Dopamin vergeuden?

Seit nun mehr vielen Monaten steht auf YouTube ein Video mit einem sog. „Poetry-Slam“ von Julia E., ich nehme an, jeder wird es kennen. Die Meinungen waren überwiegend positiv, v.a. auch in der Läufergemeinde, auf Facebook wurde der Link sehr häufig geteilt, u.a. auch von erfahrenen Ultras. Was will uns das Video oder die Protagonistin sagen? Vordergründig geht es darum, seine Träume zu verwirklichen, etwas zu wagen, damit später eine Geschichte erzählt werden kann und nicht bereuen zu müssen, dass es nicht getan wurde. Denn dann gebe es keine Geschichte, die erzählt werden kann. Sprich, der Konjunktiv beherrscht das Leben, wenn man seine Träume nicht umsetzt. Ist das so? Wirklich?

Ich habe mir das Video mit meinen Kindern (11/13/16 Jahre) angeschaut und die beiden Großen meinten, das sei doch vollkommen in Ordnung. Meine jüngste Tochter gab aber zu Bedenken, was denn passieren würde, wenn alle Menschen nur ihren Träumen nachgingen und z.B. die ganze Nacht Party machten? Wer würde dann Dinge des täglichen Lebens herstellen und Dienstleistungen für die notwendige Versorgung bereitstellen? In ihren Überlegungen schwang sogar etwas Angst mit, dass dies wirklich eintreten könne. Ich habe mir dann etwas Zeit genommen und selbst darüber nachgedacht, was wäre wenn? Braucht es die Verwirklichung (extremer) Dinge um später eine Geschichte erzählen zu können? Muss man verpassten Verwirklichungen von Träumen nachtrauern?

Ich denke nein, aber das ist individuell ganz verschieden und es hängt auch sehr davon ab, was die eigenen Träume und Ziele sind. Und was bedeutet schon Dopamin zu verschwenden? Ich tu es fast jeden Tag, Dopamin ist nicht nur ein wichtiger Überträgerstoff in der Bewegungskontrolle, sondern auch in unserem Belohnungssystem im Gehirn spielt er eine Rolle. Viel interessanter ist da fast das Serotonin, das Glückshormon. Und ich kann sagen, dass ich fast täglich beim Laufen beide Transmitter zu Genüge ausschütte, aber keineswegs verschwende. Und nein, es kann auch nicht ausgehen, ich kann es nicht aufsparen, das funktioniert nicht, ausser ich leide unter bestimmten Krankheiten 😉 Also was ist der Inhalt?

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Dopamin verschwenden?

Für mich ist es in erster Linie eine nette Performance, eine gelungene Vorstellung, mehr nicht. Inhaltlich finde ich es eher mager und der Sinn ist ganz und gar nicht allgemein übertragbar. Ich erkenne in erster Linie Angst, Angst vor dem älter werden, Angst vor dem Nichts nach dem Tod, Angst seine Chancen zu verpassen oder seine Möglichkeiten nicht zu nutzen. Ist es das, was Menschen mit Anfang 20 heute umtreibt und was sie vom Leben erwarten? Ich bin unschlüssig und kann den Hype, v.a. bei vielen Menschen, die schon vieles in ihrem Leben erreicht haben, und ich unterstelle denen, dass sie das auch gewollt und vielleicht auch geträumt haben, nicht verstehen. Menschen im Alter von 40 oder 50 sollten doch echte Poesie von floskelhaften Reimen unterscheiden können. Ich finde es sogar bedauerlich, dass auf solche Dinge hingewiesen werden muss. Meiner Ansicht nach leben wir in einer Gesellschaft, in der wir alle Möglichkeiten haben uns zu verwirklichen, etwas Konformität vorausgesetzt. Ich habe fast alle meine Träume, so sie denn realistisch waren und sind, umgesetzt. Die, die mich noch beschäftigen, sind nur von mir und meinen Bestrebungen in den verschiedensten Bereichen abhängig. Jedoch habe ich ein hohes Maß an Zufriedenheit erreicht, was mein Leben betrifft, vielleicht habe ich deshalb keine Notwendigkeit jetzt schon möglichen verpassten Gelegenheiten hinterher zu trauern. Und sollte ich in Zukunft meine Meinung darüber ändern, hoffe ich, dass ich dann noch in der Lage bin, das dann nachzuholen. Wenn mein Leben dann eines Tages zu Ende ist, hinterlasse ich nichts von Dauer, aber was soll das auch, mein Tod ist kein Bestandteil meines Lebens, deshalb lebe ich weiter wie bisher, genieße meine Glücksmomente, träume und verwirkliche meine Träume oder hake sie ab, wenn sie nicht umzusetzen sind 😉

 

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

37 responses to “Dopamin vergeuden?

