Die Sprache des Waldes verstehen

Es gelingt nicht immer bzw. oft höre ich auch nicht hin, weil ich andere Dinge im Kopf habe. Manchmal verstehe ich die Sprache aber auch nicht, denn manchmal ist mein Geist nicht offen genug, auch die äußeren Umstände sind immens wichtig. Bei meinem Lauf am Samstag hat einfach alles gepasst: das Wetter, die Einsamkeit, die Strecke, die Form und die Gelassenheit. Doch erstmal der Reihe nach. Am Samstagmorgen strahlte die Sonne vom Himmel, beim Weg zum Bäcker kurz nach Sieben kündigte sich ein heller Tag an, doch schon bald türmten sich schwarze Wolken auf, die allerdings durch den auffrischenden Wind immer wieder vertrieben wurden. Doch ich hatte Zeit, ich konnte warten, die ersten zaghaften Sprüher kamen dann um kurz nach zwei Uhr, so dass ich mich dann recht schnell entschieden habe mich umzuziehen und los zu laufen. Die ersten Kilometer sind unspektakulär, bergan durch die Weinberge. Doch irgendwann tauche ich bereits richtig schön durchnässt in den Wald ein. Sogleich vernehme ich die ersten Stimmen der Bäume, ein Wispern, was deutlich leiser als der peitschende Regen durch das Blätterdach dringt.

Schmale Pfade, der Blick zurück

Schmale Pfade, der Blick zurück

 

Passend am ersten steilen Trail höre ich ein Ächzen, was auch von mir hätte stammen können. Am höchsten Punkt des Laufes singt der Wald für mich, es ist eine einfache Melodie, die nach wenigen Sekunden schon wieder verstummt, aber es reicht aus um mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern, was anhält bis ich den Wald vorerst verlasse. Über eine wunderbare Wiese vorbei an einem uralten Baum führt mich mein Weg.

Ehrfürchtig :-)

Ehrfürchtig 🙂

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Dynamik im Regen

 

Hier oben mischt sich Kunst und Natur, allerdings muss man bei Regenwetter schon genauer hinschauen 🙂

Kein Fernblick

Kein Fernblick

LL1005142

Blick ins Remstal

 

Weiter führt mich der Lauf, erst hinunter in ein tief eingeschnittenes Tal, ausnahmsweise durch einen Tannenhain, keine Eichen und Buchen, was für die hier üblichen Bestände nicht typisch ist. Tannenwälder empfinde ich immer bedrückend, allerdings vermitteln sie auch eine beruhigende Stille, und genau die finde ich hier und genieße sie, denn schon nach einer kurzen Erholung erfolgt der nächste steile Anstieg auf verschlungenen Pfaden.

Licht und Regen von oben

Licht und Regen von oben

 

Hunger und Durst plagen mich nicht, denn ich habe vorgesorgt, der Rucksack hält genügend Wasser bereit und nach 25 Kilometer lass ich mir einen bekömmlichen Riegel schmecken. Ich möchte keine Werbung machen, aber der Cashew-Cranberry Flapjack von Hafervoll schmeckt wie selbstgemacht, bei längeren Läufen gehört er einfach dazu. Und nein, nicht gesponsert, selbst bezahlt 😎

Wohlschmeckende Energie

Wohlschmeckende Energie

 

Es regnet immer noch, was meine Stimmung weiter hoch hält und die letzten Kilometer bergab zum reinen Vergnügen macht. Meine Unterschenkel sind nach über 3 Stunden auf den Trails voller Dreck und Matsch und ich beginne ein wenig zu frieren, da der Wind immer noch forsch bläst und die Kleidung feucht ist. Eine Regenjacke habe ich mit Absicht nicht mitgenommen, da ich den Regen spüren wollte. Die ganze Woche über hatte ich Pech, wenn ich losgelaufen bin, hat es aufgehört zu regnen, egal ob morgens um 4.30 Uhr oder abends um 19.30 Uhr, es war wie verhext 😉

Am Montag hatte ich mit Sonne und schwülwarmer Luft zu kämpfen, aber dennoch konnte ich das erste Mal nach der Ostergrippe (sic!) wieder über die 20 Kilometermarke hinauslaufen. Der Remstal-Höhenweg und parallel verlaufende Jägerpfade  boten sich an, so durfte ich die etwas angenehmere Luft im Wald genießen. Allerdings stellte ich einen neuen Rekord im Zecken sammeln auf. An den Unterschenkeln konnte ich alleine acht winzig kleine Exemplare absammeln und eine größere wurde dann vor dem Duschen aus der Haut am Oberschenkel gezogen, freche Biester 🙂 Ich stelle hier einfach ein paar Impressionen von dem sehr schönen und ruhigen Lauf ein.

