibt das Laufen ja mehr Energie als es nimmt, auch wenn man sich extrem überwinden muss, überhaupt in die Laufsachen zu schlüpfen. Da ist natürlich wichtig, genau in sich reinzuhören, um das zu erkennen, was am jeweiligen Tag in der jeweiligen Situation das Richtige ist, statt irgendwelche Prinzipien oder Pläne zu verfolgen. Normalerweise würde ich z.B. für einen „Lauf“ von 20 Minuten nicht mal die Schuhe anziehen. Aber wenn ich einen richtig üblen Tag hatte oder vor mir habe, mache ich das manchmal trotzdem, einfach nur, um noch etwas für mich getan zu haben. An anderen Tagen wiederum ist es richtig und wichtig, einfach nur rumzuhängen und auszuruhen! Alles kann, nichts muss.

    Ich wünsch dir und euch auf jeden Fall, dass die Entspannung im Urlaub und Margittas liebevoll-energische „Nachhilfe“ geholfen haben, deinen inneren Kompass wieder einzunorden und so viel Energie zu tanken, dass du zuversichtlich und mit Schwung in deine Lieblings-Jahreszeit laufen kannst.

    Liebe Grüße – ach ja, und viel Spaß mit dem neuen Flitzer! 🙂
    Anne

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Anne,

      was Du schreibst weiß und wusste ich sehr wohl, allerdings war der Punkt irgendwann erreicht, an dem ich irgendetwas über Bord werfen musste und da das Laufen zu diesem Zeitpunkt mir nichts mehr gegeben hat, habe ich damit begonnen. Mir war bewusst, dass es sich um eine begrenzte Zeit handelt, denn dafür liebe ich das Laufen viel zu sehr. Du wirst lachen ich bin inzwischen mehrmals nur für 30 Minuten raus für eine kleine Laufrunde, es kostete zwar Überwindung nicht weiter zu laufen, aber ich wollte die aufkeimende Lust nicht gleich wieder abtöten. Margitta fand nur freundliche Aufmunterungen, aber die Nachhilfe hat nochmals die gefassten Gedanken unterstrichen.

      Da Du noch Deinen Ostsee-Trip vor Dir hast – und Du bist sicherlich auch urlaubsreif – kann ich Dich nur beglückwünschen und ein wenig Neid von meiner Seite werden Dich begleiten, denn unser Aufenthalt hier neigt sich dem Ende zu.

      Danke, den Spass habe ich beim „flitzen“

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • regenfrau

    Hallo Christian,
    schön zu lesen, dass du so eine gute Zeit an der Ostsee verbringen konntest. (kannst?) Manchmal scheint es sinnvoll, mit allem möglichen auf Null herunterzufahren und gewisse Gewohnheiten zu hinterfragen. Eine Auszeit, ein Urlaub, Klausur, was auch immer dazu verhilft ist schon was Tolles! 🙂
    Ich freue mich jedenfalls wieder von dir zu lesen. 😀
    Lieben Gruß, Doris

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Doris,

      Du sagst es, manchmal ist es Zeit etwas zu verändern und selbst wenn es etwas ist, was man mit Liebe und Hingabe macht, wie z.B. das Laufen. Aber genau so wichtig ist der Gedanke, dass man eigentlich könnte, wenn man will, das ist der Unterschied zu einer Verletzung 😉
      Ich freue mich auch wieder mehr Zeit bei den Laufbloggern virtuell zu verbringen und v.a. wieder zu laufen

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Anna

    Lieber Christian,

    es ist richtig schön Dich wieder zu lesen!!! 😀 Da werden wir uns wohl auch bei Margitta bedanken müssen für die Motivationshilfen 😉

    Ich denke wenn der Unlust so groß ist, macht man am besten eine Pause, auch wenn es mal länger dauert. Solange wir uns kein Druck machen, kommt die Lust aufs Laufen bestimmt wieder, so wie bei Dir auch.

    Es freut mich sehr, dass Du Deine Zufriedenheit wieder gefunden hast, denn die ist wichtig! Die Distanzen und der Unbeschwertheit kommen schnell wieder, bestimmt! Ich wünsche es Dir! und ich wünsche es Dir, dass Deine Lust am Laufen Dich nicht wieder so schnell verlässt!