  • jamieobier

    Hey, guter Gedankenanstoß 🙂
    Ich finde es vor allem in Bezug auf Mottos wie „packe dein Leben so voll, um in der Kürze alles zu erleben und zu feiern was nur möglich ist (vor allem wenn du noch jung bist)“ sehr treffend. Ich persönlich habe mich von diesem Zwang/Druck schon lange selbst befreit. Ich habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich es mal einen Tag ruhig angehen lasse, nicht ständig auf Parties rumhänge oder in Gedanken ständig dabei bin so viel wie möglich in meinem Leben unterzubringen. Ich nehme Dinge gerne wie sie kommen, halte mir Platz für Spontanität, höre auf mein Innerstes, soweit dies mit den Strukturen dieses Systems überhaupt noch vereinbar ist. Denn genau das ist es ja hier auf dieser Welt, wir alle rennen diesem und jenen hinterher. Wir arbeiten, um Geld zu verdienen und arbeiten auf Wochenenden und Urlaube hin. Man könnte fast sagen, das Leben ist ein Warten.
    Umso wichtiger ist es, wie du schon so schön sagtest, seine realistischen Träume umzusetzen. In diesem System ist es von Vorteil schon als Jugendlicher zu wissen wohin es im Leben gehen soll. Ich hatte Glück und war mir meiner Sache schon sehr früh sicher, sodass ich darauf hinarbeiten konnte und letzten Endes nun genau da angekommen bin, wo ich mit 23 Jahren bereits sein wollte. Mir ist es bei all dieser Verwirklichung vor allen Dingen wichtig, dass Werte, Moral und Ideale dabei nicht zu kurz kommen. Klar, auch ich schiebe freitags Überstunden. Aber es ist nicht so, dass ich in der Summe keine Zeit mehr zum leben habe oder der sportliche Ausgleich zu kurz kommen würde.

    Meine Träume zu verwirklichen bedeutet für mich, mit meinem Leben konform zu gehen, dahinter stehen zu können. Dazu brauche ich keine Hochstapler-Phantasien wie Reichtum oder sonstigen materiellen Luxus. Es ist schön, wenn man sich mal etwas gönnen kann und das dann wirklich bewusst genießt – bspw. teures sportliches Equipment oder ein schöner Urlaub. Ich finde es wichtig sich zu vereinfachen, Kraft und Zufriedenheit aus Dingen wie einem schönen langen Lauf zu ziehen oder sich an der Natur zu erfreuen. Sowas kann man sich nicht kaufen. Viele Menschen hetzen einfach an allem vorbei und definieren sich über ihr Haus, Auto oder Smartphone. Dazu möchte ich nie gehören – oder sagen wir es anders: ich tue alles dafür, dass solche Dinge einen angemessenen Stellenwert in meinem Leben haben, aber nichts darüber hinaus.

    LG, Jamie 🙂

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    • DocRunner

      Hallo Jamie, herzlich willkommen und vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.
      Ich lass das einfach mal so stehen, allerdings finde ich Deinen Idealismus bemerkenswert und hoffe, dass Du diesen noch lange behalten wirst, denn manchmal ist es sehr schwer sich damit zu arrangieren. Aber es lohnt sich…. 🙂

      Salut
      Christian

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  • Blumenmond

    Hallo Christian, das sind ja philosophische Überlegungen am frühen Morgen.

    Ich glaube, wenn man über verpasste Träume/Chancen spricht, denken viele, dass es große Dinge sein müssen. Auswandern, große Reisen machen, bestimmte Berufe ausüben etc. etc.

    Ich find es viel wichtiger, dass man das, was man jeden Tag hat, schätzt. Für mich ist ein Lauf am frühen Morgen mit aufgehender Sonne etwas, was ich nicht verpassen möchte und vielleicht den mir nicht zugestandenen Einkeln;-)) erzählen werde. Nun… irgendeine Pflegekraft wird das dann wohl im Altenheim über sich ergehen lassen.

    Eine Zufriedenheit mit dem Leben und das Anerkennen, dass es uns in unserer Gesellschaft wirklich an nichts Wichtigem fehlt, das ist es, was ich wichtig finde.

    Du erlebst es täglich in der Praxis und im Privaten – ich habs gerade im letzten Jahr mal wieder mit aller Wucht erfahren. Es ist NICHTS selbstverständlich.

