Auf kleiner Flamme

Die Wetterfrösche hatten für Samstag Regen vorausgesagt, mal mehr und mal weniger Regen, aber Regen. Also habe ich mich darauf verlassen, denn ich wollte meine Lieblingstrails auf einer großen Schurwaldrunde unter die Sohlen nehmen. Als ich morgens um 7.00 Uhr die Brezeln beim Bäcker geholt habe, hatte sich bereits die Sonne durch die dichte Wolkendecke gekämpft. Allerdings zeigten sich am Himmel ein paar dunkle Gebilde, mögliche Vorboten für erfrischendes Nass von oben, so dass ich mich auf mein Zeitfenster am Nachmittag für den Lauf freute 🙂

Aber es sollte ganz anders kommen, die Stunden vergingen und nicht ein Tröpfchen kam vom Himmel, nein, sogar die Temperatur stieg kontinuierlich und pendelte sich so um die 30°C ein. Und die Luftfeuchtigkeit? Naja, nicht ganz wie in den Tropen, aber nahe dran. Egal, der Plan und die Strecke steht, also genügend Wasser in den Rucksack und noch ein wenig Wegzehrung dazu. Mich kann doch ein wenig Schwüle und Wärme nicht von einem formidablen Lauf abhalten 😉

Gegen 14.40 Uhr konnte ich dann starten, da ich um 18.00 Uhr zwingend unter der Dusche stehen musste, zeichnete ich eigentlich die 30 Kilometerrunde in meinem Kopf auf. Aber erstmal los, ah, leichter Wind, sehr angenehm, von vorne, egal, es kühlt. Die ersten Geländepassagen nach etwas mehr als einem Kilometer, vorbei an Obstwiesen und Maisfeldern. Dann ging es nach oben, asphaltierte Weinbergwege, weniger schön, aber unvermeidlich. Nach sechs Kilometer erreichte ich dann den Wald und war schon etwas angegart, denn auch bei geringer Kochtemperatur, wird der Braten irgendwann durch sein. Egal, Wasser hatte ich genug und jetzt ging es in den kühlen Wald auf die Lieblingstrails. Der „kühle Wald“ war aber wohl nicht zu Hause, die Luft stand und die Feuchtigkeit war hoch, was auch die Mückendichte nach oben schnellen liess. Nur nicht stehen bleiben, sonst fressen die einen auf. Oh je, dann müssen es eben die Trails richten 🙂

Vielleicht doch Regen?

Vielleicht doch Regen?

Und ja, die Trails haben mich entschädigt. Durch den Regen in den letzten Wochen waren sie nicht staubtrocken und hart, sondern absolut geschmeidig, teilweise matschig. Nach dem ersten anständigen Cross im Wald ging es nochmals ordentlich steil nach oben und dann raus aus dem Wald. Es folgte der „Wiesentrail“, ein sehr angenehmer Pfad quer am Hang entlang bis zum nächsten Waldstück mit einer heute auch atemberaubenden Aussicht ins Remstal.

Wiesentrail

Wiesentrail

Der Blick vom Schurwald

Der Blick vom Schurwald

Nur die unerbittlich strahlende Sonne begann mir die Kraft zu rauben, inzwischen war schon der zweite halbe Liter Wasser aufgebraucht, ich benötigte dringend Nachschub. Also änderte ich die Richtung und begab mich, nachdem ich das nächste Waldstück erreicht hatte, am Waldrand entlang zum Naturfreundehaus. Dort konnte ich ein kaltes Apfelsaftschorle erstehen und meine Trinkflaschen mit Leitungswasser füllen. Irgendwie begafften mich die Kaffe trinkenden Ausflügler, wie wenn ich von einem anderen Stern wäre. Ich gaffte stur zurück und kümmerte mich nicht weiter, bis auch der letzte Schluck meines kühlen Apfelsaftschorles nach knapp 3 Minuten den Weg in meinen Schlund gefunden hatte.

Naturfreundehaus...Peace :-)

Naturfreundehaus…Peace 🙂

Zurück auf der ursprünglichen Route, ging es im Zickzack-Kurs auf Single-Trails durch den Wald. Vorbei an Ameisenhügeln und teilweise durch dichtes Unterholz, hier war schon lange niemand mehr unterwegs, so zugewachsen der gesamte Abschnitt war. Durch die Unwetter lagen auch viele Stämme quer und ich musste immer wieder Haken schlagen. Weiter führte mich der Weg hinunter in ein kühles Seitental, mit dichtem Mischwald, der einzige Abschnitt bei der heutigen Runde, mit angenehmen Temperaturen. Ich beschloss daher mit abgekühltem Kopf, nicht den direkten ebenen Weg nach Hause zu nehmen, sondern die Runde wie geplant fortzusetzen.

