Ist das noch normal? Darf man das?

Seit mehreren Wochen scheint das Blog verwaist, keine Beiträge, keine Bilder, kein Bericht über den inzwischen schon fast in Vergessenheit geratenen Urlaub in den Bergen mit herrlichen Bergläufen und ausgiebigen Wanderungen mit der Familie sowie grandiosen kulinarischen Genüssen und viel Erholung im Wellness- und Spa-Bereich. Ja, ziemlich wenig los hier…

Aber die Zeit war knapp, viel Arbeit und spärliche Freizeit haben es mir fast unmöglich gemacht hier irgend etwas zu schreiben. Ich war gerade noch in der Lage auf meinen Lieblingsseiten den einen oder anderen Kommentar zu hinterlassen, ansonsten war ich gefangen in der beruflichen Herausforderung und im organisieren eines Totalumbaus der 350 Quadratmeter großen Praxis während eines weitestgehend ununterbrochenen Praxisbetriebs. Wer sich das nicht vorstellen kann, sei beruhigt, ich konnte es bis dato auch nicht. Gestern waren dann die letzten Möbel geliefert und aufgebaut und heute macht der Maler die letzten Pinselstriche, ich bin so froh mich wieder auf normale Wochenenden zu freuen 🙂

Einfach traumhaft!!

Einfach traumhaft!!

Die spärliche Freizeit gehörte der Familie und ausgiebigen Läufen zur Erholung von Körper und Geist, denn „Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.“ Ohne die Unterstützung meiner Lieben und der Lauffreuden wäre die Belastung nicht auszuhalten gewesen, aber ab Morgen ist es Vergangenheit, ach nein, ein Vortrag für die kommende Woche muss noch in Form gebracht werden, na dann, auf zur nächsten Nachtschicht :mrgreen:

Apropos Nachtschicht, nach dem grandiosen Lauf im Welzheimer Wald im vergangenen „Winter“ war auf Einladung ein sommerlich tropischer Mitternachtslauf für den 19.07.2014 geplant und natürlich auch umgesetzt. Pünktlich um Mitternacht sollte es losgehen und ich freute mich wie Bolle auf das Event mit den üblichen Verdächtigen. Allerdings hatte ich im letzten Moment dann bemerkt, dass ich für den frühen Morgen, genauer auf 7.00 Uhr, einen fälligen Friseurtermin vereinbart hatte. Dieser hat sich am Freitag Abend leider nicht mehr verschieben lassen, so dass klar war, dass ich wenig Schlaf bekomme oder im schlimmsten Fall direkt im Salon aufschlagen musste. Tolle Aussichten 😀

Der Lauf selbst war aber diesmal nicht so spektakulär geplant oder besser gesagt, er war in Länge und Streckenführung vorher klar definiert und jeder der 4 Protagonisten kannte mindestens einen Streckenabschnitt von früheren Läufen. Mir fielen die ersten und die letzten Kilometer zu. Wir starteten auf einer Anhöhe an einem Waldspielplatz und begaben uns auf eine profilierte oder besser gesagt etwas wellige Strecke durch den herrlich grünen Wald, äh grün? Okay, in der finsteren Nacht eher schwarz. Allerdings hat uns ein klarer Sternenhimmel begleitet und war immer dann sichtbar, wenn wir den Wald verlassen haben und den einen oder anderen friedlichen Weiler passierten. Kein Mensch hat unser Tun bemerkt, leise und friedlich zogen wir auf Trails und Forstautobahnen an so markanten geologischen Erhebungen und Vertiefungen wie „Königstein“, „Hohenstein“, „Wolfsgrube, „Eselsklinge“ und „Totenklinge“ vorbei 😉 Da der Lauf an der nördlichen Grenze meines Laufreviers stattfand, hatte ich mir eigentlich überlegt zum Startpunkt, der knapp 9 Kilometer entfernt ist, zu laufen, allerdings hat der morgendliche Friseurtermin die Vernunft in den Vordergrund gerückt und ich habe mich fürs Auto entschieden. Etwas mehr als 25 Kilometer mit meiner Lupine Wilma auf dem Kopf und fast 3 Stunden mit 780 Höhenmeter waren dann das Ergebnis des zweiten Nachtwaldlaufs. Keine Katastrophen, keine „verlorenen“ Autoschlüssel, kein Verlaufen, einfach nur purer Genuss bei Temperaturen zwischen 16 und 21° mit hoher Luftfeuchtigkeit. Allerdings waren die 1,5 Liter Wasser fast etwas knapp bemessen, aber ich vermute, dass meine Hydrierung im Vorfeld eher mangelhaft war, das muss ich beim nächsten tropischen Nachtlauf unbedingt beachten.