    Und jetzt zieh ich mich an und gehe mit meinem Mann, der Dank der heutigen Medizin und mit ganz, ganz, ganz viel Glück noch am Leben ist, jetzt mit unseren Kameras in die Stadt und wir machen uns einen schönen Tag. Mehr braucht es nicht… das ist ALLES und es ist kein großes Ding, für uns aber schon.

    Vielleicht meint diese Julia auch das – hoffentlich meint sie das.

    Bis später

    Anja

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    • DocRunner

      Liebe Anja,

      Du hast es nochmals auf den Punkt gebracht…Es ist NICHTS selbstverständlich….
      Jeder hat in seinem Leben unterschiedliche Prioritäten und jeder geht anders mit seinen Fähigkeiten und Begabungen um, allerdings hat mich die Aussage in diesem Video einfach nur enttäuscht, denn nicht Zufriedenheit ist das Ziel, sondern Angst etwas verpassen zu können, das finde ich schade 😦
      Es wird sicher jemanden geben, der sich Deine Geschichten von einsamen und genussvollen Morgenläufen anhört und sich darüber freut und/oder amüsiert, dass Du gerade so etwas einfaches so hoch eingeschätzt hast 🙂

      Salut und viel Spass beim Photographieren

      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    ich kenne das Video nicht, kann es mir aus Zeitgründen jetzt auch nicht ansehen und beziehe mich deshalb in meiner Antwort nur auf Deinen Text, der Bereiche berührt, die – wenn ich sie nur einigermaßen würdig behandeln wollte – in einem halben Buch ausarten würden. Von daher gebe ich mich einer gewissen Komprimierung hin, wenngleich das vielleicht nicht angemessen ist. 😉

    Träume gehören zum Leben und wohl dem, wer einige oder viele oder auch nur einen verwirklichen kann; und möglicherweise realisieren manche Menschen alle ihre Träume – so es denn welche sind – was aber auch schon wieder langweilig wird und, macht das dann noch zufrieden? Verpaßten Gelegenheiten wiederum hinterher trauern, ist sinnlos – ergo darf man das unterlassen. Wie dem auch sei, eine komplexe Thematik, die sich allgemeingültig nicht beantworten läßt, weil jeder Mensch anders ist. Angst vor dem Alter, dem Tod – ja, da kenne ich auch viele; für mich selbst sehe ich das nicht so. Die Nanosekunden, die ich hier auf dieser Erde weile (in der lustigen, kranken und absonderlichen Menschenwelt, die sich alle so wunderbar wichtig nehmen), meine eigene Existenz – das ist soooo unbedeutend, das ist gar nicht der Rede wert. Gestern geboren, heute gelebt, morgen tot und lange, lange vergessen. Der Lauf des Lebens – was ist da wirklich wichtig?

    Aus diesem Kontext heraus gefällt mir Dein Schluß auch außerordentlich gut – so sehe ich das auch. Genieße jeden schönen Moment und f ü h l e. Nichts ist wichtiger. Und wer weiß schon, wie lange man das noch darf, da nichts selbstverständlich ist – explizit auf die Gesundheit bezogen.

    Liebe Grüße,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      schau Dir das Video ruhig mal an, sei aber nicht enttäuscht oder wenn, dann nicht so sehr wie ich.
      Ich kann Dir in allem Recht geben und unterstreiche ganz besonders, dass es unendlich langweilig sein muss, wenn jemand in der Lage ist, alle seine Träume zu erfüllen. Ein paar Träume sollten auch einfach Träume bleiben…
      Der Moment zählt, aber auch die Erinnerung, so sehe ich das auf jeden Fall, allerdings etwas zu bedauern, was nicht getan wurde, ist reine Zeitverschwendung 🙂

      Salut und ein schönes Wochenende

      Christian

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    ich denke man sollte einen Auftritt bei einer Poetry-Slam-Veranstaltung nicht so hoch hängen, auch wenn ich den Auftritt und die Aussage ganz schön finde.

    Ich finde ihn auch nicht als Aufruf, so zu leben wie es in der Jack Daniels-Werbung heißt. Von daher halte die Angst Deiner Kinder für unbegründet.

    Jeder lebt seinen Alltag und ich denke, es gibt viele, die sich keine kleine Fluchten zugestehen, viele die denken sie hätten nur zu funktionieren und viele die sich einfach nicht trauen auch mal eine kleine Verrückheit zu begehen. Ich denke darin liegt die Aussage, einfach mal was zu machen, nicht nur vernünftig sein wollen, sich mal etwas trauen, sich mal einer Schwärmerei hingeben. Dinge erleben, die es sich zu erinnern lohnt.

