Arachniden und andere Gefahren

Nein, ich bin nicht paranoid, allerdings musste ich bei den letzten Trailläufen mich mit einigen Tücken und Angriffen der Natur auseinander setzen, die ich bisher nicht in diesem Maße erleben durfte. Nichts besonders dramatisches oder Besorgnis erregendes, aber besonders lecker war auf jeden Fall das eine Erlebnis am Nationalfeiertag nicht.

Ausnahmsweise war ich am Morgen bzw. Vormittag unterwegs, wohlweislich um den Tausenden Ausflüglern bei vorher gesagtem strahlenden Sonnenschein aus dem Wege zu gehen. Nach fünf Kilometern auf Feldwegen zum warm werden, ging es in den Wald auf die Trails. Etwas feucht war der Boden, allerdings nicht matschig oder besonders rutschig, ging es stetig bergan. An einer sehr engen Stelle die rechts und links von jungen Buchen eingerahmt wird passierte es dann. Mein Mund stand zum Atmen weit offen, da es doch ordentlich steil nach oben ging, als plötzlich mein Gesicht von einer klebrigen Masse bedeckt wurde und in meinem Mund ein Fremdkörper zu spüren war 😳 Mir war sofort klar, dass ich in ein Spinnennetz gelaufen war und ich entweder den Herrn/ die Herrin des Netzes oder ein Beutetier im Mund hatte. Bloß nicht schlucken, das Ausspucken gestaltete sich nicht einfach und ich musste manuell nachhelfen, es war definitiv eine tote, bereits eingesponnene, Fliege und keine lebende Spinne, puh, das war fast schon beruhigend 😉 Nun musste ich noch das höchst klebrige Netz vom Gesicht bekommen, was mir nach kurzer Zeit auch gelang. Es tat mir natürlich unendlich leid, dass ich den Arachniden um sein Mittagsmahl gebracht hatte, den Versuch das Netz samt Beute wieder zwischen die Bäume zu drapieren habe ich nämlich unterlassen :mrgreen:

illuminations

Lichtspiele im Wald

Der Lauf wurde dann ohne weiter Zwischenfälle fortgesetzt, allerdings droht momentan noch eine weiter Gefahr auf den Trails im Wald, die ich so in der Vergangenheit auch schon erleben durfte, ich nenne es „oak-attack“. Die Eichen werfen ihre Früchte zu Boden und ich hatte schon das eine oder andere Mal eine Eichel zu spüren bekommen. In diesem Jahr noch nicht, allerdings hört man die kleinen fiesen Geschosse durch das Laub und Geäst rauschen. Und wer meint, es sei nicht schmerzhaft, wenn man getroffen wird, dem sei gesagt, es ist nicht besonders angenehm, da die Corpora delicti aus teilweise 15 bis 25 Meter Höhe zu Boden sausen. In diesem Sinne, genießen wir weiter den nahenden Winter und versuchen keine fremden Mahlzeiten während eines Geländelaufs zu verzehren 😛

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

49 responses to “Arachniden und andere Gefahren

  • Ariana

    Obwohl ich eigentlich diesen Monat eine Blogpause mache, muss ich jetzt doch kommentieren. Mir läuft es nach dieser Beschreibung immer noch kalt den Rücken hinunter und bis jetzt habe ich die Übelkeit erfolgreich unterdrückt. Du beschreibst das Erlebnis so amüsant und locker – ich glaube, ich wäre nur noch schreiend herumgerannt 🙂 Schon die Vorstellung, dass es eine lebende Spinne gewesen sein könnte…

    Liebe Grüsse und viele (unfall- und fremdlebensmittelfreie) schöne Läufe
    Ariana

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    • DocRunner

      Liebe Ariana,
      das ehrt mich, dass Du Deine Blogpause unterbrichst um Deinem Schauer Luft zu machen 😉
      Ich war überrascht und dennoch amüsiert ob diesem Ereignis. Aber in erster Linie war ich froh, dass es eine tote Fliege war…