Nach gerade mal 2,5 Stunden Schlaf war ich dann im Badezimmer und schaute auf ein ziemlich unausgeruht aussehendes Gesicht. Der zweite Blick fiel dann auf den Stapel mit frisch gewaschenen Laufklamotten und so entschloss ich mich die Müdigkeit mit einem morgendlichen Lauf zum Friseur und Bäcker aus den Beinen zu schütteln. Knapp 2 Kilometer bis zum Salon der Haarkünstler, dabei kam mir der Gedanke, ob das denn statthaft ist, mit Laufklamotten und etwas angeschwitzt zum Friseur zu gehen, bzw. zu laufen. Da es aber nur 2 Kilometer waren, habe ich mich um das Schwitzen nicht gekümmert und es wurde auch nicht von meiner Friseurin bemängelt, allerdings wurden meine Beinmuskeln in den Lauftights begutachtet und bewundert 😉 Nach dem neuen Haarschnitt noch zum Bäcker und wieder nach Hause zum Frühstück mit der Familie, so kamen dann 5 Kilometer Beine lüften zusammen ein paar Stunden nach dem Nachtlauf. Bitte sagt mir, ist das noch normal?

 

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

41 responses to “Ist das noch normal? Darf man das?

  • Blumenmond

    Ja, für Läufer ist alles normal! Oder… was ist eigentlich normal. Zumindest glaube ich, kann es jeder Läufer nachvollziehen.

    So ein Nachtlauf klingt verlockend und wäre für mich als Frühläuferin ja echt mal ne Herausforderung. Ich glaube, dazu muss ich mir mal ein paar Mitstreiter suchen. Interessant.

    Wünsche, dass Deine Renovierungsarbeiten Dir und Deinen Patienten jetzt ganz viel Wohlfühlatmosphäre liefern, damit sich der Stress auch gelohnt hat. Ich hatte mich schon gewundert, warum man nix mehr las.

    Gruß

    Anja

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    • DocRunner

      Danke Anja, ich empfinde das Verhalten auch als vollständig normal, allerdings wird mir immer wieder gespiegelt, es sei verrückt, inadäquat, unangepasst, etc. Irgendwie finde ich diese Attribute sogar wesentlich besser als normal 😀
      Ich kann Dich nur ermutigen zu einem Nachtlauf aufzubrechen, Begleitung ist dabei etwas sehr angenehmes, aber es geht auch ohne, allerdings sollte man dann die Gegend gut kennen.
      Die Renovierung war längst überfällig, seit der Vergrößerung der Räumlichkeiten für inzwischen 4 Ärzte plus Vertretungsärzte war das „Ambiente“ etwas flach geworden, aber jetzt passt es wieder.

      Salut
      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    ob das noch normal ist? Als Läuferin muss ich wg. Befangenheit eine gutachterliche Stellungnahme verweigern! 😉 Persönlich kann ich nur sagen: Klingt einfach toll!

    Glückwunsch zur erfolgreich überstandenen Bauphase – wie Anja wünsche auch ich dir, dass es sich gelohnt hat und sich alle Mitarbeiter/innen und Patient/innen nach dem Facelift der Räumlichkeiten noch wohler fühlen als vorher.

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • DocRunner

      Danke, liebe Anne,

      ich hatte gehofft gerade aus Deiner Feder eine Expertise zu normal oder voll daneben zu bekommen, aber Dein „toll“ werte ich mal als „noch im Rahmen“ 🙂
      So ein Umbau bei laufendem Betrieb zehrt ganz schön an den Nerven und an der Kraft, so dass ich mehr als froh bin, dieses „Abenteuer“ überstanden zu haben.

      Salut
      Christian

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  • midlifecrisis65

    Lieber Christian,

    Schön, wieder von Dir zu lesen! Normal? Was ist das? Du fällst bestimmt nicht in die Nomalo-Kategorie. Wer nachts im Wald herumtollt und dann am Mirgen noch pflichtbewusst seine Friseurin nicht versetzt, sondern verzückt, kann doch nicht normal sein 😉

    Ich wäre gerne mit Dir gelaufen. Den Friseurtermin hatte ich allerdings schon vor drei Tagen 😉

    In der Hoffnung, dass es bis zum nächsten Eintrag nicht bis zum nächsten Friseurtermin dauert!

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      Du kennst das doch auch, manchmal haben andere Dinge Vorrang, deshalb die spärlichen Beiträge 😉
      Normal bin ich sicher nicht, will ich auch gar nicht sein, nicht im Alltag und auch nicht beim Laufen. Der Nachtlauf hätte Dir gefallen, war einfach alles dabei, schöne kurvige Trails mit vielen Baumwurzeln, zwei Bachquerungen und eine kurze Kletterei über Sandsteinfelsen. Es ist immer wieder erstaunlich, was für tolle Naturkulissen zum Laufabenteuer hier vor der Haustür zu finden sind.
      Hm, der nächste Friseurtermin ist in 4-5 Wochen, mal sehen ob ich vorher noch einen Beitrag hinbekomme 🙂

      Salut
      Christian

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  • chriba76

    Das Einzige, was hier nicht normal ist, ist dass Du mit nur 2 1/2 Stunden Schlaf einen Friseur-Termin wahrnehmen konntest, ohne sofort und auf der Stelle einzuschlafen und mit grünen Haaren wieder auzuwachen.
    Ansonsten: normal ist langweilig. Ich hab’s mal ein paar Stunden probiert, war blöd. :mrgreen:
    Schön, dass Du wieder schreibst, und so ein Praxisumbau hat sicherlich Körner gekostet. Und dass, wo man als Arzt ja eh schon einen nicht gerade entspannten Beruf hat.
    Repose-toi!

    Christiane

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    • DocRunner

      Liebe Christiane,

      Schlaf hat bei mir noch nie eine große Rolle gespielt, was bei meinem Beruf während der Zeit im Krankenhaus ein großer Vorteil war 😉
      Normalität liegt mir auch so überhaupt nicht, allerdings frage ich mich schon ab und zu, ob ich nicht eine Grenze überschreite, aber ich bin beruhigt, wenn andere Läufer, das nicht viel anders sehen.
      Ach, der Alltag ist immer irgendwie entspannt, es wird nur dann stressig, wenn alles auf einmal auf einen einstürzt 🙂

      Salut et merci beaucoup

      Christian

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  • Steve

    Welcome back! 😉
    Alles easy!

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  • ultraistgut

    Lieber, lieber Christian,

    warum wundert mich das, heute deinen Bericht zu lesen, ich ahnte es schon, nachdem ich von deinem Nachtlauf erfahren hatte. Aus jedem deiner Worte spricht Freude, Genuss – ein Lauf just nach deinem Gusto, auf dich zugeschnitten, ich freue mich für dich, eine Belohnung für alle Entbehrungen in der unmittelbaren Vergangenheit, und wenn die neue Praxis steht, alles normale Bahnen einschlägt, wirst du wieder mehr Zeit haben zum Genuss solcher Abenteuer.