    Nicht jeder ist im Leben so selbstbewußt wie Du, wie wir, es vielleicht sind. Man mag die Aussage von Julia E. etwas dünn finden und nichts ist auf alles und jeden passend, aber sie hat einen Kern über den man sicher mal kurz nachdenken kann.

    Ich bin jedenfalls schon mal meinen Marathon gelaufen, auch wenn ich keine Enkel habe, denen ich davon erzählen kann. Da wird wohl irgendwann der Altenpfleger herhalten müssen 😉

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      ich habe mir lange überlegt, ob ich diese niedergeschriebenen Gedanken überhaupt bloggen soll, allerdings fand ich den Sinn dieses Poetry-Slam etwas bedenklich, denn irgendwie hat es mir den Eindruck von Existenzangst vermittelt. Ich will das nicht zu hoch hängen, aber Lyrik, und dazu zähle ich auch so etwas, sollte immer bedacht werden, so sehe ich es jedenfalls 😉
      Ja, dann hoffe ich Du findest irgendwann einen laufenden Altenpfleger, der Deine Motivation auch verstehen wird können, denn sonst, so fürchte ich wirst Du nur Kopfschütteln ernten :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    danke für den Denkanstoß.

    Zunächst finde ich es gut, dass sich diese junge Frau überhaupt Gedanken macht. Ich kann mich nicht erinnern, in ihrem Alter darüber nach gedacht zu haben, wie zufrieden oder unzufrieden ich am Ende meines Lebens sein werde, was ich vielleicht bewusst tun sollte oder nicht, was ich dann im Alter feststellen würde, richtig oder falsch gemacht zu haben.

    Ich habe gelebt, so wie mir das Leben “ vorgesetzt “ wurde – mit schönen, traurigen und auch weniger angenehmen Zeiten, um aus letzteren viel zu lernen. Allerdings habe ich nicht danach gefragt, was andere Menschen über mich denken, wenn ich dies oder das tun würde, ich bin meinen Weg gerade gegangen, so ihn mir das Leben gebahnt hat.

    Und irgendwann war ich – relativ früh – reif genug, auf äußere Einflüsse zu pfeifen, meinen Weg zu gehen, wie ich ihn mir vorstellte, habe aus weniger guten Zeiten gelernt, um mit dem Leben, das ich seit langem führe, komplett zufrieden zu sein, es anzunehmen, jeden Tag, jede Stunde, jede angenehme Begegnung, jede Laufeinheit, alles sehr bewusst zu erleben und zu genießen, zufrieden mit dem, was zu meinem Leben gehört, mir mir im Reinen zu sein.

    Oft verbietet es die Erziehung vieler Menschen, sie selbst zu sein,sie haben es nicht gelernt, weil sie sich in ihrem Leben immer anpassen von Kindesbeinen an – nach dem Motto: “ Das tut man nicht „. Glücklicherweise gelingt es einigen, sich irgendwann davon zu lösen, anderen nicht, und sie schwimmen ihr ganzes Leben lang mit dem Strom, ohne es je kennenzulernen, wie schön das Leben sein kann, wenn man das tut, man selbst möchte, ohne anderen damit zu schaden.

    Dabei ist es so leicht, mit ein bisschen Glück, ein erfülltes, zufriedenes Leben zu führen, wie ich meine.

    Merci, mon cher 😎

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      von Dir hatte ich nichts anderes erwartet, Angst vor dem Leben hast Du nicht nehme ich an, der Weg wurde beschritten mit kleinen und großen Schlenkern, aber mit einem großen Willen. Fremdbestimmung mögen wir beide nicht und genau das habe ich weiter gegeben.
      …wie schön das Leben sein kann, wenn man das tut, man selbst möchte, ohne anderen damit zu schaden. Genau das meinte ich mit meinen Gedanken zur Verwirklichung von Träumen mit etwas Konformität 🙂
      Dein letzter Satz gefällt mir sehr gut, obwohl Glück etwas ist, mit dem ich nie rechne 😎

      Salut ma chère
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    ich denke man kann den Text sehr individuell interpretieren, je nachdem welche Erfahrungen man selbst schon gesammelt hat, oder vielleicht eben nicht gesammelt hat, im Leben. Ich habe viel an mich gearbeitet in meinem Leben, um dorthin zu kommen wo ich heute bin, und da rede ich nicht von materiellen Sachen, sondern einfach vom Selbstbewusstsein und mit sich selbst zufrieden sein zu können, so wie ich bin. Daher sprechen mir einige Sätze in dem Poem besonders an. Du hast absolut recht, wir leben in einer Gesellschaft, in dem wir alle Möglichkeiten haben uns zu verwirklichen. Wenn das Selbstvertrauen dafür aber fehlt, dann nützen uns diesen ganzen Möglichkeiten nichts mehr.

