Zeit zu lesen

Viel Zeit zum Lesen, damit meine ich nicht die notwendigerweise zu lesende Fachliteratur, habe ich normalerweise nicht, dennoch versuche ich jeden Abend ein Buch in die Hand zu nehmen. Manchmal, wenn mich ein Buch fesselt, lese ich auch mal eine Nacht durch, allerdings ist das die Ausnahme. In den letzten Monaten habe ich aber sehr viel gelesen, bedingt durch die Schlaflosigkeit und die enorme emotionale Belastung. Lesen lenkt mich mehr von der Realität und meinen Gedanken ab, als alles andere. Unter anderem habe ich auch wieder zu vermeintlichen Laufbüchern gegriffen. Zum einen war es das Buch Running von Ronnie O´Sullivan, einem Snooker Profi, es hatte mich angesprochen, weil es vom Laufen handeln sollte und auch biographisch angehaucht sein sollte. Ich bin zwar kein Snooker Fan, aber wenn ein Buch einen solchen Titel hat, erwartet man oder besser erwartete ich schon einiges zum „Thema“. Das andere Buch war Der Läufer und der Wolf von Mark Rowlands, was ich bereits im englischen Original im letzten Jahr gelesen hatte, deshalb war ich doppelt gespannt, ob es in der deutschen Übersetzung für mich noch Augenöffner, bei den vielen philosophischen Passagen, geben wird. Der Autor war mir bereits von seinem letzten Buch, Der Philosoph und der Wolf, bekannt, welches mich vor drei Jahren unheimlich gefesselt hatte. Ich möchte hier nun meine Meinung über diese beiden Bücher kundtun und Nein, ich bin kein Literaturkritiker.

Stilleben

Stillleben

Da ich von Running etwas ganz anderes erwartet hatte, war ich bereits nach den ersten zwanzig Seiten enttäuscht, aber ich habe weiter gelesen, vielleicht kommt ja noch was zum „Thema“, allerdings war im ersten Drittel des Buches alles über die Thematik abgehandelt, von da an ging es nur noch, unendlich wiederholend, um die Sorgen und das Leiden des Snooker-Profis, der unter einer Scheidung, Trennung von seinen Kindern, Gerichts-, Unterhalts- und Anwaltskosten leidet und sich ständig über den Profi-Sport beklagt. Sprich nie zu Hause, ständig auf der ganzen Welt unterwegs (!) und geplagt von Selbstzweifeln. Ich hatte Mitleid mit ihm, v.a. wegen der schlechten Bezahlung (!sic), denn „früher“ konnte man noch in einem Jahr über eine Million mit Snooker verdienen und jetzt ist es nach Aussagen des mehrmaligen Weltmeisters nur noch ein Viertel bis ein Drittel davon! Ich hatte dann auch irgendwann Mitleid mit mir, habe es aber dennoch bis zum Ende gelesen. Da brach der Schwabe in mir durch, schließlich hatte ich das Buch ja bezahlt 😉

Der Läufer und der Wolf hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, der Autor und Protagonist, ein Brite, der als Philosoph in Miami an der Universität lehrt, schien mir während des Lesens ganz nah zu sein und ich stellte Gemeinsamkeiten im Denken fest, was ich auch schon beim ersten Buch so erstaunlich fand. Er erzählt, in nicht zwingend zusammenhängenden Kapiteln, viel von seiner läuferischen „Karriere“, er war nie irgendwo Erster und hat ganz spezielle Gründe zu laufen, die er darlegt und ergründet. Viele der Gedanken werden mit philosophischen Betrachtungen und unter Heranziehung klassischer und moderner Philosophien seziert und es macht einfach Spass weiter zu lesen, mir auf jeden Fall. Allerdings bin ich auch sehr Philosophie afin. Das Ganze ist nicht pathetisch oder unverständlich vergeistigt, sondern sehr übertragen auf die Situation und v.a. das Laufen bzw. das Zusammenleben mit seinen Vierbeinern. Er betrachtet auch solche klassischen philosophischen Fragestellung, wie nach dem Sinn des Lebens, was meines Erachtens sehr zum Schmunzeln einlädt und wahrscheinlich auch so beabsichtigt war. Und dann kamen solche Sätze wie diese hier:

