Der tägliche Kampf

Jeder hat etwas, das sie/er bekämpft oder auch was sie/er verteidigt. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber es gehört zum täglichen Kampf im Leben dazu. Warum tun wir das? Ich weiß auch keine Antwort, aber ich weiß, dass dieser Kampf meist nur unnötig Energie kostet, für Aufregung sorgt und niemandem etwas bringt.

Ich kann es häufig auch nicht verstehen, warum nicht mehr Rücksicht genommen wird und dadurch dieser tägliche Kampf entschärft wird, ja vielleicht sogar entbehrlich macht. Zum Beispiel erlebe ich beim Laufen häufig Spaziergänger, die zu zweit oder zu dritt mir entgegen kommen und die ganze Wegbreite blockieren, obwohl sie mich sehr wohl wahrgenommen haben. Ist das dann so ein Revierverteidigungsding, dass kein Zentimeter Weg frei gemacht wird? Oder auch beim täglichen Radfahren in die Praxis werde ich immer wieder angehupt von selbst ernannten Ordnungshütern, die der Meinung sind, ich gehöre nicht auf die Straße. Tut es diesen Blechdosentreiber wirklich weh, einige Sekunden hinter mir her zu fahren und dann zu überholen, wenn frei ist? Der Zeitverlust beträgt sicher deutlich unter einer Minute…es bleibt mir ein Rätsel, was diese Menschen umtreibt 😦

winter20172

So schön war die Landschaft im Januar 2017

Und dann gibt es die wirklichen und echten Kämpfe, der Kampf ums überleben, gegen eine fortschreitende Krankheit oder ein seelisches Gebrechen. Häufig lohnt es sich seine Energie in diese Kämpfe zu stecken, allerdings ist die Belohnung nicht immer die, die man sich erhofft 😦

Mein Tumult ist im Moment eher ein kleiner Kampf gegen die Zeitnot und eine stete Achillessehnenreizung rechts. Beides hindert mich an der Umsetzung des lange geplanten Nacht-Ultras und hat zu wenig langen Läufen in den letzten 14 Tagen geführt. Vielleicht ist es besser so, vielleicht muss der Ultra in einer lauen Sommernacht stattfinden? Ich mache mir keinen Druck und werde abwarten, was die Zeit bringt…

Salut

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Über DocRunner

Bin besessen von allem was ich anpacke: Beruf, Familie und natürlich vom Laufen. Besessenheit ist für mich Erholung und Genuss, Gleichgültigkeit bedeutet Stress und Langeweile. Mein Lebensmotto hört sich martialisch an, gründet aber auf täglicher Erfahrung und drückt meinen Wunsch aus: Stirb wenn es Zeit ist. Zeige alle Beiträge von DocRunner

32 responses to “Der tägliche Kampf

  • Deichlaeufer

    Lieber Christian,

    ich kann gut nachvollziehen, was Dich da gerade umtreibt. Aber Du hast Dir die Antwort ja schon selber gegeben: Es gibt keine Antwort.

    Mir ist weder das eine noch das andere fremd. Ich ärgere mich über Sachen, die das Ärgern nicht lohnt und kämpfe lohnenswerte Kämpfe, die ich nicht gewinnen kann.

    Viele aufreibende Gedanken bekämpfe ich in letzter Zeit immer stärker mit banalen Sätzen wie „Dann ist das eben so“ oder „Es ist wie es ist“. Weil es nunmal auch so ist und man nicht dagegen ankommt. Wenn mir mit diesen Sätzen nur in der Hälfte aller Fälle gelingt, die negativen Gedanken damit zu beenden, ist das für mich schon ein Erfolg.

    Lieber Christian, mach Dir doch keinen Streß mit dem Nachtultra. Er läuft Dir im wahrsten Sinne des Wortes nicht weg. Und Sommer ist doch irgendwie auch ganz schön 😉

    Ich wünsche Dir gute Besserung für die A-Sehne! Think pink!

    Moin Moin
    Volker

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    • DocRunner

      Lieber Volker,
      ärgern tu ich mich nicht mehr über die Ignoranz der sich überlegen fühlenden Mitmenschen. Ich wundere mich nur, warum sie für solch eine Nichtigkeit versuchen eine Konfrontation zu riskieren… ich kann diese Situationen nur noch belächeln.
      Deine Methode sich mit ein paar Worten zu beruhigen halte ich für sehr sinnvoll und Nerven schonend, beim radeln und laufen brauch ich das zum Glück nicht, da bin ich meist gelassen. Nur beim Autofahren erwisch ich mich immer wieder beim ärgern und mosern 😉 Vielleicht übernahm ich da mal Dein Mantra.

      Die A-Sehne gibt beim Laufen und radeln immer Ruhe, nur anschließend muckt sie rum, die Blackroll hilft und ich habe jetzt einen Tapeverband von meinem Physiotherapeuten , ich hoffe das hilft, denn der Nacht-Ultra gehört in den Winter :mrgreen:

      Salut

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  • ultraistgut

    Lieber Christian,

    wer von uns kennt das nicht. Du kannst es ruhig in einem Wort zusammenfassen: Rücksichtslosigkeit, man erlebt sie Tag für Tag überall, auch wenn man in ein Geschäft geht und oft genug beinahe die Tür des netten Menschens, der vor dir das Haus verlässt oder betritt, an den eigenen Kopf knallt – warum sollte er sich auch herum drehen, um nach anderen Menschen zu sehen, die vielleicht auch…….und so geht es auch beim Laufen ! Oft sind die Menschen auch in Gedanken und/oder der neueste Klatsch wird lauthals innerhalb einer Gruppe “ verteilt „.

    Es lohnt sich nicht, an anderen seine Energie zu verschwenden, sich über sie aufzuregen, denn an der nächsten Ecke kann es in anderer Form schon weitergehen.

    Achillessehnenreizung – das fehlt dir gerade noch, wie kommt denn das, ich dachte immer Vorfußläufer sind davor geschützt, machen das die Hügel in deinem Gelände ?

    Das mit dem Nacht-Ultra ist aus meiner Sicht sowieso besser, wenn wir wieder wärmere Temperaturen haben werden, bis dahin ist auch die Reizung wieder Schnee von gestern.

    Tut mir sehr leid für dich, ich hoffe, du b ist sie bald wieder los, versuche, dich nicht allzu sehr über Menschen aufzuregen, die nur sich kennen, es lohnt sich nicht.

    Salut, mon cher copain ! 😎

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    • DocRunner

      Liebe Margitta,
      nein, ich ärgere mich schon lange nicht mehr über rücksichtsloses Verhalten, frei nach dem Motto: der Klügere (oder Weisere?) gibt nach, hänge ich meinen Gedanken nach und versuche entspannt und ruhig zu bleiben. Dennoch kann ich das Verhalten der Menschen nicht verstehen, denn offensichtlich wollen sie provozieren oder sich echauffieren, nur warum? 😀
      Ich denke die A-Sehne ist bei dem ständigen auf und ab hier einfach gefährdet, v.a. das bergab Laufen scheint problematisch in den angedampften Schuhen, da ich mich immer wieder dabei ertappe längere Schritte zu machen und dann mit der Ferse zuerst aufkomme…mal sehen, hab jetzt einen Tapeverband vom geschätzten Physiotherapeuten 😎
      Der Nacht-Ultra gehört einfach in den Winter…ich finde schon noch den richtigen Zeitpunkt, allerdings nur wenn die Beschwerden verschwunden sind….

      Salut ma chère copine

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  • Helge Orlt

    Lieber Christian,
    bei den Vollidioten, die keinen Platz machen oder die sich gestört fühlen von einem „fremden“ Gefährt auf der Straße, hilft wahrscheinlich nur das, was Volker sagt: Hinnehmen. Das ist halt so. Man trifft eben immer wieder auf diese Besserwisser und die, die sich quer stellen, weil sie der Meinung sind, der Weg/ die Straße gehört ihnen.
    Dagegen solltest du nicht kämpfen müssen 🙂
    Das verärgert nur und raubt die Kraft, die man an anderen Stellen so viel wichtiger braucht.
    Das mit der Zeitnot kennen wir wohl alle. Irgendwie reicht sie nie. Umso wichtiger, das man jeden Moment, wo man Zeit hat für sein Hobby, richtig genießen kann.
    Und beim Nacht-Ultra würde ich ja eh die etwas wärmere Jahreszeit vorziehen
    Gute Besserung für die A-Sehne. Und lass dich nicht ärgern 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • DocRunner

      Liebe Helge,
      Ignoranten muss man ignorieren, d.h. mit den eigenen Waffen schlagen 😉
      Ich habe es aufgegeben mich aufzuregen, das bringt nichts, freundlich grüßen und sich den Rest denken ist zweifelsfrei besser für den inneren Frieden.
      Zeitnot ist wahrlich mein größter Feind und leider lässt er sich nicht besiegen. Ich bin gerade schon froh, dass ich es täglich mit dem Rad in die Praxis schaffe, denn durchs radeln verlier ich kaum Zeit 😎
      Der Nacht-Ultra gehört einfach in die kalte Jahreszeit, da gibt es mehr Matsch und Modder, und das gehört einfach dazu 😀

      Salut

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  • regenfrau

    Lieber Christian,
    die Kämpfe, die du beschreibst, sind uns wohl allen sehr bekannt. Und die Autofahrer, die glauben, sie hätten mehr Recht auf die Straßen, als alle anderen Verkehrsteilnehmer scheinen einfach nicht aussterben zu wollen! 😉
    Mir fällt im Moment auf, da ich einen mir lieben Menschen begleite, die wirklich wichtige Kämpfe auszustehen hat, dass ich die „alltäglichen“ Kleinlichkeiten besser mit einem Lächeln ignorieren kann. Trotzdem zehren diese immer wieder auftauchenden Ärgernisse am Nervenkostüm! 🙄

    Dir wünsche ich, dass du deine Zeitnot wieder in den Griff bekommst und sich deine Achillessehne wieder beruhigt. Die Zeit scheint einfach noch nicht reif für deinen Nacht-Ultra. 🙂

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    • DocRunner

      Liebe Doris,
      solange es Autos geben wird, wird es auch die Besserwisser geben, die versuchen andere Verkehrsteilnehmer auf teilweise sehr gefährliche Art erziehen zu wollen, juristisch handelt es sich meist um Nötigung 😉
      Ich gebe Dir so Recht, die wirklichen und wichtigen Kämpfe zeigen sich meist woanders und die sind es auch wert gekämpft zu werden.
      Die Zeitnot wird mich wahrscheinlich länger begleiten als die A-Sehnen Beschwerden, so dass ich hoffe mich bald nur mit einem dieser Unbillen beschäftigen zu müssen, wenn es um einen passenden Termin für den Ultra geht 😀

      Salut

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  • midLAUFcrisis

    Lieber Christian,

    leider sind es tatsächlich oft mehrere Kämpfe, mit denen wir täglich konfrontiert werden. Nicht jeden können wir gewinnen. Und manche Kampfansagen sind einfach zu unwichtig, um sich darüber zu ärgern. Dass wir es trotzdem oft tun, ist eine Schwäche, die uns den Weg zu Zufriedenheit und Glück unnötig erschwert.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Energie für die wirklich bedeutenden Kämpfe und gute Besserung für Sehnenreizung. Wie Du damit umgehen musst, muss Dir ja niemand erzählen. 😉

    Liebe Grüße
    Rainer

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    • DocRunner

      Lieber Rainer,
      ich kämpfe keine Kleinkriege mehr, das kostet zu viel Energie und macht mir mehr Stress, als wenn ich einfach nur lächle und mir meinen Teil denke 😉
      Die A-Sehne macht beim Laufen kaum Probleme, erst bei längeren Läufen muckt sie etwas, aber nach dem Laufen ist irgendwie der Schmerz da, v.a. bergab oder treppab…einfach ignorieren, das hast Du sicherlich gemeint, als Du mir unterstellt hast, ich wüsste, wie damit umzugehen ist :mrgreen:

      Salut

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  • chriba76

    Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht Dich auf sein Niveau herunter und schlägt Dich dort aufgrund seiner Erfahrung.
    Diese Einstellung hilft mir bisweilen über die kleineren Ärgernisse des Alltags und Straßenverkehrs hinweg.
    Ärgerlicher ist da schon die Achillessehne. 😦
    Allerdings würde ich alter Warmduscher wohl auch lieber in einer lauen Sommernacht Ultra laufen. 🙂
    Gute Besserung!
    A plus!

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    • DocRunner

      Liebe Christiane,
      Recht hast Du und ich kann das auch gut umsetzen, dennoch versteh ich die Provokateure solcher Ärgernisse nicht…
      Die A-Sehne wird schon wieder, durch den Tapeverband sind die Beschwerden fast ganz verschwunden, bis zum Wochenende wird nur geradelt und dann mal sehen… 😉
      Der Nacht-Ultra gehört definitiv in den Winter, lieber ein extra Oberteil mitschleppen als Unmengen von Wasser :mrgreen:

      Salut

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  • Markus

    Oder es ist der Kampf gegen die Zeit bzw. Mitläufer was zur Zeit verstärkt aufkommt. Weiß jetzt nicht wie es bei Suunto ist, aber Garmin & Co., allen voran Strava, forcieren ja das Intervalltraining beim Kampf um Segmente und die Bestzeit dort… Manchmal ganz nett, aber anderseits lässt man sich gehörig unter Druck setzten.
    So wie ich das nicht verstehe verstehe ich aber eben auch MItmenschen manchmal nicht, gerade die die keinen Platz machen. Schlimm wird es wenn auch schmalen Waldtrails unterwegs bist und der Weg noch durch eine fast unsichtbare Hundeleine versperrt wird…

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    • DocRunner

      Lieber Markus,
      der Wettbewerbsgedanke liegt mir zum Glück so fern, so dass ich nicht einmal bei Strava angemeldet bin, geschweige denn so richtig begreife, was das überhaupt soll…also für mich kein Druck und auch kein Ärger 😀
      Auf den Trails begegnen mir selten Menschen, meist nur MTBler und da habe ich fast ausschließlich gute Erfahrungen gemacht…nur so komische Enduro-Fahrer haben mal ziemlich Ärger gemacht, mit Folgen für deren Portemonnaie 😉

      Salut

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  • jamieobier

    Mal wieder treffende Gedankengänge von dir.. man kann es zwar nicht ändern, aber man fragt sich trotzdem was in solchen Menschen vorgeht. Beim Laufen ist es zwar so, dass die allermeisten Platz machen, aber auch ich musste schon im ZickZack um die Leute laufen, die mich dann leicht verstört angeschaut haben. Andersherum war es erst vor zwei Tagen so, dass die Felder teilweise total von Spaziergängern und Radlern überlaufen waren. Am Wegesrand ein Vater mit seiner Tochter zu Pferd und ich kam von hinten. Da ich selbst Reiterin bin, weiß ich wie das ist, wenn jemand von hinten angerannt kommt und das Pferd keine Chance hat das „Raubtier“ zu sichten. Ich war zwar gerade bestrebt mein Tempo zu halten und nicht stehen zu bleiben, habe dir Uhr dann aber gestoppt und dann erfahren, dass das bei den beiden schon die ganze Zeit so geht und keiner auch nur irgendwie Rücksicht darauf nimmt.. Dazu muss man noch nicht mal reiten können, wenn man schon aus ein paar Meter Entfernung sehen kann, dass sich das Pferd erschreckt..

    Jeder möchte immer schnellschnell sein Ding durchziehen, aber dabei vergisst man wie gut manchmal freundliche Gesten des Gegenübers einem selbst tun und über den Tag verteilt die Laune anheben. Ich ertappe mich auch dabei, wie ich mir manchmal denke ich habe keine 10 Sekunden für sowas – aber Einsicht ist ja der erste Schritt zur Besserung 😉

    Ansonsten unterschreibe ich das mit der Zeitnot einfach mal, wenn man dann noch alles unterbringen möchte, auch das Laufen, kann das ganz schön schlauchen.

    Ich hoffe einfach mal auf rücksichtsvollere Menschen in unserem Umfeld. Was die Achillessehne betrifft, kann ich ein Liedchen davon singen. Tapen ist super (mache ich immer selbst) und probiere mal die Treppenübung: auf einer Stufe auf den Fußballen stehen, abwechselnd die Ferse nach oben ziehen, etwas halten und dann soweit es geht nach unten. 3x 12 am Tag hatte bei mir etwas geholfen!