    In Vordergrund sollte aber stehen, wie du auch sagst, die Zufriedenheit – und die kann man auf jeden Fall durch ganz einfache Sachen im Alltag erreichen, dafür braucht es keine extremen Dinge.

    Liebe Grüße Anna 🙂

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      aber genau das ist das Problem, an sich selbst glauben, Ziele formulieren und erreichen, Träume haben und auch einmal zu versagen ist doch normal, das gehört dazu. Wenn ich aber Angst habe zu versagen oder eine Chance nicht zu nutzen, weil ich später keine Geschichte zu erzählen habe, ist das doch viel frustrierender, oder?
      Ich denke, jeder findet seinen Weg, auch wenn die Zeiten heute für junge Menschen schwieriger erscheinen, was ich selbst gar nicht so empfinde, es gibt viel mehr Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen, allerdings darf man sich selbst dabei nicht im Weg stehen 😉

      Salut und einen wunderschönen Sonntag wünsche ich

      Christian

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      • Anna

        Wenn die Angst darin liegt, später keine Geschichte erzählen zu können, dann ist das sicher sehr frustrierend. In der Richtung habe ich aber noch nie gedacht – meine Angst war immer eine andere.

        Jeder findet seinen Weg, das stimmt. Es gibt heute sicher viel mehr Möglichkeiten, aber genau das macht es vielleicht auch schwieriger… 😉

        Ich hatte den schönen Sonntag! Ich hoffe Du auch!! 🙂

        Liebe Grüße

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        • DocRunner

          Ängste kennen wir alle, allerdings hoffentlich nicht diese, die ich in den Poetry-Slam hinein interpretiert habe 🙂

          Ein großes Thema wie mir scheint….

          Mein Sonntag war klasse, Garage aufgeräumt, Mittagsschlaf und dann ein Läufchen und danach den Grill angeworfen…fast perfekt 😉

          Salut
          Christian

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    ein interessanter Beitrag! Ich habe ihn gestern Vormittag schon gelesen, hatte aber keine Zeit mehr zum kommentieren. Das wollte ich jetzt nachholen, kam aber beim lesen der anderen Kommentare drauf, dass ich mir mehr Gedanken über die Dopamin/Serotonin Produktion gemacht hatte, als über den Poetry-Slam Beitrag!? Typischer Fall von „Thema verfehlt“? Kann man Dopamin verschwenden oder wird es je nach Bedarf produziert? Kann man durch zuviel freuen, das ganze Serotonin aufbrauchen und hat dann im Alter keines mehr? Ich glaube nicht, auch wenn es lange her ist, dass ich diese Dinge mal gelernt habe.
    Das Video habe ich auch gesehen, hätte aber weniger Existenzängste darin gesehen, als mehr einen schon fast verzweifelten Aufruf an die Gleichaltrigen (?), ihr Leben aktiv zu leben und weniger zu Hause am PC, vor dem Fernseher, an der Spielkonsole zu verbringen. Vielleicht bin ich da aber auch vorgeprägt in meiner Meinung, weil ich mit vielen sehr jungen Kolleginnen arbeite und manchmal/des öfteren schockiert bin über deren „Nichtfreizeitgestaltung“. Bis auf eine oder zwei Ausnahmen sind da die täglichen Fernsehserien das wichtigste des Tages und die zu verpassen scheint schlimmer, als das eigene Leben zu verpassen. Daher kommt – glaube ich – auch der große Erfolg dieses Videos, weil sich da viele angesprochen fühlten.
    Ich werde heute den Tag jedenfalls noch für genügend Glücksgefühle sorgen, weil ich den letzten Regentag für einen schönen langen Lauf nutzen werde!
    Dir einen wunderbaren Sonntag!

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    • DocRunner

      Liebe Doris,

      die Neurotransmitter sind nicht endlich, ausser man leidet unter bestimmten Krankheiten, z.B. wird bei der idiopathischen Parkinson Erkrankung zu wenig oder kein Dopamin im Gehirn produziert. Deshalb kann man Dopamin und Serotonin nicht aufsparen, es lässt sich nicht verschwenden und ohne eine Erkrankung bleibt uns der Stoff bis ins hohe Alter erhalten 😉
      Seien Sichtweise und Erfahrung ist ganz anders, als ich es verstanden habe, Danke für diesen Impuls, so hatte ich es nicht gesehen. Vielleicht rechtfertigt das, den Erfolg bei den Gleichaltrigen, aber warum bei Menschen in unserem Alter? Gerade da kann ich es nicht nachvollziehen?