„Ich habe versucht, das Wesen dessen, was beim Laufen im Kopf vorgeht, in der Vorstellung vom Herzschlag des Laufens zu erfassen: der Ort der tanzenden Gedanken. Keine Pille kann Sie an diesen Ort bringen. Der Herzschlag des Laufes wohnt dem Lauf inne…., dass ich um des Laufens Willen laufe.“

Ja ja, für Läufer eine floskelhafte literarische Beschreibung, aber das trifft meine Gedanken sehr genau. Das war nicht die einzige Stelle, in der ich mich wieder gefunden hatte, nein, es gab derer viele. Immer wieder begegneten mir Gedanken, die ich kenne und die mir deshalb so vertraut waren, wie die Trails in meiner Umgebung. Es war einfach phantastisch, dieses Gefühl, dass der Autor mit meinen Gedanken zu mir gesprochen hat. Ich kenne jemanden, die hier mitliest, der dieses Buch sehr gefallen könnte.

Fazit: Running ist etwas für Literatur-Masochisten, Seelenklempner und/oder Snooker- bzw. Ronnie O´Sullivan-Fans, einem Freund würde ich es definitiv nicht empfehlen und ein zweites Mal lesen würde ich es auch nicht. Ganz anders war Der Läufer und der Wolf, dieses Buch war mal wieder ein echter Leckerbissen, ich werde es sicher irgendwann noch einmal lesen und ich habe mir viele Seiten markiert, da ich bestimmte Passagen einfach nur faszinierend gefunden habe. Noch selten hatte ich mich dem Erzähler und Protagonisten beim Lesen so nahe gefühlt. Vielleicht lag es auch an meiner emotionalen Schieflage, obwohl ich dann ja eher Running bevorzugen hätte müssen, denn dem Autor ging es ja viel schlechter 😉

 

Salut

 

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

30 responses to “Zeit zu lesen

  • midLAUFcrisis

    Lieber Christian,

    für Deine Betonung, Du seist kein Rezensent, hast Du aber wirklich ordentlich rezensiert 😉

    Vielen Dank für Deine Zeilen und Deine Gedanken. Ich denke ich kenne die Dame, die an dem zweiten Buch ihren Spaß haben wird. Ob ich selbst dazu gehöre, da bin ich mir nicht wirklich sicher. Philosophen sind mir häufig ein wenig zu verschwurbelt in ihren Gedankengängen, vor allem aber in dem, was sie schreiben. Aber das mag in diesem Fall ja anders sein.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Erholung und Spaß beim ersten und allen folgenden Läufen!

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      so ein Lob von einem Mann vom Fach, da werde ich ja rot 🙂 Nein, ein Rezensent bin ich wahrlich nicht, nur meine Eindrücke und mein persönliches Urteil, mehr ist es nicht.
      Die philosophischen Betrachtungen sind eher populär gehalten, ein wenig Sartre, Hume, Descartes und wenig schwere Kost von Heidegger. So ist es für jeden gut zu lesen und zu verstehen, insbesondere, da der Autor es immer ins richtige Licht rückt. Da braucht es keinen Dr. phil.

      Danke für die Genesungswünsche, heute wird noch ein Spaziergang versucht, ohne Laufschuhe…

      Salut
      Christian

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  • chriba76

    Danke für den Tip!
    Rowland ist soeben auf meinem amazon-Wunschzettel gelandet. 🙂
    Viele Grüße, Christiane

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    • DocRunner

      Rowlands ist wirklich zu empfehlen, liest sich sehr gut und ist sehr bezogen auf die jeweilige Thematik, je nach Buch…

      Salut
      Christian

      PS: Danke für die Aufmunterung per Mail, hat gut getan….