    Schön, dass Du wieder da bist! 🙂

    Liebe Grüße Anna

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Danke, liebe Anna,
      der Besuch bei Margitta war etwas Wunderbares und sie steckt einen mit ihrer Laufbegeisterung an, sie hat meine bereits begonnene Rückkehr ins Läuferleben bestärkt und wahrscheinlich auch diesen Blogeintrag bewirkt 🙂
      Laufen gehört zu meinem Leben, deshalb war klar, dass es nur eine zeitlich begrenzte Phase ist. Ich brauchte einfach eine Pause und hatte auf den Familienurlaub gehofft. Es hat funktioniert 😀
      Ich hoffe, dass es bei Dir auch wieder läuft. Ist der Urlaub schon vorbei?

      Salut

      Christian

      Gefällt mir

  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    in Deinem Job segelst Du seit langem wirklich verdammt hart am Wind. Wenn dann „nur“ das Laufen darunter leidet, ist da ja noch kein Beinbruch. Ich kann gut verstehen, dass da einfach die Luft raus ist und die Lust am Laufen abhanden kommt.

    Das Margitta Dir dann bei Eurem Treffen aber die Leviten liesst, war zu erwarten ;mrgreen:

    Nun ist erstmal Urlaub und ich wünsche Dir, dass Du auch nach seinem Ende all Deinen Wünschen und Bedürfnissen zumindestens einigermaßen nachgehen kannst 😀

    In Sachen Auto hast Du ja vom Pampersbomber zum Cabrio einen radikalen Wandel hingelegt. Chic! 🙂

    Moin Moin

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Volker,

      der Job alleine ist es nicht, manchmal kommen so viele Dinge zusammen, dass irgendwo etwas wegbrechen muss, leider war es bei mir die Lauflust, allerdings keimt es weiter und ein besseres Terrain zum Einstieg als die See kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Margitta hat mich in meinen bereits gefassten Gedanken unterstützt und das war mir sehr wichtig, da uns irgendwie etwas Intensives verbindet.
      Pampersbomber? Das war ein 1A Transport- und Transitvehikel und hat mir viele gute Dienste geleistet, sogar bei der Inzahlungnahme hat mir der Händler noch einen Sonderrabatt eingeräumt, da ich vorher keinen VW gefahren bin, also ein wenig mehr Respekt bitte :mrgreen: Freunde sagen das Cabrio sei ein Auto für Schwule 😳
      Da bei Dir der Urlaub noch bevorsteht hast Du ja noch schöne Aussichten, unser Aufenthalt an der See ist so langsam zu Ende 😦

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Brigitte

    Mein lieber Christian!

    Es freut mich wieder von dir zu lesen. Schön, dass es dir soweit gut geht.

    Dein neues Spielzeug würde mir auch gefallen! Das sieht ja klasse aus.

    War mir klar, dass du dich auf den Herbst freust. Mir grusel schon davor :shock:. Meine Jahreszeit verabschiedet sich langsam leider wieder. Sie war einfach zu kurz!

    Lass dich drücken!

    Pfiat di
    Brigitte

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Liebe Brigitte,

      der Herbst ist einfach die beständigste Jahreszeit, fällt selten aus – im Gegenteil zum Frühjahr – und hält mein Wetter bereit. Der Winter ist ja auch nicht schlecht, aber inzwischen etwas zu lang :mrgreen: Der nächste Sommer für Dich kommt bestimmt und für das noch neue Spielzeug ist der Sommer ja auch nicht schlecht 😉
      Ich hoffe Dir geht es gut und Du hattest schöne erholsame Urlaubstage.

      Salut und ganz liebe Grüße
      Christian

      Gefällt mir

  • Jens

    Schönes, ehrliches – und über den eigenen Weg zum Nachdenken anregegendes – Posting. Danke!