      Wie war der lange Lauf? Regen? Wo denn, hier hat die Sonne gebrannt…deshalb nur die 10 km Variante mit meiner Liebsten 🙂

      Salut
      Christian

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  • Brigitte

    Mein lieber Christian!

    Das Video bzw. diesen Song kenne ich nicht. Es wäre auch nicht so ganz meine Geschmacksrichtung ;).

    Ich finde es sehr wichtig – zumindest für mich – Träume zu haben. Manche gehen in Erfüllung, die meisten jedoch nicht. Würde ich zu träumen aufhören, so wäre das auch das Ende meines Lebens.

    Verpassten Gelegenheiten und Chancen nachzuweinen lohnt nicht, da es ja nicht mehr zu ändern ist. Doch weil wir Menschen sind, so passiert uns das doch.

    Ein kleiner Traum ging an diesem Wochenende für mich in Erfüllung und ich freue mich ganz riesig darüber. Mal sehen wie sich das weiter entwickeln wird.

    Mein Traum einen eigenen Bauern/Gnadenhof zu besitzen träume ich weiter. Man kann ja nie wissen.

    Liebe Grüße
    Pfiat di
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,

      Träume sind enorm wichtig und es sollten uns niemals die Träume ausgehen, so sehe ich es auch. Allerdings werde ich nie einer verpassten Chance nachweinen, wenn ich einen Traum nicht erfüllen konnte und v.a. habe ich keine Angst in meinem Leben etwas zu verpassen, dazu ist mein Leben viel zu bunt 😀
      Ich freu mich, unwissend, mit Dir über den erfüllten Traum und ich wünsche Dir so sehr, dass Dein großer Traum in Erfüllung geht, denn dies ist sicher nicht nur für Dich von Vorteil 😉

      Salut
      Christian

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    • Brigitte

      Lieber Christian!

      Es passiert halt doch ab und zu, dass ich verpassten Chancen nachweine. Aber eher selten. Es tun sich immer wieder Türen auf, wenn andere hinter einem geschlossen werden.

      Meinen kleinen erfüllten Traum werde ich dir in einer Email schildern. Das mag ich öffentlich nicht sagen 🙂

      Eine liebe Bekannte hat sich vor kurzem einen Bauernhof gekauft, es war auch ihr Traum und den hat sie sich erfüllt. Ich denke das schaffe ich auch eines Tages. Ja, den Tieren würde es einfach gut bei mir gehen.

      Vor gut einem Monat hatte ich bei einer Veranstaltung teilgenommen. Diese gibt es in einigen Bundesländern in Österreich, sowie überall auf der Welt. Diese nennt sich Vegan Bake Sale. Wer mitmachen möchte, bäckt für diese Veranstaltung vegane Leckereien die dann verkauft werden. Der Erlös – in meinem Fall waren es knapp 1700,– € – gehen an ein Tierheim oder eine andere Einrichtung. Wir werden das Spendengeld am 31.5. dem Tierparadies Schabenreith persönlich übergeben. Genau so ein Paradies würde ich gerne betreiben. Eben mein großer Traum!

      So nun träume ich mal weiter und koche Spargel ein, den ich gestern recht güntig tonnenweise eingekauft habe.

      LG
      Brigitte

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      • DocRunner

        Liebe Brigitte,

        tja, sicher gibt es diese Momente, in denen man etwas nachtrauert, aber deshalb haben wir immer noch eine Geschichte zu erzählen und das Nachtrauern sollte uns nicht daran hindern und das Leben beherrschen….nein, ich bin viel zu sehr auf das Jetzt und die Zukunft konzentriert, das Vergangene lass ich ruhen, sobald es mich loslässt.
        Die erfüllter Traum macht mich jetzt schon neugierig 🙂
        Genau so hatte ich Dich eingeschätzt, für andere einsetzen, speziell für die, die sich nicht wehren können. Ganz großes Kino, behalt ihn Deinen Traum, ich denke er ist gar nicht so weit entfernt…

        Spargel, hmmmmm, hatte ich am Samstag, lecker 🙂

        Salut
        Christian

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  • midLAUFcrisis

    Lieber Christian,

    wow. Jetzt muss ich mal durchschnaufen und eine ausführlichere Antwort auf einen gemeinsamen Lauf verschieben. Bei dem lassen sich eh die Gedanken gut auf philosophische Fragen wie den Sinn des Lebens konzentrieren.