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      • chriba76

        Gern geschehen!
        Schön, dass Dein Blog weitergeht. Aber nach dem, was ich aus Deinem letzten Beitrag so rausgelesen habe, hast Du eine Zeit hinter Dir, wo das bloggen natürlicherweise nicht an erster Stelle kam.
        Ich wünsche Dir viel Kraft.
        Christiane

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        • DocRunner

          Ja, manchmal ist es besser offline zu sein und das Blog war einstmals eine Art Lauftagebuch. Eine Verpflichtung ist es aber nicht und deshalb erlaube ich mir das Blog auch an die x-te Stelle in meinem Leben zu verschieben 😉
          Danke Christiane für die Kraft-Wünsche

          Salut
          Christian

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  • Markus

    Hallo,

    da würde ja nur noch 2 Bücher zu einem neuen literarischen Quartett fehlen. Die bekommst du sicherlich auch noch gelesen 🙂
    Bei einem Buch mit dem Titel „Running“ wäre ich genauso enttäuscht, des ist ja schon fast Wettbewerbsverzerrung 😉 Aber wahrscheinlich wollte er einfach das sein Buch sich oft verkauft und er wieder mehr Geld verdienen kann 🙂
    Das 2. Buch hört sich wirklich interessant an und ich behalte es mal im Hinterkopf!

    Grüße Markus

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    • DocRunner

      Ja, Markus, selbst die Rezensionen haben mich nicht ahnen lassen, wie wenig dieses Buch mit Laufen zu tun hat, obwohl die Kapitelüberschriften sich fast wie ein Trainingsplan lesen lassen 😉
      Rowlands ist wirklich lesenswert, ich habe noch ein Drittes Buch von ihm hier rumstehen, bin aber noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Vielleicht am Wochenende.

      Salut
      Christian

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  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    erst einmal Danke für diese Zusammenfassung, für die Beurteilung aus deiner Sicht.

    Das erste Buch kaufe ich nicht – ich verlasse mich da ganz auf dich.

    Da ich die angesprochene Läuferin sehr gut kenne, und wie du der Meinung bin, dass dieses Buch genau ihren Vorstellung entspricht, wird es nicht lange dauern, bis sie diese und andere Zeilen mit Sicherheit ebenfalls mit großer Freude markieren und immer wieder zur Bestätigung und zum Nachlesen herausholen wird.

    “ “Ich habe versucht, das Wesen dessen, was beim Laufen im Kopf vorgeht, in der Vorstellung vom Herzschlag des Laufens zu erfassen: der Ort der tanzenden Gedanken. Keine Pille kann Sie an diesen Ort bringen. Der Herzschlag des Laufes wohnt dem Lauf inne…., dass ich um des Laufens Willen laufe.”

    Dieser einzige Satz bestätigt deine Annahme vollends.

    Merci, mon cher copain 😎

    P.S. Schön, hier wieder lesen und kommentieren zu können !

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    ich kann Dir als Schwabe nur raten, das erste Buch bei Ebay zu verticken. So bekommst Du vielleicht noch etwas Schmerzensgeld wieder rein 😉

    Das zweite Buch könnte schon eher meins sein, wobei ich in Bezug auf die philosophischen Betrachtungen etwas Rainers Bedenken teile. Anderseits eröffnen Philosophen ja auch neue Horizonte. Und wenn Du es so gut findest, bin ich alleine mal gespannt wie weit wir da übereinstimmen 😉

    Moin Moin
    Volker, der Dir sehr wünscht, dass sich Schlaflosigkeit und emotoniale Belastung bald wieder reduzieren

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    • Deichlaeufer

      „emotinoale“ sollte es heißen …

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      das Wort heißt e-m-o-t-i-o-n-a-l :mrgreen: und aufgeben gilt nicht!
      Bücher wieder zu verkaufen mach ich grundsätzlich nicht, ich hätte da so einige, die mehr oder weniger als Briefbeschwerer Dienst tun dürfen, aber einmal in meinem Besitz bleiben sie es auch.
      Keine Angst vor der Philosophie, es sind keine schweren unverständlichen Inhalte in diesem Buch, ich glaube es gibt nur ein Zitat von Heidegger und da wird der Inhalt erläutert und erklärt, deshalb kann das Buch sehr wohl auch ohne Dr. phil. gelesen werden 😉

      Salut
      Christian

      PS: Der Schlaf reguliert sich seit der Grippe zwangsläufig, selbst tagsüber drücke ich das Kissen 🙂

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  • Anna

    Lieber Christian,

    Oh das kenne ich gut, wenn mir ein Buch fesselt lese ich ihn fertig und es ist einer der beste Methoden um die Wirklichkeit für eine Weile zu entfliehen – aber genau das ist gefährlich wenn man eigentlich keine Zeit dafür hat… 😉