    Freue mich für dich – im übrigen, du siehst super aus auf dem Foto, très chic, très sportive.

    Ach so, um deine Frage zu beantworten: “ Ist das normal ? “
    nein,natürlich nicht
    darin unterscheiden wir uns von unseren Mitmenschen
    aus meiner Sicht in positiver Weise
    willst du normal sein ?
    ich nicht !

    Bonne chance, mon cher copain !

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,

      Deine Ahnung war richtig und ja, die Freude und der Genuss bei solchen Läufen ist einfach enorm. Nette Gesellschaft und ungewohnte Perspektiven in der dunklen Nachtwachen so ein lockeres Läufchen zu etwas abenteuerlichem. Normalität ist etwas, was uns eher im Wege steht und nein, angepasst wollen wir nicht sein. Allerdings muss man sich manchmal einfach fragen, ob nicht die eine oder andere Regel oder Etikette auf der Strecke bleibt 😉
      Vielen Dank für das Kompliment, das Bild stammt aus dem diesjährigen Pfingsturlaub und spricht für viel Erholung und Entspannung.

      Salut ma chère
      Christian

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  • SilberLäufer

    „Ist das noch normal?“
    Nun ja lieber Christian, wenn man so ein leidenschaftlicher Läufer wie du ist und zuletzt viele Entbehrungen auf sich nehmen musste scheint mir das einigermaßen normal und auch eine Art Belohnung oder auch Befreiung zu sein! Natürlich, mit so wenig Schlaf auszukommen ist schon eine harte Nuss. Mir gefällt aber das Ergebnis, weiß aber nicht ob deine Familie sich mehr über deinen frischen Haarschnitt, oder das noch frischere Gebäck gefreut hat *lacht!

    Ich denke, dass der Umbau (das kann ich mir viel weniger vorstellen) sehr viel Substanz und auch jede Menge Schlaf gekostet hat. Nerven wahrscheinlich auch. Wenn ich überlege, dass mein Eigenheim 180 m2 aufweist, dann fehlt mir zu einer Praxis mit der doppelten Größe auch jegliches Vorstellungsvermögen. Das Ergebnis kenne ich nicht, schätze aber dass es beeindruckend sein dürfte!

    Herzliche Gratulation dazu und wieder einmal liebe Grüße von meiner Seite – Reinhard

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    • DocRunner

      Lieber Reinhard,
      als erstes freue ich mich sehr, hier von Dir einen Kommentar vorzufinden und hoffe doch sehr, dass es Dir gut geht.
      Schlaf ist für mich schon immer zweitrangig und ich komm mit 5-6 Stunden pro Nacht aus, allerdings ist es schwierig nach 2,5 Stunden aus dem Bett zu kommen, aber für einen Haarschnitt nehme ich das gerne in Kauf 😉
      Der Praxisumbau war wirklich ein Kraftakt, da der Betrieb weiterlaufen musste. Die Praxis für zwei Wochen zu schließen war nie eine Option. Beeindruckend ist das Ergebnis nicht, aber wieder neu und ansehnlich 🙂

      Salut und bleib gesund

      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    ich konnte mich eines Lächelns nicht erwehren, als ich die dramatisch-bedeutende Gewichtung des Stelldicheins mit Deiner Haarkünstlerin im Geiste nachvollzog und wie intensiv sich dieser Termin auf Dein Agieren auswirkte. 😉 Doch ja, das ist durchaus verständlich und bringt mich letztlich zu Deiner Titelfrage, die Du nur selbst beantworten kannst. Für mich existiert weder normal noch das Gegenteil.

    Wie dem auch sei, der Nachtlauf war wunderbar und der Friseurbesuch trug später bewundernde Früchte, so daß ich annehme, daß Du damit einen neuen Trend geboren hast und viele Läufer direkt nach dem Lauf ihre Haarkünstlerinnen besuchen werden. 😀

    Deinen Nachtlauf nehme ich gerne als Anregung auf – mein letzter liegt schon ein Weilchen zurück und dabei sind die so herrlich.