      Salut
      Christian

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  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    ich stelle mir das natürlich bildlich vor, sehe dich ganz realistisch vor meinen Augen, wie du leicht angeekelt, das Gesicht verziehst, die bereits verpackte Fliege ( igitt !) aus deinem Munde befreist, der Reste des Gesponnenen aus deinem holden Antlitz Herr wirst, wie du ( heute noch nicht ) von stahlharten Eicheln aus 25 Metern hart und unerbittlich auf dein Haupt getroffen wirst, tapfer deines Weges unverletzt und doch ein wenig getrübt weiter ziehst.

    Die Tücken des Herbstes haben dich erreicht, mögest du auf deinen Pfaden weitgehendst verschont bleiben.

    Wie gut, dass es keine Bären gibt 🙄

    Bonne chance pour toujours sur tous tes chemins, mon cher !

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    • DocRunner

      Meine liebe Margitta,

      wer den Schaden hat, braucht sich um den Spott und Spötter keine Sorgen machen, gell? 😀
      Es war wahrlich nicht angenehm, aber dennoch nehme ich solche Situationen in Kauf, da ich mich in dem Revier der Spinne befand und nicht anders herum, leben und leben lassen 😉
      Tja, die Bären oder Berglöwen wären eine willkommene Abwechslung, vielleicht würde ich dann doch noch schneller…

      Salut ma chère copine
      Christian

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    jetzt ist die Hochzeit unserer lieben Freunde aus dem Reich der Arachniden und besonders in den frühen Morgenstunden gewinnt man einen Eindruck, in welchem Maße und wie großartig die Putzels wirklich vernetzt sind. Ein Traum, derlei zu beobachten. Glücklicherweise hast Du keine lebende Spinne verputzt, der Schreck wäre sicherlich immens für sie gewesen. 😉

    Weiterhin viel Freude im herrlichen Herbst, aber bitte ohne kulinarischen Einlagen – sowie Geschosse aus der Luft. 😉

    Alles Gute,

    Marcus

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    • DocRunner

      Mein lieber Marcus,

      ja, das war wahrscheinlich mein Verhängnis, da ich sonst nicht am Morgen unterwegs bin, bekomm ich dererlei nicht mit 😉
      Ach, so viel schlimmer wäre der lebende Arachnide nicht gewesen, der Schreck und Ekel war so schon sehr groß 😉
      Danke für die guten Wünsche, ich werde versuchen auf lebendes Fleisch und Artilleriefeuer zu verzichten.

      Salut
      Christian

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  • Jana

    Also ich bin mir gerade nicht sicher ob ich nicht lieber die lebende Spinne genommen hätte … so eine halb verdaute/vergorene Fliege ? bäh …

    Ich mag Spinnen … ok, normalerweise esse ich sie nicht … vielmehr muss ich sie retten, wenn sie mal wieder einem meiner Kater zum Opfer gefallen sind und diese die armen Spinnen minutenlang in ihren Mäulern rumkrabbeln lassen … und freiwillig rücken die die selten wieder raus … kitzelt ja auch so schön am Katzengaumen …

    Dann lass Dich nicht erschlagen 😉 … hier überwiegen die Buchen und Tannen und deren Zapfen bzw. Bucheckern tun ja nicht ganz so weh … lediglich bei dem einen Kastanienbaum im Wald war ich in den letzten Tagen etwas achtsamer … 😀 …

    Liebe Grüße

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    • DocRunner

      Liebe Jana,
      im Nachhinein ist es mir fast egal, welches Übel ich da im Mund hatte…ich war auf jeden Fall wieder froh als es draussen war 😀
      Katzen spielen mit Spinnen im Maul? Puh, das wäre nun wirklich nicht mein Ding 😉
      Oh ja, Kastanien können auch ganz schön garstig sein.

      Salut
      Christian

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  • Steve

    Natural Verpflegungsstation!
    Coole Sache!
    Ich komme im Moment immer mit 50 kleinen Fliegen im Gesicht nach Hause 😉

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    leg Dich hier bloß nicht noch mit den Veganern an :mrgreen:

    Moin Moin
    Volker
    (der jetzt mal laufen geht und dabei auch unter ein paar Eichen durch muß)

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    • DocRunner

      Nene, lieber Volker,
      esse ja selbst auch selten Fleisch und wenn es nur solche Nahrung geben würde, wäre ich schon lange Veganer 😉
      Ich hoffe Du wirst verschont von den Eichen :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • Kornelia

    Iiiieeehhh ! Ich glaub, ich hätte noch was ganz anderes ausgespuckt. Ist ja ekelig. Ja, man muss derzeit aufpassen. Es fliegt allerlei von oben runter, was nicht angenehm ist und was bereits unten ist, kann auch ganz schön tückisch sein. Also schön aufpassen.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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    • DocRunner

      Tja, lecker war es nicht, aber es war das erste Mal seit fast zwölf Jahren, dass ich ein Spinnennetz im Gesicht gehabt hatte 😉
      Ja, v.a. im Wald ist es immer gefährlich, aus allen Richtungen…

      Salut
      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Und was lernen wir daraus? Es gibt mindestens EINEN guten Grund, der als überholt geltenden Empfehlung zu folgen, man solle nur so schnell laufen, dass man noch durch die Nase ein- und ausatmen kann! 😆

    Spinnen, Eicheln, der schwäbische Dschungel ist voller Gefahren. Wenn jetzt auch noch die Killer-Kastanien auf dich herniederprasseln, wirst du dich nur noch mit Helm im Freien bewegen können! 😎

    Passt auf dich auf! 😉
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,
      bei einer normalen Anstrengung atme ich grundsätzlich durch die Nase, aber an Steigungen reicht je nach Konzentration und Gelände die Nasenatmung nicht aus und mit Verlaub, so viel weniger eklig wäre es auch bei geschlossenem Mund nicht gewesen 😉
      Killer-Kastanien? Du machst mir Angst, oder gibt es die nur an der Mosel? :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    das hört sich wirklich nicht besonders appetitlich an…

    …und erinnert mich an ein Ereignis im Sommer. Ich habe im Alltag eigentlich immer eine Trinkflasche mit eingebautem Strohhalm dabei. Eines Morgens als ich die gerade gefüllt, und einen Schluck genommen hatte, spürte ich was im Mund – zum Glück bin ich noch direkt neben der Spüle gestanden und habe das Wasser und mit dem Wasser auch einen Ohrenschleicher sofort ausspucken können. Ich weiß jetzt nicht was schlimmer ist, eine eingesponnene Fliege oder ein lebendiger Ohrenschleicher… der Ohrenschleicher bekam ich wenigstens leichter wieder raus aus dem Mund und ich hatte kein Spinnennetz im Gesicht – also doch lieber den Ohrenschleicher 😉

    Das “oak-attack”-Phänomen bleibt mir wenigstens gespart, denn so viele Eichen wachsen (zum Glück) nicht bei uns!

    Liebe Grüße Anna

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      oh ja, was man zu sich nimmt sollte man immer vorher kontrollieren, v.a. wenn es schon eine Weile rumsteht 🙂
      Ob ein Ohrenzwicker (so heißen die bei uns) oder eine versponnene Fliege besser ist, weiß ich nicht. Allerdings würde mich ein lebendes Insekt im Mund etwas mehr verunsichern 😉

      Sei froh, dass Du nicht von Eichen attackiert wirst…böse Sache…

      Salut
      Christian

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  • nido00

    Da sag nochmal mein Laufrevier wäre gefährlich ;). Obwohl beinahe meine ganze kleine 5km Hausrunde läuft unter Eichen, aber eine Eichel hat mich noch nie getroffen.
    Mit der Spinne muss ich auch ein wenig schmunzeln. (Ja ja wer den Schaden hat…) Wir hatten früher mal eine Spinne, die oft ein Netz in unserer Eingangstür webte, nicht auf meiner Augenhöhe, aber auf der meines Mannes, der sich dann immer ein wenig ärgerte, wenn ich gerade vor ihm zur Tür hinausgetreten war.

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    • DocRunner

      Tja, die Gefahr lauert wohl überall, allerdings sind die Eicheln das geringste Übel 😉
      Ich hatte schon öfters Spinnennetze an den Beinen oder Armen, aber im Gesicht war es definitiv das erste Mal und dann auch gleich mit Fleischbeilage, das brauch ich nun wirklich nicht mehr 🙂

      Salut
      Christian

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  • Blumenmond

    Igittt… ich muss mich abends nur mit Mücken beschäftigen, die in Massen am Rhein und um die Seen vorhanden sind. Das Spinnennetz hätte mich samt Inhalt wohl kurzfristig um den Verstand gebracht. Du scheinst es mannhaft ertragen zu haben.

    Dann zieh Dir ne Mütze auf Dein Haupt, damit die Eicheln Dich nicht erschlagen. Gute Läufe.

    PS: Wenn ich lese „5km warm laufen“ muss ich immer grinsen. Wie sich doch solche Distanzen in der Einschätzung verändern. Als Anfänger muss man sich erst an die 5km heranarbeiten und für Dich ist es warmlaufen.

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    • DocRunner

      Liebe Anja,

      die Mücken habe ich hier auch, v.a. in den feuchteren Regionen, allerdings bleiben die nur an der verschwitzten Haut kleben und finden selten den Weg in den Mund 😉 Mir war im ersten Moment schon etwas komisch, als ich bemerkte, dass ich etwas Festes im Mund hatte, aber Hysterie führt ja bekanntlich zu nichts :mrgreen:
      Piratentuch ja, Mütze geht bei mir definitiv nicht, nur im kalten Winter, und so richtig schützen tut das auch nicht.

      Salut
      Christian

      PS: Leider brauchen meine Beinmuskeln immer länger bis ich die Leistung abrufen kann, deshalb brauch ich meist so 5 Kilometer bevor ich mich an eine Steigung machen kann.

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  • Bianca

    Bäääh, das ist ja widerlich. Bisher habe ich nur mal so Kleinvieh wie Fliegen oder Mücken in Nase, Ohren und Mund bekommen beim Laufen.
    Ok, dies war auch eine Fliege. Aber doch in noch anderer Qualität.
    Es schüttelt mich ein wenig. Aber ja, Natur pur halt.
    Schönes Wochenende dann und liebe Grüße
    Bianca
    PS: Und immer schön achtsam sein!

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    • DocRunner

      Danke Bianca, ich werde aufpassen. Dennoch lässt sich so was nicht vermeiden, ausser ich meide die schönen Trails im Wald 😉 Was natürlich nicht in Frage kommt.
      Dir auch ein schönes Wochenende…

      Salut
      Christian

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  • Brigitte

    Mein lieber Christian!

    Du verzeihst, wenn ich herzlich lache? Oak-attack ist ja wohl das Lustigste was ich seit langem gelesen habe. Aber ich kenne das von Kastanien. Das tut ganz schön weh 😀

    Das mit dem Spinnennetz finde ich jetzt eher eklig, da ich nicht so der Spinnenfreund bin. Aber du hattest ja nur die schon vorbereitete Mahlzeit zu dir genommen *lach*.

    Ich wünsche dir ein schönes und erholsames Wochenende.