    Gefällt mir

  • SilberLäufer

    Ich würde bei dem schicken Auto überhaupt nicht mehr laufen – nur fahren! Träume sind dazu da um sie zu erfüllen und jetzt war die Zeit scheinbar reif dazu.
    Und dass das Laufen nicht immer möglich ist, dass persönliche Umstände dies nicht ermöglichen, gesundheitliche Probleme oder gar der innere Schweinehund, das ist nur allzu menschlich. Wichtig ist dabei nur dass diese Phase nicht allzu lange dauert. Du hast ja selbst gemerkt, dass es dir letztendlich gut tut. Und Margitta wird dir schon die Sporen gegeben haben. Ha, ha!

    Liebe Grüße und alles Gute – Reinhard

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Lieber Reinhard,
      ja, so sehe ich das auch. Den inneren Schweinehund kenne ich zum Glück nicht, denn wenn ich regelmäßig laufe, muss ich gar nicht darüber nachdenken und wenn Kraft und Kondition stimmen, kann ich es eh meist nicht erwarten. Die Dauer einer Laufauszeit ist bei mir immer begrenzt, dazu bedeutet mir das Laufen viel zu viel, dennoch ist ein Neubeginn, wenn man Zweifel hat schwer und da kann eine Motivationshilfe nicht schaden.
      Oh ja, das Cabrio fahren macht unheimlich viel Spass und ich bin versucht viel mehr zu fahren als eigentlich ökologisch sinnvoll ist, aber auch das legt sich 😉

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • daslauferei

    Hi Christian, willkommen zurück im motivierten Leben!
    Dein Bericht illustriert sehr schön, wie sich ein leerer mentaler Akku auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt. Zu dem Thema gibt’s ja Bücher, Papers und dergleichen in rauen Mengen – richtig cool ist dann so ein persönlicher Bericht.
    Ich freue mich, dass es bei dir wieder aufwärts geht!

    Autos mit Dach sind mir zwar lieber als Cabrios, den Effekt von einem „Auto zum lieb haben“ auf die Laune kenn‘ ich! 😉
    Und Cabrio kannst du auch im Herbst fahren – auf den freu‘ ich mich auch schon. Hat die Schwitzerei ein Ende…

    Ciao,
    Harald

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Danke, Harald,

      ich hatte solche Laufpausen schon häufiger und manchmal tut es einfach gut mal etwas Sein zu lassen, was eigentlich zum Leben dazu gehört, ist kein Beinbruch, wenn der Wiedereinstieg nicht so viel Geduld erfordern würde 😉
      Ein Cabrio ist heutzutage ein vollwertiges Auto, wenn das Dach zu ist, bis 130 km/h merkst Du es gar nicht und offen zu fahren ist einfach genial, da ist die Hitze gleich um Vieles erträglicher.

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Frank Biermann

    Der Körper nimmt sich was er braucht und bei dir lieber Christian war es Erholung und viel Zeit mit der Familie! Ist doch auch wunderschön!
    Und auch wenn die Kraft und Luft nicht mehr so toll vorhanden ist weißt du genau das sie auch genauso schnell wieder ins Lot kommt wenn man etwas dran bleibt.
    Schönes Wochenende!!

    Margitta in Freizeitkleidung ist sehr ungewohnt! 🙂

    Gefällt mir

    • DocRunner

      Ja, Frank, so ist es, nur erfordert es immer wieder viel Geduld wieder in den gewohnten Laufrhythmus hinein zu kommen, Zurückhaltung muss geübt werden und die Kilometer sind erstmal noch beschränkt, deshalb war die Ostsee das optimale Terrain, weil flach, um wieder in Schwung zu kommen.
      Margitta ohne Laufsachen sind wir einfach nicht gewohnt 😉

      Salut
      Christian

      Gefällt mir

  • Din

    Manchmal muss und kann es auch absolut etwas weniger sein. Ein ganz toller Beitrag, den ich mir auch zu Herzen nehmen werde. Es ist einfach gesund auf seinen Körper und sein Gefühl zu hören.

    Ach und ja, neues Spielzeug ist immer super 😀

    Gefällt mir

  • Wie jetzt? Schon vorbei? | DocRunners Laufblog

    […] Besuch bei Margitta, die mir sehr geholfen hat wieder in die Spur zu kommen, haben dann abermals die Wende gebracht. Mit Geduld und Akribie habe ich das Laufen wieder begonnen zu zelebrieren und bin […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: