Mit dem Herzen

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich nicht mehr bzw. häufiger einen Blogbeitrag verfasse und über die Kilometer in den Weinbergen, im Wald und den Trails berichte? Warum herrscht hier immer wieder für Wochen Funkstille? Es ist so einfach…

Ich habe in 2015 bereits sehr viele Läufe bewältigt, meist in der Dunkelheit und nur an den Wochenenden im hellen Tageslicht. Leider ist dies, das Los von Jemandem, der  12 Stunden am Tag arbeiten darf. Was soll man über einen Lauf in der Dunkelheit berichten auf meist den selben ausgetretenen Pfaden der letzten Jahre? Es gibt dabei fast nichts, was für andere Menschen von Belang sein könnte.

Die Emotionen, die Erfahrungen und die manchmal ungewohnten visuellen Eindrücke haben in diesen Augenblicken eine enorme Bedeutung, aber nur für mich. Im Nachhinein lässt sich das Gefühl und Erlebnis kaum vermitteln, auch nicht gegenüber jemandem, der selber läuft, obwohl, ein Läufer/eine Läuferin dies noch nachvollziehen und verstehen kann. Das Gefühl bleibt nur in der Erinnerung des Protagonisten lebendig. Ich bin fast jeden Kilometer nach dem verkorksten Nacht-Ultra im Januar mit dem Herzen gelaufen, ich habe jeden Meter versucht zu genießen, in vollen Zügen, die maximale Erholung und positive Emotionen heraus zu holen. Und es ist mir gelungen, zweimal hatte ich die Kamera dabei seit Jahresbeginn und habe kein einziges Bild gemacht, warum? Weil es einfach nicht gepasst hat, ich habe das Motiv vor Augen gehabt, wollte aber nicht anhalten, wollte nicht auf den Auslöser drücken und schon gar nicht wollte ich über diese Situation bloggen. Dies ist sicherlich ein Grund, warum ich nicht jeden Lauf hier ausbreite, ein zweiter ist der chronische Zeitmangel, zweimal die Woche schaffe ich es von der Praxis nach Hause zu laufen, einmal pro Woche gehe ich vor der Arbeit 30-40 Minuten barfuß laufen, Samstags der lange Lauf, Sonntags ein regeneratives Läufchen mit meiner Frau und/oder den Kindern und Montags am Nachmittag – mein Patienten freier Tag 😉 -ebenfalls ein meist trailiger Lauf auf, wenn möglich, unbekannten Pfaden. Da fehlt meist neben der Familie und Arbeit, einfach die Zeit einen Beitrag hier zu verfassen…vielleicht wird es im Frühling besser 😀

Salut

Christian

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

50 responses to “Mit dem Herzen

  • midLAUFcrisis

    Lieber Christian,

    ich kann Dich gut verstehen und freue mich, dass Du dennoch die Zeit findest, meine läuferischen und Blogaktivitäten regelmäßig zu verfolgen.

    Die sind durchaus zeitraubend, gehören derzeit aber für mich zum Training.

    So wie Du Deine regelmäßigen Läufe beschreibst, erfüllen diese ja genau den Zweck, den Du Dir erhoffst: sie tragen viel dazu bei, trotz enormer beruflicher Anforderungen ein zufriedenes Leben zu führen. Das kommt mir sehr bekannt vor.

    Ich freue mich, dass es Dir gut geht und hoffe nach wie vor, Dich und Deine Familie Anfang Mai zu sehen.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,
      Dein Training und Dein straffer Plan sind für mich eindrucksvoll und v.a. interessant, deshalb verfolge ich Deine Fortschritte sehr gerne.
      Die Läufe sind ein wichtiger Faktor, dass es funktioniert, das Leben und auch mein Beruf, ob es ohne funktionieren könnte, weiß ich nicht.
      Es ist weiter schwierig, aber wahrscheinlich werde ich am Morgen früh losfahren und am Abend wieder nach Hause, mehr ist nicht drin. Auch werde ich definitiv alleine kommen.

      Salut
      Christian

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  • joggerin

    Ich finde es aber toll, dass Du Dir trotzdem die Zeit nimmst und immer wieder bei Anderen nicht nur im Blog rein guckst, sondern auch noch kommentierst.
    Die Tage werden jeden Tag früher hell und später dunkel. Bald musst auch Du nicht mehr im Dunkeln laufen.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  • Helge Orlt

    Lieber Christian,
    die Kamera dabei und doch keine Bilder gemacht. Das kann ich so gut nachvollziehen. Ich schaffe es so gut wie nie Bilder von diesen wunderschönen Ausblicken, Momenten und Stimmungen zu machen. Ich habe einfach manchmal das Gefühl, das es gar nicht geht. Man kann es gar nicht festhalten. Und man will auch gar nicht anhalten.
    Deine Läufe sind für dich wichtig. Das Bloggen darüber sollte kein Zwang sein. Wir haben schon alle genug Zwänge im Leben. Wenn du einfach nur läufst und genießt, dann ist das gut.
    Und die Bilder sind in deinem Herzen.
    Ein Foto kann eh nur andeuten was du siehst.
    LIebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Liebe Helge,
      ha, da bin ich ja nicht der Einzige, der die Kamera mitführt und dennoch nicht aufs Knöpfchen drückt, die Gründe sind genau dieselben, manchmal will man nicht stoppen.

      Ich habe den Blog irgendwann als Lauftagebuch begonnen und für mich stellt er auch nichts anderes dar, ein öffentliches Lauftagebuch, in dem aber nur die besonderen Momente Platz finden. Anders will ich es auch nicht 😉

      Salut
      Christian

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  • ultraistgut

    Mon cher copain,

    eine Ode ans Laufen eine ODE an das, was DU unter LAUFEN VERSTEHST, was DIR LAUFEN bringt, was LAUFEN bei DIR bewirkt,wie LAUFEN DEIN Leben positiv beeinflusst, DIR hilft, den Alltag zu bewältigen.

    Warum mir das gefällt ?
    weil ich schon immer ähnlich ticke
    weil ich dich sehr gut verstehe
    weil DAS für uns LAUFEN bedeutet
    auch wenn ich mich wiederhole:

    BALSAM FÜR KÖRPER GEIST UND SEELE !

    Und wenn dieser Text irgendwo auf der Welt stehen würde und keiner wüsste, wer ihn geschrieben hat, ich wüsste es °

    Merci, mon cher copain 😎

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  • Täglichläufer

    Lieber Christian,

    die virtuelle Welt ist letztlich nicht von Bedeutung; das wahre Leben geht immer vor. Auch muß man sich die Frage stellen, für wen, bzw. wieso man eigentlich einen Blog führt. Ich persönlich blogge nicht für andere, sondern für mich. Wie dem auch sei, schreibe weiterhin oder pausiere, solange Du mit dem Herzen weiterhin Dein Laufen praktizierst, so machst Du es absolut richtig – aber das ist nur meine Sicht der Dinge.

    Es ist wirklich so, manche Momente kann man einfach nicht vermitteln, aber warum sollte man auch. Genieße Dein Laufen und zwar mit dem Herzen – denn das ist das wahre Laufen.

    Alles Gute,

    Marcus

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    • DocRunner

      Lieber Marcus,

      Ich habe den Blog irgendwann als Lauftagebuch begonnen und für mich stellt er auch nichts anderes dar, ein öffentliches Lauftagebuch, in dem aber nur die besonderen Momente Platz finden. Das Laufen ist für mich viel wichtiger und nimmt einen höheren Stellenwert ein.
      Was die Bilder angeht, sind wir uns schon lange einig 🙂

      Salut
      Christian

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  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    für mich hätte es auch dieses Artikels gar nicht bedurft 😉 Mir war schon klar, welche Gründe Du hast und wie Du die Dinge für Dich einordnest 😀

    Etwas stellt sich für mich zwar die Frage, was bleibt denn dann noch für einen Laufblog, aber das beantwortest Du eindrucksvoll mit dem, was es denn doch mal von Dir zu lesen gibt 😉

    Das ist ja das schöne, zumindestens in Sachen Bloggen hat jeder die Freiheit ihn so so zu gestalten und zu füllen wie er es möchte.

    Ich schließe mich meinen Vorkommentatoren an und finde es klasse und freue mich, dass Du trotz Deines strammen Alltags auf so vielen Blogs unterwegs bist und Dir die Zeit fürs Kommentieren nimmst.

    Bleib uns erhalten, soviel oder sowenig wie Du es möchtest und einrichten kannst.

