Wohlfühltempo

Welche Rolle spielt die Geschwindigkeit beim Laufen? Insbesondere bei mir, wo ich doch nicht leistungsorientiert laufe, sondern nur zur inneren Zufriedenheit und zum Spass. Eigentlich keine, auf jeden Fall die schnellen Zeiten auf eine bestimmte Strecke sind für mich unwichtig oder sagen wir mal eher nebensächlich 😉 Achtung, jetzt wird es ein wenig statistisch…

Hin und wieder packt es mich und ich begebe mich meist spontan, aus einer ganz bestimmten Laune und/oder Stimmung heraus auf einen sogenannten Tempodauerlauf. Die Pace, die ich dabei momentan anstrebe ist für die jungen schnellen Hirsche, aber auch die wettkampforientierten Altersklassenläufer, eher lächerlich, aber für mich bereits ambitioniert. Ich habe beim Durchschauen meiner alten „Trainingstagebücher“ bemerkt, dass seit 2009 meine Zeiten merklich langsamer geworden sind. Bei den Tempodauerläufen war die Pace um 45-60 Sekunden schneller auf den Kilometer als jetzt, was ich insgesamt gar nicht so schlimm finde. Denn vor 5 Jahren habe ich noch anders trainiert. Ich wollte mich von den Zeiten her verbessern, suchte die Herausforderung im Erreichen von Zeitzielen, das hat sich grundlegend geändert. Immer weniger Tempoläufe und immer mehr lange Läufe. Die Distanzen sind in den Jahren wichtiger geworden und inzwischen geht es fast nur noch darum gesund zu bleiben und Spass am laufen zu haben. Mein Ziel liegt eher im Erreichen eines gewissen Zufriedenheitslevels und der maximalen Entspannung, als eine bestimmte Pace oder Distanz zu meistern.

Yeah, so muss das!

Yeah, so muss das!

Aus reiner Neugierde habe ich mir dann auch mein bevorzugtes Wohlfühltempo angeschaut, hier zeigt sich ein ähnlicher Trend, nicht ganz so krass, wie bei den Tempoläufen. Dennoch liegen zwischen 2008/2009 und 2014 circa 30 Sekunden pro Kilometer. Ganz ehrlich, selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht schneller bzw. der Wohlfühlfaktor wäre dann dahin. Woran liegt es? Nur am Alter? Ich bin jetzt bald 46 Jahre alt. An der überstanden Mittelfußfraktur? Oder gibt es noch andere Dinge, die meine Pace beeinflusst haben? Also habe ich mal die Statistik bemüht und siehe da, es ergaben sich interessante Daten 😀

Im Schnitt, mit einer gewissen Fehlerkorrektur, aufgrund von Laufpausen und Wiedereinstiegsphasen, sind meine Distanzen pro Lauf um fast 23% länger geworden. Der Anteil der Trailkilometer ist sogar um mehr als 65% angestiegen und in der Folge sind auch die Höhenmeter pro Lauf mehr geworden, ca. 19%. Das alleine würde schon eine Abnahme der Durchschnitts-Pace pro Lauf um ein paar Prozent erklären, jedoch nicht, warum mein Wohlfühltempo auch auf ebenen und geraden Strecken sich verlangsamt hat. Im Vergleich zu den Jahren 2009 und davor habe ich deutlich weniger Tempodauerläufe (90% weniger) und Bergintervalle (66% weniger) gemacht, so dass dies sicherlich einen Faktor darstellt, warum ich langsamer geworden bin, was sich dann auch auf den Flachpassagen abbildet. Erstaunlicherweise ist meine Herzfrequenz in den vergangenen 5 Jahren im Durchschnitt pro Lauf um 9 Schläge pro Minute gesunken. Ob es an dem geringeren Tempo oder dem besseren Trainingszustand liegt weiß ich nicht, aber es ist irgendwie erstaunlich, denn die Ruhefrequenz ist fast auf dem selben Stand geblieben, nur 2 Schläge pro Minute weniger.