    LG,
    Jamie

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    • DocRunner

      Liebe Jamie,
      ja, manchmal muss man selbst etwas reflektieren und mehr Rücksicht in den Alltag einbauen, dann funktioniert das Miteinander doch wesentlich besser und über den Tellerrand hinaus zu schauen ist manchmal heilsam…nur wer sagt das den Anderen? :mrgreen:
      Die Zeitnot resultiert bei mir eher durch die Selbständigkeit, meist 12-14 Stunden täglich, da bleibt nicht so viel übrig. Deshalb müssen die Stunden wohl genutzt werden.
      Das Tape hat schon etwas gebracht und mit den Übungen muss ich mich noch etwas gedulden, momentan darf die BlackRoll ran und es scheint, dass das Radfahren auch gut tut, auf jeden Fall ist die Wadenmuskulatur entspannter 😎

      Vielen Dank

      Salut

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  • Weinbergschnecke

    Lieber Christian,

    auch ich kann gut nachvollziehen, was dich umtreibt – manchmal frag ich mich wirklich, wo in dieser Egoisten-Gesellschaft eigentlich noch mein Platz sein kann. Leider gelingt es mir oft nicht, dieser Rücksichtslosigkeit mit Gelassenheit und Nonchalance zu begegnen, auch wenn das nervenschonend wäre. Genauso fehlt mir oft die Gelassenheit im Umgang mit anderen Dingen, um die zu kämpfen es sich nicht lohnt, weil sie nicht oder nur mit großem Aufwand änderbar sind. Aber ich bin ja erst 50, insofern hoffe ich, dass sich nicht nur die Weisheit einstellt, das Änderbare vom Unabänderlichen zu unterscheiden (die hab ich mMn meist schon), sondern auch die Gelassenheit, mit dem Unabänderbaren zu leben.

    Für die Achillessehne auch von mir toitoitoi, das hügelige Gelände, in dem du läufst, ist natürlich ein Risikofaktor. Hoffentlich bringt das Tape schnell genug was, denn im Sommer ist die Zeit für einen schönen Nacht-Ultra einfach zu kurz. 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

    Gefällt 1 Person

    • DocRunner

      Liebe Anne,
      mir geht es ähnlich wie Dir, es ist nicht einfach immer gelassen zu bleiben und manchmal muss es eben raus, aber mein Lernprozess trägt schon Früchte und je mehr sportliche Betätigung, desto besser gelingt es mir keinen Ärger zu empfinden bei den wirklich unwichtigen Dingen im Alltag 🙂
      Die A-Sehne hat sich schon wieder beruhigt und bis zum Wochenende verzichte ich aufs Laufen, nur mit dem Rad täglich zur Arbeit reicht aus und scheint der Reizung eher gut zu tun…
      Der Nacht-Ultra gehört definitiv zu den langen Winternächten, v.a. wegen meinem grottigen Tempo :mrgreen:

      Salut

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  • joggerin

    Ich kann Deine Worte gut nachvollziehen. Mir geht diese Rücksichtslosigkeit, Drängelei etc. auch ziemlich auf den Wecker. Vor kurzem die Frau mir zwei Hunden versperrte noch viel mehr als nur den Weg, der eine Hund links an der langen Leine, der andere rechts auch an der langen Leine. Oder der Radfahrer, der sich aufregt, weil ich links auf meinem Wege laufe und er einen kleinen Schlenker machen muss…. Und die vielen Drängler im Straßenverkehr….
    Und wenn man dann Kummer hat, sich um einen lieben Menschen große Sorgen macht, lernt man wieder einmal, worauf es wirklich ankommt im Leben.
    Dass mit Deiner Achillessehne tut mir leid für Dich. Aber Dein Nacht-Ultra läuft Dir hoffentlich nicht davon, kannst Du sicher bald nachholen.
    Wünsche Dir Geduld und Kraft und alles Gute!
    Lieben Gruß
    Kornelia

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    • DocRunner

      Liebe Kornelia,
      jeder kennt diese Situationen und ärgert sich über Andere und manchmal auch über sich selbst. Wenn man versucht gelassen zu bleiben, Situationen eher als zufällig und positiv einzuschätzen fällt der Alltag oft ein wenig leichter und man kann sich auf die wirklich wichtigen „Kämpfe“ konzentrieren. Die gibt es ja leider auch noch 😦
      Nein, der Nacht-Ultra geht nur bei voller körperlicher Fitness, deshalb muss erstmal die A-Sehne in Ordnung kommen und mein läuferischer Zustand wieder ausreichend sein für eine 8 Stunden Belastung, mal sehen…