    Also nur in aller Kürze: Der Auftritt von Julia E. gefällt mir. Ist ja auch eine geballte Charmeoffensive. Inhaltlich wiederholt sie das, was uns Menschen umtreibt, wenn wir nicht gerade in der Mühle des alltäglichen Tuns rotieren. Wir wollen Momente und Geschichten erleben, an die wir uns später noch mit Freude erinnern. Sammeln wir diese nicht immer wieder, gerade wir Blogger. Oft ist das für mich auch eine Möglichkeit, mir der Besonderheit des Augenblicks bewusst zu werden.

    Aber jetzt werde ich doch zu ausschweifend … Dopamin und Serotonin verschwenden – das nenne ich einen guten Plan! Und das Beste: das lässt sich auch im Rahmen eines ganz normalen Lebens verwirklichen.

    Danke für den Gedankenanstoß!

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      Du auch? Also ich meine damit, Dir gefällt das? Hätte ich nicht gedacht und gerade das ist es, was ich nicht verstehe, dieser Hype ist ja noch bei den Anfang 20jährigen nachzuvollziehen, aber ich finde es nur oberflächlich und wie bereits im Beitrag erwähnt und ausgeführt, erkenne ich zuviel Zukunftsangst. Ja, fast schon traumatische Angst davor, dass man später mal dasitzt und keine Geschichte zu erzählen hat, weil man seine Träume nicht verwirklicht hat, weil man nicht jede Chance auszubrechen genutzt hat. Ne, das ist wirklich nicht meins….

      Salut
      Christian

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  • Jana

    Lieber Christian,

    ich finden diesen „Poetry-Slam“ gar nicht so schlecht, als Denkanstoß. Das ist sicher keine große Kunst

    Ich kenne so viele Leute die in ihrem täglichen Trott versinken, tagein tagaus das immer Gleiche tun und selbst im Urlaub an irgendeinen austauschbaren Strand fahren oder fliegen um in den 14 Tagen ihrem Trott zu frönen. Und am Ende ihres Lebens haben sie tatsächlich nichts zu erzählen, nichts wirklich erlebt, nur um auf das zitierte Lied von Asaf Avidan zurück zu kommen.

    Dann kann ein Denkanstoß dieser Art doch ganz hilfreich sein, zu reflektieren was man selbst so tut und festzustellen, dass man auch Zeiten der Bequemlichkeiten und des Alltagstrotts hat und Zeit vergeudet oder „Dopamin und Serotonin sozusagen gar nicht benutzt“.

    Angst sehe ich darin weniger, oder wenn dann die vor der Fülle der Möglichkeiten und der Erkenntnis nichts daraus zu machen, dem Überfordertsein vielleicht. Das sieht man ja leider immer mehr – trotz vieler Möglichkeiten kommt Langeweile auf, Kleinigkeiten werden nicht mehr wahr genommen und und und …

    Liebe Grüße
    Jana

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    • Jana

      Das ist sicher keine große Kunst, aber nett gemacht.

      Vollständig sollte der Satz schon sein … 😉

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    • DocRunner

      Liebe Jana,

      wie ich bereits geschrieben habe, ist er mir zu oberflächlich und die einzige Botschaft, die ich wahrgenommen habe, ist diese Angst, keine Geschichte erzählen zu können und mit Verlaub, das ist armselig.
      Ich denke jeder Mensch erreicht eine gewisse Zufriedenheit mit dem was er tut und wenn nicht, dann muss er was ändern. Chancen gibt es genug, aber sich den Druck zu machen, irgendetwas „extremes“ zu tun, um eine Geschichte erzählen zu können? Ne, nicht meins. Aber die Geschmäcker sind verschieden und die Meinungen auch 🙂

      Salut
      Christian

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      • Jana

        Geht es tatsächlich um die Frage etwas „extremes“ zu machen? Es ist tatsächlich sehr unterschiedlich was die verschiedenen Menschen da raus hören. Für mich ist das eher der Anstoß überhaupt irgendwas zu machen, über sich nachzudenken und das Leben in die Hand zu nehmen anstatt fremdgesteuert dahin zu treiben.
        Du hast natürlich recht mit Deinem Satz „Ich denke jeder Mensch erreicht eine gewisse Zufriedenheit mit dem was er tut und wenn nicht, dann muss er was ändern.“ Aber in einer Welt in der alle Möglichkeiten das Leben und den Zeitvertreib betreffend da sind kennen viele dieses Gefühl der Zufriedenheit nicht mehr, wissen schlicht nichts mit sich anzufangen.
        Nein, es geht nicht um Extreme, es geht darum überhaupt irgendwas zu tun, darum selbst zu sein. So jedenfalls sehe ich es … 🙂