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Danke, lieber Volker,
      mir liegt es einfach nicht häufig zu bloggen und viele Läufe bedeuten nur mir etwas, da gibt es nichts zu berichten. Sowieso war und ist der Blog auch in erster Linie für mich. Es freut einen dann aber, wenn andere Menschen teilhaben und kommentieren 🙂

      Das Lesen auf anderen Blogs kann ja auch entspannend sein oder man will einfach nur wissen, wie es einem „Freund“ geht 🙂

      Salut
      Christian

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  • Jana

    Hallo Christian,

    das klingt wie eine Entschuldigung und sollte doch selbstverständlich sein oder wie Marcus gerade schrieb – es ist das wahre Leben.

    Es ist immer eine persönliche Frage oder Entscheidung was gerade wichtiger ist oder warum man einen Blog betreibt, einfach wo die Prioritäten sind.
    Bei mir passiert im Moment auch mal wieder gar nichts, dafür gibt es Gründe und es es sind nur sehr, sehr wenige Menschen die wissen warum, denen ich es per PM mitgeteilt habe. Sei es drum, es ist mein Blog und ich muss die Zeit, vor allem aber den Nerv und den Spaß dabei haben, aber rechtfertigen muss ich mich nicht.

    Also nutze die wenige Zeit für Dich und Deine Familie, genieße Deine Läufe und wenn mal wieder die Lust zum Bilder machen und zum Bloggen da ist, freue ich mich von Dir zu lesen.

    Bis dahin liebe Grüße

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    • DocRunner

      Liebe Jana,

      jeder hält es so, wie er es wünscht, ich wurde nur jetzt schon sehr häufig gefragt, warum ich nicht jeden Lauf bloggen oder wenigstens eine Zusammenfassung der abgelaufenen Woche. Deshalb diese Worte…eine Entschuldigung oder Rechtfertigung ist es sicher nicht. Ich habe den Blog irgendwann als Lauftagebuch begonnen und für mich stellt er auch nichts anderes dar, ein öffentliches Lauftagebuch, in dem aber nur die besonderen Momente Platz finden, das war so und wird auch so bleiben 🙂

      Salut
      Christian

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  • Anna

    Lieber Christian,

    es ist sowieso schon bewundernswert in wie vielen Blogs Du mit liest und kommentierst – auch das ist sehr Zeitaufwändig! Dass Deine Beiträge so rar sind, macht sich auch besonders und ich freue mich jedes Mal wenn ein neuer Beitrag von Dir erscheint 🙂

    Jeder Blogger ist anders und das macht es ja so interessant. Ich habe früher mehr geschrieben und ich würde eigentlich gerne wieder mehr schreiben, leider reicht die Zeit im Moment bei mir auch nicht. Wenn ich im Zeitdruck bin schreibe ich keine guten Beiträge, und so lasse ich es lieber bis ich mehr Zeit habe. Es ist wie Du öfters schon bei mir geschrieben hast – das „richtige“ Leben geht vor! und irgendwann werde ich auch mehr Zeit haben 🙂

    Ich kenne das, nicht stehen bleiben zu wollen um zu fotografieren. Ich kenne es aber auch anders rum, wenn ich einfach stehen bleiben muss um zu versuchen die Schönheit der Natur einzufangen.

    Schreibe Deine Beiträge gerne selten, aber verlasse uns bitte nicht – Du würdest sehr fehlen!!

    Liebe Grüße Anna

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    • DocRunner

      Liebe Anna,

      Deine Anerkennung macht mich ganz verlegen, ich lese in den Blogs mit, die mir was bedeuten, die interessante Erlebnisse und den Läuferalltag, so wie ich es mag beschreiben. Kommentieren werde ich immer dann, wenn ich auch etwas zu sagen habe, Kritik oder Anerkennung 🙂
      Das Zeitproblem kenne ich und spielt auch bei mir eine Rolle, Zwang sollte das Bloggen nie werden oder sein, lieber gehe ich laufen 😀

      Salut
      Christian

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  • Mo

    Mit dem Herzen!- Das ist doch das einzige, was zählt!
    Sowohl beim Schreiben als auch beim Kommentieren!

    Von Herzen kommende Grüße schicke ich Dir gleich mit
    Moni

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  • Blumenmond

    Lieber Christian,

    ich finde, Bloggen ist keine Pflicht und sowieso mal schwer freiwillig. Wenn daraus eine Pflicht entsteht, dann ist es nicht schön.

    Jeder soll sich seine Zeit nehmen wie er/sie mag. Ich freue mich über jeden Beitrag von Dir und vor allen Dingen auch über jeden Kommentar in meinem Blog, gerade weil ich weiß, dass Du einen stressigen Job hast.

    Meist kann ich bei meinen Posts die Freude des Laufs noch mal durchleben, indem ich es aufschreibe. Es hat etwas von Konservieren der Empfindung. Aber das mach ich auch nur dann, wenn ich Lust hab und meist, wenn es mir gut geht. Wird es ruhig im Blog, kann ich entweder nicht laufen (wie aktuell) oder mein Gemüt lässt es nicht zu.

    Also.. mach doch was Du willst. 🙂 Und trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Eintrag.

    Gruß
    Anja

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    • DocRunner

      Liebe Anja,

      ich bin wohl etwas falsch verstanden worden, ich mach mir keinen Druck, wegen der Bloggerei, nur wurde ich schon öfters gefragt, ob ich nicht häufiger bloggen kann, Bilder zeigen aus meinem Laufrevier, und genau deshalb habe ich diesen Beitrag geschrieben.
      Jeder Job kann Stress machen, ich mache meinen Job sehr gerne und meist ist es positiver Stress.
      Mir geht es ähnlich, wenn es ein sehr bemerkenswerter Lauf war, schreibe ich sehr gerne hinterher meine Gedanken auf, allerdings wesentlich häufiger in mein „privates“ Lauftagebuch, denn wie ich schon geschrieben habe, vieles ist nur für mich als Erinnerung gedacht, Aussenstehende können damit wenig anfangen 😉

      Sei Dir sicher, ich mach was ich will :mrgreen:

      Salut und Danke für Deine Gedanken

      Christian

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Ich empfinde die Bloggerei auch als Hobby, es muss Spass machen und fertig. 😉
    Ich lese deine Berichte immer sehr gerne, ganz egal, ob du dreimal pro Woche postest oder dreimal im Jahr! 🙂
    Wie oft und worüber man/frau schreiben mag, ist ja genau so individuell, wie die Menschen, die dahinterstehen und das ist ja das Schöne an der Bloggerwelt! 😀

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  • Bianca

    Ich glaube, diese Frage hätte ich Dir nie gestellt. Dein Blog, Deine Bericht, Dein Timing. Und warum das so ist, erschließt sich dem regelmäßigen, aufmerksamen Leser auch ohne Nachfrage.
    Und wenn Du dann mal wieder einen Beitrag schreibst, dann freue ich mich immer. Da gibt es meistens etwas Besonderes! Finde ich super – genauso, dass Du so intensiv auf den anderen Blogs unterwegs bist.
    Liebe Grüße
    Bianca

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    • DocRunner

      Liebe Bianca,
      Danke für Deinen Kommentar, ich lese dort, wo es authentische Beiträge gibt, die ehrlich gemeint sind und die auch mal von nicht so positiven Dingen berichten können, also, die Personen, die mir ähnlich sind, was das Laufen betrifft 😀

      Salut
      Christian

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  • nido00

    Lieber Christian,

    Diese Frage war für mich auch ohne post deutlich beantwortet. Um so mehr freue ich mich, wenn ich einen Bericht über einen besonderen Lauf bei dir lese und wenn du bei uns vorbeischaust.

    Trotzdem gut zu wissen, dass du sehr regelmässig zum Laufen kommst.

    Lieben Gruß,

    Roni

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    • DocRunner

      Liebe Roni,
      ohne Laufen, keinen Blog. Das war bei mir der Beginn der Bloggerei und wenn ich irgendwann nicht mehr laufe, werde ich auch das Bloggen einstellen.
      Danke fürs Kommentieren

      Salut
      Christian

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  • Markus

    Zeitmangel ist wohl der Grund warum wir alle deine Situation verstehen können. Leider ist niemand mit zuviel Zeit gesegnet (außer während der Zeitumstellung im Herbst) und somit haben wir alle unsere Probleme. Der eine mehr, der andere weniger.
    Und auch ich merke, wie mir die Zeit wegrinnt. Der Kleiner entwickelt sich jeden Tag weiter und möchte mehr Aufmerksamkeit und ist mir einfach viel wichtiger wie jeder Blog.
    Daher kann ich deine Situation auch voll verstehen

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    • DocRunner

      So ist es, man nennt es wohl work-life-balance und wenn dann noch ein Zeit intensives Hobby – Laufen – eine nicht untergeordnete Rolle spielen soll ist es unvermeidlich, dass manches zu kurz kommt…bei mir ist es definitiv das bloggen 😉

      Salut und Danke

      Christian

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    Hauptsache Laufen: genussvoll, entspannend, innerlich klärend, negativen Stress abbauend. Freude erleben, schöne Eindrücke sammeln und im Herzen bewahren, genau wie die inneren Bilder. Ob dazu auch was Schriftliches oder Bildhaftes entsteht und ob du das dann anderen zugänglich machen willst, ist komplett nebensächlich. Dass wir uns nichtsdestotrotz über Bilder und Posts von dir freuen, weißt du. 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • DocRunner

      Liebe Anne,

      das hast Du sehr nett und motivierend im Hinblick auf einen nächsten Blogbeitrag formuliert 🙂
      Aber Du hast Recht, genau so versuche ich es und manchmal ist es nicht einfach, aber der Blog ist einfach ein Kann und kein Muss, so versuche ich es schon immer zu halten…Du machst es ja nicht anders 😉

      Salut
      Christian

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  • koppdaniel

    Wieviel du bloggst befarf doch keiner Rechtfertigung. Neben Job und Familie will man nicht immer noch die ganze Zeit im Internet verbingen. Bei mir mekrt man das weil ich weniger Kommentiere und mehr blogge, meist nur Bilder.

    Und als Smartphoneverweigerer hat man ein schweres Los gezogen 🙂 Da geht halt nicht immer online 🙂

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    • DocRunner

      Nein, eine Rechtfertigung sollte es nicht sein, es lag mir einfach auf dem Herzen deutlich zu machen, dass ein Blog nicht nur von den neuen Beiträgen lebt und auch nicht jeder Kilometer hier dokumentiert wird. Deine Beiträge bleiben dennoch ausserordentlich, aber Du hast auch so viele wunderbare Trails vor der Haustür 🙂

      Salut
      Christian

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  • Karina

    Hallo Christian,
    also ich habe kein Problem damit, wenn hier nicht täglich ein Bericht steht. Schliesslich verdienen wir damit nicht unseren Lebensunterhalt. Und deshalb schaffen wir es meist auch nur 1x in der Woche zu bloggen. Und wenn die Zeit nicht da ist oder es nichts aussergewöhnliches gibt, dann kann es auch mal 2 oder 3 Wochen dauern. Vor allem darf der Spass nicht verlorengehen.
    Viele Grüße
    Karina

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    • DocRunner

      Liebe Karina,
      Du weißt ja sehr genau wie bei uns die Uhren ticken und wie viel es oft ausserhalb der virtuellen Welt zu tun gibt, v.a. beruflich 😉
      Spass ist das wichtigste überhaupt, bei allem, was wir tun, da bin ich ganz bei Dir…

      Salut
      Christian

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  • chriba76

    Es ist nicht dir Häufigkeit, die zählt, es ist die Qualität. 🙂 Lieber selten, aber immer so schön authentisch mit einem Hauch Nachdenklichkeit, wie man es von Dir kennt und schätzt.

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  • Reinhard

    Lieber Christian!
    ich liebe Blogs und ich liebe es selbst auch zu bloggen. Schon seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Blogs zu unterschiedlichen Themen. Ich folge auch vielen Blogs, wie eben deinen auch und das sehr gerne!
    Der Grund liegt an deiner Art zu schreiben. Nicht allzu oft, aber dafür mit sehr viel Inhalt. Und wenn es nichts zu schreiben gibt, dann gibt’s eben nichts – Punkt! Viele schreiben dann trotzdem. Das Ergebnis ist dann höchst selten ein gutes!

    Wir leben – im Gegensatz zu meinem Lieblingsblogger Caschy (http://stadt-bremerhaven.de/ich-blogge-jetzt-10-jahre-und-moechte-euch-etwas-erzaehlen/), nicht vom bloggen. Aber wir erzählen gerne von unserem Lieblingshobby. Einmal mehr und einmal weniger!