Tja, so geht langsam eine ereignisreiche Laufwoche zu Ende und ich darf wieder unbeschwert unterwegs sein. Am Sonntag folgt noch der obligatorische Lauf mit meiner Frau in einem für mich regenerativen Tempo. Allerdings werde ich an Rainer denken, der sich in Mainz über den Asphalt quält, obwohl es für ihn sicher locker machbar sein wird. Ich wünsche uns allen Gesundheit und anhaltende Lauffreude, dann kann der Sommer kommen.

Salut !

Salut !

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

28 responses to “Die Sprache des Waldes verstehen

  • Bianca

    Lieber Christian,
    ein wunderschöner Bericht. Danke dafür! (Fast hätte ich ein kleines Tränchen verdrückt.)
    Die Bilder – ein Traum!
    Und die Natur spricht mit Dir – nicht nur mit Dir, mit Allen. Nur hören wir wohl selten darauf. Schade.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Bianca

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    • DocRunner

      Danke für das Kompliment, liebe Bianca, ich habe nur die Eindrücke und Gefühle versucht zu beschreiben. Die Bilder spiegeln kaum die Realität wieder, im Moment ist es einfach bei jedem Wetter herrlich im Wald und in der Natur.

      Dir auch noch einen schönen Sonntag

      Salut
      Christian

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  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian,

    erst einmal ein Wort zu deinem letzten Foto
    dynamisch
    sportlich
    schlank
    chic
    gut aussehend

    Dann zu deinem Lauf
    es war
    als ob ich dabei gewesen wäre
    hörtest du mich schnaufen ?

    sehr poetisch
    sehr schön geschrieben
    man liest in jedem Wort deine Freude
    alleine in der Natur gewesen zu sein
    das isses
    nur das
    wie gut ich dich verstehen kann
    und Regen gab es als wohlschmeckende Beilage
    so wie du dir das gewünscht hast.

    Perfekt
    Freue mich für dich !

    Salut, mon cher copain 😎

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      Du machst mich ganz verlegen, aber dennoch vielen Dank für das Kompliment.
      Die Läufe in der vergehenden Woche hatten am Samstag mit dem Regenlauf ihren Höhepunkt und sehr gerne hätte ich Dich real dabei gehabt, virtuell habe ich Deine Begleitung genossen 😎
      Die Einsamkeit und Stille in der Natur ist v.a. im Regen einfach berauschend, ja fast perfekt 🙂

      Salut ma chère

      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    danke für diese poetische Liebeserklärung an die Natur – einfach wunderschön, noch dazu mit tollen Fotos illustriert (der uralte Baum gefällt mir besonders gut). Ich freu mich sehr für dich, dass es endlich mit dem Regenlauf geklappt hat – und dann noch so ausgedehnt! Die Folgen der Grippe endlich ausgestanden und es läuft wieder richtig, super! Nur die Zecken sind natürlich widerliche Biester, ich hoffe, du kannst sie absammeln, bevor sie sich richtig festbeißen und du dir noch was Ungesundes einfängst.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim regenerativen Regenlauf heute,
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,
      diese ehrfürchtigen alten Bäume sind für mich absolut beeindruckend und ich freue mich jedes Mal, wenn ich einen sehe. Der Lauf im Regen war schon lange fällig und ein Lauf über die drei Stunden hinaus war sowieso fällig, also hatte ich Glück und die notwendige Fitness gestern am Samstag. Die Angst vor den Zecken ist gering, gegen FSME bin ich geimpft und eine Borreliose? Naja, ist schon möglich, aber dann dürfte ich auch nicht dort laufen, wo ich laufe 😉
      Leider sieht es hier gar nicht nach Regen aus, vielleicht hast Du mehr Glück 😉

      Salut
      Christian

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    solche Glücksmomente, wie du sie beschreibst, sind so kostbar und wohltuend. Wer sie selbst erleben durfte, kann sie durch eine so wunderbare Beschreibung, wie du sie uns hier gegeben hast, wieder aufleben lassen!
    Schön, dass du wieder gesundet bist, den Regen erwischt hast 🙂 (heute ist er bei uns.) und viel Spass beim heutigen Familienlauf!