Ich liebe es

Ich liebe es

Also führte mich der Weg wiederum steil bergan auf schmalen Jägerpfaden bis ich erneut den Wald verlassen musste. An der höchsten Stelle des heutigen Laufs war sie natürlich wieder da und ich war ihr ungeschützt ausgeliefert. Die Sonne. Deshalb legte ich einen kleinen Zwischenspurt ein, schnell über die Bergkuppe und wieder hinunter Richtung Wald. Ein vermeintlicher (nackter) Mitläufer blieb schnell zurück 😉

Ein Mitläufer?

Ein Mitläufer?

An der Talsohle konnte ich eine Weile im Baumschatten laufen und dann sogar 20-30 Meter direkt durch das herrlich kühlende Nass eines knapp zwei Meter breiten Baches. Dies war auch bitter nötig, denn es standen noch zwei Anstiege an. Allerdings entschloss ich mich aufgrund der abnehmenden Wasservorräte und der anhaltenden Hitze, abzukürzen, also auf die links gelegene Anhöhe und durch Felder und Wiesen wieder nach Hause. Anstatt geplanten 30, waren es nur 26 Kilometer bei knapp 600 Höhenmetern, die Oberschenkel brannten und mein Kopf brummte, ähnlich wie bei Volker. Die Dusche erreichte ich somit um 17.45 Uhr und ich konnte die eingesparten 15 Minuten zu ausreichenden Hydrierungsmassnahmen nutzen, die ich nach den knapp 3 Stunden „kochen auf kleiner Flamme“ dringend nötig hatte. Dennoch, der Lauf stimmt mich wieder versöhnlich, er zeigte mir, was momentan möglich ist und bei anderen klimatischen Bedingungen wäre sicher mehr drin gewesen, der nächste Lauf kommt bestimmt 😀

 

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

44 responses to “Auf kleiner Flamme

  • ultraistgut

    Mein lieber Exot,

    die Blicke der Menschen am Naturfreundehaus kann ich mir lebhaft vorstellen, erlebe ich es oft genug am eigenen Leib, wie ich immer wieder auf verständnislose Blicke auf meinen Wegen treffe, aber damit lebe ich schon lange – kann mit stolz erhobener Brust im Triübunenschritt an ihnen locker und ganz besonders leicht an ihnen vorbei laufen.

    Genauso wie du deinen Lauf beschreibst, habe ich es so viele Male in meiner alten Heimat erlebt, selbst im Wald herrschen tropische Verhältnisse, es summt überall, die Sonne sticht, die Viecher lauern darauf, dich zu stechen, und meist gelingt es ihnen. Dagegen hilft aus meiner Sicht ganz gut Autan, so man es nicht vergisst.

    Dazu noch der Durst – das Schlimmste, aber du hast dich wacker geschlagen quer durch die Prärie mit Freude, wie man liest und sieht, sogar einem steinernen Mitläufer (hübsches, schlankes Kerlchen !) hast du gezeigt, wo es langgeht ! ;).

    Ich freue mich für dich,
    das riecht nach mehr
    hoffe sehr
    du bist ein paar Kilometer für mich mitgelaufen
    ja, ganz sicher, mon cher !! 😎

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    • DocRunner

      Meine liebe Margitta oder sollte ich Exotin sagen 😉

      so ähnlich habe ich es auch gemacht. Mit erhobenem Kopf und ganz selbstverständlich habe ich mir ein Plätzchen im Schatten gesucht und die Flasche geleert. Dann war ich auch schon wieder im Wald verschwunden.
      Das Mückengeschmeiß ist wirklich eine Plage bei dem schwülwarmen Wetter, aber wenn man nicht anhält ist es auszuhalten. Leider kann ich dieses Gift (Autan) auf der Haut so gar nicht ab, deshalb verzichte ich drauf und versuche meist nur für die Photos anzuhalten.
      Die Flüssigkeit war wirklich notwendig, die Waage zeigte nach dem Lauf 2 kg weniger an, obwohl ich 2,5 Liter getrunken habe, sprich das Defizit war groß, deshalb auch die Abkürzung zum Schluss, sonst hätte ich es wahrscheinlich bereut 🙂