    Du betreibst deinen Blog sehr persönlich, bist authentisch, sympathisch, machst dir sehr viel Mühe und zusätzlich auch noch die Arbeit auf jeden (!) Kommentar zu antworten. Die Königsdisziplin schlechthin! Man erkennt vor allem den Menschen, der hinter dem DocRunner steht (jenen „mit dem Herzen“) und den ich sehr schätze! Daher mögen Inhalte und Frequenz so bleiben! Das passt schon!

    Danke also für deinen Blog und deine hoch interessanten Geschichten!
    Liebe Grüße aus Österreich – Reinhard

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    • DocRunner

      Lieber Reinhard,

      Deine Meinung als sehr erfahrener Blogger, bestärkt mich doch in meiner Vorgehensweise. Wenn ich etwas gut machen will, dann geht es (leider) nur mit dem Herzen. Deshalb wäre ich kein guter Blogger mit Ambitionen zum Geld verdienen 😉
      Deine Einschätzung und Dein Urteil über meinen Blog und meine Person ehrt mich und ich muss mich wirklich fragen, ob die Attribute alle so stimmen. Mein Selbstbild ist da sehr bescheiden, denn wie schon gesagt, das Meiste im Blog entspringt weniger meinem Geist sondern eher aus einem Gefühl heraus, was fast immer beim Laufen geboren wird. Dennoch vielen Dank für das riesige Kompliment, das ist mir sehr viel wert 😳

      Salut und bleib gesund
      Christian

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  • LocalZero

    Christian – ich würde mir ernsthaft Sorgen machen, wenn ich hier auf einmal ständig Artikel mit akribischen Wochenzusammenfassungen, detaillierte Beschreibungen sämtlicher Laufkilometer, ausführliche Auflistungen aller Stimmungen sowie zahlreiche Produktempfehlungen mit x-hundert Fotos lesen könnte bzw. müsste 😉

    Das würde nicht zu Dir passen.
    Zu mir übrigens auch nicht.
    Und andere in diesem Internet können das auch viel besser.
    Wir hingegen gehen in der Zeit einfach eine Runde laufen…

    Schöne Grüße
    Lars

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    • DocRunner

      Lieber Lars,
      Dein letzter Satz ist absolut richtig und passt sehr gut zu meiner Einstellung. Warum soll ich Belangloses in den Blog stellen, nur damit es was zu lesen gibt? Lieber geh ich laufen, das gibt mir selbst sehr viel mehr….
      Dass Du so gestrickt bist, war mir klar, Deine seltenen Posts haben eine Qualität und Witz, da können sich viele andere nicht daran messen.
      Danke fürs Rücken stärken 🙂

      Salut
      Christian

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  • mohrblog

    Man kann ja auch meistens ganz gut herauslesen, wenn der Schreiberling gerade halbherzig oder lustlos dahinschreibt, die Texte können nicht richtig fesseln oder begeistern….von daher finde ich es eh besser, wenn Leute nur dann bloggen, wenn sie Bock drauf haben und es ihnen Spass macht. Und dazu braucht es halt Zeit und Muße und die kommt halt nicht immer auf Knopfdruck 😉

    Dann lieber weniger schreiben, dafür aber mit Herz und Seele. Du machst das schon richtig 😉

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    • DocRunner

      Liebe Daniela,

      vielen Dank für Dein Kommentar, ich nehme es mal als Kompliment 🙂
      Dein Kommentar spricht mir aus der Seele, ein Blogbeitrag entsteht bei mir fast immer beim Laufen im Kopf, dann braucht es Zeit um in die Tasten zu hauen….ich glaube hier bei wordpress hängen mindestens zehn halbfertige Entwürfe rum, die ich sicher nicht mehr fertig stelle und die einfach auch nicht meine Leidenschaft ausdrücken, also lass ich es lieber. Und sowieso, mit so scharfer Zunge wie Du, kann ich eh nicht schreiben 😉

      Salut
      Christian

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  • mohrblog

    Das mit der „scharfen Zunge“ nehme ich jetzt auch einfach mal als Kompliment…wo ich mich doch eigentlich so um ein freundliches, ausgeglichenes Gemüt bemühe 😉

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