Fazit: So, was sagt mir das Ganze? Eigentlich gar nichts 😛 vielleicht sollte ich mir weniger Gedanken über solche, für mich unwichtigen Daten wie Tempo oder Herzfrequenz machen. Schlauer hat mich die Statistik auch nicht gemacht, aber ich habe beschlossen, nach zuletzt 2009, mich zu einer nochmaligen sportmedizinischen Leistungsdiagnostik anzumelden. Nicht weil es für mich eine Rolle spielt, sondern aus reiner Neugier (und um noch mehr unsinnige Daten über meinen Fitness-Zustand zu erhalten, die eigentlich unwichtig für mich sind) :mrgreen:

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

29 responses to “Wohlfühltempo

  • Kornelia

    Das ist aber viel Zahlenwerk heute.
    Ich bin auch um einiges langsamer geworden als früher. Man könnte sagen, ist nicht so wichtig. Und doch bei jedem Lauf guckt man auf die Uhr und freut sich, wenn man etwas schneller war als beim letzten Mal oder so ähnlich. Scheint doch nicht so egal zu sein, oder?
    Ob es am Alter liegt oder an größeren Distanzen, dass man langsamer wird, weiß ich nicht. Aber vielleicht genießen wir heute vielmehr als früher? Vielleicht nehmen wir unser Umfeld beim Laufen besser wahr als früher? Das läßt sich statistisch wohl nur schwer erfassen.
    Hauptsache, das Laufen macht Spaß, egal wie schnell oder wie weit.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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    • DocRunner

      Ja, ich weiß, starker Tobak am Morgen, aber ich mag diese Zahlenspiele, auch wenn sie zu Nichtsnutze sind 😉
      Dein Ansatz mit dem Mehr an Genuss nehme ich sehr gerne als Begründung für meine Langsamkeit, ehrlich gesagt stört es mich nicht sonderlich, wie schnell ich unterwegs bin, dennoch finde ich es interessant zu beobachten, wie sich dies über die Jahre auswirkt.
      Der Spass und der Genuss sind wahrlich das Wichtigste bei unserem Hobby 😀

      Salut
      Christian

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  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    du bist mein Bruder
    reich mir immer wieder deine Hand
    sag ich doch

    das gleiche hätte ich auch schreiben können
    fehlen nur die Hügel und Berge
    ich habe noch nie nach Zeiten gejagt
    bin eher
    früher von meinem Laufvater
    gejagt worden
    bis ich einen Schlussstrich zog
    und von da an
    nur noch so gelaufen bin
    wie es mir meine Stimmung
    meine körperliche Verfassung
    vor allem mein ♥ sagt

    das war bei mir keine Frage des Alters
    sondern eine Frage meiner Persönlichkeit
    ich genieße das Leben in vollen Zügen
    beim Laufen
    und sonst sowieso
    lasse mir von nix und niemanden irgendetwas aufdrängen
    diktieren
    mein Körper ist mein Regisseur
    der meint es gut mir mir
    und ich höre auf ihn
    damit er mir weiterhin gut gesonnen bleibt !

    Merci, mon cher, nous nous trouvons sur le chemin de la fortune !

    😎

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    • DocRunner

      Meine liebe Freundin,

      ich weiß, dass Du genauso tickst und gerade deshalb finde ich es interessant. Es scheint nicht nur das Alter und die Art des Trainings zu sein, sondern auch eine gewisse Wandlung in der Einstellung zum Laufen führt zu einer gewissen Entschleunigung. Das wird mir immer wieder durch Berichte und Aussagen bestätigt. Dadurch verlernt der Körper das alte Tempo und gewöhnt sich an die Langsamkeit 🙂
      Genuss, Spass, Freude, Entspannung, egal wie wir es nennen, das Ergebnis ist dasselbe und genau darum geht es. Wir wollen uns gut und fit fühlen 😎

      Salut ma chère
      Christian

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  • Markus

    Daten, Zahlen, Fakten – alles für die Katz wenn man sich wohl fühlt und das Laufen genießt!
    Klar ist aber hingegen auch, wenn man schon all die Daten erhebt und speichert schmöckert man gerne darin, kann viel lesen, herausfiltern und hineininterpretieren. Aber wissenschaftlich belegt ist das ganze dann noch lange nicht.