      Oh, ja, mindestens die Hälfte der Kilometer war für Dich, eigentlich wäre es sehr schön gewesen, wenn Du mich begleitet hättest 😎

      Salut
      Christian

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    • DocRunner

      Ach so, der Mitläufer ist aus Bronze 🙂

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  • Weinbergschnecke

    Diese Schwüle ist wirklich ekelhaft, lieber Christian! Da hilft nur noch trinken-trinken-trinken – und auf bessere Zeiten hoffen. Heute nachmittag hättest du hier z.B. ein Gewitterschauer nach dem anderen bekommen können. Immer noch schwül, aber wenigstens den Schweiß hättest du abspülen können. Und den Mund aufmachen, damit’s reinregnet! 😉

    Und ja, wenn man dann irgendwo „einkehrt“, um das Flüssigkeitsdefizit aufzufüllen, wird man ganz schön begafft. Passiert mir selbst dann, wenn ich auf dem Rückweg nur schnell beim Bäcker Brötchen hole. Ok, manchmal sehe ich dann wirklich etwas fertig aus, aber sooo schlimm nun auch nicht. 🙄

    Herrliche Bilder hast du mitgebracht. Dieser Ausblick ins Remstal ist einfach nur schön. Und die Baumgruppe mit dem teilweise kahlen alten Baum auf dem 2. Bild … klasse! 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      soviel Flüssigkeit wie nötig wäre, kann man gar nicht mitnehmen, aber unterwegs gibt es ausser dem Naturfreundehaus auch noch öffentliche Brunnen, Tankstellen und Friedhöfe, so dass es immer die Möglichkeit gibt wieder aufzutanken, allerdings immer mit Umwegen verbunden 😉
      Dass Menschen einen angaffen finde ich gar nicht so schlimm, nur wenn sie dann einen etwas angewiderten Gesichtsausdruck aufsetzen, von wegen: „ih, der schwitzt“ oder „der ist ja komplett mit Matsch bespritzt“, dann nervt es 😦

      Den Baum mag ich auch sehr, ich glaube der ist hier auch schon mal im Blog aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

      Salut
      Christian

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  • Bianca

    Lieber Christian,
    ich hatte ein Grinsen auf dem Gesicht, als ich mir vorstellte, wie die Leute Dich mein Trinken begafften. Herrlich! 😀
    Bei den Bedingungen (quasi beim Niedertemperaturgaren) sooo weit laufen – ganz stark! Da kann ich mir gut vorstellen, dass der Kopf hinterher brummt. Aber nach der Dusche war sicher alles wieder in Ordnung, und Du konntest entspannt den restlichen Abend genießen.
    Liebe Grüße
    Bianca

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    • DocRunner

      Liebe Bianca,

      ich mag das nicht so sehr, wenn ich taxiert werde, deshalb versuche ich immer mit Gleichgültigkeit zu kontern und drehe den Gaffern den Rücken zu 🙂
      Der Kopfschmerz hat mich leider noch den ganzen Abend etwas geplagt, aber nach fast 3 Litern Wasser 😳 und 200 g gesalzenen Erdnüssen war wieder alles in Ordnung!

      Salut
      Christian

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      • Bianca

        Wer mag das schon? Ich reagiere ähnlich wie Du, oder ich starre zurück. Meistens bin ich stärker.
        Das ist schade, dass der Kopfschmerz Dich am Abend gegleitet hat. 😦

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        • DocRunner

          Zurück starren ist auch nicht schlecht, allerdings hatte ich die Sonnenbrille auf, da sieht man nicht wohin ich schaue 😉
          So schlimm war der Kopfschmerz nicht, ich kenn diese Art von Kopfschmerzen, wenn ich zu lange in der Sonne war…

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    gegen Deinen Lauf war der meine ein Kindergeburtstag. Immerhin kann ich den 600 Höhenmetern sechs Kilometer Gegenwind entgegensetzten 😉

    Schwüle und Mücken im Wald sind wahrlich nicht angenehm, das durfte ich erst vor vierzehn Tagen bei meiner Wanderung erleben.

    Die Ausblicke gefallen mir sehr gut, eine schöne Landschaft und Du hattest eine Einkehrmöglichkeit, auch nicht schlecht.

    Angenehmere Bedingungen bei den nächsten Läufen wünscht Dir
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,

      stell Dein Licht nicht unter den Scheffel, Du warst wesentlich flotte unterwegs und dann noch der Wind, da sind die Höhenmeter nicht so schwerwiegend. Mich hat eher die Hitze fertig gemacht und der anfängliche Wind war leider nur ein Hauch, der dann versiegte 😉
      Die Aussicht sollten wir irgendwann mal zusammen genießen, ich würde mich freuen Dir mal die schönen Ecken hier zu zeigen.
      Die Bedingungen werden stetig besser, da bin ich mir sicher. Der Herbst naht…

      Salut
      Christian

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  • Blumenmond

    Lieber Christian,

    Ihr Läufer, die Ihr in diesen Jahreszeiten abseits der morgendlichen Kühle lauft, seid doch verrückt. :-)) Aber schön verrückt. Das wär mir sicherlich definitiv zu warm. Dafür aber wunderbare Bilder einer wunderbaren Landschaft. Ach ja….

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    • DocRunner

      Liebe Anja,
      Danke für das Kompliment, wegen dem Verrücktsein und so, morgens schaff ich keine längere Distanz, denn dann müsste ich unterwegs irgendwo einkehren und nicht nur ein Apfelsaftschorle zu mir nehmen, sondern da wäre dann schon eine ganze Mahlzeit fällig 😉
      Die Wärme nehme ich gerne in Kauf für diese herrliche Strecke, v.a. bei den momentanen Bedingungen, weicher und feuchter Untergrund, ist die Runde einfach herrlich zu laufen, denn wer mag im Winter schon durch einen Bach waten :mrgreen:
      Salut
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    Die Blicke der Kaffee trinkenden Ausflügler… wenn sie nur schauen finde ich es ja noch in Ordnung. Was mich am aller meisten stört, ist wenn sie einem hinterher rufen: „Hopp hopp!“ oder „Schneller!!“ oder sonst irgendein schlauer Kommentar… und das passiert mir leider immer öfter – also ich meide sie am liebsten so gut es geht 😉

    Ich schon sehr froh, wieder zu Hause zu sein – in den Bergen wo es nicht so heiß ist – warm schon, aber weder heiß noch schwül. Trotzdem vielen lieben Dank fürs mitnehmen, wunderschöne Bilder und ein herrlicher Bericht in dem man gerne „mit läuft“!

    Liebe Grüße Anna

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      oh ja, Kommentar von dickbauchigen Ausflüglern, am besten noch mit Kippe im Mundwinkel, sind dann wirklich das Allerletzte und werden konsequent ignoriert. Ich bin ja auch nicht so der „Einkehr-Typ“, aber bei der momentanen Großwetterlage, bin ich froh, dass es die Möglichkeiten der Versorgung mit kühlen Getränken unterwegs gibt 😉

      Du hast es wirklich gut in den Bergen, denn dort ändert sich die Wetterlage meist recht schnell und die Schwüle hält sich nicht so sehr lange. Also genieß es 🙂

      Salut und Dankeschön

      Christian

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  • Markus

    Das Wetter am Samstag war wirklich schrecklich. Ich hatte auch 25km geplant und war dann leider schon nach 12Kilometer zurück. Nicht auszuhalten das ganze. Hatte mich, wie du, auf den Regen gefreut und nix davon bekommen.
    Wo auch immer du da gelaufen bist, ich brauche die Strecke: Sieht ja atemberaubend und toll zu laufen aus!

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  • Gerd (diro1962)

    Na als Exoten sind wir doch schon lange durch. Darüber machen wir uns keine Gedanken mehr. Ich erkenne viel mehr den Neid in den Augen. 😉
    Rein wettertechnisch tut’s im Sommer ab und an schon ziemlich weh, aber nach den +35Grad an Pfingsten kann mich da auch nichts mehr schocken.
    Aber ich verspreche Dir, nächstes Jahr im Herbst wird’s ein Traumwetter! 👍

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    • DocRunner

      Lieber Gerd,

      ja, so ist es und es tut gar nicht weh, uns auf jeden Fall nicht 😉 Das mit dem Neid ist bestimmt richtig umso mehr sollte man sich mit dem Gaffen zurück halten und lieber was tun…
      Ich glaub es Dir, wenn man mal 100 Kilometer bei solchem Wetter in den Beinen hat, dann schockt einen nix mehr.
      Herbst 2015 wird grandios, v.a. für zwei ältere fitte Herren :mrgreen:

      Salut
      Christian

      PS: Ich hab es getan, die Ambit 3 ist bestellt 😀

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    eine wunderschöne Strecke bist du da gelaufen (gegart worden)! Und wenn ich es richtig herauslese, hat dich diese Tour auch wieder aus deinem Einheitsbrei herausgeholt! 🙂
    Das ist es doch auch mal wert, sich von ein paar Wanderern anstarren zu lassen – ja mei, wenn die sonst nix zu tun haben, sollen sie halt starren…
    Ich glaube, ich hätte mich in den Bach am Ende der Strecke einfach reingelegt und gewartet, bis der Abend kommt! 😉

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    • DocRunner

      Liebe Doris,

      oh ja die Strecke hatte es in sich, viele schwierige Trails, einige sehr steile Anstiege und v.a. schwülwarme Temperaturen…also alles andere als Einheitsbrei 😀
      Die Wanderer oder besser gesagt die Ausflügler – sind bestimmt mit dem Auto zum 200 m entfernten Parkplatz gefahren und nur die letzten Meter gegangen – hatte ich schnell wieder vergessen. Der Bach war wirklich richtig kalt, da hätte ich mich nicht reinlegen wollen, für die Füße war es allerdings eine Wohltat :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • chriba76

    Mann, und ich memme wegen 22 km rum… 😀 Gut gegart wird man zur Zeit wohl fast überall. Dampfgegart hier. Schön, dass die Naturfreunde keine Atomwaffen haben. Da fühlt man sich doch gleich sicherer. 😉

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    eigentlich hätte ich jetzt einen belebenden Regenlaufbericht erwartet, aber über einen Lauf im Zeichen der Sonne zu lesen, ist freilich auch angenehm. So lange ich nicht mitlaufen muß. 😉 Denn für so eine Runde wäre es mir zu heiß gewesen, da beschränke ich mich lieber auf meine Standardstrecke und lese lieber bei Dir.

    Die herrliche Natur und auch die Blicke der Ausflügler haben sicherlich die sommerliche Anstrengung mehr als entschädigt. Mögen in naher Zukunft ähnlich schöne Läufe folgen.

    Alles Gute,

    Marcus

    P.S. Eben gießt es hier – ich durfte heute früh in der Sonne laufen. Das Leben ist nicht fair. 😦

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      ein Lauf im Regen ist immer besonders und v.a. viel besser als in der schwülwarmen Luft mit diesem komisch hellen gelben Ball im Rücken 😉 Standard mag ich momentan nicht mehr, ich tüftle ständig an neuen (kleineren) Projekten um dem „üblichen“ zu entfliehen, ich befürchte sonst ein Motivationstief 🙂
      Die Natur war wirklich formidabel und hat für die nicht Läufer freundliche Witterung entschädigt. Die Ausflügler sind mir schnuppe und zum Glück konnte ich den Ort nach der Flüssigkeitsaufnahme schnell verlassen.

      Salut
      Christian, der noch nie von einem fairen Leben gehört hat 😀

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  • Helge Orlt

    Es macht total Spaß von Bergen, Weisen, Trails, gaffenden Kaffeetrinkern und nackten Mitläufern zu lesen 🙂
    Ich habe das gestern auch so in der Art gemacht, nur nicht so weit und gaffende Kaffeetrinker und ein nackter Mitläufer waren mir auch nicht vergönnt.
    Toller Lauf unter nicht ganz so einfachen klimatischen Bedingungen! Ob 26 oder 30 Km, egal, hauptsache es hat Spaß gemacht. Und das hat es wohl 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Liebe Helge,

      schon wieder unterwegs? Die Ironwoman schon weg gesteckt? Toll!
      Auf gaffende Ausflügler und steife nackige Mitläufer kann man wirklich verzichten, genauso wie auf die schwülwarmen Temperaturen, aber es kühlt merklich ab und ich freu mich wie verrückt auf die Läufer freundlichen Temperaturen. Dennoch hat der Lauf am Samstag Spass gemacht, so dass ich die letzten beide Tage sogar wieder Tempo gemacht habe…irgendwie motivieren diese längeren Läufe durch landschaftlich reizvolle Umgebung 😀

      Salut
      Christian

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  • ratzebine

    schöne gegend hat’s da bei Euch … ist das erste mal daß ich hier mal was gucke/lese (außer den uglies) warum auch immer (nicht warum ich lese sondern wieso erst jetzt? keine ahnung)

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  • Irrung im Flow | DocRunners Laufblog

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  • Traumlauf | DocRunners Laufblog

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