      Salut

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  • Steve

    Das mit den Kämpfen an den verschiedensten Fronten kenne ich auch sehr gut. Manche sind schnell wieder vorbei, andere dauern länger. Manche gewinnt man und andere verliert man.
    Am Ende geschieht nichts ohne Grund und oft dauert es ein wenig, bis sich dieser einem erschließt.

    Gute Besserung Christian

    Grüße aus den Bergen

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    • DocRunner

      Danke Steve, das wird schon. Die Sehne muckt schon etwas weniger, so dass ich am Wochenende sicher wieder auf die Trails kann 😉
      Es ist wichtig zu unterscheiden, welcher Kampf lohnt, die täglichen Ärgernisse lohnen sich definitiv nicht und sorgen meist nur für Energieverschwendung 🙂

      Salut

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  • nido00

    Lieber Christian,

    dieses ’sinnlosen‘ Kämpfe verstehe ich auch nicht, aber ich weiss mittlerweile das irgendetwas in deren Köpfen vorgeht, was ihnen das ganze logisch wenn nicht gar notwendig erscheinen lässt. Da ich von derlei inneren Welten ausgeschlossen bin, nehme ich das ganze einfach mit Erstaunen hin.
    Um Zeit und Besserung der Achillessehne lohnt es sich aber zu kämpfen. Ich wünsche dir, dass es noch klappt mit dem Nachtultra im Winter!
    Gruß!

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    • DocRunner

      Liebe Roni,
      ich denke, da geht gar nichts in den Köpfen dieser Menschen vor und das ist ja das schlimme daran, würde es irgend einen Sinn ergeben, dann könnte ich es ja akzeptieren 😉
      Die Sehne muckt weiter…ich denke ich mal 2 Wochen Pause 😦

      Salut

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  • Gerd (diro1962)

    Hi Christian,
    irgendwie erleben wir stets die gleichen, kleinen Kämpfe im Alltag. Ich versuche zwar mit zunehmendem Alter ein wenig gelassener darauf zu reagieren, aber irgendwie schaffe ich es genauso wenig wie Du. Einiges regt einen immer wieder auf.
    Es wird Zeit wieder ein paar Tage die Ruhe im Odenwald zu genießen! 😏👍

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    • DocRunner

      Lieber Gerd,
      sinnlose Kämpfe, zumeist, bedürfen nicht unserer Beachtung oder Aufregung. Aber, wie Du es geschrieben hast, es gelingt nicht immer sie zu ignorieren und ihnen aus dem Weg zu gehen. Allerdings fällt es mit jedem Jahr, was ich älter werde leichter 😀
      Oh ja, ich freu mich auf Ruhe beim Wandern mit lieben Menschen 😎

      Salut

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  • flowrunner.de

    Lieber Christian,

    Interessante Frage, warum wir Menschen uns das Leben oft unnötig gegenseitig schwer machen. Es könnte doch so einfach sein – isses aber nicht! (Woran erinnert mich das jetzt … 😉 dumdumdum ah Fanta4 🙂

    Dein Nachtultra läuft Dir nicht weg, aber ich hoffe, es läuft schon wieder besser bei Dir, dieser Post ist ja schon ein paar Tage alt.

    Frühling! schreit es heute von allen Seiten und ich muss dann wohl mal raus…

    Auf bald!

    Sebastian

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    • DocRunner

      Lieber Sebastian,
      ja leider, aber es scheint so, dass manche Menschen diese Kleinkriege brauchen…
      Der Nacht-Ultra ist vorerst in weite Ferne gerückt, da ich wegen der Achillessehne in der 2. Woche mit Laufpause bin, Radfahren und Physio steht auf dem Programm, Der Unterschenkel und Knöchel ist mit Tape versorgt und ich hoffe auf einen Neustart in den nächsten 1-2 Wochen, wahrscheinlich verpass ich den laufenden Frühlingsanfang nicht ganz 😉

      Salut

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