    Bei mir wirds arbeitsreich. Räume müssen gestrichen werden und meine neuen Nachbarn muß ich auch beobachten – die Schafe 😀

    Pfiat di
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,
      natürlich darfst Du lachen, der Beitrag war nicht zum Erhalt von Mitleid eingestellt 😉
      Naja, so ein wenig eklig war es schon mit dem Spinnennetz, aber ich war ja der Eindringling und so muss ich mich damit abfinden, die Fliege im Mund war wahrscheinlich die Strafe für das zerstörerische Tun meinerseits :mrgreen:
      Ich entnehme Deinen Angaben, dass Du schon umgezogen bist und die Renovierung im vollen Gang sich befindet. Dann wünsche ich Dir viel Kraft und Ausdauer sowie Entspannung bei den Nachbarn 🙂

      Salut
      Christian

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  • Gerd

    Ich sag ja immer das es gefährlich ist durch die Wälder zu streifen. 😉
    Wenigstens verhungern wir nicht!

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  • Karina

    Hallo Christan,
    ja genau sowas möchte in morgens lesen 😉 .
    Schon nach der Überschrift habe ich überlegt: Lesen? Nicht Lesen?
    “oak-attack” habe ich hier auch in Hülle und Fülle. Das Laufen auf dem vom Eicheln übersähten Wegen ist auch spannend. Selbst durch die relativ harten Sohlen meiner Salomonschuhe hat es etwas von Fussmassage.
    Über den Spinnennetzteil kann ich nichts schreiben, was man öffentlich lesen kann….. Wusste gar nicht, dass ich solange Nackenhaare habe ;-).
    Liebe Grüße
    Karina

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    • DocRunner

      Liebe Karina,

      so schlimm ist es doch auch nicht gewesen. Ich dachte immer in Deiner Zunft hat man einen guten Magen und es haut einen so schnell nichts um? :mrgreen:
      Die Attacken der Eichen sind wirklich heftig, ich hatte zwar dieses Jahr noch keinen echten Kontakt, aber das kommt bestimmt noch…

      Salut
      Christian

      PS: Ich hoffe die Nackenhaare haben sich inzwischen wieder gelegt

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  • Helge Orlt

    Lieber Christian,

    ok, Spinnennetz im Gesicht hatte ich auch schon. Aber gleich samt Beute im Mund?
    Hm, ich denke ich kann mir da leckere Mahlzeiten vorstellen. Also dann doch lieber ein Gel beim Laufen 😀

    Unser Wald ist voll mit Eichen. Ich finde das Geräuch, das es gibt, wenn die Eicheln durchs Blätterdach auf den Boden saußen, verrät schon, das das nicht nur ein kleiner Stubs ist. Die nehmen ja ganz schön Geschwindigkeit auf. Das tut richtig weh.
    Wenn nicht so viele Waldläufer die ganzen Spinnennetze aufessen würden, dann könnten die Eicheln in die Spinnennetze fallen und würden nicht so weh tun. Wäre allen geholfen :-)))
    Liebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Liebe Helge,
      ob ich wirklich das Gel vorziehen würde? Ne, ich mag die Dinger überhaupt nicht 😉
      Dein Vorschlag mit den Spinnennetzen und den dadurch bedingten Fangnetzen hinkt ein wenig, denn die Spinnennetze müssten dann etwas höher gesponnen werden, dann könnten wir drunter durch laufen ohne erschlagen zu werden und ohne die Netze zu vertilgen :mrgreen:

      Salut
      Christian

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  • Markus

    Die Angriffe der hinterlistigen Eicheln kenne ich leider auch zu gut. Jedoch wird es erst richtig schmerzhaft wenn eine dicke Walnuss meint dein Kopf sei so schön rund… 😉

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  • midLAUFcrisis

    Lieber Christian,

    an der Zahl der begeisterten Kommentare lässt sich ermessen, welch interessantes Thema Du da getroffen hast. 😉

    Ich musste spontan an die fetten Kreuzspinnen denken, die in unserem Garten in der Mitte ihrer kunstvoll gewebten Netze lauern. Beim Gedanken daran, so ein Teil könnte einmal in meiner Mund landen, wird mir schon ein wenig übel :mrgreen:

    Das Risiko durch mit Saatgut um sich werfender Eichen hatte ich bislang noch nicht bedacht. Da sind es tatsächlich hier an der Mosel eher die Kastanien, die Sorge machen. Besonders die Esskastanien haben zusätzlich auch noch ein sehr stacheliges Kleid.