    …und im Moment habe ich so gar keine Zeit dafür. Wenn ich aber mehr Zeit habe (so ab Juli-August) könnte ich mir gut vorstellen das zweite Buch zu lesen. Am liebsten auf Schwedisch, mal sehen ob ich das finde…

    Schön zu lesen, dass es deiner Gesundheit besser geht – ich hoffe du bist auch bald wieder laufend unterwegs! 🙂

    Liebe Grüße Anna

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      die Bücher, die einen fesseln können sind leider rar und nur selten finde ich ein solches. Dann ist es aber umso übler, wenn die Zeit fehlt zum Lesen bzw. andere Dinge wichtiger sind.
      Ob es Rowlands auf schwedisch gibt entzieht sich meiner Kenntnis, aber selbst im Original ist er als Brite sehr gut zu lesen.

      Mit dem Laufen warte ich noch bis zum kommenden Wochenende, dann werde ich wahrscheinlich frustriert sein 😉

      Salut
      Christian

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    vielen Dank für deine ausführliche Buchbeschreibungen. 🙂
    Nachdem ich eine begeisterte Leserin bin, freue ich mich immer über Tipps und Buchempfehlungen. Und so habe ich dank dir wieder 2 weitere Bücher auf meiner „Will lesen Liste“ stehen. Running ist nicht dabei, 😉 aber die beiden von Mark Rowlands interessieren mich sehr! Jetzt bleibt nur die Frage, englisch oder deutsch? Ist die Originalversion sehr schwierig zu lesen?

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    • DocRunner

      Liebe Doris,
      lesen ist auch etwas Wunderbares, und wann immer es möglich ist, versuche ich mich damit abzulenken bzw. weiter zu bilden 😉 Auf den Fernseher kann ich verzichten, aber gewiß nicht auf ein gutes Buch.
      Das englische Original ist gut zu lesen, der Autor ist Brite und schreibt in einem gut verständlichen Englisch, allerdings waren mir die Zwischentöne entgangen gewesen und es hat viel mehr angestrengt, aber das ist meist eine Sache der Routine…manche Philosophen verstehe ich nicht mal in deutsch, deshalb habe ich es als nicht so tragisch empfunden, wenn mir der Sinn von manchem Originalzitat verborgen blieb.

      Salut
      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Danke für die (Nicht-)Empfehlungen, lieber Christian! Mir geht’s ein bisschen wie Rainer, mit philosophischen, vor allem aber pathetischen Worten tue ich mich schwer – was nicht heißt, dass mein Geschreibsel frei von solchen Formulierungen wäre. 😉 Ich mag’s nur in geballter Form nicht so sehr. Vielleicht deshalb, weil die (Be-)Deutung des Laufens aus meiner Sicht eine so individuelle ist, dass ich es fast ein bisschen vermessen finde, diese in Worte zu kleiden und als Botschaft an andere „zu verkaufen“. Ich glaube, jeder, der das Laufen liebt, wird selbst herausfinden, was es ihm bedeutet – der eine freut sich, wenn andere es für ihn in Worte fassen, der andere findet seine Worte lieber selbst und ist irritiert, wenn andere Menschen andere Worte wählen. Nichtsdestotrotz: Vielleicht gönn ich mir das Buch von Rowlands mal.

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      ich kann Dich gut verstehen und bin auch vollkommen mit Dir einer Meinung, was die Gedanken über das Laufen betrifft. Umso erstaunlicher habe ich es empfunden, dass der Autor und ich so viele Gedanken gemeinsam haben, was das Laufen betrifft. Besonders viel Pathos hat das Buch übrigens nicht, das ist wohl mehr in meiner Beschreibung zu finden 😉 Ich mag es übrigens gar nicht, wenn jemand seine „spirituelle“ Art des Laufens verallgemeinert und an den Mann bringen will, und ich habe es in dem Buch von Rowlands auch nicht so empfunden, das ist aber wahrscheinlich genauso individuell verschieden, wie die Bedeutung des Laufens an sich 😉