    Möge die spärliche Freizeit gedeihen und wachsen, so daß das spärlich verschwindet. Alles Gute und liebe Grüße,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      wenn Du wüsstest, wie lange im Voraus bei meiner Haarkünstlerin ein passender Termin vereinbart werden muss, dann würdest Du meine Aktion nochmals besser verstehen. Meine Termine und ihre sind meist nicht so leicht unter einen Hut zu bekommen 😉 Ein Trend wird das sicher nicht, denn meist ist beim Lauf die Frisur schnell wieder dahin, bei meinen Kurzen zwar nicht, aber andere haben da schnell Probleme 😉
      Normalität gibt es bei mir eigentlich auch nicht, aber manchmal muss man einfach auf allgemeine Regeln achten, auch wenn es einen selbst nicht stört und daher rührte meine Frage.
      Oh ja, ein Nachtlauf hat etwas v.a. bei den momentanen Wetterbedingungen.

      Salut
      Christian

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    ich kann immer nur darüber staunen, wo Menschen wie Du immer die Energie hernehmen, so viele Dinge in Angriff zu nehmen und dabei nicht am Stock zu gehen. Und dann noch mit spärlichem Schlaf sportliche Wundertaten vollbringen. Für mich ein großes Rätzel der Menschheit 😯

    Aber immerhin schaffst Du auch nicht alles und mußt das Bloggen hintenanstellen. Das beruhigt mich wenigstens etwas :mrgreen:

    Zu meinem Friseur könnte ich auch mal laufen, allerdings waren da Laufklamotten etwas overdressed, er liegt gerade mal 200 m entfernt 😉

    Ansonsten finde ich das alles normal und man darf das auch, zumindestens sind mir diesbezüglich keine Verbote bekannt 😉

    Ein halbwegs ausgeschlafenes Moin Moin an das Energiebündel von
    Volker 😎

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      es bleibt oft genug keine Wahl und wenn es keine Alternative gibt, dann heißt es Arschbacken zusammen und durch 🙂 Die Sache mit dem Schlaf ist seit vielen Jahren antrainiert und nur im Urlaub gönn ich mir mehr als 6 Stunden pro Nacht. Wie bitte? Sportliche Wundertaten? Ein morgendliches Beine ausschütteln ist keine Wundertat, ganz im Gegenteil es ist die beste Möglichkeit die Müdigkeit zu vertreiben 🙂
      Danke für Dein Prädikat, dass das Verhalten nicht als unnormal gelten muss, da bin ich beruhigt.

      Schlaf nicht so viel, geh laufen mein Lieber, Du hast Uuuuurlaubbbb!

      Salut
      Christian

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    hmmm… hab momentan ein Problem mit Kommentaren bei den WordPress-Blogs. Seltsam…
    Euer Nachtlauf klingt einfach nur schöööön! Ich kann mir diese ganz besondere Stimmung in der Nacht richtig gut vorstellen – so ruhig – herrlich! 🙂 Ob das normal ist, weiß ich zwar nicht, aber das ist doch wirklich nebensächlich 😉

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    • DocRunner

      Liebe Doris,

      hast Du eine neue Email-Addie? Irgendwie musste ich Dein Kommentar erst genehmigen.
      Ich liebe diese Nachtläufe, macht einfach viel Spass und v.a. sind die Mitläufer eher auch in meinem Tempo unterwegs, so dass fast alles immer sehr gut passt. Allerdings war es schön, sich mal nicht zu verlaufen 😉
      Normal? Ne, normal ist das sicher nicht, allerdings kommt es auf den Blickwinkel an…

      Salut
      Christian

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  • Markus

    Ich finde garnichts an alle dem nicht normal 🙂
    Ich versuche eure Route gerade im Kopf durchzugehen. Einige Wegpunkte sind mir duchaus bekannt, andere nicht. Wenn ich mal mehr Zeit habe schaue ich mir das mal genauer an