    Aber wir sind Tapfer und genießen unsere Trailausflüge im Herbstwald dennoch (nur nicht an Ohrnzwicker denken …). 😉

    Unbehelmte Grüße
    Rainer 😎

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,

      es gibt wohl viele Läufer, die die Problematik kennen und viele, die noch nie vor solchen Problemen gestanden haben 😉
      Deine Kreuzspinne, die Du ja bereits auf Deinem Blog bildlich verewigt hast, darfst Du gerne behalten. Die will ich definitiv nicht vespern 🙂

      Salut
      Christian

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  • juniwelt

    Boah…wie ekelig!!! Ich wäre vermutlich kollabiert bei so einer Attacke.
    Schönes Wochenende & liebe Grüße

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  • Brigitte

    Hehe, dann lach ich weiter 😀

    Im *neuen* Haus bzw. rund um das Haus gibt es auch sehr sehr viele Spinnen, die muß ich wirklich nicht haben. Aber ich lasse sie erstmal. Der Winter naht und dann sind sie eh weg.

    Nein, ich bin noch nicht übersiedelt. Ich möchte mich dann ins gemachte Nest setzen :D. Bevor der Winter kommt sollte dann alles erledigt sein. Der Winter in den Bergen ist doch etwas rauher als hier in der Stadt.

    Besonders freue ich mich auf eine neue und seeeehr große Küche. Die kann ich gar nicht erwarten. Wenns soweit ist werde ich meinen Blog reaktivieren und einige Bilder zeigen.

    Drückt dich!
    Brigitte

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    • DocRunner

      Liebe Brigitte,

      wahrscheinlich sind die Spinnen alle drinnen, wenn es kalt wird :mrgreen:
      Ich hoffe, dass alles klappt mit der neuen Bleibe und freu mich natürlich schon auf die ausführliche Bilddokumentation. Ich finde so etwas ja immer sehr spannend, v.a. wenn es eigentlich gewohnte Räumlichkeiten sind, die dann aber neu gestaltet und möbliert oft einen ganz anderen Eindruck vermitteln. Ich bin gespannt, wie es Dir dabei geht.

      Winter? Wo? Ich warte sehnsüchtig, aber meine Hoffnung schwindet. Bei Dir wird es sicher früher so weit sein und Du magst ihn nicht einmal…

      Salut und lass Dich drücken

      Christian

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  • chriba76

    Jetzt hat die Spinne extra vorgekocht, und dann kommst Du… 😈

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  • jochenkr

    Hi Christian, ich wurde im Juni von einem Bussard im Wald angegriffen. Das war ein riesiges Tier und es hat mich fünf mal mit Krallen und Schnabel am Kopf attackiert. Ich war so erschrocken darüber, dass ich dem lokalen Albverein ein Email schickte, um zu erfahren, ob das normal ist, oder ob ich träume. Alles normal, kam die Antwort, passiert sehr häufig in dieser Brutzeit.
    Im Nachhinein sehr schön, solche Erlebnisse mit der Natur…
    Gruß
    Jochen

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    • DocRunner

      Hallo Jochen,
      oh ja, Raubvögel können ziemlich aggressiv sein, wenn man ihrer Brut zu nahe kommt, hatte vor vielen Jahren ein kurzes Stelldichein mit einem Habicht, der hat mir einen blutigen Scheitel gezogen 😉 War nicht lustig, deshalb kann ich Deine geschilderte Situation gut nachvollziehen…Natur halt 😉

      Salut
      Christian

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  • Klitzekleiner Rückblick | DocRunners Laufblog

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