      Salut
      Christian

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  • Bianca

    Lesen – ich mag das auch sehr gerne. Habe es aber eine Zeit vernachlässigt. Mein Geist kam einfach nicht zur Ruhe – auch nicht bei einem guten Buch. (Im übrigen auch nicht bei leichter Kost.) Ich konnte mich gar nicht konzentrieren. Nun habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, das wieder zu ändern. Das klappt bisher auch ganz gut, tatsächlich kann man auch aus der Leseübung kommen. Hätte ich nie gedacht.
    Ich freue mich, wie Doris, auch immer über Tipps. Ok, das erste Buch ist dann wohl nichts. Das zweite werde ich mir mal in der Stadtbücherei anschauen.
    Liebe Grüße und alles Gute für Deinen ersten Lauf
    Bianca

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    • DocRunner

      Liebe Bianca,

      gerade beim Lesen kommt mein Geist zur Ruhe, fast wie beim Laufen 🙂
      Aber Du hast Recht, auch das Lesen bedarf einer gewissen Übung. Es liegt aber meist am Buch, wenn die Gedanken abschweifen beim Lesen. Deshalb lese ich meist zur selben Zeit an 2-3 Büchern, dann ist immer etwas für den richtigen Augenblick dabei.

      Morgen werde ich wieder auf eine kurze barfuß Runde starten, mal sehen, was mein Körper sagt…

      Salut
      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    danke für die literarischen Anregungen im Kontext Laufen. Wenn ich auch extrem viel lese, muß ich doch gestehen, daß ich bis auf eine Ausnahme (ein Geschenk) noch nie ein Laufbuch gelesen habe. Ich laufe lieber selbst und gebe mich meinen Empfindungen und Genüssen hin – als ich von anderen lese, was sie zum Laufen zu sagen haben, um damit Geld zu generieren.

    Dennoch, müßte ich mir jetzt eines aussuchen, so würde ich das zweite wählen. Aber da ich weder Läufer noch Wolf bin, sondern Täglichläufer und Schaf… 😉

    Weiterhin literarische Freude und viel Genuß beim Laufen,

    alles Gute,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      ich laufe auch lieber selbst und ich lese gerne, da bietet sich es an auch Bücher zu lesen, bei denen es ums Laufen geht. Immer nur Biographien, Wissenschaftliches und Historisches ist mir dann doch zu schwer. Und die meisten zeitgenössischen Autoren liegen mir meist nicht so sehr 😉
      Ich lese aber lieber von Dir, da wäre doch schon längst ein Buch fällig 😉

      Salut
      Christian

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  • nordlaeufer

    Ich verfolge ja Snooker ein wenig und R. O’Sullivan ist tatsächlich ein begnadeter, genialer Spieler, und wie so oft, liegen Genie und Wahnsinn sehr eng beeinander. Mit dem Laufen schafft er es wohl so halbwegs seine inneren Dämonen im Griff zu behalten. Aber auch wenn das Buch Running heißt, ist es eben doch eine Autobiografie, bei der es nur so nebenbei ums Laufen geht.

    Vielleicht in diesem Zusammenhang noch eine Empfehlung, und zwar von Paula Radcliffe – My Story so far. Eine Autobiografie, bei der es nur ums Lauen geht. Ob es das Buch auch in Deutsch gibt, weiß ich aber nicht!

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    • DocRunner

      Guten Morgen Ralf,
      Danke für Deinen Kommentar, allerdings finde ich das Buch von O´Sullivan selbst für eine Autobiographie, und ich habe viele Autobiographien gelesen, fast unerträglich. Wer will denn über viele Seiten nur das Gejammer auf extrem hohen Niveau über die schlechten Bedingungen in einer Profi-Sportart lesen? Und das ganze dann fünf Seiten später nochmals als Wiederholung aufgetischt bekommen? Sorry, das muss nicht sein und das Argument mit den „Dämonen“ ist wohl eher aus der PR-Abteilung des Verlags geboren 🙂
      Das Buch von Radcliffe kenne ich nicht, aber Danke für die Empfehlung, werde mich mal umschauen. Meist sind die Bücher im Original eh besser, wenn es denn nicht gerade in catalan geschrieben ist :mrgreen:

      Salut
      Christian

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