        Liebe Grüße

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        • DocRunner

          Mit dem was Du schreibst, wenn man es einfach so versteht überhaupt etwas zu tun, hast Du natürlich Recht, allerdings höre ich schon heraus, dass Träume, also nicht etwas alltägliches und normales, verwirklicht werden sollen, damit eine Geschichte erzählt werden kann. Da sind unsere Lesarten wohl verschieden 😀
          Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag

          Salut
          Christian

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  • Helge Orlt

    Es fasziniert was du schreibst.
    Ich kann das nur unterschreiben. Ich denke oft , Menschen verwechseln Träume oft mit dem Wunsch nach Unsterblichkeit, Ewigkeit oder so.
    Sicher, es gibt Träume die sollte man verwirklichen. Aber das kann nicht für jede Spinnerei gelten. Ich wäre auch gern Königin von Deutschland 🙂
    Der wichtigste Traum sollte sein, das man das Leben im Alltag meistert. Mit allen Tiefen und Höhen. Und Menschen hat, mit denen man das zusammen macht.
    Das ist auch schon Abenteuer pur. Und das liefert so endlos viele Geschichten die wir erzählen können.
    Vielen Dank für diesen Denkanstoß 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Liebe Helge,

      Danke für Deinen Kommentar. Du scheinst sehr realistisch was Deine Träume anbetrifft, bis auf das mit der Königin 😉 Aber wer weiß.
      Das Abenteuer liegt wahrlich oft genug im Alltag und genau das ist es auch, was oft genug zu Geschichten reicht, die erzählt werden. Nicht jeder kann alle 8000er besteigen oder einen Ironman gewinnen, aber deshalb darf man dennoch davon träumen ohne sich verunsichert zu fühlen, dass man es nicht geschafft hat.

      Salut
      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    wie froh ich bin, dass da noch andere Menschen sind, die dieses Video mit Stirnrunzeln sehen und das Gesagte – trotz des scheinbaren Tiefgangs – oberflächlich finden. Ich hör da auch nur Angst raus, was zu verpassen, zu wenig „Action“ gemacht zu haben, zu wenig Erzählenswertes erlebt zu haben, wenn man alt ist.

    Wer will sich denn anmaßen zu behaupten, dass nur ein Leben, das mit zahllosen Aktivitäten gefüllt ist, ein reiches ist, auf das man gern zurück blickt? Wer will sich anmaßen, dass es den EINEN Maßstab gibt, nach dem man beurteilen kann, was ein „gutes Leben“ ist? Irgendwie muss ich an den widerlichen Titel einer RTL-Sendung denken, die am Wochenende lief: „Zurück ins Leben“. Dabei ging es um einen jungen Mann mit einer Querschnittlähmung, der mithilfe neuer Therapietechniken wieder laufen lernen sollte – als sei ein Leben im Rollstuhl kein Leben! 😦

    Solange man es schafft, mit sich im Einklang zu leben, sich Träume bewahrt (welcher Art auch immer) und sie zu erreichen strebt, aber auch Rückschläge erleiden und überwinden kann, ist doch eigentlich alles in Ordnung … finde ich! 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      da sind wir fast die Einzigen, überall habe ich in den letzten 5 Monaten immer nur Jubel und Zustimmung für das Video gelesen und gehört, was mir, wie schon geschrieben, nicht in den Kopf will, insbesondere in unserer Altersgruppe 😳
      Solche Fernsehsendungen, bei denen Menschen nach der vermeintlichen Normalität bzw. nach Perfektion streben sind mir ebenfalls zuwider, allerdings verpass ich so etwas grundsätzlich, da die Flimmerkiste fast immer aus ist.
      Dein letzter Absatz trifft es für mich, dem kann ich mich voll und ganz anschließen 🙂

      Salut
      Christian

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  • Gerd

    Wenn ich alle meine Träume umsetzen könnte, hätte ich nichts mehr zum träumen. Ich bin mir sicher dann würde mir etwas fehlen!

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  • Ruben

    Gute Gedanken Christian. Du hast absolut Recht.

    „Ein erfülltes Leben hängt nicht von erfüllten Wünschen ab.“

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    • DocRunner

      Danke Ruben, allerdings ging es mir nicht ums Recht haben, sondern darum, dass ich den Hype nicht verstehen kann, den dieses Video bei der 40+ Generation ausgelöst hat…

      Salut
      Christian

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