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    • DocRunner

      Ja, Markus, auch wenn es keine Rolle spielt sind Zahlenspielereien teilweise sehr interessant und da mein Beruf einen gewissen Hang zur statistischen Betrachtung von auch gewöhnlichen Sachverhalten mit sich bringt, ist es fast schon selbstverständlich, dass ich immer wieder auf solche Informationen zurück greife 😀

      Salut
      Christian

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  • Ariana

    Ich lese mir manchmal auch meine Statistiken durch und überlege, vergleiche, rechne – nur um am Schluss dann festzustellen, dass es mir nicht wirklich etwas bringt 🙂
    Manchmal ist es doch auch so, dass das Wohlfühltempo je nach Tagesform variiert – an manchen Tagen sind meine Beine schwer wie Blei und an anderen fühle ich mich wie eine Gazelle 🙂
    Liebe Grüsse
    Ariana

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    • DocRunner

      Solange es noch ein Wechsel zwischen schnell und langsam ist, ist noch alles in Ordnung 😉 Wenn der Trend jedoch konstant Richtung langsam geht…oh, oh :mrgreen:
      Nein, Hauptsache es macht Spass, der Beitrag war mit einem gewissen Augenzwinkern geschrieben… 😀

      Salut
      Christian

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    von Höhenmetern und Trails abgesehen deckt sich das ganze mit meinen Lauferfahrungen, immer länger und langsamer. Das ist irgendwie einfach „bekömmlicher“ 😉

    So so, Du wirst nun bald 46 Jahre alt. Reich mir die Flosse, Genosse :mrgreen:

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      tja, wahrscheinlich ist es dann doch das Alter, bei uns beiden auf jeden Fall, obwohl Du ja häufiger auch schneller unterwegs bist 😉
      68er sind einfach die Besten 🙂

      Salut
      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    es ist nun sicher keine Überraschung, daß ich mit „Pace“, „Intervalle“, „Tempo“, „Geschwindigkeit“, „Herzfrequenz“, „Ziele“ und dann gar „Höhenmeter“ nicht viel bis gar nichts anfangen kann, weil das alles böhmisch für mich ist. 😀 😉 Dennoch, als Großfreund der Statistik habe ich Deinen Artikel natürlich gerne gelesen und finde es freilich wunderbar, was man aus seinen Aufzeichnungen heraus kitzeln kann – das wiederum ist nun gar nicht mehr böhmisch.

    Bei aller Statistik, genieße und laufe und laufe und genieße – und, denke nicht. 🙂

    Alles Gute,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      das dachte ich mir, dass einem Täglichläufer diese Begriffe nichts bedeuten. Die Bedeutung ist selbst mir schleierhaft, allerdings finde ich die Entwicklung dennoch interessant und es fasziniert mich, wie sich der Körper an bestimmte Anforderungen anpasst und ökonomisiert.
      Ja, das wirklich Wichtige ist das Laufen selbst und nicht die aufgezeichneten Daten 🙂

      Salut
      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Welch ein Zahlensalat, lieber Christian! 😉 Ich glaube, das verringerte Tempo ergibt sich in der Tat aus der Kombination von mehr Trails, längeren Läufe und weniger Tempotraining – all das fließt ja in deinen Schnitt ein, und ohne Tempotraining ist die Maximal- und Tempolaufgeschwindigkeit naturgemäß geringer als mit solchen Trainingsformen.

    Aber ob das Maximal- und Tempolauftempo was über die Fitness aussagen? Die Leistungsdiagnostik wird es an den Tag bringen – wobei ich nicht weiß, wie aussagekräftig sie ist, denn da werden ja auch eher kurzfristige, intensive Belastungen zur Grundlage der Beurteilung gemacht, oder? Wie auch immer … ich bin gespannt und hoffe, du wirst berichten.

    Schönes Wochenende! 🙂
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      ich habe mir nicht nur die Pace im Durchschnitt über alle Läufe angeschaut, sondern je nach Anforderung an den Lauf (Fahrtspiel, Tempodauerlauf oder Bergintervall) und auch während eines Laufes das Tempo im Anstieg und auf der Ebene verglichen. Deshalb konnte ich ja solch faszinierende Zahlen finden 😉
      Nein, ich war noch nie richtig schnell und umso weniger kümmert mich die zunehmende Langsamkeit. Dennoch möchte ich einen Vergleich zur letzten Leistungsdiagnostik vor 5 Jahren und habe einen Termin vereinbart, evtl. zeigt sich hier ja auch ein eklatanter Unterschied 🙂
      Ob es einen Unterschied für meine Art des Laufens erbringt? Eher nicht, aber es macht einfach Spass solche Informationen zu sammeln :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • Steve

    Ich mag Zahlen und finde die Aufstellung ganz interessant.
    Du hast wohl an Geschwindigkeit verloren, aber an Ausdauerleistung sicher etwas gewonnen. Es wäre mal interessant vergleichen zu können, wie du 2009 30km durchgestanden hast und wie du sie jetzt durchstehst. Ich tippe mal, da würde man am ehesten eine Veränderung erkennen, so wie du eben auch auf kurzen/flachen Stücken eine Veränderung siehst.

    Aber das wichtigste ist: Es muss Spaß machen und da gibt es bei dir keine Zweifel!
    Also einfach so weitermachen!

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    • DocRunner

      Das ist es ja gerade, damals lief ich 30-40 Kilometer ohne total kaputt zu sein 30-40 Sekunden schneller pro Kilometer 😳
      Das Wohlfühltempo hat sich definitiv verändert…aber eigentlich ist es total egal, deshalb rocken wir die Trails, nur ich etwas langsamer 🙂

      Salut
      Christian

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    ohhhh schön! Statistiken!!! Ich weiß gar nicht, warum ich die Dinger so gerne mag, aber so ist es halt eben! 😉
    Ob sie was aussagen? Ganz sicher. Irgendwas. Kommt drauf an, wie man sie dreht und hält und wendet. Oder? 😀
    Ich bin noch nie wirklich schnell gelaufen, hab es auch gar nie versucht – mein Wohlfühltempo schwankt übers Jahr gesehen auch mal, wobei ich mir immer denke: wenn ich langsamer laufe, hab ich länger was davon! 😉
    Heute bin ich übrigens auf ein Hügelchen spaziert, dass dir von der Strecke her sicher zugesagt hätte (auch wenn du es gelaufen wärest)… viel Wald, steile Stücke mit dabei, Wurzeln und Wiesen und Gatsch! 🙂

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    • DocRunner

      Liebe Doris,

      darf ich diesen Satz klauen?

      wobei ich mir immer denke: wenn ich langsamer laufe, hab ich länger was davon!

      Einfach nur genial und so treffend, vielen Dank!

      Berge hoch laufen, egal ob wandernd oder rennend, gehört nun wirklich zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Schon bald bin ich wieder in Deiner Nähe unterwegs und werde endlich einen lang gehegten Plan umsetzen, wenn das Wetter nichts dagegen hat 🙂

      Salut
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    ich muss schon ein wenig schmunzeln… den ganzen Statistiken sind eigentlich komplett unwichtig, und trotzdem irgendwie interessant 😉

    Mir geht es mittlerweile ähnlich – die Geschwindigkeit interessiert mich viel weniger, der Wohlfühlfaktor, die Gesundheit und der Spaß am Laufen steht viel eher im Vordergrund. Trotzdem sind diese Leistungsdiagnosen interessant (die Daten über den Fitnesszustand sind ja nur eine kleine Bestätigung, denn unser Fitnesszustand kennen wir eigentlich sowieso sehr gut) und ich werde sicher auch irgendwann wieder mal einen machen!

    Liebe Grüße Anna

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      so geht es mir auch, die heutigen Sportuhren sammeln während eines Laufes so unfassbar viele Daten, dass es fast schon eine Schande wäre, diese nicht irgendwann statistisch auszuwerten, bei mir bot sich das merklich nachlassende Tempo dazu an, dieses auch zu tun 😉
      Hach, Dein zweiter Absatz beschreibt sehr schön, was ich oft genug denke, Hauptsache es fühlt sich gut an. Was die Leistungsdiagnostik angeht, das ist reine Neugierde, was die Sportmediziner zu meiner Fitness zu sagen haben, bin gespannt 🙂

      Salut
      Christian

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  • chriba76

    Ah, da frohlockt der Daten-Junkie!
    Ich finde das immer total spannend, weil ich über diese Daten denke, meinen Körper besser kennen lernen zu können, und gerade so eine Langzeit-Beobachtung ist doch wunderbar. Ich hätte aber bei deinen sonstigen Beiträgen gar nicht gedacht, dass Du so genau Buch führst. 🙂 Ich dachte: Der Christian läuft und genießt, und das gerne barfuß und im Regen. 😉 Aber das eine schließt das andere ja nicht aus.
    À plus!