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    • DocRunner

      Nun ja, wie geschrieben, Normalität hängt immer von der Sichtweise ab, ich bezog es eher auf diverse gesellschaftliche Konventionen 😉

      Wir sind in Buoch am Waldspielplatz los und dann in einem großen Bogen zum Hohenstein, dann Richtung Schornbach und an Hößlinswart vorbei wieder zurück, allerdings mit vielen Haken und Extraschlenkern 🙂 Ist ne nette Runde, sicher auch bei Tag…

      Salut
      Christian

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    • Markus

      Dann wohl teilweise auch auf m Remser Höhenweg, oder?

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  • Bianca

    Normal – tja, was ist schon normal? Läufer finden Dein Tun sicher nicht absonderlich. Der Nichtläufer empfindet Laufen, dass über ein gewisses Maß hinausgeht, schon nicht mehr normal. Also, wie soll man diese Frage beantworten? Wenn es Dir gut tut, und alles im Fluss ist, dann ist es doch prima. Aber die Gesichter der Friseurinnen hätte ich schon auch gerne gesehen. Ich konnte mir ein Schmunzeln doch nicht verkneifen. 🙂
    Nun, wo der Praxisumbau geschafft ist, wünsche ich Dir, dass Du wieder ein wenig mehr Zeit zum Durchatmen findest.
    Übrigens hatte ich heute Morgen Deine Lieblingswetterbedingungen auf meinem Lauf. Herrlich, einfach herrlich!
    Liebe Grüße
    Bianca

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    • DocRunner

      Liebe Bianca,
      gratuliere zum vollendeten Regenlauf, mir war er leider nicht vergönnt, wegen des ungünstigen Zeitfensters für den Lauf gestern, allerdings hoffe ich auf den heutigen Nachmittag, insbesondere da es ein langer Lauf werden soll, stehen die Chancen auf Regen gut 🙂
      Normalität ist immer abhängig vom Auge des Betrachters und deshalb ist es mir sowieso egal, mir kam die Frage nur in den Sinn, als ich mich in Laufklamotten auf den Weg zum Friseur machte. Eher bezogen auf die Gesellschaft. Konventionen und ob es sich schickt, so beim Friseur aufzutauchen. Allerdings fanden die Friseurinnen es eher amüsant und überhaupt nicht unschicklich, so dass Dein Schmunzeln absolut gerechtfertigt ist :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • Karina

    Hallo Christian,
    wer will denn schon normal sein? Das wäre ja langweilig.
    So ein Nachtlauf klingt sehr interessant. Allerdings neige ich dazu, eher früh schlafen zu gehen.
    Und das mit dem Praxisumbau bei laufendem Betrieb kann ich mir sehr sehr gut vorstellen.
    Dann lieber beim Bloggen etwas kürzer treten, bevor Familie, Wohlbefinden und Job darunter leiden.
    Bei mir in der Praxis wurden während der Behandlung auch schon diverse Triathlonräder in der Garderobe geparkt. Also kannst du auch ganz beruhigt in Laufklamotten zum Friseur 🙂 .
    Viele Grüße
    Karina

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    • DocRunner

      Liebe Karina,

      auch an dieser Stelle nochmals Gratulation zur „Eisenfrau“
      Nachtläufe sind etwas sehr schönes, bekanntes Terrain verändert sich total und es entstehen ganz neue Eindrücke.
      Was die Normalität angeht, habe ich mich selbst schon lange davon gelöst, als normal zu gelten. Nur manchmal fragt man sich halt, ob man nicht bestimmte Grenzen oder Konventionen überschreitet, die Reaktion beim Friseur und auch hier, beweist jedoch, dass alles im Rahmen war/ist.