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    • DocRunner

      Danke, liebe Doris,
      manchmal hat man das Glück und das Laufen ist genauso wie ich es beschrieben habe. Ich genieße es deshalb, solange ich es kann und darf 🙂
      Die Erinnerung an solche Läufe ist sehr stark und ich hoffe sie bleibt lange erhalten.

      Salut
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    zum letzten Foto kann ich Margitta nur zustimmen – sieht sehr gut aus!!!

    Ein sehr schöner Bericht mit vielen schönen Bildern – der Blick zurück, der ehrfürchtigen Baum und Licht und Regen von oben gefallen mir besonders gut!! 🙂

    Ein schöner Lauf im Regen, in und vor allem mit der Natur – genau das was wir suchen wenn wir unterwegs sind – einfach nur herrlich 🙂 Jetzt freue ich mich nur umso mehr darauf, wenn ich für solche Sachen wieder mehr Zeit habe!!

    Danke für den Riegel-Tipp!! Ich war gerade auf der Homepage und was ich da gelesen habe gefällt mir sehr gut! Den werde ich auf jeden Fall ausprobieren!!

    Liebe Grüße Anna

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    • DocRunner

      Liebe Anna,
      vielen Dank für das Kompliment. Manchmal passt einfach alles und es läuft, so wie in der vergangenen Woche. Ich versuche nicht es festzuhalten, sondern ich genieße es, solange ich darf und kann. Keiner weiß, wie es schon morgen aussehen könnte 😉
      Ich wünsche Dir bald wieder Zeit und Ruhe für das Laufen und den Sport, das wird schon 🙂

      Die Riegel sind wirklich toll und v.a. lactosefrei und vegan

      Salut
      Christian

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  • Blumenmond

    „Es regnet immer noch, was meine Stimmung weiter hoch hält“ – Das ist das Zitat des echten Läufers. Das mit den sprechenden Wäldern kenne ich von hier nicht so, lese es aber gerne. Selbst die Regenfotos sind stimmungsvoll. Tolle Tour.

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    • DocRunner

      Liebe Anja,

      ein Lauf im Regen verspricht Einsamkeit, die ich so sehr liebe, also muss ich auch den Regen lieben, logisch, oder? Leider mag ich nicht so sehr die Läufe am frühen Morgen, so dass ich die Einsamkeit auf andere Art und Weise finden muss 😉
      Oh ja, Wälder können (überall) sprechen…und ja, die Tour war wunderbar.

      Salut
      Christian

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  • Markus

    Da hattest du mehr Glück wie ich. Denn um die Uhrzeit und vor dem Regen war ich schon zurück. Und dabei war es eindeutig zu heiß und schwül. Außer 2,3 Tröpfchen nix zu spüren. Leider.

    Und so wie es aussieht warst du zu Begin des Höhenwegs unterwegs auf der linken Remsseite oder täusche ich mich da?

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    bei dem Regenangebot mußte es auch endlich mal bei Dir klappen 🙂

    Die Liebe zur Natur, die Liebe zum Laufen, sie sprechen aus jeder Zeile und aus jedem Bild.

    Auch ich schließe mich gerne den Komplimenten zum letzten Bild an 🙂

    Schön, dass Du wieder richtig auf dem Damm bist!

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      leider hatte sich der Regen bis gestern gegen mich verschworen, ich habe am Freitagtagabend aus dem Fenster geschaut, es hat geregnet, schnell umgezogen und den ersten Schritt aus der Praxis getan, schwupp hörte es auf und kurz danach schien die Sonne 😉
      Ja, momentan genieße ich in vollen Zügen, denn ich weiß nicht, wie lange ich das darf und kann. Ich kenne die Zukunft nicht und die Vergangenheit lehrte mich Demut, was das Privileg des genussvollen Laufens angeht. Klingt schwülstig, ist aber die Realität 😀
      Vielen Dank Volker.