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    • DocRunner

      Liebe Christiane,

      die Daten interessieren mich meist nur rückblickend und dann auch eher nur ausschnittsweise, sprich Maximalpuls, Erholungspuls, Höhenmeter, Anteil der Trailkilometer und der Anstiege. Ein selbst programmiertes Lauftagebuch (FileMaker am Mac 🙂 ) führe ich schon seit über 10 Jahren, was seit 2006 mit der ersten GPS-Uhr nochmals deutlich verbessert und erleichtert wurde, so dass ich über eine wahre Datenflut verfüge 😉
      Ich bin ein Gear-Junkie, von daher muss eine Sportuhr einfach sein, allerdings schau ich während eines Laufs, so gut wie nicht auf die Uhr, nur manchmal interessiert mich die Herzfrequenz…

      Salut
      Christian

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  • Bianca

    Hach, ich liebe Zahlen und somit auch die eigenen Laufstatistiken. Klar sind sie nicht superwichtig, aber ich schaue schon gerne, und insgeheim ist mir das alles auch nicht sooo egal. Aber nicht das Wichtigste am Laufen. Da steht erstmal der Genuss, das Laufen an sich, im Vordergrund.
    Ich war noch nie schnell. Bin heuer wieder bei dem Lauftempo aus meinen Anfängen. Ich war nur schneller, wenn ich auch mal schnell gelaufen bin. Heißt, Fahrtspiel, TDL oder Intervalle gemacht habe. Mein Wohlfühltempo lag damals auch gut eine Minute auf den Kilometer unter dem von heute. Logisch irgendwie. Mir hat das Tempobolzen in der Zeit auch Spaß gemacht, wie ich gestern erst in meinem eigenen Tagebuch aus meiner HM-Vorbereitung nachlesen konnte, und irgendwann werde ich das mal wieder tun.
    Zur Zeit „arbeite“ ich eher an meiner Grundlagenausdauer und an dem kontinuierlichen Ausbau meiner Streckenlängen. Außerdem kämpfe ich (mal wieder) an der Rückenfront. Ätzend!
    Liebe Grüße
    Bianca

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    • DocRunner

      Liebe Bianca,

      aber gerade deshalb sind die Zahlen so interessant, weil es bei uns nicht immer nur einen Trend nach oben gibt, kein über Jahre stabiles Leistungsniveau, Hobbyläufer halt 😉
      Tempo bolzen kann wirklich Spass machen, fast alle meine (spontanen) Tempodauerläufe aus den letzten Jahren waren mit diesem Attribut verbunden, aber wahrscheinlich nur, weil sie aus dieser Lust heraus geboren sind und kein Plan/Muss dahinter war 😉
      Ich wünsche Dir ganz schnell weniger Rücken und mehr GA und Distanz.

      Salut
      Christian

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  • Blumenmond

    Lieber Christian,

    dafür, dass es unwichtig ist, ist es aber sehr genau. 🙂 Ich hab vor Jahren schon meinen Pulsmesser in die Ecke geworfen. Was also Ruhepuls und Puls beim Laufen angeht, hab ich überhaupt gar keine Ahnung. Mein Wohlfühltempo bleibt gleich bzw. ist ein wenig schneller geworden, soweit ich das überhaupt richtig beurteilen kann. Das, was ich mir wirklich anschaue, sind die gelaufenen Kilometer, dabei erfasse ich auch jeden Lauf seit vielen Jahren sehr akribisch. Wozu… frag ich mich manchmal.

    Die Tendenz bei Dir zu langen und weniger Tempoläufen entspricht ja mehr dem Genussläufer, wobei ich alles andere auch gut nachvollziehen kann.

    In dem Sinne… lasst uns weiter Daten sammeln, wozu auch immer.

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    • DocRunner

      Liebe Anja,

      wenn schon, denn schon 😉 Da die Daten eh da sind, werden sie auch dokumentiert und ganz ehrlich, ich liebe statistische Auswertungen, so dass meine Datenbank schon von vorne herein so angelegt wurde, dass genau solche Auswertungen möglich sind.
      Siehst Du, die Distanzen spielen bei mir eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger ist mir die Qualität der gelaufenen Kilometer, sprich asphaltiert und flach würde ich wahrscheinlich in der gleichen Zeit viel mehr Kilometer schaffen als trailig und mit Höhenmeter 😛
      Yep, Daten sammeln macht fast so viel Spass wie laufen…

      Salut
      Christian

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  • E-Run?! | DocRunners Laufblog

    […] einfach die starke Stunde Laufzeit genutzt werden. Da ich mich in den vergangenen Tagen mit meinem Wohlfühltempo und Tempoverlust über die letzten Jahre beschäftigt hatte, war die Wahl auf ein Bergintervall gefallen, […]

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