      Erhol Dich gut und nicht soviel Zähne ziehen 😉

      Salut
      Christian

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  • Daniel Kopp

    Das merke ich auch zunehmend, dass die Familie ihre zeit braucht. Die Läufe werden dann so gelegt dass es noch einigermaßen verträglich mit der Freizeitgestaltung ist udn die Frau nichts zu meckern hat. Meist bleibt dann nur noch Zeit ein paar Bilder im Blog hochzuladen.

    Nachtläufe gibts bei mir aber erst wieder im Winter 🙂

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    • DocRunner

      Ich mag die Nachtläufe im Sommer, v.a. in den tropischen Nächten über 20°C, v.a. hat man die Wahl, im Winter ist es ein Muss 😉
      Familien verträglich ist der Laufsport nicht immer, weshalb ich froh bin, dass meine Familie inzwischen größtenteils selbst läuft oder froh ist, wenn sie Ruhe vor mir haben 🙂 Das Blog stet immer hinten an, das wird sich in Zukunft auch nicht ändern, dazu gibt es zu viele wichtigere Dinge in meinem Leben.

      Salut
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    ich finde es wirklich beeindruckend wie Du das alles schaffst, allerdings weiß ich auch, dass alles geht wenn man will – irgendwie. Schön zu lesen, dass Du Kraft und Unterstützung bei deiner Familie holen kannst – ohne sie wäre es wahrscheinlich sehr schwer, wenn nicht unmöglich!! Das man Kraft und Erholung beim Laufen in der Natur holen kann, ist mir schon bewusst und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Quelle gefunden habe 🙂

    Ich kann mir vorstellen wie sehr Du Euer Urlaub in den Bergen genossen hast! Ein sehr schönes Bild!! Auch der Nachtlauf hört sich sehr schön an – ein wenig „ruhiger“ als der letzte aber das hat doch auch was 😉

    Tja, was soll ich sagen – Beinmuskeln in Tights werden auch von mir bewundert – egal ob im Wald, im Fitnessstudio oder beim Friseur 😉

    Ob das alles normal ist… ich denke, das kümmert Dich genauso wenig wie mich 😉

    Ganz liebe Grüße aus Schweden

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      mein Prinzip bei Aufgaben und Arbeit ist meist ganz einfach, ich erledige nie 2 Dinge zur gleichen Zeit, sondern hintereinander, dann entsteht wenig Stress 😉 Aber ohne Familie und Sport würde es bestimmt oft nicht funktionieren.
      Der Urlaub war traumhaft, aber wem erzähl ich das, wo Du doch dort leben darfst und im Moment im Urlaub weilst, genieß es!
      Normalität? Ganz egal, Hauptsache wir sind zufrieden 🙂

      Salut
      Christian

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  • Helge Orlt

    Was ist denn schon normal?
    Aber ein Nachtlauf hört sich genial an. Auf so eine Idee muss man erstmal kommen 🙂
    Bestimmt ein Erlebnis ganz besonderer Art.
    Ebenso wie so eine Umbaumaßnahme einer Praxis im laufendem Betrieb. Also darum wiederum beneide ich dich kein bisschen 😉
    Toller Lauf und toller Bericht.
    Bleib so normal wie du bist
    Liebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Liebe Helge,

      nochmals Gratulation zur Iron-Woman in Roth, klasse Leistung 🙂

      Nachtläufe sind herrlich, wenn man die Wahl und nette Begleitung hat, ist inzwischen fast schon eine Institution und findet regelmäßig statt. Die Umbauten waren kein Spaß und es hatte viel Staub und Dreck zur Folge, was nicht immer angenehm war, aber zum Glück vorbei 😉

      Normalität? Was ist das?

      Salut
      Christian

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  • Irrung im Flow | DocRunners Laufblog

    […] momentanen Leistungszustand. Also habe ich einen Teil des Wanderwegs über die Trails vom letzten Nachtlauf abgekürzt. Diese Pfade wollte ich sowieso mal tagsüber laufen, so dass es sich heute quasi anbot. […]

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