      Salut
      Christian

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  • Helge Orlt

    Der Bericht ist wirklich toll. Die Bilder sind einfach traumhaft.
    Ich laufe hier im Hunsrück ja auch durch solche Wälder und es ist einfach sagenhaft, wie man sich an solchen Dingen nicht satt sehen kann.
    Es beeindruckt uns immer wieder. Der Lauf durch den Wald 🙂
    Vielen Dank für diesen schönen Bericht
    Liebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Danke Helge und willkommen auf meiner Seite 🙂
      Es ist doch schön, wenn man solch eine Landschaft sein Laufrevier nennen darf, der Hunsrück ist sicher nicht minder schön. Ich war zwar noch nie dort, durfte aber schon von der Autobahn aus die Landschaft bewundern. Ja, man kann sich nicht satt sehen, so man ein Auge dafür hat 😉

      Salut
      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    danke für den schönen Bericht aus Deiner Feder. Ich will heute gar nicht unnötige Worte über Deinen Lauf verlieren – Dein Bericht steht für sich und bedarf mehr des Schweigens und – einem verständnisvollen Nicken meinerseits. 😉 Allein die Zecken trüben das Gesamtbild, mögest Du alle erwischt haben.

    Wahrscheinlich wird Dir dieser Lauf lange in Erinnerung bleiben und auch künftig ein zufriedenes Lächeln entlocken. Vielleicht erfährst Du demnächst die Fortsetzung.

    Liebe Grüße,

    Marcus

    P.S. An manchen Tagen verstehe ich sie auch, die Sprache des Waldes. Wispernde Töne belebender Natur, die einen entführen, in ein Reich voller Magie. 🙂

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      wer sonst, ausser Dir, könnte die Sprache der Natur besser verstehen, ich denke, Du stapelst tief und unterhältst Dich täglich mit den Bäumen und Sträuchern, oder? 😉
      Ja, manchmal bedarf es wirklich keiner Worte, beim wiederholten Lesen meines Abrisses fallen mir jedes Mal noch neue Konversationen des Waldes ein, denen ich bei diesem Lauf beiwohnen durfte. Mal sehen was für Fortsetzungen mir noch blühen, heute war es ein Lauf ohne Wald, nur Weinberge und viele Höhenmeter mit etlichen Regengüssen. Gestern ebenfalls ohne Wald, dafür mit Graupelschauer und einem Gewittersturm 😀 Irgendwie scheine ich momentan privilegiert :mrgreen:

      Salut

      Christian

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    • Brigitte

      Na typisch! An manchen Tagen nur? 😛 Nicht mal mehr die Enten und Gänse flüchten vor dir. Du bist und bleibst ein Tiefstapler – wie Christian treffend schrieb.

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  • chriba76

    So schöööön! Und traumhafte Bilder. Vor allem der uralte Baum hatte bestimmt eine Menge zu erzählen…

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  • Brigitte

    Mein lieber Christian!

    Na das liest sich doch wunderbar! Ich freue mich für dich, dass es nach deiner Grippe nun wieder läuft, äh dass du nach deiner Grippe wieder läufst und noch eine ganz ordentlich Kilometeranzahl zurück gelegt hast. Bei den Bildern könnte man meinen, dass es ein wunderbarer Frühlingstag war. Also Sonne pur 😉

    Hier hättest du deine helle Freude, Regen, Regen und nochmals Regen. Dazu dann noch einen deftigen Gegenwind. In meiner alten Heimat gibts sogar ein wenig Schnee gratis dazu. Na? Wäre das nicht was für dich? Hähä!

    Hab einen schönen Abend!

    Pfiat di
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,

      Du reibst Salz in meine Wunden, nicht ein Lauf im Schnee seit April 2013 steht bei mir zu Buche und Du machst mir den Mund wässrig? :mrgreen:
      Regenläufe waren es in den vergangenen acht Tagen so einige, was mich erstmal zufrieden gestellt hat, aber irgendwie scheine ich noch einen ordentlichen Nachholbedarf zu haben. Sonntage und Läufe in brütender Hitze kommen wahrscheinlich noch genug, deshalb genieße ich die Aprilwetter artige Abwechslung 😉

      Salut und ein schönes Wochenende wünsche ich Dir

      CHristian

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